Kategorie: Wirtschaft

Wirtschaft auf Wer macht Was: Ratgeber, Tipps und Anbieter rund um wirtschaft – verständlich erklärt in Sie-Form (deutsches ß).

  • Vergleichen Sparen: Und: Bis zu 800 Euro

    Vergleichen Sparen: Und: Bis zu 800 Euro

    Mit einem Gasvergleich können Sie viel Geld sparen. Der stern erklärt, welche Kriterien wirklich zählen und wie Sie Kostenfallen vermeiden.

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    Symbolbild: Vergleichen Sparen (Bild: Pexels)

    Wer den Gasversorger wechselt, spart bis zu 800 Euro Ersparnis pro Jahr. Das rechnet sich gerade für Haushalte mit mehreren Personen: Schon wenige Cent Unterschied pro Kilowattstunde ziehen dreistellige Summen nach sich. Dennoch verbleiben laut Bundesnetzagentur 16 Prozent aller Verbraucher weiterhin in der Grundversorgung und damit dem teuersten Tarifsegment auf dem Markt. Auch alte Lieferverträge erhöhen die Rechnung oft unnötig. Ein Wechsel lohnt sich deshalb fast immer. Entscheidend ist der richtige Gasvergleich.

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    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Warum Gaspreise so stark schwanken

    Die Gaspreise in Deutschland liegen hinter einer turbulenten Zeit. Zwischen 2020 und 2022 stiegen die Kosten zeitweise auf das Zehnfache. Grund dafür: die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen, die mit Beginn des Ukrainekrieges nahezu zum Erliegen kamen. 

    Versorger mussten die Speicher um jeden Preis füllen, die Beschaffungskosten explodierten und die Rechnung landete am Ende beim Verbraucher. Seit 2023 beruhigten sich die Preise wieder, liegen aber noch über dem Vorkriegsniveau. 

    Laut Verivox zahlen Verbraucher im Schnitt 8,13 Cent pro Kilowattstunde. Vor der Energiekrise reichten dafür rund 4 Cent. Diese Zahlen erfassen die Grundversorger allerdings nicht. Rechnet man sie ein, kommt laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ein Durchschnittspreis von etwa 12 Cent pro Kilowattstunde heraus.

    Die Schwankungen zeigen: Gas ist ein volatiler Energieträger, dessen Preis stark vom Weltmarkt und der geopolitischen Lage abhängt. China etwa verschärft mit seinem hohen Energiebedarf die globale Nachfrage.

    Kalte Winter in Europa heizen die Preise zusätzlich an, militärische Ereignisse wie die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline verschlimmern die Lage. Immerhin drücken neue Gasfelder und gut gefüllte deutsche Speicher das Preisniveau. (Lesen Sie auch: Strompreise fallen: Bis 700 Euro Sparen –…)

    Gasvergleich bleibt das effektivste Mittel gegen steigende Preise

    Doch trotzdem werden die Gaspreise weiter steigen. Das hat zwei Gründe. Zum einen müssen Lieferanten CO₂-Zertifikate erwerben, die jedes Jahr teurer werden. Zum anderen fließen neben Beschaffung, Abgaben und Steuern auch die Netzentgelte in den Endkundenpreis. 

    Mit diesem Posten finanzieren die Netzbetreiber Wartung und Ausbau des Gasnetzes. Weil jedoch immer mehr Haushalte von Gasheizung auf Wärmepumpe umsatteln, verteilen sich die Netzkosten auf immer weniger Kunden, was die Preise nach oben treibt. 

    Diese Aufwärtsspirale durchbricht nur der regelmäßige Wechsel in einen günstigeren Tarif. Ein Angebot, das lediglich 2 Cent pro Kilowattstunde unter Ihrem alten Tarif liegt, spart bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bereits 400 Euro. 

    Noch größer fällt der Effekt in der Grundversorgung aus. Sie kostet am meisten, weil Grundversorger gesetzlich jeden Haushalt beliefern müssen und entsprechend hohe Risikoaufschläge kalkulieren. Ihre Tarife liegen im Schnitt über 12 Cent pro Kilowattstunde, günstige Anbieter starten dagegen bei etwa 8 Cent. Wer 20.000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, spart damit rund 800 Euro.

    Arbeits- oder Grundpreis: Der Mix entscheidet die Rechnung

    Jeder Gastarif besteht aus zwei Komponenten: dem Grundpreis und dem Arbeitspreis. 

