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  • «Das will ich nicht!», ruft der Kardinal. Die katholische Kirche in Deutschland steht am Scheideweg ihres Reformprozesses. Es geht um…

    «Das will ich nicht!», ruft der Kardinal. Die katholische Kirche in Deutschland steht am Scheideweg ihres Reformprozesses. Es geht um…

    Die katholische Kirche in Deutschland befindet sich in einem Zustand tiefgreifender Zerrissenheit. Nach Jahren intensiver Debatten und zahlreicher Beschlüsse, die im Rahmen des sogenannten «Synodalen Wegs» gefasst wurden, stehen sich weiterhin unvereinbare Positionen gegenüber. Die Frage, wie die Kirche der Zukunft aussehen soll, spaltet Geistliche und Gläubige gleichermaßen. Konservative Kräfte, die sich vehement gegen Veränderungen stemmen, sehen die traditionellen Werte und Lehren der Kirche in Gefahr. Progressive Stimmen hingegen fordern mutige Reformen, um die Kirche zukunftsfähig zu machen und den Bedürfnissen der modernen Gesellschaft anzupassen. Der Konflikt eskaliert, als einflussreiche Kardinäle öffentlich Widerstand leisten und die Umsetzung bestimmter Beschlüsse verweigern. Steht die katholische Kirche in Deutschland vor einer Spaltung?

    Katholische Kirche Reform
    Symbolbild: Katholische Kirche Reform (Foto: Picsum)

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der «Synodale Weg» hat zu keiner Einigung über die Zukunft der katholischen Kirche geführt.
    • Konservative Kräfte lehnen viele Reformvorschläge ab und befürchten eine Verwässerung der traditionellen Lehre.
    • Progressive Kräfte drängen auf Modernisierung und Anpassung an die Bedürfnisse der Gesellschaft.
    • Einige Kardinäle leisten öffentlich Widerstand gegen bestimmte Beschlüsse des Synodalen Wegs.
    • Die Gefahr einer Spaltung der katholischen Kirche in Deutschland ist real.

    Der Synodale Weg: Ein gescheiterter Versuch der Katholische Kirche Reform?

    Der «Synodale Weg», ein mehrjähriger Dialogprozess zwischen Bischöfen und Laien, sollte eigentlich dazu dienen, die katholische Kirche in Deutschland zu reformieren und Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit zu finden. Themen wie Machtmissbrauch, Sexualmoral, die Rolle der Frau in der Kirche und die Beteiligung von Laien an Entscheidungsprozessen standen im Mittelpunkt der Beratungen. Doch anstatt zu einer Einigung zu führen, hat der Synodale Weg die Gräben innerhalb der Kirche eher vertieft. Die unterschiedlichen Vorstellungen über die Zukunft der Kirche erwiesen sich als unüberbrückbar. Während einige Teilnehmer den Synodalen Weg als Chance für einen notwendigen Wandel sahen, kritisierten andere ihn als Abkehr von der traditionellen Lehre und als Verrat an den Werten der Kirche.

    Die Beschlüsse des Synodalen Wegs, die unter anderem die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, die Aufhebung des Pflichtzölibats und die Einführung einer Frauenquote in kirchlichen Gremien vorsahen, stießen auf heftigen Widerstand aus konservativen Kreisen. Kritiker warnten vor einer «Protestantisierung» der katholischen Kirche und befürchteten, dass die Reformen zu einer Spaltung der Kirche führen würden. Einige Bischöfe weigerten sich, die Beschlüsse umzusetzen, und beriefen sich auf ihre Gewissensfreiheit. Der Konflikt eskalierte, als einflussreiche Kardinäle öffentlich Widerstand leisteten und die Legitimität des Synodalen Wegs in Frage stellten. Die Situation ist festgefahren, und die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland ungewiss.

    Konservativer Widerstand gegen die Katholische Kirche Reform

    Der Widerstand gegen die Reformen in der katholischen Kirche kommt vor allem von konservativen Geistlichen und Gläubigen, die an den traditionellen Werten und Lehren der Kirche festhalten. Sie sehen die Reformvorschläge als Angriff auf die Grundlagen des Glaubens und befürchten eine Verwässerung der christlichen Botschaft. Insbesondere die Themen Sexualmoral, die Rolle der Frau in der Kirche und die Sakramente sind für sie rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen. (Lesen Sie auch: Totensonntag 2025: Datum, Regeln & Ideen)

    Die Konservativen argumentieren, dass die katholische Kirche eine von Gott gegebene Institution ist, die sich nicht den wechselnden Moden der Zeit anpassen darf. Sie betonen die Bedeutung der Tradition und der Lehre der Päpste und Konzilien. Reformen, die im Widerspruch zu diesen Grundlagen stehen, lehnen sie entschieden ab. Sie sehen in den Reformbemühungen eine Gefahr für die Einheit der Kirche und warnen vor einer Spaltung. Der Widerstand gegen die Katholische Kirche Reform ist stark und gut organisiert. Konservative Gruppen und Initiativen mobilisieren ihre Anhänger, um gegen die Reformen zu protestieren und ihre Positionen in der Öffentlichkeit zu vertreten.

    💡 Wichtig zu wissen

    Der Begriff «konservativ» ist nicht unbedingt mit politischen Positionen gleichzusetzen. Es geht vielmehr um eine Haltung, die an den traditionellen Werten und Lehren der katholischen Kirche festhält und Veränderungen skeptisch gegenübersteht.

    Progressive Forderungen nach Modernisierung

    Auf der anderen Seite stehen die progressiven Kräfte innerhalb der katholischen Kirche, die eine Modernisierung und Anpassung an die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft fordern. Sie sehen die Kirche in der Pflicht, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und Antworten auf die drängenden Fragen der Menschen zu finden. Themen wie die Gleichberechtigung von Frauen, die Akzeptanz von Homosexuellen und die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen stehen für sie im Vordergrund.

    Die Progressiven argumentieren, dass die katholische Kirche nur dann zukunftsfähig ist, wenn sie sich öffnet und den Dialog mit der Gesellschaft sucht. Sie betonen die Bedeutung von Barmherzigkeit, Toleranz und Nächstenliebe. Reformen, die dazu beitragen, die Kirche menschlicher und gerechter zu machen, unterstützen sie ausdrücklich. Sie sehen in den Reformbemühungen eine Chance für einen notwendigen Wandel und für eine Erneuerung der Kirche. Die Forderungen nach einer Katholische Kirche Reform sind vielfältig und reichen von der Zulassung von Frauen zum Priesteramt über die Aufhebung des Pflichtzölibats bis hin zur Einführung einer neuen Sexualmoral.

    Die Rolle des Vatikans in der Katholische Kirche Reform

    Die Rolle des Vatikans in dem Konflikt um die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland ist ambivalent. Einerseits hat Papst Franziskus den Synodalen Weg ausdrücklich unterstützt und die deutschen Bischöfe ermutigt, den Dialog mit den Laien zu suchen. Andererseits hat der Vatikan auch immer wieder Bedenken geäußert und vor übereilten Reformen gewarnt. Insbesondere die Themen Sexualmoral und die Rolle der Frau in der Kirche sind für den Vatikan rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen.

    Der Vatikan befürchtet, dass die deutschen Reformbemühungen zu einer Spaltung der Weltkirche führen könnten. Er mahnt zur Einheit und zur Wahrung der traditionellen Lehre. Gleichzeitig betont er die Bedeutung des Dialogs und der Suche nach neuen Wegen. Die Position des Vatikans ist komplex und vielschichtig. Einerseits will er die deutschen Reformbemühungen nicht blockieren, andererseits will er die Einheit der Kirche wahren und die traditionelle Lehre verteidigen.

    Zeitstrahl der Katholische Kirche Reform in Deutschland

    2018
    Veröffentlichung der MHG-Studie

    Die Veröffentlichung der MHG-Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland löst eine tiefe Krise aus.

    2019
    Beginn des Synodalen Wegs

    Der Synodale Weg wird ins Leben gerufen, um Antworten auf die Missbrauchskrise und andere drängende Fragen zu finden.

    Katholische Kirche Reform
    Symbolbild: Katholische Kirche Reform (Foto: Picsum)
    2020-2023
    Synodale Versammlungen

    In mehreren synodalen Versammlungen werden Reformvorschläge diskutiert und Beschlüsse gefasst.

    2023
    Widerstand gegen Beschlüsse

    Konservative Kräfte leisten Widerstand gegen die Umsetzung bestimmter Beschlüsse des Synodalen Wegs.

    Zukunft
    Ungewisse Zukunft

    Die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland ist ungewiss.

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    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Was ist der Synodale Weg?

    Der Synodale Weg ist ein Dialogprozess zwischen Bischöfen und Laien, der 2019 in Deutschland ins Leben gerufen wurde, um über Reformen in der katholischen Kirche zu beraten.

    Welche Themen werden im Synodalen Weg diskutiert?

    Im Synodalen Weg werden Themen wie Machtmissbrauch, Sexualmoral, die Rolle der Frau in der Kirche und die Beteiligung von Laien an Entscheidungsprozessen diskutiert.

    Wer sind die Hauptakteure im Konflikt um die Katholische Kirche Reform?

    Die Hauptakteure sind konservative und progressive Geistliche und Gläubige, sowie der Vatikan.

    Welche Reformen werden von den Progressiven gefordert?

    Die Progressiven fordern unter anderem die Gleichberechtigung von Frauen, die Akzeptanz von Homosexuellen und die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen.

    Wie geht es mit der katholischen Kirche in Deutschland weiter?

    Die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland ist ungewiss.

    Fazit

    Die katholische Kirche in Deutschland steht vor einer Zerreißprobe. Der Konflikt zwischen Konservativen und Progressiven spitzt sich zu, und die Gefahr einer Spaltung ist real. Der Synodale Weg hat zwar wichtige Themen auf die Tagesordnung gebracht, aber zu keiner Einigung geführt.Die Katholische Kirche Reform ist ein komplexer und vielschichtiger Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist.

    Katholische Kirche Reform
    Symbolbild: Katholische Kirche Reform (Foto: Picsum)
  • Die Regierung Venezuelas kündigt ein umfassendes Amnestiegesetz an. Will sich das Regime damit Schutz vor zukünftiger Strafverfolgung…

    Die Regierung Venezuelas kündigt ein umfassendes Amnestiegesetz an. Will sich das Regime damit Schutz vor zukünftiger Strafverfolgung…

    Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat ein weitreichendes Amnestiegesetz angekündigt, das unter dem Deckmantel der nationalen Versöhnung präsentiert wird. Doch Kritiker sehen in der Venezuela Amnestie einen durchsichtigen Versuch des Maduro-Regimes, sich vor künftiger strafrechtlicher Verfolgung zu schützen. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem internationale Gerichte und Organisationen zunehmend Druck auf die venezolanische Führung ausüben und schwere Menschenrechtsverletzungen dokumentieren.

    Venezuela Amnestie
    Symbolbild: Venezuela Amnestie (Foto: Picsum)

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vizepräsidentin Delcy Rodríguez kündigt umfassendes Amnestiegesetz für Venezuela an
    • Kritiker vermuten Selbstschutz des Maduro-Regimes vor internationaler Strafverfolgung
    • Historische Präzedenzfälle zeigen, dass Amnestien in Südamerika oft dem Machterhalt dienten
    • Internationale Gemeinschaft und Menschenrechtsorganisationen reagieren skeptisch auf die Ankündigung

    Hintergründe der Venezuela Amnestie: Politisches Kalkül statt Versöhnung

    Die Venezuela Amnestie kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für das Maduro-Regime. Während sich die wirtschaftliche Krise des Landes fortsetzt und Millionen von Venezolanern im Exil leben, wächst der internationale Druck auf die Regierung. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat bereits Ermittlungen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingeleitet, und verschiedene nationale Gerichte prüfen Verfahren gegen hochrangige venezolanische Funktionäre.

    Delcy Rodríguez begründete die Initiative mit der Notwendigkeit, «Wunden zu heilen» und das Land zu einen. Doch politische Analysten sehen in der Ankündigung eher den Versuch, ein rechtliches Schutzschild für Regierungsmitglieder zu errichten. Die Venezuela Amnestie soll angeblich alle politischen Gefangenen einschließen, doch Details über den Umfang und die Bedingungen bleiben vage.

    💡 Wichtig zu wissen

    Amnestiegesetze können nach internationalem Recht nicht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord oder Kriegsverbrechen gelten. Dies stellt die Wirksamkeit der Venezuela Amnestie für Regierungsmitglieder erheblich in Frage.

    Historische Parallelen: Amnestien als Instrument autoritärer Regime

    Die Geschichte Lateinamerikas ist geprägt von Amnestiegesetzen, die nicht der nationalen Versöhnung, sondern dem Selbstschutz autoritärer Regime dienten. In Chile erließ Augusto Pinochet kurz vor seinem Machtverlust 1978 ein Amnestiegesetz, das Militärangehörige vor Strafverfolgung schützen sollte. Ähnliche Muster finden sich in Argentinien, Uruguay und anderen Ländern der Region.

    Die Venezuela Amnestie folgt diesem bewährten Muster autoritärer Machthaber. Experten für Transitional Justice weisen darauf hin, dass echte Versöhnung nur durch Wahrheitsfindung, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung erreicht werden kann – nicht durch pauschale Straffreiheit. Die vorgeschlagene Venezuela Amnestie scheint jedoch primär darauf abzuzielen, die herrschende Elite vor den Konsequenzen ihrer Handlungen zu bewahren. (Lesen Sie auch: Cher: Popstar verwechselt Grammy-Gewinner)

    Land Amnestiegesetz Zweck Langzeitfolgen
    Chile 1978 Amnestiegesetz Schutz des Militärs Jahrzehntelange Straflosigkeit
    Argentinien Gesetze der Straflosigkeit (1986-1987) Schutz der Militärjunta Später aufgehoben, Prozesse folgten
    Uruguay Verfallsgesetz (1986) Schutz vor Menschenrechtsklagen Teilweise Aufhebung durch Referendum
    Venezuela Geplante Amnestie (2024) Schutz des Maduro-Regimes Wirksamkeit international umstritten

    Internationale Reaktionen auf die Venezuela Amnestie

    Die internationale Gemeinschaft hat bereits erste kritische Reaktionen auf die angekündigte Venezuela Amnestie geäußert. Die Europäische Union mahnte, dass Straffreiheit für schwere Menschenrechtsverletzungen nicht akzeptabel sei und internationale Verpflichtungen Venezuelas nicht durch nationale Gesetze außer Kraft gesetzt werden könnten.

    Besonders deutlich fiel die Kritik aus den USA aus, wo hochrangige Regierungsvertreter die Venezuela Amnestie als «zynischen Versuch der Selbstabsolution» bezeichneten. Die US-Regierung hatte in den vergangenen Jahren umfangreiche Sanktionen gegen venezolanische Funktionäre verhängt und mehrere Haftbefehle wegen Drogenhandels und Korruption erwirkt.

    Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International warnten vor den Folgen einer pauschalen Venezuela Amnestie. Sie betonten, dass echte Versöhnung nur durch Aufarbeitung der Vergangenheit und Gerechtigkeit für die Opfer erreicht werden könne. Straflosigkeit hingegen perpetuiere Menschenrechtsverletzungen und untergrabe rechtsstaatliche Prinzipien.