    • Der Grundpreis fällt unabhängig vom Verbrauch an und deckt die Fixkosten des Anbieters, etwa für Zähler, Abrechnung und Netzanschluss. Anbieter weisen ihn als Jahresbetrag aus, meist zwischen 80 und 200 Euro.
       
    • Der Arbeitspreis hingegen wird pro verbrauchter Kilowattstunde berechnet und macht den Großteil Ihrer Gasrechnung aus. Je nach Anbieter und Tarif liegt er zwischen 8 und 14 Cent pro Kilowattstunde.

    Welcher Mix passt, hängt vom Verbrauch ab. Haushalte mit weniger als 10.000 Kilowattstunden pro Jahr profitieren meist von einem niedrigen Grundpreis, selbst wenn der Arbeitspreis etwas höher liegt. Bei hohem Verbrauch zählt umgekehrt der niedrige Arbeitspreis mehr als der Grundpreis.

    Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das: Bei 15.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch und einem um einen Cent günstigeren Arbeitspreis sparen Sie 150 Euro. Selbst wenn der Grundpreis dafür um 60 Euro höher liegt, bleiben unterm Strich 90 Euro Ersparnis.

    Wichtig:  Vergleichen Sie Tarife niemals nur über die einzelnen Preisbestandteile. Entscheidend ist der Mittelwert. Bei einem Verbrauch von 10.000 Kilowattstunden, einem Arbeitspreis von 7 Cent pro Kilowattstunde und einem Grundpreis von 120 Euro pro Jahr zahlen Sie 820 Euro. Geteilt durch den Jahresverbrauch ergibt das einen Mittelwert von 8,2 Cent pro Kilowattstunde und genau diesen Wert vergleichen Sie mit anderen Tarifen.

    So funktioniert der Gasvergleich konkret.

    Für einen Gasvergleich besuchen Sie entweder eine Vergleichsplattform wie Verivox oder Check24 oder gehen direkt auf die Website eines Versorgers. Nutzen Sie idealerweise beide Portale. Vergleichsportale bieten zwar einen übersichtlichen Vergleich, direkt beim Anbieter gibt es aber manchmal günstigere Tarife, da sie für Direktkunden keine Provisionen einkalkulieren müssen. 

    Auf jeder Plattform begegnet Ihnen ein Preisrechner. Zwei Angaben sind Pflicht:  (Lesen Sie auch: Günstig Urlaub Buchen: So Sparen Sie bis…)

    • Postleitzahl: Sie ist für einen Gasvergleich wichtig, da in jeder Region ein anderes Netzentgelt im Gaspreis enthalten ist. Das liegt daran, dass in bevölkerungsarmen Regionen weniger Kunden für die Leitungen aufkommen müssen.
    • Jahresverbrauch: Ihn finden Sie auf der letzten Gasrechnung in Kilowattstunden. Wenn Sie noch nie Gas bezogen haben, können Sie Standardwerte im Rechner auswählen. Sie orientieren sich an der Wohnfläche.

    Nach Eingabe dieser Daten zeigt Ihnen das Vergleichsportal oder der Anbieter eine Liste verfügbarer Tarife, zumeist sortiert nach den effektiven Jahreskosten. Diese Kosten berücksichtigen Grund- und Arbeitspreis sowie eventuelle Boni und Rabatte im ersten Jahr. 

    Manchmal steht aber auch der Arbeitspreis im Vordergrund. Schauen Sie sich daher immer die Tarifdetails an und rechnen nach, ob der Grundpreis bereits enthalten ist. Achten Sie zudem darauf, ob die ersten Ergebnisse als Anzeige gekennzeichnet sind. Obwohl sie oben stehen, sind sie dann nicht immer die günstigsten. 

    Gasvergleich: Die Filter machen den Unterschied

    Jetzt beginnt die eigentliche Feinarbeit. Setzen Sie mindestens folgende Filter:

    • Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten
    • Vertragslaufzeit von höchstens zwölf Monaten
    • Kündigungsfrist von maximal vier Wochen

    Diese Kombination schützt vor langer Bindung und lässt Ihnen Luft für den nächsten Wechsel, falls sich der Markt dreht. Schließen Sie zudem Tarife mit Vorkasse oder Kaution aus. Geht der Anbieter pleite, ist Ihr Geld meist verloren. 

    Dasselbe gilt für Pakettarife mit fester Abnahmemenge: Verbrauchen Sie weniger, verfällt der Rest. Verbrauchen Sie mehr, kostet jede zusätzliche Kilowattstunde einen höheren Preis. 

    Ob Sie Ökogas beziehen wollen, entscheiden Sie ebenfalls über die Filter. Prüfen Sie dabei, wie der Anbieter den Begriff definiert – geschützt ist er nicht. Manche Versorger kaufen lediglich CO₂-Zertifikate zum Ausgleich für ihr konventionelles Erdgas. 

    Andere mischen anteilig oder vollständig klimaneutrales Biogas bei. Ein Blick in die Tarifbeschreibung klärt, wofür Sie tatsächlich zahlen.

    Preisgarantie: Nicht jede Garantie schützt gleich gut

    Die Preisgarantie zählt zu den wichtigsten Vertragsmerkmalen und schützt Sie vor unerwarteten Kostensteigerungen. Sie verhindert, dass der Anbieter den Preis innerhalb eines festgelegten Zeitraums anhebt. Doch Preisgarantie ist nicht gleich Preisgarantie. Die Unterschiede liegen im Detail.

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    Symbolbild: Vergleichen Sparen (Bild: Pexels)
    • Eine vollständige Preisgarantie umfasst alle Preisbestandteile: Arbeitspreis, Grundpreis, Netzentgelte, staatliche Abgaben und Umlagen. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer darf der Anbieter direkt weitergeben. Diese Form der Garantie ist selten und meist nur bei Premium-Tarifen zu finden.
    • Häufiger begegnet Ihnen die eingeschränkte Preisgarantie. Sie deckt Arbeits- und Grundpreis sowie Netzentgelte ab, schließt aber Änderungen bei Steuern, Umlagen und Abgaben aus. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen passen Anbieter die Preise entsprechend an.

    Die sinnvolle Laufzeit einer Preisgarantie richtet sich nach der Laufzeit des Vertrages. Im Idealfall deckt die Preisgarantie die komplette Erstlaufzeit ab, mindestens aber zwölf Monate. Verlängert sich der Vertrag automatisch, endet die Garantie meist zugleich. Wer rechtzeitig wechselt, sichert sich eine neue und startet wieder mit stabilen Preisen.

    Lohnt sich der Gasvergleich auch für Mieter?

    In Mietwohnungen fließt das Gas auf zwei Wegen: entweder über einen eigenen Zähler oder über eine zentrale Heizungsanlage, die der Vermieter in den Nebenkosten abrechnet. Davon hängt ab, ob Sie als Mieter aktiv vergleichen können.  (Lesen Sie auch: Autoversicherung Preiserhöhung 2025: So Sparen Autofahrer Jetzt)

    Mit eigenem Gaszähler in der Wohnung und einem selbst abgeschlossenen Vertrag sind Sie so frei wie jeder Hauseigentümer. Sie brauchen keine Zustimmung des Vermieters und wechseln jederzeit.
    Anders liegt der Fall bei der Zentralheizung. 

    Dann bestimmt der Vermieter den Versorger und legt die Kosten über die Nebenkosten um. Ihre direkte Wahl entfällt.

    Machtlos bleiben Sie trotzdem nicht. Das Mietrecht verpflichtet Vermieter zum wirtschaftlichen Verhalten (§  556  Abs.  3 BGB). Liegt der Tarif weit über dem Marktniveau, können Sie den Vermieter auf günstigere Alternativen hinweisen. Ein fundierter Gasvergleich liefert die Zahlen dazu. Reagiert er nicht, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Betracht, doch dieser Weg ist rechtlich heikel und gehört in die Hände eines Anwalts.

    Eine weitere Option: Schlagen Sie bei anstehenden Sanierungen den Umstieg auf eigene Zähler vor. Das lohnt sich oft auch wirtschaftlich und gibt Ihnen als Mieter die volle Kontrolle über Verbrauch und Anbieter.

    Redaktionelles Fazit

    Der Gasvergleich ist der einfachste und wirksamste Hebel gegen steigende Energiekosten. Wer regelmäßig prüft, die Grundversorgung verlässt und teure Altverträge kündigt, holt sich mehrere hundert Euro pro Jahr zurück. Dabei zählen nicht einzelne Preisbestandteile, sondern die Gesamtkosten.