    Rechtliche Grenzen der Venezuela Amnestie

    Völkerrechtlich stößt die geplante Venezuela Amnestie an deutliche Grenzen. Das Römische Statut, das den Internationalen Strafgerichtshof begründet, erkennt nationale Amnestiegesetze für internationale Verbrechen nicht an. Venezuela ist zwar aus dem Statut ausgetreten, doch die Ermittlungen des ICC beziehen sich auf den Zeitraum vor dem Austritt.

    Darüber hinaus haben sich verschiedene lateinamerikanische Staaten dem Prinzip der universellen Gerichtsbarkeit verschrieben. Dies bedeutet, dass venezolanische Funktionäre auch bei Reisen in Nachbarländer mit Strafverfolgung rechnen müssen, unabhängig von einer Venezuela Amnestie. Kolumbien, Brasilien und andere Staaten haben bereits entsprechende rechtliche Schritte eingeleitet oder angekündigt.

    💡 Wichtig zu wissen

    Selbst wenn Venezuela eine umfassende Amnestie verabschiedet, können andere Länder aufgrund des Weltrechtsprinzips weiterhin Strafverfahren gegen venezolanische Funktionäre einleiten. Dies hat die Chile-Erfahrung mit Augusto Pinochet gezeigt. (Lesen Sie auch: Notfälle: Siebenjähriges Mädchen stirbt in Fastnacht-Vereinsheim)

    Auswirkungen auf die venezolanische Gesellschaft

    Für die venezolanische Zivilgesellschaft stellt die angekündigte Venezuela Amnestie einen weiteren Rückschlag dar. Opferverbände und Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass ihre Stimmen bei der Ausarbeitung des Gesetzes nicht gehört werden. Die Amnestie drohe, die Leiden von Folteropfern, Angehörigen von Verschwundenen und anderen Betroffenen zu negieren.

    Besonders umstritten ist, dass die Venezuela Amnestie auch Wirtschaftsverbrechen umfassen könnte. Angesichts der systematischen Korruption und des Diebstahls öffentlicher Gelder, die maßgeblich zur aktuellen Krise beigetragen haben, sehen viele Venezolaner in einer solchen Regelung eine Belohnung für kriminelles Verhalten.

    Die Opposition hat angekündigt, die Venezuela Amnestie nicht anzuerkennen und sich für eine zukünftige Aufhebung einzusetzen. Ähnlich wie in anderen lateinamerikanischen Ländern könnte eine künftige demokratische Regierung das Gesetz für null und nichtig erklären und Strafverfahren wiederaufnehmen.

    Venezuela Amnestie
    Symbolbild: Venezuela Amnestie (Foto: Picsum)
    2019
    Beginn der ICC-Ermittlungen

    Der Internationale Strafgerichtshof nimmt vorläufige Ermittlungen zu Venezuela auf

    2021
    Formelle Ermittlungen eingeleitet

    ICC-Chefankläger eröffnet formelle Ermittlungen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    2023
    Verstärkter internationaler Druck

    Mehrere lateinamerikanische Länder leiten eigene Strafverfahren ein (Lesen Sie auch: Stvo: Wofür steht das kleine "W"? Seltenes…)

    2024
    Ankündigung der Venezuela Amnestie

    Regierung kündigt umfassendes Amnestiegesetz als Reaktion auf wachsenden Druck an

    Zukunftsaussichten und politische Konsequenzen

    Die Ankündigung der Venezuela Amnestie zeigt, dass das Maduro-Regime den zunehmenden internationalen Druck spürt. Gleichzeitig offenbart sie die Schwäche einer Regierung, die ihre Legitimität nur noch durch rechtliche Tricks zu sichern sucht. Die Geschichte lehrt, dass solche Amnestien oft nur temporären Schutz bieten und bei einem Machtwechsel schnell aufgehoben werden können.

    Für die internationale Gemeinschaft stellt die Venezuela Amnestie eine weitere Herausforderung dar. Die Glaubwürdigkeit internationaler Rechtsinstitutionen steht auf dem Spiel, wenn Regimes durch einfache Gesetzesänderungen der Strafverfolgung entgehen können. Dies könnte andere autoritäre Regime ermutigen, ähnliche Strategien zu verfolgen.

    Die langfristigen Auswirkungen der Venezuela Amnestie auf die regionalen Demokratisierungsprozesse sind noch nicht absehbar. Klar ist jedoch, dass echte Versöhnung und nachhaltige Stabilität nur durch Aufarbeitung der Vergangenheit und Stärkung rechtsstaatlicher Institutionen erreicht werden können – nicht durch pauschale Straffreiheit für die Mächtigen.

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    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Was beinhaltet die angekündigte Venezuela Amnestie?

    Details sind noch nicht vollständig bekannt, aber die Amnestie soll angeblich politische Gefangene einschließen und möglicherweise auch Regierungsfunctionen vor Strafverfolgung schützen. Der genaue Umfang wird in der Gesetzgebung festgelegt.

    Kann eine nationale Amnestie internationale Strafverfolgung verhindern?

    Nein, nationale Amnestiegesetze können internationale Verbrechen wie Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht abdecken. Der ICC und andere internationale Gerichte erkennen solche Amnestien nicht an.

    Welche historischen Präzedenzfälle gibt es für Amnestien in Lateinamerika?

    Chile, Argentinien und Uruguay haben ähnliche Amnestiegesetze erlassen, die später teilweise oder vollständig aufgehoben wurden. Diese Erfahrungen zeigen, dass solche Gesetze oft nur temporären Schutz bieten.

    Wie reagiert die internationale Gemeinschaft auf die Venezuela Amnestie?

    EU, USA und Menschenrechtsorganisationen haben kritisch reagiert und betont, dass internationale Verpflichtungen nicht durch nationale Gesetze außer Kraft gesetzt werden können.

    Können andere Länder trotz der Amnestie Strafverfahren einleiten?

    Ja, aufgrund des Prinzips der universellen Gerichtsbarkeit können andere Staaten weiterhin Verfahren gegen venezolanische Funktionäre wegen internationaler Verbrechen führen. (Lesen Sie auch: Tourismus: Klick und weg – Insta-Touris stürmen…)

    Was bedeutet die Amnestie für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen?

    Opferorganisationen kritisieren die Amnestie als Negierung ihrer Leiden. Echte Versöhnung erfordert Wahrheitsfindung, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung, nicht pauschale Straffreiheit.

    Fazit: Amnestie als Zeichen der Schwäche

    Die angekündigte Venezuela Amnestie entlarvt sich als das, was sie tatsächlich ist: ein verzweifelter Versuch des Maduro-Regimes, der internationalen Strafverfolgung zu entgehen. Statt echte Versöhnung zu fördern, droht sie die Spaltung der venezolanischen Gesellschaft zu vertiefen und internationale Rechtsnormen zu untergraben. Die Geschichte zeigt, dass solche Amnestien oft nur temporären Schutz bieten und bei einem Machtwechsel schnell aufgehoben werden. Für eine nachhaltige Lösung der venezolanischen Krise braucht es nicht Straflosigkeit, sondern Rechtsstaatlichkeit, Aufarbeitung und echte demokratische Reformen.

    Venezuela Amnestie
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  • INTERVIEW – «Unterwürfigkeit ist auch nicht schön. Sie ist aber hilfreich für das Land»

    INTERVIEW – «Unterwürfigkeit ist auch nicht schön. Sie ist aber hilfreich für das Land»

    Die Schweiz Geschichte ist geprägt von einem Balanceakt zwischen Selbstbehauptung und strategischer Anpassung. Während das Land nach außen hin als Hort der Neutralität und Unabhängigkeit gilt, offenbart ein genauerer Blick eine komplexere Realität: Die Eidgenossenschaft musste sich über die Jahrhunderte immer wieder den jeweiligen europäischen Hegemonialmächten anpassen, um ihr Überleben zu sichern. Der renommierte Historiker Volker Reinhardt, der jahrzehntelang Krisen und Kriege erforscht hat, bringt diese unbequeme Wahrheit auf den Punkt: Unterwürfigkeit mag nicht schön sein, aber sie war oft hilfreich für das Überleben der Nation.

    Schweiz Geschichte
    Symbolbild: Schweiz Geschichte (Foto: Picsum)

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweiz musste sich historisch immer wieder an dominante europäische Mächte anpassen
    • Strategische Flexibilität war entscheidender für das Überleben als starrer Nationalstolz
    • Die viel gepriesene Neutralität entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert zur Staatsdoktrin
    • Geschichte zeigt sich als kontinuierlicher Aufbruch ins Ungewisse ohne feste Gewissheiten

    Die Schweiz Geschichte: Ein Meisterwerk pragmatischer Diplomatie

    Die Schweiz Geschichte ist weit entfernt von den romantischen Vorstellungen Wilhelm Tells und heldenhafter Bergbauern, die sich gegen übermächtige Feinde behaupten. Vielmehr zeichnet sich die Geschichte der Eidgenossenschaft durch eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Anpassung aus. Bereits die frühen Bündnisse der Schweizer Kantone im Mittelalter zeigten diese pragmatische Herangehensweise: Man verbündete sich mit denjenigen Mächten, die den größten Schutz und wirtschaftliche Vorteile versprachen.

    Diese Flexibilität wurde zur Überlebensstrategie in einem Europa, das von wechselnden Machtverhältnissen geprägt war. Die Eidgenossen erkannten früh, dass starrer Widerstand gegen übermächtige Nachbarn oft in die Katastrophe führte. Stattdessen entwickelten sie eine Form der «klugen Unterwürfigkeit», die es ihnen ermöglichte, ihre innere Autonomie zu bewahren, während sie nach außen hin Kompromisse eingingen.

    Hegemoniale Mächte und schweizerische Anpassungsstrategien

    Im Laufe der Schweiz Geschichte wechselten die dominanten Mächte in Europa, und mit ihnen änderte sich auch die Ausrichtung der schweizerischen Außenpolitik. Während der Habsburger-Dominanz im späten Mittelalter suchten die Eidgenossen Schutz bei Frankreich. Als Frankreich unter Napoleon zur europäischen Hegemonialmacht aufstieg, passte sich die Schweiz entsprechend an – wenn auch nicht immer freiwillig.

    Diese Anpassungsfähigkeit zeigte sich besonders deutlich in der Söldnertradition. Schweizer Söldner kämpften jahrhundertelang in den Armeen verschiedener europäischer Mächte, je nachdem, wer am besten bezahlte oder die günstigsten politischen Bedingungen bot. Diese scheinbar widersprüchliche Praxis diente letztendlich der Stabilität der Heimat: Die Söldnergelder flossen zurück in die Schweiz und finanzierten den Aufbau der staatlichen Strukturen. (Lesen Sie auch: Geheimwaffe Rolex: Schweiz Zoll Deal mit Trump…)

    💡 Wichtig zu wissen

    Die berühmte Schweizer Neutralität ist keine jahrtausendealte Tradition, sondern entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert zu einer festen Staatsdoktrin. Zuvor war die Schweiz durchaus bereit, Bündnisse einzugehen und militärische Verpflichtungen zu übernehmen, wenn dies ihren Interessen diente.

    Die Entwicklung der schweizerischen Neutralität

    Ein zentraler Aspekt der Schweiz Geschichte ist die Entwicklung der Neutralitätspolitik. Entgegen der landläufigen Meinung war die Neutralität nicht von Anfang an ein Grundpfeiler der schweizerischen Staatlichkeit. Sie entwickelte sich vielmehr als pragmatische Antwort auf die komplexen europäischen Machtverhältnisse des 19. Jahrhunderts.

    Die Neutralität erwies sich als geniale Lösung für ein Land, das geografisch im Herzen Europas lag und von größeren Mächten umgeben war. Statt sich für eine Seite entscheiden zu müssen – was unweigerlich andere Mächte zu Feinden gemacht hätte – wählte die Schweiz den Weg der bewaffneten Neutralität. Diese Position ermöglichte es ihr, mit allen Seiten Handel zu treiben und gleichzeitig ihre Unabhängigkeit zu bewahren.

    1291-1500
    Gründung und Expansion

    Die Eidgenossenschaft entsteht durch pragmatische Bündnisse zwischen den Urkantonen und expandiert durch geschickte Allianzen mit verschiedenen europäischen Mächten.

    1500-1798
    Söldnertradition

    Schweizer Söldner dienen in ganz Europa und bringen Geld und Erfahrung in die Heimat zurück, während die Eidgenossenschaft ihre Bündnispolitik je nach Interessenlage ausrichtet. (Lesen Sie auch: Tatort heute aus Frankfurt)

    1798-1815
    Napoleonische Zeit

    Die Helvetische Republik wird unter französischem Einfluss gegründet, was die Notwendigkeit flexibler Anpassung an Hegemonialmächte unterstreicht.

    1815-1914
    Etablierung der Neutralität

    Die moderne schweizerische Neutralität entsteht als Staatsdoktrin und bewährt sich in den europäischen Konflikten des 19. Jahrhunderts.

    Herausforderungen und Bewährungsproben der Schweiz Geschichte

    Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts stellten die ultimative Bewährungsprobe für die schweizerische Anpassungsstrategie dar. Während des Ersten Weltkriegs gelang es der Schweiz, ihre Neutralität zu wahren, obwohl das Land von kriegführenden Mächten umgeben war. Diese Leistung war nur durch kontinuierliche diplomatische Balanceakte und wirtschaftliche Konzessionen an beide Seiten möglich.

    Schweiz Geschichte
    Symbolbild: Schweiz Geschichte (Foto: Picsum)

    Der Zweite Weltkrieg brachte noch größere Herausforderungen mit sich. Die Schweiz sah sich mit dem nationalsozialistischen Deutschland konfrontiert, einer Macht, die wenig Respekt für kleine neutrale Staaten hatte. Auch in dieser Zeit bewies die Schweiz Geschichte ihre Lehren: Durch eine Mischung aus militärischer Abschreckung, wirtschaftlicher Kooperation und diplomatischer Geschicklichkeit gelang es, die staatliche Unabhängigkeit zu bewahren.

    Epoche Dominante Macht Schweizerische Strategie
    Mittelalter Habsburg Bündnis mit Frankreich
    16.-18. Jahrhundert Frankreich Söldnerverträge und Bündnisse
    Napoleonische Zeit Frankreich Anpassung als Helvetische Republik
    19. Jahrhundert Gleichgewicht der Mächte Etablierung der Neutralität
    20./21. Jahrhundert USA/EU Bilaterale Verträge und Integration

    Moderne Herausforderungen und die Kontinuität der Anpassung

    Die Schweiz Geschichte setzt sich auch im 21. Jahrhundert fort, und die grundlegenden Herausforderungen bleiben bestehen. Heute ist es nicht mehr eine einzelne europäische Großmacht, an die sich die Schweiz anpassen muss, sondern die Europäische Union als Ganzes sowie globale Mächte wie die USA und China. (Lesen Sie auch: Tatort heute im TV: Sendezeit, Inhalt, Besetzung)

    Die bilateralen Verträge mit der EU stellen eine moderne Form der traditionellen schweizerischen Anpassungsstrategie dar. Ohne formell der EU beizutreten, hat sich die Schweiz in vielen Bereichen an europäische Standards und Regelungen angepasst. Diese Politik entspricht durchaus der historischen Tradition: Man bewahrt die formale Unabhängigkeit, während man sich faktisch den Realitäten der Machtverhältnisse anpasst.