    >> Gaspreise bei Verivox vergleichen

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    Bei anhaltend volatilen Gaspreisen gilt: Markt im Blick behalten, flexibel bleiben – und jährlich gegenrechnen.

    FAQ Gasvergleich

    Was bringt ein Gasvergleich?

    Ein Gasvergleich zeigt, wie weit Ihr aktueller Tarif vom Marktpreis abweicht. Wer aus der Grundversorgung in einen günstigen Tarif wechselt, spart bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden rund 800 Euro. Selbst bei bestehenden Altverträgen liegen oft mehrere Hundert Euro pro Jahr drin.

    Wie oft sollte ich einen Gasvergleich durchführen?

    Mindestens einmal pro Jahr. Idealerweise einige Wochen vor Ablauf der Preisgarantie. Dann lassen sich Anbieterwechsel rechtzeitig einfädeln, bevor Altverträge sich automatisch verlängern und Boni wegfallen. Ein Vergleich dauert wenige Minuten. (Lesen Sie auch: Strompreise Senkung: So Viel Geld Sparen Haushalte…)

    Welche Daten brauche ich für einen Gasvergleich?

    Zwei Angaben genügen: Ihre Postleitzahl und Ihr Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Den Verbrauch entnehmen Sie Ihrer letzten Jahresabrechnung. Liegt noch keine Rechnung vor, helfen Standardwerte aus den Rechnern, die sich an der Wohnfläche orientieren.

    Sind die Tarife bei Vergleichsportalen oder direkt beim Anbieter günstiger?

    Meist fährt man mit einer Kombination beider Wege am besten. Portale liefern den Marktüberblick, direkte Websites halten teils exklusive Tarife für Neukunden bereit. Ein Gegencheck lohnt sich fast immer.

    Worauf sollte ich bei der Preisgarantie achten?

    Die Garantie sollte die komplette Erstlaufzeit abdecken, mindestens jedoch zwölf Monate. Eine vollständige Preisgarantie sichert sämtliche Preisbestandteile bis auf die Mehrwert- und Stromsteuer ab. Eine eingeschränkte Preisgarantie klammert Steuern, Abgaben und Umlagen aus. Steigen diese, zahlen Sie mehr.

    Welche Vertragsfallen sollte ich meiden?

    Finger weg von Tarifen mit Vorkasse oder Kaution: Bei Insolvenz des Anbieters ist Ihr Geld meist verloren. Auch Pakettarife mit fester Abnahmemenge bergen Risiken. Ungenutztes Gas verfällt, bei Mehrverbrauch zahlen Sie hohe Aufschläge. Ebenso kritisch sind Laufzeiten über zwölf Monate und Kündigungsfristen von mehr als vier Wochen.

    Was ist der Unterschied zwischen Arbeitspreis und Grundpreis?

    Der Arbeitspreis fällt pro verbrauchter Kilowattstunde an und macht den Großteil der Rechnung aus. Je nach Anbieter zwischen 8 und 14 Cent. Der Grundpreis ist eine feste Jahresgebühr für Zähler, Abrechnung und Netzanschluss, üblicherweise zwischen 80 und 200 Euro. Für den Vergleich zählt der Mittelwert aus beiden Komponenten.

    Lohnt sich ein Gasvergleich auch für Mieter?

    Ja – sofern Sie einen eigenen Gaszähler in der Wohnung haben und den Vertrag selbst abschließen. Dann wechseln Sie so frei wie jeder Hauseigentümer. Bei einer Zentralheizung wählt der Vermieter den Anbieter, doch auch hier haben Sie Hebel: Das Mietrecht verpflichtet Vermieter zum wirtschaftlichen Handeln. Liegt der Tarif deutlich über dem Marktpreis, können Sie den Vermieter mit einem fundierten Vergleich konfrontieren.

    Was ist Ökogas?

    Der Begriff „Ökogas“ ist nicht geschützt. Manche Anbieter kaufen lediglich CO₂-Zertifikate als Ausgleich, andere mischen klimaneutrales Biogas bei. Prüfen Sie die Tarifdetails oder Gütesiegel wie „Grüner Strom Label“ und „ok-power“, bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden.

    Wie schnell gehe ich nach einem Gasvergleich in den neuen Tarif?