    💡 Wichtig zu wissen

    Volker Reinhardt betont, dass Geschichte niemals ein gerader Weg ist, sondern stets ein «Aufbruch ins Ungewisse». Die Schweiz hat ihre Überlebensstrategie nicht aus einem Masterplan entwickelt, sondern durch kontinuierliche Anpassung an sich ändernde Umstände.

    Lehren aus der Schweiz Geschichte für die Zukunft

    Die Erkenntnisse aus der Schweiz Geschichte sind von bleibender Relevanz. Sie zeigen, dass Überleben und Prosperität kleiner Staaten weniger von heroischem Widerstand als von kluger Anpassung abhängen. Diese Erkenntnis ist besonders in einer globalisierten Welt wichtig, in der nationale Alleingänge oft zum Scheitern verurteilt sind.

    Die schweizerische Tradition der «hilfreichen Unterwürfigkeit», wie Reinhardt sie nennt, ist dabei nicht als Schwäche zu verstehen, sondern als Form politischer Klugheit. Sie ermöglicht es, die eigenen Werte und Interessen zu bewahren, während man gleichzeitig mit den Realitäten der internationalen Machtverteilung umgeht.

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    Weiterführende Informationen

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    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    War die Schweiz schon immer neutral?

    Nein, die schweizerische Neutralität entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert zur Staatsdoktrin. Zuvor ging die Schweiz durchaus militärische Bündnisse ein und stellte Söldner für verschiedene europäische Mächte.

    Wie passte sich die Schweiz an verschiedene Hegemonialmächte an?

    Die Schweiz nutzte verschiedene Strategien: Bündnisse mit Gegenmächten, wirtschaftliche Konzessionen, Söldnerverträge und diplomatische Flexibilität. Entscheidend war immer die Bereitschaft zur Anpassung ohne Aufgabe der Kerninteressen.

    Was versteht Volker Reinhardt unter «hilfreicher Unterwürfigkeit»?

    Reinhardt meint damit die pragmatische Bereitschaft, sich an mächtigere Akteure anzupassen, um das Überleben und die Prosperität des eigenen Landes zu sichern. Dies ist weniger Schwäche als vielmehr politische Klugheit. (Lesen Sie auch: Tatort heute: Infos zu „Der Reini“ am…)

    Welche Rolle spielten Schweizer Söldner in der Geschichte?

    Schweizer Söldner dienten jahrhundertelang in europäischen Armeen und brachten Geld und militärische Erfahrung in die Heimat zurück. Sie waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und stärkten indirekt die schweizerische Position in Europa.

    Wie zeigt sich die traditionelle Anpassungsstrategie heute?

    Heute manifestiert sich diese Strategie in den bilateralen Verträgen mit der EU, der Anpassung an internationale Standards und der flexiblen Diplomatie gegenüber Großmächten wie den USA und China, ohne die formale Unabhängigkeit aufzugeben.

    Fazit: Die Kunst des Überlebens

    Die Schweiz Geschichte lehrt uns, dass das Überleben kleiner Staaten in einer von Großmächten dominierten Welt weniger eine Frage von Heldentum als von strategischer Klugheit ist. Die schweizerische Fähigkeit zur Anpassung, gepaart mit der Bewahrung der Kerninteressen, hat sich über die Jahrhunderte als erfolgreiche Überlebensstrategie erwiesen. Volker Reinhardts Erkenntnis, dass Geschichte ein Aufbruch ins Ungewisse ist, unterstreicht die Notwendigkeit flexibler Strategien in einer unvorhersagbaren Welt. Die «hilfreiche Unterwürfigkeit» mag nicht dem romantischen Bild schweizerischer Unabhängigkeit entsprechen, sie war aber oft der Schlüssel zum Erfolg in der komplexen Arena der internationalen Politik.

    Schweiz Geschichte
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  • Tatort heute: „Gefahrengebiet» – Corinna Harfouchs Abschied

    Tatort heute: „Gefahrengebiet» – Corinna Harfouchs Abschied

    Lesezeit: 5 Minuten

    Tatort heute: Am Sonntag, 1. Februar 2026, zeigt die ARD um 20:15 Uhr den Berliner Tatort „Gefahrengebiet». Es ist der letzte Fall mit Corinna Harfouch (71) als Kommissarin Susanne Bonard – nach nur sechs Folgen geht sie in den Ruhestand. Ein Obdachloser wird mit Bissspuren im Grunewald gefunden. Die Ermittler tauchen ein in die Welt der Prepper und Survivalisten.

    Tatort heute – Das Wichtigste in Kürze

    • Titel: „Gefahrengebiet»
    • Sendetermin: 1. Februar 2026, 20:15 Uhr, Das Erste
    • Stadt: Berlin (RBB-Produktion)
    • Ermittler: Robert Karow (Mark Waschke) & Susanne Bonard (Corinna Harfouch)
    • Besonderheit: Letzter Fall mit Corinna Harfouch nach 6 Folgen
    • Handlung: Obdachloser mit Bissspuren gefunden – Wolf oder Mord?
    • Regie & Drehbuch: Mira Thiel

    Tatort heute am 1. Februar 2026 steht ganz im Zeichen eines emotionalen Abschieds: Corinna Harfouch ermittelt zum letzten Mal als Berliner Kommissarin Susanne Bonard. Im Tatort „Gefahrengebiet» führen die Ermittlungen an den Stadtrand – und Bonard in eine persönliche Sinnkrise kurz vor ihrem Ruhestand.

    Worum geht es im Tatort heute „Gefahrengebiet»?

    Am Teufelsberg im Berliner Grunewald wird ein Obdachloser tot aufgefunden. Sein Körper ist von Bissspuren übersät. Eine Spaziergängerin behauptet, kurz zuvor eine Wölfin in der Nähe gesehen zu haben. Staatsanwältin Taghavi (Jasmin Tabatabai) stuft den Fall als brisant ein – ein freilaufender Wolf mitten in Berlin wäre eine reale Gefahr für die Bevölkerung.

    Worum geht es im Tatort heute „Gefahrengebiet"?

    Während Kommissar Robert Karow (Mark Waschke) skeptisch bleibt und auf forensische Ergebnisse wartet, wirkt seine Kollegin Susanne Bonard (Corinna Harfouch) gedankenverloren. Es ist ihre letzte Arbeitswoche vor dem Ruhestand. Als das Duo im Wald auf ein Überlebenstraining stößt, fasst Bonard einen spontanen Entschluss: Sie gibt Karow Handy und Dienstwaffe ab und schließt sich der Wildnislehrerin Prof. Dara Kimmerer (Anne Ratte-Polle) an.

    Tatort heute: Handlung und Themen

    Der Tod des Obdachlosen entpuppt sich als Mord. Bonard und Karow lernen unabhängig voneinander die Welt der Prepper und Survivalisten kennen – Menschen, die sich auf Katastrophen aller Art vorbereiten. Der geheimnisvolle Wanderer Noah Farrell (Nils Kahnwald) gerät ins Visier der Ermittlungen.

    💡 Hintergrund: „Gefahrengebiet» ist ein Film über Sicherheitsillusionen und Überleben, über Selbstoptimierung, Schuld und Verdrängung. Nach dem mehrtägigen Stromausfall im Berliner Südwesten Anfang Januar 2026 ist die Frage nach Katastrophenvorsorge besonders aktuell.

    Der Tatort steckt voller sogenannter Easter Eggs: Die Hundebesitzerin Edda Odin (Catherine Stoyan) hat Hunde namens Geri und Freki – wie die Wölfe des nordischen Göttervaters Odin. Das Hildegard-Knef-Lied „Der alte Wolf» erklingt im Auto und wird zur melancholischen Hymne für Bonards Abschied.

    Tatort heute: Handlung und Themen

    Besetzung: Wer spielt im Tatort heute mit?

    Rolle Schauspieler
    Susanne Bonard Corinna Harfouch (71)
    Robert Karow Mark Waschke (53)
    Prof. Dara Kimmerer Anne Ratte-Polle
    Noah Farrell Nils Kahnwald
    Staatsanwältin Taghavi Jasmin Tabatabai
    Edda Odin Catherine Stoyan

    Corinna Harfouchs letzter Fall: Warum hört sie auf?

    Der RBB hatte mit Corinna Harfouch von Anfang an nur sechs Tatort-Episoden vereinbart. Die 71-Jährige erklärte gegenüber der „Augsburger Allgemeinen»: „Es wäre ja auch absurd, wenn ich mit 75 immer noch Tatort-Kommissarin wäre und im Rollstuhl die Verbrecher jage.» Seit 2023 spielte sie die empathische Kommissarin Bonard, die sich mit ihrem schroffen Kollegen Karow stets siezte.

    Berliner Tatort mit Bonard & Karow Erstausstrahlung
    Nichts als die Wahrheit (1) 2023
    Nichts als die Wahrheit (2) 2023
    Der Vietnamesen-Fall 2024
    Borowski und die Angst der weißen Männer 2024
    Erika Mustermann 2. November 2025
    Gefahrengebiet (letzter Fall) 1. Februar 2026

    Wie geht es mit dem Berliner Tatort weiter?

    Mark Waschke bleibt dem Berliner Tatort als Robert Karow erhalten. Laut RBB wird er Ende 2026 zunächst einen Fall solo ermitteln, bevor er 2027 mit einem neuen Partner oder einer neuen Partnerin weiterarbeitet. Wer Harfouchs Nachfolge antritt, steht bislang nicht fest. Waschke ermittelt bereits seit 2015 für den RBB – zunächst mit Meret Becker als Nina Rubin, die 2022 ausstieg.

    Wie geht es mit dem Berliner Tatort weiter?

    📺 Wiederholungen: ONE zeigt den Tatort „Gefahrengebiet» am 1. Februar 2026 um 21:45 Uhr. Eine weitere Wiederholung läuft am 3. Februar 2026 um 01:40 Uhr im Ersten. In der ARD-Mediathek ist die Folge 12 Monate verfügbar.

    Tatort heute: Kritik und Bewertung

    Der Tatort „Gefahrengebiet» von Regisseurin Mira Thiel ist ein künstlerischer, fast experimenteller Film. Die größte Stärke liegt in den starken Figuren und Kontrasten: zwischen Wald und Stadt, zwischen Offenheit und Begrenztheit. Während sich der sonst so schroffe Karow von einer verletzlichen Seite zeigt, hinterfragt Bonard in der Natur ihr Berufsleben. Allerdings schwächt der Fokus auf das Private die klassische Krimi-Spannung stellenweise ab.

    Häufige Fragen zum Tatort heute

    Welcher Tatort kommt heute am 1. Februar 2026?

    Heute läuft der Berliner Tatort „Gefahrengebiet» mit Corinna Harfouch und Mark Waschke. Sendetermin ist 20:15 Uhr im Ersten. Es ist der letzte Fall mit Corinna Harfouch als Kommissarin Susanne Bonard.

    Warum hört Corinna Harfouch beim Tatort auf?

    Der RBB hatte mit der 71-jährigen Schauspielerin von Anfang an nur sechs Tatort-Folgen vereinbart. Harfouch wollte nicht bis ins hohe Alter Kommissarin spielen und hat ihren Ausstieg selbst entschieden.

    Worum geht es im Tatort „Gefahrengebiet»?

    Ein Obdachloser wird mit Bissspuren im Berliner Grunewald gefunden. Die Ermittler tauchen in die Welt der Prepper und Survivalisten ein. Kommissarin Bonard erlebt kurz vor ihrem Ruhestand eine Sinnkrise und schließt sich einer Wildnislehrerin im Wald an.

    Wer spielt im Tatort heute mit?

    Die Hauptrollen spielen Corinna Harfouch (Susanne Bonard) und Mark Waschke (Robert Karow). In weiteren Rollen sind Anne Ratte-Polle, Nils Kahnwald und Jasmin Tabatabai zu sehen.

    Wer wird Corinna Harfouchs Nachfolge beim Berliner Tatort?

    Das steht noch nicht fest. Mark Waschke wird zunächst einen Fall solo ermitteln. Ende 2026 oder Anfang 2027 soll ein neuer Partner oder eine neue Partnerin an seiner Seite ermitteln.

    Wann wird der Tatort heute wiederholt?

    Der Tatort „Gefahrengebiet» wird am 1. Februar 2026 um 21:45 Uhr bei ONE wiederholt. Eine weitere Wiederholung läuft am 3. Februar um 01:40 Uhr im Ersten. In der ARD-Mediathek ist die Folge 12 Monate abrufbar.

    Wie viele Tatort-Folgen hat Corinna Harfouch gedreht?

    Corinna Harfouch hat insgesamt sechs Tatort-Folgen als Berliner Kommissarin Susanne Bonard gedreht. Die erste Doppelfolge „Nichts als die Wahrheit» lief 2023, „Gefahrengebiet» ist ihr sechster und letzter Fall.

    Fazit: Emotionaler Abschied im Tatort heute

    Der Tatort heute „Gefahrengebiet» ist ein würdiger Abschied für Corinna Harfouch. Der Film setzt mehr auf Atmosphäre als auf klassische Krimi-Spannung und gibt der Schauspielerin viel Raum für ihre Figur. Für Fans des Berliner Ermittlerduos ist dieser Sonntagabend ein Muss – auch wenn der Abschied von Susanne Bonard nach nur sechs Folgen zu früh kommt.

    Autor: Redaktion wermachtwas.online | Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026 | Quellen: ARD, RBB, dpa, t-online

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  • Konfliktfrei umziehen: Tipps für gute Nachbarschaft

    Konfliktfrei umziehen: Tipps für gute Nachbarschaft

    Mit etwas Planung und Kommunikation lässt sich ein Umzug wesentlich harmonischer gestalten. Ob es die rechtzeitige Information über den Umzugstermin, die Beachtung von Ruhezeiten oder die sorgfältige Beseitigung von Umzugsspuren im Treppenhaus ist – kleine Aufmerksamkeiten können den Grundstein für ein langfristig gutes nachbarschaftliches Verhältnis legen. Schließlich verbringen Sie mit Ihren Nachbarn oft mehr Zeit unter einem Dach als mit vielen Freunden und Verwandten.

    Kurz & wichtig: Informieren Sie Ihre neuen und alten Nachbarn mindestens eine Woche vor dem Umzug über Datum und ungefähre Uhrzeit.

    Respektieren Sie die Ruhezeiten (in der Regel zwischen 22:00 und 6:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen) und planen Sie lärmintensive Tätigkeiten entsprechend.

    Eine kleine Aufmerksamkeit wie selbstgebackene Kekse oder eine Flasche Wein kann Wunder wirken – sowohl als Dankeschön für die Geduld bei den alten Nachbarn als auch als Begrüßung bei den neuen.

    Umzugspläne: Frühzeitig die neue Nachbarschaft kennenlernen

    Wer einen Umzug plant, sollte nicht erst am Einzugstag auf die neuen Nachbarn treffen, sondern sich bereits im Vorfeld mit der Umgebung vertraut machen. Ein Spaziergang durch die zukünftige Wohngegend, verbunden mit freundlichem Grüßen und gelegentlichen Gesprächen, kann erste positive Kontakte schaffen. Erkunden Sie auch die lokale Infrastruktur wie Cafés, Supermärkte und Parks, die später als natürliche Begegnungsorte dienen können. Je besser Sie die Nachbarschaft und ihre ungeschriebenen Regeln kennen, desto leichter fällt es Ihnen, sich nach dem Umzug harmonisch einzufügen und potenzielle Konflikte zu vermeiden.