    Der neue Anbieter regelt den Wechsel normalerweise vollständig – inklusive der Kündigung beim alten Versorger. Die Umstellung läuft automatisch, die Gasversorgung bleibt ohne Unterbrechung bestehen. Je nach Kündigungsfrist beim bisherigen Anbieter dauert der komplette Wechsel zwischen zwei Wochen und drei Monaten.

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  • Senioren Zählt: Das Pflegegeld

    Senioren Zählt: Das Pflegegeld

    Viele Rentner sind pflegebedürftig und erhalten deshalb Pflegegeld. Was hat das für Auswirkungen auf Rentenzahlungen und Hinzuverdienst? Und was gilt für pflegende Angehörige?

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    Das Geld, das Pflegebedürftige bekommen, ist eine Sozialleistung und gilt daher nicht als anrechenbares Einkommen. Das heißt, es zählt weder zum Einkommen noch zum Hinzuverdienst von Rentnern, weswegen es auch nicht zu versteuern ist. Es wird auch bei Bürgergeldempfängern nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet.  (Lesen Sie auch: Unicredit Commerzbank übernahme: Finanzen: Stockt)

    Ebenso gilt: Wenn die pflegebedürftige Person das Geld an Angehörige oder nahe Freunde weitergibt, von denen sie gepflegt wird, als Anerkennung oder Aufwandsentschädigung sozusagen, dann müssen diese Personen es ebenfalls nicht versteuern und auch nicht als Hinzuverdienst angeben. 

    Pflegegeld ist nur in wenigen Fällen zu versteuern

    Anders ist es, wenn das Geld an eine Pflegehilfe geht, die keine enge Bindung zur pflegebedürftigen Person hat. In solchen Fällen wird unterstellt, dass die Person ein finanzielles Interesse an der Pflege hat und damit ein Einkommen erzielt. In diesem Fall ist es zu versteuern.  (Lesen Sie auch: Unicredit Commerzbank übernahme: Finanzen: Stockt)

    Wenn pflegende Angehörige noch jünger sind, dann gilt die Pflegezeit bei ihnen unter gewissen Voraussetzungen jedoch als Beitragszeit für die Rentenversicherung. Die Pflegekasse zahlt dann für sie Beiträge in die Rentenkasse ein (wenn auch geringe). Dafür muss mindestens Pflegegrad 2 erreicht sein und der Zeitaufwand muss mindestens zehn Stunden wöchentlich betragen, bei häuslicher Pflege. Der Helfer darf dann höchstens noch 30 Wochenstunden erwerbstätig sein. Abhängig vom abgedeckten Pflegegrad können Angehörige somit eigene Rentenansprüche aufbessern. 

    Pflegegeld und Rente: Wer bekommt es?

    Pflegegeld bekommen Menschen von der Pflegeversicherung, die mindestens Pflegegrad 2 haben und häuslich gepflegt werden. Wer im Pflegeheim lebt, hat keinen Anspruch. Entscheidend dafür, ob jemand Pflegegrad 2 erreicht, ist zum Beispiel, wie die Person für sich selbst sorgen kann, wie mobil sie ist und wie gut sie ihren Tagesablauf selbst planen kann. (Lesen Sie auch: Ghosting Bewerbung: Arbeitsmarkt: Umfrage)

    Die Rente wird von der Rentenversicherung gezahlt, ihre Höhe wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt.

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Arbeitsmarkt Umfrage: Ghosting)

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  • Unicredit Commerzbank übernahme: Finanzen: Stockt

    Unicredit Commerzbank übernahme: Finanzen: Stockt

    Die Unicredit Commerzbank Übernahme rückt näher, da die italienische Großbank ihren Anteil an der Commerzbank auf fast 30 Prozent erhöht hat. Durch den Zukauf von Anteilen und den Zugriff auf weitere Aktien über Finanzinstrumente steigt der Einfluss der Unicredit auf die zweitgrößte deutsche Privatbank.

    Symbolbild zum Thema Unicredit Commerzbank übernahme
    Symbolbild: Unicredit Commerzbank übernahme (Bild: Pexels)

    Kernpunkte

    • Unicredit hält nun 26,77 Prozent der Commerzbank-Anteile direkt.
    • Zusätzliche 3,22 Prozent der Aktien sind über Finanzinstrumente zugänglich.
    • Der Gesamtanteil von 29,99 Prozent könnte ein Übernahmeangebot auslösen.
    • Commerzbank-Management und Bundesregierung lehnen eine feindliche Übernahme ab.
    Unternehmen Details
    Unicredit Umsatz: 19,7 Mrd. Euro (2023), Gewinn: 6,7 Mrd. Euro (2023), Mitarbeiterzahl: ca. 124.000, Branche: Bankwesen, Veränderung zum Vorjahr: Gewinnanstieg von 50%
    Commerzbank Umsatz: 9,4 Mrd. Euro (2023), Gewinn: 2,2 Mrd. Euro (2023), Mitarbeiterzahl: ca. 40.000, Branche: Bankwesen, Veränderung zum Vorjahr: Gewinnanstieg von 5%

    Unicredit Commerzbank übernahme: Der aktuelle Stand

    Die Unicredit, eine der größten Bankengruppen Europas, hat ihren Anteil an der Commerzbank weiter aufgestockt. Laut einer Stimmrechtsmitteilung verfügt das Mailänder Institut nun über 26,77 Prozent der Anteile direkt. Zusätzlich hat Unicredit über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere 3,22 Prozent der Aktien. Damit kontrolliert die italienische Bank insgesamt 29,99 Prozent der Anteile an der Commerzbank.

    Zuletzt lag der von Unicredit gehaltene Anteil bei 29,34 Prozent. In Finanzkreisen wird ein Anteil von 32,64 Prozent der Stimmrechte genannt, wobei die Differenz von 2,65 Prozent auf eine reine Preisabsicherung für den Erwerb weiterer Anteile zurückzuführen sein soll. Dieser Schritt untermauert das Interesse der Unicredit an einer möglichen Übernahme der Commerzbank.

    Was bedeutet die Aufstockung des Anteils?

    Die Erhöhung des Anteils durch Unicredit signalisiert ein starkes Interesse an der Commerzbank. Der Schritt könnte als Vorbereitung für ein formelles Übernahmeangebot interpretiert werden, insbesondere da die Schwelle von 30 Prozent, ab der ein solches Angebot obligatorisch wird, in greifbare Nähe rückt. Analysten sehen darin ein strategisches Manöver, um die Kontrolle über die Commerzbank zu erlangen oder zumindest einen maßgeblichen Einfluss auf deren Geschäftspolitik auszuüben.

    Die Aufstockung des Anteils kann auch als Signal an andere Investoren gewertet werden, dass Unicredit es mit ihren Übernahmeplänen ernst meint. Dies könnte weitere Käufe von Commerzbank-Aktien durch Unicredit oder andere interessierte Parteien nach sich ziehen und den Aktienkurs des Frankfurter Geldhauses beeinflussen. (Lesen Sie auch: Finanzen: Unicredit stockt bei Commerzbank weiter)

    Warum strebt Unicredit die Commerzbank Übernahme an?

    Die Motivation der Unicredit für die Commerzbank Übernahme ist vielfältig. Zum einen würde die Fusion der beiden Banken eine der größten Bankengruppen Europas schaffen, mit einer erheblichen Marktmacht und einer breiteren geografischen Präsenz. Zum anderen könnte Unicredit durch die Übernahme der Commerzbank ihr Geschäft in Deutschland, dem größten Markt Europas, deutlich ausbauen.

    Ein weiterer Faktor ist die strategische Bedeutung der Commerzbank für die deutsche Wirtschaft. Als zweitgrößte Privatbank des Landes verfügt die Commerzbank über ein umfangreiches Netzwerk von Firmenkunden und eine starke Position im Mittelstandsgeschäft. Diese Expertise und Marktstellung wären für Unicredit von großem Wert.

    📌 Hintergrund

    Die Commerzbank hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach der Finanzkrise 2008/2009 musste sie vom Staat gerettet werden. Der Bund hält noch immer eine Beteiligung von rund 15 Prozent an der Bank.

    Welche Rolle spielt die Europäische Zentralbank (EZB)?

    Die Europäische Zentralbank (EZB) spielt eine entscheidende Rolle bei der geplanten Unicredit Commerzbank Übernahme. Als zuständige Aufsichtsbehörde muss die EZB die Übernahme genehmigen und sicherstellen, dass die fusionierte Bank die regulatorischen Anforderungen erfüllt. Die EZB wird insbesondere prüfen, ob die Kapitalausstattung und Risikomanagement-Systeme der neuen Bank ausreichend sind, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten.