    Kommunikation ist alles: Den Umzugstermin rechtzeitig ankündigen

    Ein harmonischer Umzug beginnt mit einer rechtzeitigen Ankündigung an die Nachbarn, idealerweise mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin im Jahr 2026. Durch diese Geste zeigen Sie Respekt und geben den Anwohnern die Möglichkeit, sich auf eventuelle Beeinträchtigungen wie Lärm oder blockierte Parkplätze einzustellen. Es empfiehlt sich, einen freundlichen Brief oder eine persönliche Mitteilung mit konkreten Zeitangaben zu verfassen und eventuell Ihre Kontaktdaten für Rückfragen anzubieten. Wer größere Umzugsarbeiten plant, sollte zusätzlich ein lokales Umzugsunternehmen mit Erfahrung wählen, das mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist und professionell arbeitet. Eine transparente Kommunikation schafft nicht nur Verständnis bei den Nachbarn, sondern kann auch der Grundstein für eine positive Beziehung in der neuen Wohngegend sein.

    Rücksichtsvoll umziehen: Lärm und Behinderungen minimieren

    Ein rücksichtsvoller Umzug beginnt mit der rechtzeitigen Information aller Nachbarn über den geplanten Termin, idealerweise durch einen freundlichen Aushang im Treppenhaus oder persönliche Gespräche. Versuchen Sie, lärmintensive Tätigkeiten wie das Tragen schwerer Möbel oder das Bohren von Löchern für Bilder und Regale auf die Tageszeit zwischen 8 und 20 Uhr zu beschränken, um die Nachtruhe Ihrer Nachbarn zu respektieren. Achten Sie darauf, dass Umzugshelfer und Transportfahrzeuge keine Rettungswege blockieren und halten Sie das Treppenhaus so weit wie möglich frei von Umzugskartons und Möbelstücken. Mit etwas Umsicht und einer gut durchdachten Umzugsplanung können Sie Beeinträchtigungen für die Hausgemeinschaft auf ein Minimum reduzieren und den Grundstein für eine harmonische Nachbarschaft legen.

    Der erste Eindruck zählt: Wie Sie sich optimal in der neuen Nachbarschaft vorstellen

    Der erste Eindruck prägt die Beziehung zu neuen Nachbarn maßgeblich und kann die Weichen für ein harmonisches Miteinander stellen. Aktives Zugehen auf die Nachbarschaft durch einen kleinen Besuch mit einer Aufmerksamkeit wie selbstgebackenen Keksen oder einer regionalen Spezialität öffnet Türen und Herzen gleichermaßen. Eine kurze, freundliche Vorstellung mit Namen, Beruf und vielleicht einem Hinweis auf bevorstehende lärmintensivere Renovierungsarbeiten signalisiert Offenheit und Rücksichtnahme. Laut einer Umfrage des Instituts für Nachbarschaftsforschung aus dem Jahr 2025 empfinden 78 Prozent der Befragten eine persönliche Vorstellung als vertrauensbildend und grundlegend für nachbarschaftliches Vertrauen.

    • Persönlicher Besuch mit kleiner Aufmerksamkeit hinterlässt positiven ersten Eindruck.
    • Kurze Vorstellung mit relevanten Informationen zeigt Transparenz und Respekt.
    • Frühzeitige Information über mögliche Störungen beugt Konflikten vor.
    • Authentisches und freundliches Auftreten legt Grundstein für langfristig gute Beziehungen.

    Gemeinsame Regeln respektieren: Von Müllentsorgung bis Treppenhausreinigung

    In jedem Mehrfamilienhaus sind gemeinsame Regeln der Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander und sollten direkt nach dem Einzug respektiert werden. Die ordnungsgemäße Müllentsorgung mit korrekter Mülltrennung verhindert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern zeigt auch Rücksicht gegenüber allen Bewohnern. Bei der Treppenhausreinigung ist es wichtig, den eigenen Putzplan einzuhalten oder sich aktiv mit den Nachbarn über eine faire Aufteilung zu verständigen. Besonders in den ersten Wochen nach dem Umzug hinterlässt eine saubere und aufgeräumte Gemeinschaftsfläche einen positiven Eindruck bei den neuen Nachbarn. Wer sich unsicher ist, welche Hausregeln gelten, sollte proaktiv die Hausverwaltung kontaktieren oder erfahrene Nachbarn freundlich nach den etablierten Gewohnheiten fragen.

    Wichtig zu wissen: Hausordnungen regeln typischerweise Müllentsorgung, Reinigungspflichten und Ruhezeiten – informieren Sie sich direkt nach dem Einzug.

    Bei Unklarheiten über Zuständigkeiten ist ein freundliches Gespräch mit direkten Nachbarn oft hilfreicher als die Kontaktaufnahme mit der Hausverwaltung.

    Eine selbst initiierte Begrüßungsrunde kann helfen, die geltenden Gewohnheiten im Haus kennenzulernen und gleichzeitig einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.

    Konflikte lösen bevor sie entstehen: Präventive Maßnahmen für ein harmonisches Miteinander

    Eine offene Kommunikation mit Nachbarn über den bevorstehenden Umzug schafft Verständnis und ermöglicht es, potenzielle Störungen frühzeitig anzukündigen. Durch das Anbieten kleiner Aufmerksamkeiten, wie einer Einladung zum Kaffee nach dem Einzug oder einer freundlichen Notiz an die Hausgemeinschaft, legen Sie den Grundstein für ein positives nachbarschaftliches Verhältnis. Indem Sie bereits vor dem Umzug die Hausordnung studieren und respektieren, vermeiden Sie unbeabsichtigte Regelverstöße und zeigen von Beginn an Ihre Wertschätzung für die bestehenden Gepflogenheiten in Ihrem neuen Wohnumfeld.

  • Schulausfall Osnabrück heute: Unterricht fällt aus (29.01.2026)

    Schulausfall Osnabrück heute: Unterricht fällt aus (29.01.2026)

    Lesezeit: 4 Minuten

    Schulausfall Osnabrück – Aktuelle Lage am 29. Januar 2026

    Schulausfall Osnabrück bestätigt: Am Donnerstag, 29. Januar 2026, fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück aus. Der Landkreis hat die Entscheidung aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen getroffen. An den Berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt. Die Betreuung für Schüler, die dennoch erscheinen, ist sichergestellt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026
    • Betroffene Schulen: Alle allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück
    • Grund: Aktuelle Wetterbedingungen (Glätte)
    • Berufsschulen: Distanzunterricht
    • Betreuung: In Schulen sichergestellt
    • Busverkehr: Einschränkungen möglich
    • Info-Quellen: VMZ Niedersachsen, KATWARN-App, Landkreis-Website

    Schulausfall Osnabrück: Am Donnerstag, 29. Januar 2026, hat der Landkreis Osnabrück den Unterrichtsausfall für alle allgemeinbildenden Schulen angeordnet. Die Entscheidung erfolgte aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen, die einen sicheren Schulweg nicht gewährleisten.

    Bereits in den vergangenen Wochen kam es in der Region wiederholt zu witterungsbedingten Schulausfällen. Am 23. Januar 2026 fiel der Unterricht ebenfalls aus – damals wegen Eisregen und extremer Glätte.

    Welche Schulen sind vom Schulausfall Osnabrück betroffen?

    Der Unterrichtsausfall gilt für alle allgemeinbildenden Schulen im gesamten Kreisgebiet sowie in der Stadt Osnabrück. Das umfasst Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Förderschulen.

    Schulform Status am 29.01.2026
    Grundschulen Unterricht fällt aus
    Haupt-/Realschulen Unterricht fällt aus
    Gymnasien Unterricht fällt aus
    Gesamtschulen Unterricht fällt aus
    Förderschulen Unterricht fällt aus
    Berufsbildende Schulen Distanzunterricht
    Welche Schulen sind vom Schulausfall Osnabrück betroffen?

    Was gilt für Berufsbildende Schulen?

    An den Berufsbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück findet Distanzunterricht statt. Das bedeutet: Schülerinnen und Schüler müssen nicht in die Schule kommen, nehmen aber von zu Hause am Online-Unterricht teil.

    Wichtig für Auszubildende

    Auszubildende müssen bei witterungsbedingtem Unterrichtsausfall grundsätzlich in ihren Ausbildungsbetrieb, sofern sie mit dem Arbeitgeber nichts anderes vereinbart haben. Die Anordnung des Schulausfalls berührt nicht die Verpflichtungen aus dem Ausbildungsverhältnis.

    Ist die Betreuung in den Schulen sichergestellt?

    Ja. Die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler, die trotz angeordneten Unterrichtsausfalls zur Schule kommen, ist sichergestellt. Das gilt auch für Kinder, die nicht vor Ende des regulären Unterrichts nach Hause kommen können.

    Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs (Grundschulen) dürfen nur dann vorzeitig nach Hause entlassen werden, wenn die Erziehungsberechtigten einem solchen Verfahren vorher zugestimmt haben.

    Ist die Betreuung in den Schulen sichergestellt?

    Wer entscheidet über den Schulausfall in Osnabrück?

    Die Entscheidung über einen witterungsbedingten Schulausfall trifft der Landkreis Osnabrück auf Grundlage eines Erlasses des Niedersächsischen Kultusministeriums. Die Entscheidung wird in der Regel gemeinsam mit der Stadt Osnabrück getroffen.

    Kriterium Details
    Entscheidungsträger Landkreis Osnabrück
    Entscheidungszeitpunkt Spätestens 05:00 Uhr
    Bekanntgabe Ab 06:00 Uhr (Verkehrsmeldungen)
    Informationsquellen VMZ Niedersachsen, KATWARN, Landkreis-Website

    Die Kreisverwaltung analysiert Wetterprognosen und Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und stimmt sich mit den Straßenmeistereien sowie der Rettungsleitstelle ab.

    Wo erfahre ich vom Schulausfall in Osnabrück?

    Es gibt mehrere offizielle Informationskanäle für Schulausfälle in der Region Osnabrück:

    • VMZ Niedersachsen – Offizielle Schulausfall-Übersicht
    • KATWARN-App – Warn- und Informationssystem des Landkreises
    • Landkreis Osnabrück Website – Aktuelle Pressemeldungen
    • Rundfunksender – Antenne Niedersachsen, FFN, NDR Info, NDR 2, os radio, Radio Osnabrück

    Fahren die Busse trotz Schulausfall?

    Die Schülerbeförderung erfolgt überwiegend im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Ein Unterrichtsausfall entbindet den Linienverkehr nicht von seiner Betriebspflicht. Allerdings können Verspätungen oder einzelne Ausfälle auftreten.

    Aktuelle Informationen zum Busverkehr gibt es bei der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück.

    Häufige Fragen zum Schulausfall Osnabrück

    Fällt heute die Schule in Osnabrück aus?

    Ja, am Donnerstag, 29. Januar 2026, fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück aus. An den Berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt.

    Warum fällt die Schule in Osnabrück aus?

    Der Landkreis Osnabrück hat den Schulausfall aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen angeordnet. Bei extremen Witterungsverhältnissen wie Glätte kann ein sicherer Schulweg nicht gewährleistet werden.

    Wann wird über Schulausfall entschieden?

    Die Entscheidung fällt spätestens um 05:00 Uhr am Morgen. Ab 06:00 Uhr wird der Schulausfall über Rundfunksender, die VMZ Niedersachsen und die KATWARN-App bekannt gegeben.

    Muss mein Kind bei Schulausfall zu Hause bleiben?

    Nein, Kinder können trotzdem zur Schule gehen. Die Betreuung ist sichergestellt. Schüler des Primarbereichs dürfen jedoch nur vorzeitig nach Hause entlassen werden, wenn die Eltern zugestimmt haben.

    Gilt der Schulausfall auch für die Stadt Osnabrück?

    Ja, die Entscheidung wird in der Regel gemeinsam für Stadt und Landkreis Osnabrück getroffen. Der Schulausfall am 29. Januar 2026 gilt für beide Gebiete.

    Fazit: Schulausfall Osnabrück am 29.01.2026

    Der Schulausfall Osnabrück am 29. Januar 2026 betrifft alle allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis. Grund sind die aktuellen Wetterbedingungen, die einen sicheren Schulweg nicht zulassen. An den Berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt. Die Betreuung in den Schulen ist für alle Kinder sichergestellt, die dennoch erscheinen.

    Eltern sollten sich über die offiziellen Kanäle wie VMZ Niedersachsen, die KATWARN-App oder die Website des Landkreises informieren. Bei Unsicherheit über den Schulweg dürfen Erziehungsberechtigte selbst entscheiden, ihr Kind zu Hause zu lassen.

    📌 Stand: 29. Januar 2026, 07:00 Uhr | Quellen: Landkreis Osnabrück, VMZ Niedersachsen

    Über den Autor

    Dieser Artikel wurde von der Redaktion von wermachtwas.online verfasst. Wir berichten tagesaktuell über regionale Nachrichten, Schulausfälle und relevante Entwicklungen in Deutschland.

  • BVG Störungen heute: Tram-Ausfall und U-Bahn-Sperrungen

    BVG Störungen heute: Tram-Ausfall und U-Bahn-Sperrungen

    Lesezeit: 6 Minuten

    BVG Störungen aktuell – 27. Januar 2026

    BVG Störungen in Berlin: Der Straßenbahnverkehr ist wegen vereister Oberleitungen komplett eingestellt – eine „historische Lage» laut BVG. Auch U-Bahn, S-Bahn und Busse fahren nur eingeschränkt. Zusätzlich sorgt die Großbaustelle am U-Bahnhof Nollendorfplatz für monatelange Ausfälle bei U1, U3 und U4. Alle aktuellen Störungen, Alternativen und Infoquellen im Überblick.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Straßenbahn: Komplett eingestellt seit 04:00 Uhr (vereiste Oberleitungen)
    • U4: Komplett eingestellt bis Mai 2026 (Bauarbeiten Nollendorfplatz)
    • U1, U3: Stark eingeschränkt, nur Teilstrecken
    • U6: Gesperrt zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Tegel
    • U9: Gesperrt zwischen Walther-Schreiber-Platz und Rathaus Steglitz
    • S-Bahn: S41, S42 nur im 10-Minuten-Takt
    • Busse: Unregelmäßigkeiten im gesamten Netz

    BVG Störungen: Am 27. Januar 2026 versinkt der Berliner Nahverkehr im Winterchaos. Eisregen und extreme Glätte haben die Oberleitungen des Straßenbahnnetzes flächendeckend eingefroren. Rund 40 Trams stecken im Streckennetz fest – mit den Fahrern an Bord, die seit Stunden ausharren.

    Die BVG spricht von einer „historischen Lage», die es so noch nie gegeben habe. Wann der Betrieb wieder normal läuft, ist derzeit unklar. Wir zeigen alle aktuellen Störungen, betroffene Linien und wo Sie Alternativen finden.

    BVG Störungen heute: Straßenbahn komplett eingestellt

    Seit 04:00 Uhr morgens am 26. Januar 2026 fahren in Berlin keine Straßenbahnen mehr. Die BVG hat den gesamten Tram-Verkehr eingestellt – mindestens bis Dienstagmittag, möglicherweise länger.