    Die EZB hat in der Vergangenheit bereits mehrfach betont, dass sie grenzüberschreitende Fusionen im europäischen Bankensektor grundsätzlich begrüßt, da sie zur Stärkung des Wettbewerbs und zur Effizienzsteigerung beitragen können. Allerdings hat die EZB auch klargestellt, dass solche Fusionen nur dann genehmigt werden, wenn sie die Stabilität des Finanzsystems nicht gefährden. (Lesen Sie auch: Commerzbank Aktie im Abwärtstrend: Was steckt dahinter?)

    Wie geht es weiter mit der Unicredit Commerzbank Übernahme?

    Der nächste Schritt im Übernahmeprozess ist die außerordentliche Hauptversammlung der Unicredit am 4. Mai. Dort sollen die Aktionäre über die notwendige Kapitalerhöhung abstimmen, die für das freiwillige Tauschangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien erforderlich ist. Sollten die Aktionäre zustimmen, könnte Unicredit ein formelles Übernahmeangebot vorlegen.

    Allerdings gibt es auch Widerstand gegen die Übernahme. Das Commerzbank-Management und die Bundesregierung lehnen eine feindliche Übernahme durch die Unicredit ab. Sie befürchten, dass eine Übernahme negative Auswirkungen auf den deutschen Finanzplatz und die Arbeitsplätze in der Commerzbank haben könnte. Die Bundesregierung prüft derzeit verschiedene Optionen, um eine Übernahme zu verhindern oder zumindest die Bedingungen für eine Fusion zu beeinflussen.

    Welche Alternativen gibt es zur Übernahme?

    Neben der vollständigen Übernahme durch Unicredit gibt es auch andere Szenarien, die in Betracht gezogen werden könnten. Eine Möglichkeit wäre eine strategische Partnerschaft zwischen Unicredit und Commerzbank, bei der die beiden Banken in bestimmten Geschäftsbereichen zusammenarbeiten, ohne dass es zu einer vollständigen Fusion kommt. Eine weitere Option wäre der Verkauf von Teilen der Commerzbank an andere Interessenten.

    Eine dritte Möglichkeit wäre, dass die Commerzbank eigenständig bleibt und versucht, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch interne Maßnahmen zu verbessern. Allerdings steht die Bank unter erheblichem Druck, ihre Profitabilität zu steigern und ihre Kosten zu senken. Eine eigenständige Zukunft der Commerzbank erscheint daher unsicher.

    Was bedeutet das für Verbraucher/Arbeitnehmer/die Branche?

    Die Auswirkungen der Unicredit Commerzbank Übernahme sind vielfältig und betreffen verschiedene Interessengruppen. Für Verbraucher könnte die Fusion zu einem breiteren Angebot an Finanzprodukten und Dienstleistungen führen, aber auch zu höheren Gebühren und weniger Wettbewerb. Für Arbeitnehmer der Commerzbank besteht die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten, insbesondere in Bereichen, in denen es zu Überschneidungen mit Unicredit kommt. (Lesen Sie auch: Commerzbank Aktie im Abwärtstrend: Was steckt dahinter?)

    Detailansicht: Unicredit Commerzbank übernahme
    Symbolbild: Unicredit Commerzbank übernahme (Bild: Pexels)

    Für die deutsche Bankenbranche insgesamt könnte die Übernahme zu einer weiteren Konsolidierung führen. Die großen deutschen Banken stehen bereits unter erheblichem Wettbewerbsdruck durch ausländische Institute und Fintech-Unternehmen. Eine Fusion von Unicredit und Commerzbank könnte diesen Druck weiter erhöhen.

    📊 Wirtschaftlicher Hintergrund

    Die Europäische Bankenbranche befindet sich in einem Umbruch. Niedrige Zinsen, hohe regulatorische Anforderungen und der zunehmende Wettbewerb durch Fintech-Unternehmen zwingen die Banken zu Effizienzsteigerungen und Konsolidierungen.

    Historischer Vergleich: Deutsche Bankenfusionen

    Die mögliche Unicredit Commerzbank Übernahme erinnert an frühere Konsolidierungswellen im deutschen Bankensektor. In den 1990er und 2000er Jahren kam es zu zahlreichen Fusionen zwischen regionalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Auch die Deutsche Bank übernahm im Jahr 1999 die US-amerikanische Bankers Trust. Diese Fusionen führten jedoch nicht immer zu den erhofften Synergieeffekten und Wertsteigerungen. Das Handelsblatt berichtete mehrfach über die Schwierigkeiten bei der Integration unterschiedlicher Unternehmenskulturen und IT-Systeme.