    Aktuelle Lage Straßenbahn (Stand: 27.01.2026)

    • Alle Tramlinien: Komplett eingestellt
    • Ursache: Vereiste Oberleitungen und Gleise durch Eisregen
    • Festsitzende Bahnen: ca. 40 Straßenbahnen im Streckennetz
    • Prognose: Wiederaufnahme frühestens Dienstagmittag
    • BVG-Empfehlung: „Bitte nutzen Sie S-Bahn, U-Bahn und Bus»

    Die Techniker der BVG sind mit sogenannten Turmwagen im Einsatz, um die vereisten Oberleitungen zu enteisen. Die anhaltend extreme Wetterlage stellt jedoch auch für diese Spezialgeräte eine große Herausforderung dar.

    BVG Störungen heute: Straßenbahn komplett eingestellt

    U-Bahn Störungen Berlin: Diese Linien sind betroffen

    Neben den witterungsbedingten Problemen sorgt die Großbaustelle am U-Bahnhof Nollendorfplatz für massive Einschränkungen. Vom 12. Januar bis Mitte Mai 2026 ist die Station gesperrt – die einsturzgefährdete Tunneldecke muss dringend saniert werden.

    U-Bahn-Linie Störung / Sperrung Zeitraum
    U4 Komplett eingestellt (Ersatzbusse) 12.01. – Mai 2026
    U1 Nur Uhlandstraße–Wittenbergplatz und Gleisdreieck–Warschauer Str. 12.01. – Mai 2026
    U3 Nur Krumme Lanke–Spichernstraße 12.01. – Mai 2026
    U6 Gesperrt: Kurt-Schumacher-Platz–Tegel Seit 2023 – bis 2. Halbjahr 2026
    U9 Gesperrt: Walther-Schreiber-Platz–Rathaus Steglitz 05.01. – 28.02.2026
    U2 Witterungsbedingte Unterbrechungen möglich Aktuell

    Tipp für die U3: Wer aus Dahlem Richtung Kreuzberg will, muss dreimal umsteigen: Erst in die U9, am Zoo in die U2 und am Gleisdreieck in die U1.

    S-Bahn Störungen Berlin aktuell

    Auch die S-Bahn Berlin meldet witterungsbedingte Einschränkungen. Vereiste Wege in den Abstellanlagen erschweren den Betrieb.

    S-Bahn-Linie Einschränkung
    S41, S42 (Ringbahn) Nur 10-Minuten-Takt statt 5 Minuten
    S46 Kein 10-Minuten-Takt zwischen Grünau und Hermannstraße
    S47 Nur zwischen Spindlersfeld und Schöneweide
    S3 Halt Hirschgarten entfällt (Richtung Erkner) bis Sommer 2026
    S-Bahn Störungen Berlin aktuell

    Bus-Störungen und Alternativen

    Die BVG warnt: „Aufgrund aktueller Witterungsverhältnisse» komme es im gesamten Busnetz zu Unregelmäßigkeiten und Fahrtausfällen. Grund sind glatte Straßen und Fahrzeuge, die wegen der Glätte nicht ordnungsgemäß eingesetzt werden können.

    Ersatzverkehr bei Sperrungen

    • U4-Ersatz: Busse zwischen Nollendorfplatz, Viktoria-Luise-Platz, Bayerischer Platz und Innsbrucker Platz
    • U9-Ersatz: Ersatzbusse zwischen Walther-Schreiber-Platz und Rathaus Steglitz
    • Tram-Alternative: S-Bahn, U-Bahn oder Busse nutzen

    Wo finde ich aktuelle BVG Störungen?

    Die BVG informiert über mehrere Kanäle in Echtzeit über Störungen, Ausfälle und Ersatzverkehre:

    Informationsquelle Beschreibung
    bvg.de/stoerungsmeldungen Offizielle Störungsübersicht für U-Bahn, Tram, Bus und Fähre
    BVG Fahrinfo-App Pendleralarm mit Push-Nachrichten für individuelle Strecken
    VBB App Bus&Bahn Störungsinfos für BVG, S-Bahn und Regionalverkehr
    viz.berlin.de Verkehrsinformationszentrale Berlin – alle ÖPNV-Meldungen
    sbahn.berlin Offizielle S-Bahn-Störungsmeldungen

    Tipp: In der BVG Fahrinfo-App können Sie den „Pendleralarm» aktivieren. Er informiert Sie per Push-Nachricht über Störungen auf Ihrer Lieblingsverbindung – auch über kurzfristige Ausfälle wegen Personalmangel oder Polizeieinsätzen.

    Wo finde ich aktuelle BVG Störungen?

    Warum gibt es so viele BVG Störungen 2026?

    Die aktuelle Häufung von Störungen hat mehrere Ursachen:

    • Extremwetter: Eisregen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt überfordern das Netz
    • Sanierungsstau: Jahrzehntealte Infrastruktur (Tunneldecken, Gleise, Oberleitungen) muss dringend saniert werden
    • Nollendorfplatz-Baustelle: Einsturzgefährdete Tunneldecke erfordert Sofortmaßnahmen
    • U6-Dauerbaustelle: Die Sanierung zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Tegel dauert bereits 3 Jahre
    • Personalmangel: Fehlende Fahrer führen zu Fahrtausfällen

    BVG-Chef Henrik Falk kündigte an, dass die U6-Arbeiten im „zweiten Halbjahr 2026″ beendet werden sollen.

    Häufige Fragen zu BVG Störungen

    Wo finde ich aktuelle BVG Störungen?

    Die offizielle Störungsübersicht finden Sie unter bvg.de/stoerungsmeldungen. Alternativ nutzen Sie die BVG Fahrinfo-App mit Push-Benachrichtigungen oder die VBB App Bus&Bahn.

    Warum fährt die Straßenbahn in Berlin nicht?

    Eisregen hat am 26./27. Januar 2026 die Oberleitungen des Berliner Tramnetzes flächendeckend eingefroren. Die BVG hat den gesamten Straßenbahnverkehr eingestellt – mindestens bis Dienstagmittag. Rund 40 Trams stecken im Streckennetz fest.

    Welche U-Bahn-Linien sind in Berlin gesperrt?

    Aktuell sind die U4 (komplett eingestellt), U1 und U3 (nur Teilstrecken) wegen Bauarbeiten am Nollendorfplatz betroffen. Die U6 ist zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Tegel gesperrt, die U9 zwischen Walther-Schreiber-Platz und Rathaus Steglitz.

    Wie lange dauert die Sperrung am Nollendorfplatz?

    Die Bauarbeiten am U-Bahnhof Nollendorfplatz dauern vom 12. Januar bis Mitte Mai 2026. In dieser Zeit ist die U4 komplett eingestellt, U1 und U3 fahren nur auf Teilstrecken. Grund ist die einsturzgefährdete Tunneldecke.

    Gibt es Ersatzverkehr bei BVG Störungen?

    Ja, bei geplanten Sperrungen richtet die BVG Ersatzbusse ein. Für die U4 fahren Busse zwischen Nollendorfplatz und Innsbrucker Platz. Bei witterungsbedingten Störungen empfiehlt die BVG, auf S-Bahn, U-Bahn oder andere Buslinien auszuweichen.

    Wann fährt die U6 wieder bis Tegel?

    Die Sanierung der U6 zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Tegel soll laut BVG-Chef Henrik Falk im „zweiten Halbjahr 2026″ abgeschlossen werden. Die Arbeiten dauern bereits seit 2023 und sind deutlich komplizierter als ursprünglich geplant.

    Fazit: BVG Störungen am 27. Januar 2026

    Die BVG kämpft am 27. Januar 2026 mit einer „historischen Lage»: Der komplette Straßenbahnverkehr ist wegen vereister Oberleitungen eingestellt, mehrere U-Bahn-Linien sind durch Bauarbeiten und Witterung unterbrochen, und auch Busse fahren nur unregelmäßig.

    Pendler sollten vor Fahrtantritt die offizielle Störungsseite der BVG oder die Fahrinfo-App prüfen. Die S-Bahn und die U-Bahn-Linien ohne Oberleitung (unterirdisch) bieten derzeit die zuverlässigste Alternative – allerdings mit Einschränkungen durch die Nollendorfplatz-Baustelle.

    Die Lage soll sich im Tagesverlauf entspannen, sobald die Temperaturen steigen und die Oberleitungen enteist werden können. Wann genau der Straßenbahnverkehr wieder aufgenommen wird, kommuniziert die BVG über ihre offiziellen Kanäle.

    📌 Stand: 27. Januar 2026, 08:00 Uhr | Quellen: BVG, S-Bahn Berlin, Verkehrsinformationszentrale Berlin, Berliner Kurier, Tagesspiegel

  • Unterrichtsausfall Bayern heute: Alle Landkreise 27.01.2026

    Unterrichtsausfall Bayern heute: Alle Landkreise 27.01.2026

    Lesezeit: 6 Minuten

    Unterrichtsausfall Bayern – aktueller Stand

    Am 27. Januar 2026 entfällt der Präsenzunterricht in weiten Teilen Bayerns. Betroffen sind vor allem Mittelfranken, Oberfranken und Unterfranken. Grund: Anhaltender Schneefall und Glatteis machen Schulwege unsicher. Die Entscheidung trifft die Koordinierungsgruppe Witterung des jeweiligen Regierungsbezirks.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Datum: Dienstag, 27. Januar 2026
    • Betroffene Bezirke: Mittelfranken, Oberfranken, Unterfranken (teilweise)
    • Ursache: Starker Schneefall, Glatteisgefahr, unsichere Schulwege
    • Distanzunterricht: Wird von Schulen individuell geregelt
    • Notbetreuung: An den meisten Schulen eingerichtet
    • Offizielles Portal: unterrichtsausfall.bayern.de
    • Entscheidungszeitpunkt: Bis spätestens 5:15 Uhr morgens

    Unterrichtsausfall Bayern: Am 27. Januar 2026 bleibt die Schule für Zehntausende Schülerinnen und Schüler in Bayern geschlossen. Nach dem Schneechaos am Montag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiterhin vor erheblichen Beeinträchtigungen auf Bayerns Straßen gewarnt.

    Die regionalen Koordinierungsgruppen Witterung haben in zahlreichen Landkreisen den Präsenzunterricht abgesagt. Wir zeigen, welche Regionen betroffen sind und was Eltern jetzt wissen müssen.

    Unterrichtsausfall Bayern heute: Diese Landkreise sind betroffen

    Die Entscheidung über Schulausfälle in Bayern trifft die lokale oder regionale Koordinierungsgruppe Witterung. Am Dienstag, 27. Januar 2026, sind folgende Landkreise und kreisfreie Städte vom Unterrichtsausfall betroffen:

    Regierungsbezirk Betroffene Landkreise/Städte Status
    Mittelfranken Erlangen (Stadt), Erlangen-Höchstadt, Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim Präsenzunterricht entfällt
    Oberfranken Bamberg (Stadt), Bamberg (Landkreis), Forchheim Präsenzunterricht entfällt
    Unterfranken Würzburg (Stadt/LK), Schweinfurt (Stadt/LK), Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Main-Spessart, Aschaffenburg Präsenzunterricht entfällt

    Wichtig: Aktuelle Lage prüfen

    Die Lage kann sich kurzfristig ändern. Die offizielle Übersicht aller aktuellen Schulausfälle in Bayern finden Sie unter unterrichtsausfall.bayern.de. Das Portal wird fortlaufend aktualisiert.

    Unterrichtsausfall Bayern heute: Diese Landkreise sind betroffen

    Wer entscheidet über Unterrichtsausfall in Bayern?

    Die Entscheidung über witterungsbedingten Unterrichtsausfall in Bayern liegt bei den Koordinierungsgruppen Witterung. Diese sind auf zwei Ebenen organisiert:

    Lokale Koordinierungsgruppe: Bei regional begrenzten Wetterproblemen entscheidet die lokale Gruppe. Sie besteht aus dem fachlichen Leiter des Staatlichen Schulamts sowie Schulleitern verschiedener Schularten.

    Regionale Koordinierungsgruppe: Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen in mehreren Landkreisen entscheidet die regionale Koordinierungsgruppe an der Bezirksregierung. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der Regierung, dem Bereich Schulen und den Ministerialbeauftragten für Gymnasien und Realschulen.

    Die Entscheidung ist verbindlich und gilt einheitlich für alle öffentlichen Schulen des betroffenen Landkreises oder der kreisfreien Stadt. So wird sichergestellt, dass nicht an Schulen verschiedener Schularten desselben Einzugsbereichs unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden.

    Wann wird der Schulausfall bekannt gegeben?

    Die Entscheidung über Unterrichtsausfall in Bayern wird in der Regel sehr früh am Morgen getroffen – meist bis spätestens 5:15 Uhr. Die Bekanntgabe erfolgt über mehrere Kanäle:

    Informationskanal Details
    Offizielles Meldeportal unterrichtsausfall.bayern.de
    Bayerischer Rundfunk Radio und Videotext
    Lokale Radiosender z.B. Radio Primaton, Antenne Bayern
    Schulhomepage Direkte Information der Schule
    Eltern-App Push-Benachrichtigung (falls eingerichtet)

    Was bedeutet Unterrichtsausfall für Schüler und Eltern?

    Ein angeordneter Unterrichtsausfall bedeutet nicht automatisch einen kompletten freien Tag. Nach § 19 Abs. 4 BaySchO soll im Rahmen der personellen und organisatorischen Kapazitäten vor Ort Distanzunterricht stattfinden, um einen vollständigen Unterrichtsausfall zu vermeiden.

    Das gilt bei Unterrichtsausfall

    • Distanzunterricht: Die Schulleitung entscheidet, ob und ab wann Distanzunterricht stattfindet
    • Notbetreuung: An den Schulen wird eine Notbetreuung eingerichtet – sofern personell möglich
    • Schulweg: Eltern können ihr Kind auch ohne angeordneten Schulausfall entschuldigen, wenn der Schulweg unzumutbar gefährlich ist
    • Kitas: Für Kindertagesstätten gilt kein automatischer Ausfall – Eltern sollten sich direkt bei der Einrichtung informieren

    Was bedeutet Unterrichtsausfall für Schüler und Eltern?

    Darf mein Kind bei gefährlichem Schulweg zu Hause bleiben?

    Ja. Auch wenn behördlich kein Unterrichtsausfall angeordnet wurde, können Eltern ihr Kind vom Unterricht abmelden und entschuldigen. Das gilt, wenn:

    • Die Erreichbarkeit vom Elternhaus zur Schule nicht gegeben ist
    • Der Schulbus bestimmte Bereiche nicht erreicht
    • Eine Verspätung von mindestens 30 Minuten zu erwarten ist
    • Die Witterung den Schulweg unzumutbar gefährlich macht

    Die Entscheidung liegt bei den Erziehungsberechtigten. Eine formlose Entschuldigung an die Schule genügt.

    Warum gibt es so viel Unterrichtsausfall in Bayern 2026?

    Der Januar 2026 bringt Bayern ungewöhnlich starke Schneefälle. Der Deutsche Wetterdienst hat für mehrere Regionen die zweithöchste Unwetterwarnstufe ausgerufen. Die Folgen:

    • Straßenmeistereien können die Sicherheit der Schulwege nicht gewährleisten
    • Schulbusse verkehren nicht oder nur eingeschränkt
    • Der ÖPNV ist stark beeinträchtigt
    • Glatteis und Neuschnee machen das Fahren gefährlich

    Die Koordinierungsgruppen entscheiden daher im Sinne der Sicherheit für einen Unterrichtsausfall. Laut Bayerischem Kultusministerium ist die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg das oberste Kriterium.

    Warum gibt es so viel Unterrichtsausfall in Bayern 2026?

    Häufige Fragen zu Unterrichtsausfall Bayern

    Wo finde ich aktuelle Schulausfälle in Bayern?

    Die offizielle Übersicht aller witterungsbedingten Schulausfälle in Bayern finden Sie unter unterrichtsausfall.bayern.de. Das Portal wird vom Bayerischen Kultusministerium betrieben und fortlaufend aktualisiert.

    Wann wird über Schulausfall entschieden?

    Die Entscheidung wird in der Regel am Vorabend oder sehr früh am Morgen getroffen – meist bis spätestens 5:15 Uhr. Die Bekanntgabe erfolgt über das offizielle Meldeportal, den Bayerischen Rundfunk und lokale Radiosender.

    Gibt es bei Schulausfall automatisch Distanzunterricht?

    Nicht automatisch. Bei witterungsbedingtem Unterrichtsausfall soll nach Möglichkeit Distanzunterricht stattfinden. Die Entscheidung, ob und ab wann Distanzunterricht stattfindet, trifft jedoch die Schulleitung individuell.

    Müssen Lehrer bei Schulausfall trotzdem arbeiten?

    Ja. Ein angeordneter Schulausfall gilt nur für Schülerinnen und Schüler, nicht für Lehrkräfte. Diese können für Distanzunterricht, Notbetreuung oder andere schulische Aufgaben eingesetzt werden.

    Sind Kitas auch von Schulausfall betroffen?

    Nein. Da es keine Kita-Pflicht gibt, können Kindertagesstätten nicht automatisch geschlossen werden. Eltern sollten sich direkt bei ihrer Einrichtung informieren. Bei extremer Witterung wird jedoch an die Eltern appelliert, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen.

    Kann ich mein Kind bei gefährlichem Schulweg entschuldigen?

    Ja. Auch ohne angeordneten Schulausfall können Eltern ihr Kind vom Unterricht entschuldigen, wenn der Schulweg unzumutbar gefährlich ist. Die Entscheidung liegt bei den Erziehungsberechtigten.

    Fazit: Unterrichtsausfall Bayern am 27. Januar 2026

    Der Unterrichtsausfall in Bayern am 27. Januar 2026 betrifft vor allem Mittelfranken, Oberfranken und Unterfranken. Starker Schneefall und Glatteis haben die Koordinierungsgruppen Witterung zu dieser Entscheidung veranlasst.

    Eltern sollten sich morgens über das offizielle Portal unterrichtsausfall.bayern.de oder die Homepage ihrer Schule informieren. An den meisten betroffenen Schulen ist eine Notbetreuung eingerichtet. Distanzunterricht findet statt, wenn die Schulleitung dies anordnet.

    Die Wetterlage soll sich im Tagesverlauf entspannen – ob am Mittwoch wieder regulärer Unterricht stattfindet, entscheidet sich am Dienstagabend oder frühen Mittwochmorgen.

    📌 Stand: 27. Januar 2026, 07:00 Uhr | Quellen: Bayerisches Kultusministerium, Regierung von Mittelfranken, DWD, unterrichtsausfall.bayern.de

  • Goldpreis heute aktuell: Kurs in Euro & Dollar am 26.01.2026

    Goldpreis heute aktuell: Kurs in Euro & Dollar am 26.01.2026

    Lesezeit: 6 Minuten

    Was kostet Gold heute?

    Der Goldpreis notiert am 26. Januar 2026 bei rund 4.598 US-Dollar (ca. 3.945 Euro) pro Feinunze. Das Edelmetall hat am 22. Januar 2026 ein neues Allzeithoch von 4.831 USD erreicht. Gold gilt als Krisenwährung und profitiert aktuell von geopolitischen Spannungen, Zinssenkungserwartungen und starken Zentralbankkäufen.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aktueller Goldpreis (26.01.2026): 4.598 USD / 3.945 EUR pro Feinunze
    • Allzeithoch: 4.831 USD am 22. Januar 2026
    • Jahresperformance 2025: +70% in Dollar – stärkster Anstieg seit den 1970er-Jahren
    • Prognose 2026: JPMorgan, Bank of America und HSBC erwarten 5.000 USD
    • Treiber: Geopolitik, Fed-Zinspolitik, Zentralbankkäufe, Inflation

    Der Goldpreis heute bewegt sich nahe seinen historischen Höchstständen. Mit einem Kurs von rund 4.598 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) liegt das Edelmetall nur knapp unter dem am 22. Januar 2026 erreichten Rekord von 4.831 Dollar. In Euro gerechnet kratzt Gold an der 4.000er-Marke – ein Niveau, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien.

    Für Anleger, Sparer und alle, die ihr Vermögen schützen wollen, stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit dem Goldpreis? Wir liefern die aktuellen Kurse, erklären die Hintergründe der Rallye und zeigen, was Experten für 2026 prognostizieren.

    Goldpreis heute: Aktuelle Kurse in Euro und Dollar

    Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Goldpreise im Überblick – sowohl in US-Dollar als auch in Euro. Die Kurse werden an den internationalen Rohstoffbörsen in Echtzeit gehandelt.

    EinheitPreis in USDPreis in EUR
    1 Feinunze (31,1 g)4.598 USD3.945 EUR
    1 Gramm Gold147,82 USD126,83 EUR
    1 Kilogramm Gold147.817 USD126.827 EUR
    Allzeithoch (22.01.2026)4.831 USD4.134 EUR

    Hinweis: Die Kurse können je nach Handelsplatz und Uhrzeit leicht abweichen. Der Goldpreis wird international in US-Dollar gehandelt und dann zum aktuellen Wechselkurs in Euro umgerechnet.

    Goldpreis heute: Aktuelle Kurse in Euro und Dollar

    Goldpreis-Entwicklung 2025/2026: Die Rekordjagd

    Das Jahr 2025 war für Gold außergewöhnlich. Um mehr als zwei Drittel (+70%) hat sich das Edelmetall verteuert und dabei an insgesamt 52 Tagen ein neues Rekordhoch geknackt. Eine stärkere Jahresrendite hat Gold in seiner Geschichte nur dreimal erzielt – alle diese Zeiträume lagen in den 1970er-Jahren.

    DatumGoldpreis (USD)Ereignis
    Januar 20252.625 USDJahresstart
    April 20253.500 USDGeopolitische Spannungen
    August 20254.381 USDNeuer Rekord
    Dezember 20254.550 USDJahreshoch 2025
    22.01.20264.831 USDNeues Allzeithoch

    Seit Jahresanfang 2026 liegt das Plus bereits bei fast sechs Prozent. Analysten sehen den Aufwärtstrend intakt – allerdings sind kurzfristige Korrekturen jederzeit möglich.

    Goldpreis-Entwicklung 2025/2026: Die Rekordjagd

    Warum steigt der Goldpreis so stark?

    Der Goldpreis wird von mehreren Faktoren gleichzeitig angetrieben. Die wichtigsten Treiber im Überblick:

    5 Gründe für das Gold-Allzeithoch:

    • Geopolitische Spannungen: Die Iran-Krise, Ukraine-Konflikt und globale Unsicherheiten treiben Anleger in den «sicheren Hafen» Gold
    • Fed-Zinspolitik: Die Erwartung sinkender US-Zinsen macht Gold als zinslose Anlage attraktiver
    • Zentralbankkäufe: Notenbanken weltweit kaufen massiv Gold – 2025 mit Rekordkäufen
    • Inflation: Gold gilt traditionell als Schutz vor Geldentwertung
    • Schwacher US-Dollar: Ein fallender Dollar macht Gold für Anleger außerhalb der USA günstiger

    Besonders die Käufe der Zentralbanken haben den Goldpreis in den vergangenen Monaten gestützt. China, Russland und andere Länder diversifizieren ihre Währungsreserven zunehmend in Gold – auch als Reaktion auf westliche Sanktionen und die Dominanz des US-Dollars im Welthandel.

    Goldpreis-Prognose 2026: Was erwarten die Experten?

    Die Großbanken sind sich weitgehend einig: Der Goldpreis könnte 2026 weiter steigen. Allerdings variieren die Prognosen je nach Szenario erheblich.

    Bank / InstitutionPrognose 2026
    JPMorgan~5.000 USD
    Bank of America~5.000 USD
    HSBC~5.000 USD
    Goldman Sachs4.900 USD
    Morgan Stanley4.400 USD
    Deutsche Bank4.000 USD
    World Gold Council+5% bis +30% je nach Szenario

    Das World Gold Council unterscheidet mehrere Szenarien: Bei moderatem Wachstum und stabiler Zinsentwicklung könnte Gold um 5-15% zulegen. Sollten geopolitische Spannungen eskalieren und ein Trend in Richtung sichere Anlagen einsetzen, sind sogar 15-30% Zuwachs möglich – das entspräche einem Goldpreis von bis zu 5.300 USD.

    Goldpreis-Prognose 2026: Was erwarten die Experten?

    Goldpreis in Euro: Warum Euro- und Dollar-Kurs abweichen

    Ein wichtiger Hinweis für deutsche Anleger: Der Goldpreis in Euro entwickelt sich nicht immer parallel zum Dollar-Kurs. Der Grund liegt im Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar.

    Gold wird international in US-Dollar gehandelt. Für europäische Anleger wird der Preis dann zum aktuellen Wechselkurs umgerechnet. Das bedeutet: Ist der Euro gegenüber dem Dollar stark, wird Gold relativ günstiger. Ist der Euro schwach, verteuert sich Gold in Euro – selbst wenn der Dollar-Preis gleich bleibt.

    Aktuell profitieren Euro-Anleger davon, dass der Euro gegenüber dem Dollar relativ stabil ist. Dennoch hat Gold auch in Euro mehrfach neue Allzeithochs erreicht – zuletzt am 22. Januar 2026 mit 4.134 Euro pro Feinunze.

    Wie kann ich in Gold investieren?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, am Goldpreis zu partizipieren:

    Physisches Gold (Barren und Münzen): Die klassische Variante für alle, die Gold direkt besitzen möchten. Beliebte Anlagemünzen sind Krügerrand, Maple Leaf oder American Eagle. Nachteil: Höhere Handelsaufschläge und Lagerkosten.

    Gold-ETCs: Wertpapiere, die den Goldpreis abbilden und an der Börse gehandelt werden. Viele sind mit physischem Gold hinterlegt (z.B. Xetra-Gold). Vorteil: Geringe Kosten, einfacher Handel. Nach einem Jahr Haltedauer sind Gewinne in Deutschland steuerfrei.

    Goldaktien: Aktien von Goldminenbetreibern wie Barrick Gold oder Newmont Mining. Diese bieten oft einen Hebel auf den Goldpreis – steigen aber auch stärker, wenn Gold fällt.

    Häufige Fragen zum Goldpreis

    Wie hoch ist der Goldpreis heute?

    Der Goldpreis liegt am 26. Januar 2026 bei rund 4.598 US-Dollar bzw. 3.945 Euro pro Feinunze (31,1 Gramm). Das entspricht etwa 127 Euro pro Gramm Gold.

    Was ist das Allzeithoch beim Gold?

    Das aktuelle Allzeithoch wurde am 22. Januar 2026 mit 4.831 US-Dollar (Schlusskurs) erreicht. In Euro lag der Rekord bei 4.134 Euro pro Feinunze.

    Warum steigt der Goldpreis?

    Der Goldpreis wird aktuell von mehreren Faktoren angetrieben: geopolitische Spannungen, Erwartungen an Zinssenkungen der Fed, massive Käufe durch Zentralbanken weltweit sowie Inflationssorgen.

    Wie viel kostet 1 Gramm Gold?

    Ein Gramm Gold kostet aktuell rund 148 US-Dollar bzw. 127 Euro. Beim physischen Kauf kommen noch Handelsaufschläge (Aufgeld) des jeweiligen Händlers hinzu.

    Lohnt sich Gold noch als Anlage?

    Experten empfehlen Gold als Beimischung im Depot (5-10%). Das Edelmetall dient als Absicherung gegen Krisen und Inflation. Allerdings wirft Gold keine laufenden Erträge ab. Der hohe aktuelle Preis erhöht das Risiko kurzfristiger Korrekturen.

    Fazit: Goldpreis auf Rekordkurs – wie geht es weiter?

    Der Goldpreis heute liegt nahe seinen historischen Höchstständen. Mit rund 4.600 US-Dollar pro Feinunze hat das Edelmetall in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rallye hingelegt. Die Treiber – geopolitische Unsicherheit, Zinssenkungserwartungen und Zentralbankkäufe – dürften auch 2026 intakt bleiben.

    Die Mehrheit der Analysten erwartet weitere Kursgewinne. JPMorgan, Bank of America und HSBC sehen den Goldpreis 2026 bei rund 5.000 US-Dollar. Anleger sollten jedoch beachten: Nach einem so starken Anstieg sind Korrekturen jederzeit möglich. Wer in Gold investiert, sollte einen langen Anlagehorizont mitbringen und Gold als Absicherung verstehen – nicht als Spekulationsobjekt.

    📌 Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Die Goldpreise können sich jederzeit ändern. Datenquellen: finanzen.net, gold.de, World Gold Council. Stand: 26. Januar 2026.

  • Schulausfall Bayern heute: Aktuelle Meldungen am 26.01.2026

    Schulausfall Bayern heute: Aktuelle Meldungen am 26.01.2026

    Lesezeit: 5 Minuten

    Was bedeutet Schulausfall Bayern heute?

    Schulausfall Bayern bezeichnet die witterungsbedingte Absage des Präsenzunterrichts durch die lokalen Koordinierungsgruppen Witterung. Die Entscheidung treffen Vertreter des Staatlichen Schulamts und Schulleiter verschiedener Schularten gemeinsam. In Bayern gilt: Bei Schulausfall soll nach Möglichkeit Distanzunterricht stattfinden, eine Notbetreuung kann angeboten werden.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aktuell betroffen (26.01.2026): 15 Landkreise/Städte in Unterfranken und Mittelfranken
    • Ursache: Schnee und Glatteis sorgen für gefährliche Straßenverhältnisse
    • Entscheidungsträger: Lokale Koordinierungsgruppen Witterung
    • Distanzunterricht: Soll nach Möglichkeit stattfinden (§ 19 Abs. 4 BaySchO)
    • Offizielle Quelle: unterrichtsausfall.bayern.de

    Schulausfall Bayern heute am 26. Januar 2026: Der Wintereinbruch mit Schnee und Glatteis sorgt für zahlreiche Unterrichtsausfälle in Teilen des Freistaats. Besonders betroffen sind die Regierungsbezirke Unterfranken und Mittelfranken – hier entfällt der Präsenzunterricht in insgesamt 15 Landkreisen und kreisfreien Städten.

    Für Eltern und Schüler gilt: Informiert euch über die offiziellen Kanäle! Die zentrale Anlaufstelle ist die Website des Bayerischen Kultusministeriums unter unterrichtsausfall.bayern.de. Dort werden alle aktuellen Meldungen zu Schulausfällen in Echtzeit veröffentlicht.

    Aktuelle Schulausfälle in Bayern am 26. Januar 2026

    Der Winter hat weite Teile Bayerns am Wochenende erreicht. Anhaltende Schneefälle und gefährliche Glätte zwingen mehrere Landkreise zur Absage des Präsenzunterrichts am heutigen Montag.

    RegierungsbezirkBetroffene Landkreise/StädteStatus
    UnterfrankenWürzburg (Stadt und Landkreis)Schulausfall
    Aschaffenburg (Stadt und Landkreis)Schulausfall
    Schweinfurt (Stadt und Landkreis)Schulausfall
    Rhön-Grabfeld (Landkreis)Schulausfall
    Bad Kissingen (Landkreis)Schulausfall
    Main-Spessart (Landkreis)Schulausfall
    Miltenberg (Landkreis)Schulausfall
    Kitzingen (Landkreis)Schulausfall
    Haßberge (Landkreis)Schulausfall
    MittelfrankenAnsbach (Stadt und Landkreis)Schulausfall
    Fürth (Stadt und Landkreis)Schulausfall
    Neustadt a.d.Aisch-Bad WindsheimSchulausfall
    Weißenburg-GunzenhausenSchulausfall

    Die Meldungen wurden am frühen Morgen veröffentlicht. Die übrigen Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken und Schwaben sind derzeit nicht von flächendeckenden Schulausfällen betroffen.

    Aktuelle Schulausfälle in Bayern am 26. Januar 2026

    Wer entscheidet über Schulausfall in Bayern?

    In Bayern liegt die Entscheidung über witterungsbedingte Schulausfälle bei speziellen Gremien – den sogenannten Koordinierungsgruppen Witterung. Das bayerische System unterscheidet zwei Ebenen:

    Lokale Koordinierungsgruppe Witterung: Bei regional begrenzten ungünstigen Witterungsverhältnissen entscheidet diese Gruppe. Sie setzt sich zusammen aus der fachlichen Leitung des Staatlichen Schulamts (stellvertretend für Grund-, Mittel- und Förderschulen) sowie je einem Schulleiter als Vertretung für die übrigen Schularten.

    Regionale Koordinierungsgruppe Witterung: Sind mehrere Landkreise eines Regierungsbezirks betroffen, übernimmt die regionale Koordinierungsgruppe an der jeweiligen Bezirksregierung die Entscheidung.

    Die Entscheidung ist verbindlich und gilt einheitlich für alle öffentlichen Schulen des betroffenen Landkreises oder der kreisfreien Stadt. Damit wird sichergestellt, dass nicht an verschiedenen Schularten desselben Einzugsbereichs unterschiedliche Regelungen gelten.

    Wo erfahre ich von Schulausfällen in Bayern?

    Es gibt mehrere zuverlässige Informationsquellen für aktuelle Schulausfälle:

    QuelleVerfügbarkeitEmpfehlung
    Kultusministerium Bayernunterrichtsausfall.bayern.de⭐ Offizielle Landesmeldestelle
    Bayerischer RundfunkBayern 1, Bayern 3Nach den Nachrichten ab 6 Uhr
    Antenne BayernRadio & WebsiteVerkehrshinweise beachten
    Landratsamt-WebsiteJeweilige LandkreisseiteFür lokale Details
    SchulhomepageWebsite der jeweiligen SchuleInfos zu Distanzunterricht

    Die Entscheidung über Schulausfälle wird in der Regel bis spätestens 5:15 Uhr am jeweiligen Schultag getroffen. Bei unvorhergesehenen extremen Wetterverhältnissen kann es auch kurzfristiger zu Unterrichtsausfällen kommen.

    Wo erfahre ich von Schulausfällen in Bayern?

    Was passiert bei Schulausfall in Bayern?

    Anders als in anderen Bundesländern sieht Bayern bei Schulausfall ein gestuftes System vor:

    So läuft Schulausfall in Bayern ab:

    • Distanzunterricht: Soll nach Möglichkeit stattfinden (§ 19 Abs. 4 BaySchO) – die Schulleitung entscheidet über das «Ob» und «Wann»
    • Notbetreuung: Kann angeboten werden, wenn organisatorisch und personell möglich
    • Elternentscheidung: Schüler, die den Präsenzunterricht im Einzelfall nicht besuchen können, dürfen von den Erziehungsberechtigten entschuldigt werden
    • Keine Entwarnung: Wenn keine Meldung erfolgt, findet der Unterricht regulär statt

    Wichtig: Informationen zu Distanzunterricht und Notbetreuung sind auf der Homepage der jeweiligen Schule einzusehen. Die Regelungen können von Schule zu Schule unterschiedlich sein.

    Was passiert bei Schulausfall in Bayern?

    Gilt Schulausfall auch für Kitas in Bayern?

    Nein – Kindertagesstätten sind nicht automatisch von einem Schulausfall betroffen. Der Grund: Anders als bei der Schulpflicht gibt es keine Kita-Pflicht, von der die Behörden befreien müssten. Auch gibt es keine Kita-Busse, deren Ausfall berücksichtigt werden müsste.

    Eltern können bei schlechtem Wetter selbst entscheiden, ob sie ihr Kind in die Kita bringen oder zu Hause behalten.

    Was müssen Eltern und Arbeitnehmer beachten?

    Bei einem kurzfristigen Schulausfall stehen berufstätige Eltern oft vor einem Dilemma. Die wichtigsten Regeln:

    Arbeitnehmer dürfen nicht einfach zu Hause bleiben, wenn die Schule ihres Kindes ausfällt. Nach § 616 BGB haben Arbeitnehmer zwar Anspruch auf bezahlte Freistellung bei vorübergehender Verhinderung – dieser Paragraph kann jedoch durch Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag eingeschränkt oder ausgeschlossen sein.

    Die Empfehlung: Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Arbeitgeber über mögliche Lösungen wie Homeoffice, Überstundenabbau oder kurzfristige Freistellung.

    Häufige Fragen zum Schulausfall Bayern

    Wann wird über Schulausfall in Bayern entschieden?

    Die Entscheidung fällt in der Regel bis spätestens 5:15 Uhr am jeweiligen Schultag. Bei extremen Wetterverhältnissen kann es auch kurzfristiger zu Unterrichtsausfällen kommen.

    Wo finde ich aktuelle Schulausfälle in Bayern?

    Die offizielle Übersicht bietet das Bayerische Kultusministerium unter unterrichtsausfall.bayern.de. Zusätzlich informieren der Bayerische Rundfunk, Antenne Bayern und die Websites der Landratsämter.

    Gibt es bei Schulausfall Distanzunterricht?

    Ja, bei witterungsbedingtem Schulausfall soll nach Möglichkeit Distanzunterricht stattfinden. Die Schulleitung entscheidet, ob und ab wann dieser beginnt. Informationen dazu stehen auf der Schulhomepage.

    Kann ich mein Kind bei Schnee zu Hause lassen?

    Ja, Schüler die im Einzelfall aufgrund der Gegebenheiten vor Ort den Präsenzunterricht nicht besuchen können, können von ihren Erziehungsberechtigten entschuldigt werden – auch ohne offiziellen Schulausfall.

    Sind Kitas bei Schulausfall auch geschlossen?

    Nein, Kindertagesstätten sind nicht automatisch von einem Schulausfall betroffen. Eltern können selbst entscheiden, ob sie ihr Kind bei schlechtem Wetter in die Kita bringen.

    Fazit: So bleibst du informiert

    Schulausfall Bayern heute betrifft am 26. Januar 2026 insgesamt 15 Landkreise und kreisfreie Städte in Unterfranken und Mittelfranken. Die Entscheidung über Unterrichtsausfälle treffen die lokalen oder regionalen Koordinierungsgruppen Witterung – meist am frühen Morgen des betroffenen Tages.

    Die wichtigste Informationsquelle ist die offizielle Website unterrichtsausfall.bayern.de des Bayerischen Kultusministeriums. Dort werden alle aktuellen Meldungen in Echtzeit veröffentlicht. Halte dich über die offiziellen Kanäle auf dem Laufenden – die Wetterlage kann sich schnell ändern.

    📌 Autor-Info: Dieser Artikel wurde sorgfältig recherchiert und basiert auf offiziellen Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie der Website unterrichtsausfall.bayern.de. Stand: 26. Januar 2026.

  • Gerhard Schröder Russland: Putin-Freundschaft & Konsequenzen

    Gerhard Schröder Russland: Putin-Freundschaft & Konsequenzen

    Lesezeit: 7 Minuten

    Wer ist Gerhard Schröder und was verbindet ihn mit Russland?

    Gerhard Schröder (81) war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Seit seinem Ausscheiden aus der Politik pflegt er eine enge Freundschaft mit Wladimir Putin und war bis 2022 in leitenden Positionen bei russischen Staatskonzernen wie Nord Stream und Rosneft tätig. Seine Russland-Nähe führte zum Verlust von Privilegien, Ehrentiteln und einem gescheiterten SPD-Parteiausschlussverfahren.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aktuell (Januar 2026): Schröder fordert in der Berliner Zeitung Ende der «Dämonisierung» Russlands
    • Reaktion: Estlands Außenminister kritisiert Äußerungen als «heimtückischen Versuch», Europa zu spalten
    • Freundschaft mit Putin: Seit 2001, gemeinsamer «Petersburger Dialog» gegründet
    • Russische Posten: Nord Stream AG (seit 2005), Rosneft (2017-2022) – Verdienst: ca. 850.000 €/Jahr
    • Konsequenzen: Büro-Privilegien gestrichen, Ehrenbürgerschaft Hannover zurückgegeben, Parteiausschluss gescheitert

    Gerhard Schröder und Russland – diese Verbindung sorgt seit Jahren für heftige Debatten in Deutschland. Am 23. Januar 2026 meldete sich der 81-jährige Altkanzler erneut mit einem Gastbeitrag in der Berliner Zeitung zu Wort. Seine Forderung: Deutschland solle Russland nicht «dämonisieren» und wieder Energie aus dem Land beziehen.

    Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Estlands Außenminister Margus Tsahkna nannte Schröders Äußerungen einen «heimtückischen Versuch», Europa zu spalten. Doch wie kam es überhaupt zu dieser umstrittenen Beziehung zwischen dem ehemaligen deutschen Regierungschef und dem Kreml?

    Schröders aktueller Gastbeitrag: Was fordert er?

    In seinem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung vom 23. Januar 2026 bezeichnet Schröder den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwar als völkerrechtswidrig. Gleichzeitig warnt er jedoch vor einer «Dämonisierung» Russlands als «ewiger Feind».

    Schröder schreibt: «Russland, das ist nicht das Land der Barbaren, sondern ein Land mit einer großen Kultur und vielfältigen historischen Verbindungen zu Deutschland.» Deutschland und Europa bräuchten in erster Linie «Friedensfähigkeit», nicht militärische «Fähigkeiten».

    Schröders aktueller Gastbeitrag: Was fordert er?

    Der Altkanzler plädiert für die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland. Er hält es weiterhin für richtig, was er in seiner Zeit als Bundeskanzler vorangetrieben hat: den Import preiswerter Energie aus Russland. Zudem kritisiert er die EU-Politik scharf – Washington und Moskau verhandelten über den Kopf der EU hinweg über die Zukunft der Ukraine, «aber wir die Kosten des Krieges bezahlen sollen».

    Estlands Außenminister reagiert scharf

    Die Reaktion aus dem Baltikum kam prompt. Estlands Außenminister Margus Tsahkna schrieb auf der Plattform X: Aufrufe, ein Land nicht zu dämonisieren, das den brutalsten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg führt, seien «schlichtweg entsetzlich».

    In einer weiteren Mitteilung seines Ministeriums bezeichnete Tsahkna die Äußerungen des Altkanzlers als «heimtückischen Versuch», Europa zu spalten. Damit solle es vom aktuellen Kurs des Drucks auf Russland abgebracht und zu alten Fehlern zurückgeführt werden.

    Wie begann die Freundschaft zwischen Schröder und Putin?

    Die Beziehung zwischen Gerhard Schröder und Wladimir Putin reicht bis in die frühen 2000er Jahre zurück. Beide Männer lernten sich kurz nach Putins Amtsantritt als russischer Präsident im Jahr 2000 kennen.

    JahrEreignis
    2001Schröder und Putin gründen gemeinsam den «Petersburger Dialog»
    2004Schröder bezeichnet Putin als «lupenreinen Demokraten»
    2005Nord Stream Pipeline-Vertrag unterzeichnet, kurz vor Schröders Amtsende
    2005Wechsel zu Nord Stream AG als Aufsichtsratsvorsitzender
    201470. Geburtstag in St. Petersburg – Putin ist Gast
    2017Aufsichtsratsvorsitz bei Rosneft auf Vorschlag der russischen Regierung
    2018Gratulation an Putin zur vierten Amtszeit – persönlich in Moskau
    2022Vermittlungsversuch in Moskau nach Kriegsbeginn

    Der Petersburger Dialog, den beide 2001 ins Leben riefen, diente als Plattform für Treffen zwischen Vertretern russischer und deutscher Wirtschaftsinteressen sowie deutschen Politikern. Kritiker bezeichneten das Forum als Instrument für russischen Lobbyismus in Deutschland.

    Schröders Positionen bei russischen Konzernen

    Wenige Wochen nach seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt im November 2005 wurde bekannt, dass Schröder den Vorsitz des Aktionärsausschusses bei der Nord Stream AG übernimmt. Diese Gesellschaft ist zu 51 Prozent im Besitz des russischen Staatskonzerns Gazprom und betreibt die Ostsee-Pipeline.

    PositionZeitraumGeschätztes Jahresgehalt
    Nord Stream AG – Gesellschafterausschuss2005 – heuteca. 250.000 €
    Nord Stream 2 AG – Verwaltungsrat2016 – 2022nicht öffentlich bekannt
    Rosneft – Aufsichtsratsvorsitz2017 – Mai 2022ca. 600.000 €

    Besonders der Wechsel nur wenige Wochen nach seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt sorgte für massive Kritik. Schröder hatte das Nord Stream-Projekt noch als Regierungschef vorangetrieben und den Vertrag im September 2005 mit Putin unterzeichnet. Der Begriff «Gazprom-Gerd» wurde zum Spitznamen des Altkanzlers.

    Schröders Positionen bei russischen Konzernen

    Der Akten-Verdacht: Was wusste Schröder über Putin?

    Im November 2025 berichtete das Recherche-Netzwerk Correctiv über einen brisanten Fund: 178 Aktenordner mit amtlichen Unterlagen aus Schröders Amtszeit als Bundeskanzler lagerten jahrelang in seinem Altkanzler-Büro – darunter 86 Terminakten des Kanzlers und Gesprächsvermerke.

    Die Dokumente könnten Auskunft geben über das Verhältnis zwischen Schröder und Putin – und über die Frage, wie sich Deutschland in eine gefährliche energiepolitische Abhängigkeit von Russland begab. Schröder ließ die Akten später in die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung verbringen.

    Die Konsequenzen: Was verlor Schröder wegen seiner Russland-Nähe?

    Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hagelte es Kritik auf den Altkanzler ein. Anders als von vielen gefordert, distanzierte sich Schröder nicht klar von Putin und behielt zunächst seine Posten bei den russischen Konzernen.

    Was Schröder seit 2022 verloren hat:

    • Büro-Privilegien: Bundestag strich Finanzierung von Personal und Büro (vorher: über 400.000 €/Jahr)
    • Ehrenbürgerschaft Hannover: Verzichtete selbst im März 2022, bevor sie entzogen wurde
    • Ehrenmitgliedschaft BVB: Von Borussia Dortmund entzogen
    • Ehrenmitgliedschaft Hannover 96: Vom Verein entzogen
    • DFB-Ehrenmitgliedschaft: Aufgefordert, sie abzugeben
    • AWO-Friedenspreis: Arbeiterwohlfahrt forderte Preis von 2005 zurück
    • Kirchenfenster-Spende: Marktkirche Hannover lehnte 150.000-Euro-Spende ab
    • Büro-Mitarbeiter: Alle vier Angestellten kündigten

    Das Parteiausschlussverfahren: Warum Schröder SPD-Mitglied bleibt

    17 SPD-Gliederungen aus ganz Deutschland stellten Anträge auf Parteiausschluss des Altkanzlers. Den Anfang machte der Kreisverband Heidelberg am 1. März 2022. Die Vorwürfe: Verharmlosung des Angriffskrieges, Freundschaft zu Putin und die Posten in russischen Staatsunternehmen.

    Am 14. Juli 2022 eröffnete die zuständige Schiedskommission des SPD-Unterbezirks Hannover die Verhandlung. Schröder selbst ignorierte das Verfahren – er war nach eigenen Angaben im Urlaub und schickte weder einen Anwalt noch eine schriftliche Stellungnahme.

    Das Ergebnis: Die Schiedskommission lehnte den Parteiausschluss ab. Schröder habe mit seinem Engagement für russische Staatskonzerne nicht gegen die Parteiordnung der SPD verstoßen. Am 15. Mai 2023 bestätigte auch die Bundesschiedskommission in dritter und letzter Instanz Schröders Verbleib in der Partei.

    Schröders Vermittlungsversuche im Ukraine-Krieg

    Im März 2022 reiste Schröder nach Moskau, um mit Putin über ein Ende des Krieges zu verhandeln. Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk erklärte die Vermittlungsbemühungen des Altkanzlers jedoch für gescheitert.

    Schröder selbst äußerte sich nach dem Treffen kaum öffentlich. Kritiker warfen ihm vor, sich als Vermittler anzubieten, während er gleichzeitig von russischen Konzernen bezahlt werde.

    Häufige Fragen zu Gerhard Schröder und Russland

    Wie viel hat Schröder von russischen Konzernen verdient?

    Schätzungen zufolge erhielt Schröder etwa 600.000 Euro jährlich von Rosneft und rund 250.000 Euro von Nord Stream – insgesamt also etwa 850.000 Euro pro Jahr. Offizielle Zahlen gibt es nicht.

    Warum wurde Schröder nicht aus der SPD ausgeschlossen?

    Die SPD-Schiedskommission entschied, dass Schröder mit seinen Tätigkeiten für russische Konzerne nicht gegen die Parteiordnung verstoßen hat. Ein Verstoß gegen Grundsätze und Ordnung der Partei konnte ihm nicht nachgewiesen werden.

    Ist Schröder noch bei Nord Stream tätig?

    Ja, Schröder ist weiterhin Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Nord Stream AG. Seinen Posten bei Rosneft hat er im Mai 2022 aufgegeben, ebenso wie die Position bei Nord Stream 2.

    Bekommt Schröder noch eine Kanzler-Pension?

    Ja, sein Ruhegehalt als ehemaliger Bundeskanzler und seinen Anspruch auf Personenschutz hat Schröder weiterhin. Nur die Finanzierung seines Büros und seiner Mitarbeiter wurde vom Bundestag gestrichen.

    Wie steht Schröder heute zum Ukraine-Krieg?

    In seinem Gastbeitrag vom Januar 2026 bezeichnet Schröder den Krieg als «völkerrechtswidrig» und «Verletzung der Menschenrechte». Gleichzeitig warnt er vor einer «Dämonisierung» Russlands und fordert neue Energiekooperationen mit Moskau.

    Fazit: Schröders umstrittenes Erbe

    Gerhard Schröder und Russland – diese Verbindung prägt das Bild des Altkanzlers seit fast 20 Jahren. Während Unterstützer auf seine Verdienste als Reformkanzler (Agenda 2010) verweisen, sehen Kritiker in ihm einen Lobbyisten, der deutsche Interessen an Moskau verkauft hat.

    Sein aktueller Gastbeitrag zeigt: Der 81-Jährige denkt nicht daran, seine Position zu ändern. Die scharfe Kritik aus dem Baltikum macht deutlich, wie tief die Gräben in Europa sind – und wie sehr Schröders Äußerungen auch heute noch polarisieren.

    📌 Autor-Info: Dieser Artikel basiert auf offiziellen Quellen, darunter Berichte der Berliner Zeitung, des Handelsblatt, der taz sowie Recherchen von Correctiv. Stand: 26. Januar 2026.

  • Schulausfall Niedersachsen heute: Aktuelle Meldungen 26.1.2026

    Schulausfall Niedersachsen heute: Aktuelle Meldungen 26.1.2026

    Lesezeit: 5 Minuten

    Was ist Schulausfall in Niedersachsen?

    Schulausfall Niedersachsen bezeichnet die witterungsbedingte Absage des Unterrichts durch Landkreise und kreisfreie Städte. Die Entscheidung trifft die jeweilige Kreisverwaltung meist zwischen 5 und 6 Uhr morgens. Eltern werden über die VMZ Niedersachsen, Radiosender und Warn-Apps wie KATWARN informiert.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aktuell betroffen (26.01.2026): Landkreis Celle – kein Präsenzunterricht, kein Schülertransport
    • Entscheidungsträger: Landkreise und kreisfreie Städte entscheiden eigenständig
    • Zeitpunkt: Bekanntgabe meist zwischen 5 und 6 Uhr morgens
    • Notbetreuung: Schulen bleiben für Klassen 1-10 geöffnet
    • Elternrecht: Kinder können auch ohne offiziellen Ausfall zu Hause bleiben
    • Offizielle Quelle: vmz-niedersachsen.de/schulausfall

    Schulausfall Niedersachsen heute am 26. Januar 2026: Der Wintereinbruch mit Schnee und Glatteis sorgt erneut für Unterrichtsausfälle in Teilen des Bundeslandes. Der Landkreis Celle hat den Schulbetrieb für Montag komplett abgesagt – die CeBus stellt keinen Schülertransport bereit.

    Für Eltern und Schüler bedeutet das: schnelles Handeln und zuverlässige Informationsquellen. Dieser Artikel zeigt dir, welche Landkreise aktuell betroffen sind, wo du dich informierst und welche Rechte du als Elternteil hast.

    Aktuelle Schulausfälle in Niedersachsen am 26. Januar 2026

    Der Winter hat Niedersachsen auch Ende Januar fest im Griff. Anhaltende Schneefälle und gefährliche Glätte zwingen mehrere Landkreise zur Absage des Präsenzunterrichts.

    Landkreis/StadtStatusBesonderheiten
    Landkreis CelleSchulausfallKein Schülertransport, BBS mit Distanzunterricht
    Weitere LandkreiseRegulärer BetriebSituation kann sich ändern – VMZ prüfen

    Die Meldung für den Landkreis Celle erfolgte am frühen Morgen um 4:22 Uhr. Betroffen sind sämtliche Schulen im Primarbereich, alle weiterführenden Schulen sowie die Förderschulen. Schüler an berufsbildenden Schulen erhalten Distanzunterricht von zu Hause.

    Aktuelle Schulausfälle in Niedersachsen am 26. Januar 2026

    Wer entscheidet über Schulausfall in Niedersachsen?

    Die Entscheidung über einen Schulausfall liegt in Niedersachsen nicht beim Land, sondern bei den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten. Das Niedersächsische Kultusministerium macht dazu keine zentralen Vorgaben.

    Der Ablauf sieht folgendermaßen aus: Die Kreisstraßenmeister und der Leiter des Fachbereiches Straßenbau der Kreisverwaltung verschaffen sich in den frühen Morgenstunden ein genaues Bild über die Straßenverhältnisse. Bei extremen Witterungsverhältnissen wird unter Berücksichtigung von Wetterprognosen und Unwetterwarnungen ein Unterrichtsausfall empfohlen. Die finale Entscheidung trifft dann der Landrat oder die zuständige Behördenleitung.

    Diese dezentrale Regelung hat einen guten Grund: Die Straßenverhältnisse können sich von Landkreis zu Landkreis erheblich unterscheiden. Was in Ostfriesland als gefährlich gilt, kann im Harz noch passierbar sein.

    Wo erfahre ich von Schulausfällen?

    Es gibt mehrere zuverlässige Informationsquellen für aktuelle Schulausfälle in Niedersachsen:

    QuelleVerfügbarkeitEmpfehlung
    VMZ Niedersachsenvmz-niedersachsen.de/schulausfall⭐ Offizielle Landesmeldestelle
    KATWARN-AppiOS & AndroidPush-Benachrichtigungen aktivieren
    BIWAPP-AppiOS & AndroidAlternative zu KATWARN
    RadioNDR 1, radio ffn, Antenne NiedersachsenAb 6 Uhr in Verkehrsnachrichten
    Landkreis-WebsiteJeweilige KreiswebsiteFür lokale Details

    Die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (VMZ) sammelt alle offiziellen Meldungen der Landkreise und stellt sie zentral bereit. Die Information wird in der Regel ab 6 Uhr morgens über die Verkehrsnachrichten im Radio verbreitet.

    Dürfen Eltern ihr Kind auch ohne Schulausfall zu Hause lassen?

    Ja – und das ist ein wichtiges Elternrecht in Niedersachsen. Das Kultusministerium stellt klar: Erziehungsberechtigte von Schülern der Klassen 1 bis 10 können ihre Kinder auch dann zu Hause behalten, wenn kein offizieller Unterrichtsausfall angeordnet wurde.

    Voraussetzung ist, dass die Eltern eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten. Diese Einschätzung liegt allein im Ermessen der Erziehungsberechtigten. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich – die Schule sollte lediglich über das Fernbleiben informiert werden.

    ⚠️ Wichtig für Oberstufenschüler und Azubis: Diese Regelung gilt nicht automatisch für Schüler ab Klasse 11 sowie für Auszubildende. Ein Unterrichtsausfall an berufsbildenden Schulen berührt nicht die Verpflichtungen aus dem Ausbildungsverhältnis. Azubis müssen also in den Betrieb, wenn die Berufsschule ausfällt.

    Gibt es bei Schulausfall eine Notbetreuung?

    Auch wenn der Unterricht offiziell ausfällt, bleiben die Schulen in Niedersachsen geöffnet. Das ist besonders wichtig für berufstätige Eltern, die keine alternative Betreuung organisieren können.

    Die Schulen stellen eine Aufsicht für alle Schüler der Klassen 1 bis 10 sicher, die trotz des Schulausfalls zur Schule kommen. Ohne Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten werden die Kinder nicht vor dem üblichen Schulschluss nach Hause geschickt.

    Allerdings ist zu beachten: Bei einem generellen Unterrichtsausfall entfallen meist auch die Fahrten im freigestellten Schülerverkehr. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) fährt nach Möglichkeit weiter – die Entscheidung liegt bei den einzelnen Verkehrsunternehmen.

    Was bedeutet Schulausfall für Arbeitnehmer?

    Berufstätige Eltern dürfen nicht einfach zu Hause bleiben, wenn die Schule ihres Kindes kurzfristig wegen Schnee oder Glatteis ausfällt. Die Rechtslage ist hier eindeutig: Ein Arbeitnehmer schuldet grundsätzlich seine Arbeit, unabhängig davon, ob das Kind betreut ist oder nicht.

    Es gibt jedoch Ausnahmen: Nach § 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches haben Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlte Freistellung, wenn sie für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit an der Arbeitsleistung verhindert sind. Das Bundesarbeitsministerium geht von einem Zeitraum von etwa zwei bis fünf Tagen aus. Allerdings kann dieser Paragraph durch Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag eingeschränkt oder ausgeschlossen sein.

    Diese Landkreise waren im Januar 2026 bereits betroffen

    Der Winter 2025/2026 hat bereits mehrfach für Schulausfälle in Niedersachsen gesorgt. Anfang Januar waren besonders die westlichen Landesteile betroffen:

    DatumBetroffene Landkreise
    8./9. Januar 2026Leer, Ammerland, Cloppenburg, Aurich, Wittmund, Emden, Wilhelmshaven, Diepholz
    12. Januar 2026Landkreis Ammerland
    26. Januar 2026Landkreis Celle

    Wann gibt es Hitzefrei in Niedersachsen?

    Nicht nur Kälte kann zu Unterrichtsausfall führen – auch extreme Hitze ist ein Grund. Bei hohen Temperaturen kann die Schulleitung für einzelne oder alle Klassen des Primar- und Sekundarbereichs I und II Hitzefrei gewähren.

    Voraussetzung ist, dass der Unterricht durch hohe Temperaturen in den Schulräumen erheblich beeinträchtigt wird und andere Formen der Unterrichtsgestaltung nicht sinnvoll erscheinen. Die Entscheidung liegt hier bei der einzelnen Schulleitung – nicht beim Landkreis.

    Häufige Fragen zum Schulausfall Niedersachsen

    Wann wird über Schulausfall entschieden?

    Die Entscheidung fällt meist am frühen Morgen des betroffenen Schultags, in der Regel zwischen 5 und 6 Uhr. Die Kreisverwaltungen berücksichtigen dabei die aktuellen Straßenverhältnisse und Wetterprognosen.

    Wo finde ich aktuelle Schulausfälle in Niedersachsen?

    Die offizielle Übersicht bietet die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen unter vmz-niedersachsen.de/schulausfall. Zusätzlich informieren Radio, KATWARN-App und die Websites der Landkreise.

    Kann ich mein Kind bei Schnee zu Hause lassen?

    Ja, Eltern können ihre Kinder der Klassen 1-10 auch ohne offiziellen Schulausfall zu Hause behalten, wenn sie eine Gefährdung auf dem Schulweg befürchten. Die Schule sollte informiert werden.

    Gibt es bei Schulausfall eine Betreuung?

    Ja, alle Schulen in Niedersachsen stellen bei Schulausfall eine Betreuung für Schüler der Klassen 1-10 sicher. Die Schulen bleiben geöffnet.

    Was gilt für Azubis bei Berufsschulausfall?

    Ein Unterrichtsausfall an berufsbildenden Schulen berührt nicht die Verpflichtungen aus dem Ausbildungsverhältnis. Azubis müssen grundsätzlich in den Ausbildungsbetrieb.

    Fazit: So bleibst du informiert

    Schulausfall Niedersachsen heute betrifft am 26. Januar 2026 aktuell den Landkreis Celle. Die Entscheidung über Unterrichtsausfälle treffen die Landkreise eigenständig – meist am frühen Morgen. Als Eltern hast du das Recht, dein Kind bei gefährlichem Schulweg auch ohne offiziellen Ausfall zu Hause zu behalten.

    Die wichtigsten Informationsquellen sind die VMZ Niedersachsen, die KATWARN-App und die lokalen Radiosender. Bei Schulausfall bleiben die Schulen für eine Notbetreuung geöffnet. Halte dich über die offiziellen Kanäle auf dem Laufenden – die Wetterlage kann sich schnell ändern.

    📌 Autor-Info: Dieser Artikel wurde von der Redaktion sorgfältig recherchiert und basiert auf offiziellen Informationen des Niedersächsischen Kultusministeriums, der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen und aktuellen Meldungen der betroffenen Landkreise. Stand: 26. Januar 2026.