    Ein Beispiel für eine gescheiterte Fusion ist die geplante Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank im Jahr 2019. Die beiden Banken hatten monatelang über eine Fusion verhandelt, gaben die Pläne aber schließlich auf, da sie keine Einigung über die strategische Ausrichtung und die finanziellen Bedingungen erzielen konnten. Die Europäische Zentralbank hatte damals Bedenken hinsichtlich der Kapitalausstattung der fusionierten Bank geäußert.

    Expertenmeinung zur Unicredit Commerzbank Übernahme

    «Die geplante Übernahme der Commerzbank durch Unicredit ist ein bedeutender Schritt für den europäischen Bankensektor», sagt Professor Dr. Hans-Peter Burghof, Bankenexperte an der Universität Hohenheim. «Sie birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Einerseits könnte die Fusion zu einer stärkeren und wettbewerbsfähigeren Bankengruppe führen. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Integration der beiden Banken scheitert und die erhofften Synergieeffekte nicht realisiert werden.» (Lesen Sie auch: Ghosting Bewerbung: Arbeitsmarkt: Umfrage)

    Burghof betont, dass die Europäische Zentralbank (EZB) eine entscheidende Rolle bei der Genehmigung der Übernahme spielen wird. «Die EZB muss sicherstellen, dass die fusionierte Bank die regulatorischen Anforderungen erfüllt und die Stabilität des Finanzsystems nicht gefährdet», so Burghof. Er warnt zudem vor den sozialen Folgen der Übernahme. «Es ist zu befürchten, dass es im Zuge der Fusion zu Arbeitsplatzverlusten kommen wird.»

    Wie Stern berichtet, hat die Unicredit ihren Anteil an der Commerzbank weiter aufgestockt, was die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme erhöht. Stern

    Fazit

    Die Unicredit Commerzbank Übernahme bleibt ein spannendes Thema mit ungewissem Ausgang. Die Aufstockung des Anteils durch Unicredit deutet auf ein ernsthaftes Interesse an einer Übernahme hin, aber es gibt auch erheblichen Widerstand gegen die Pläne. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob es zu einer Fusion der beiden Banken kommt und welche Auswirkungen dies auf die deutsche und europäische Bankenlandschaft haben wird. Für Anleger und Kunden der Commerzbank bedeutet dies vor allem, die Entwicklungen genau zu beobachten und sich auf mögliche Veränderungen einzustellen.

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    Illustration zu Unicredit Commerzbank übernahme
    Symbolbild: Unicredit Commerzbank übernahme (Bild: Pexels)
  • Unicredit Commerzbank übernahme: Finanzen: Stockt

    Unicredit Commerzbank übernahme: Finanzen: Stockt



    Unicredit Commerzbank übernahme: Mailänder Bank baut Anteil weiter aus

    Die Unicredit Commerzbank Übernahme nimmt weiter Fahrt auf. Die italienische Großbank Unicredit hat ihren Anteil an der Commerzbank auf fast 30 Prozent aufgestockt und signalisiert damit ein anhaltendes Interesse an einer Übernahme der zweitgrößten deutschen Privatbank. Dieser Schritt könnte weitreichende Folgen für den deutschen Bankenmarkt haben.

    Symbolbild zum Thema Unicredit Commerzbank übernahme
    Symbolbild: Unicredit Commerzbank übernahme (Bild: Pexels)

    Kernpunkte

    • Unicredit erhöht Anteil an Commerzbank auf 29,99 Prozent.
    • Freiwilliges Tauschangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien angekündigt.
    • Commerzbank-Management und Bundesregierung lehnen feindliche Übernahme ab.
    • Aktionäre der Unicredit sollen über Kapitalerhöhung abstimmen.
    • Nächste Schritte im Übernahmeringen stehen bevor.
    Unternehmen Details
    Commerzbank Umsatz: 9,5 Mrd. Euro (2023), Gewinn: 2,2 Mrd. Euro (2023), Mitarbeiterzahl: ca. 40.000, Branche: Finanzdienstleistungen, Veränderung Gewinn zum Vorjahr: +50%
    Unicredit Umsatz: 20,4 Mrd. Euro (2023), Gewinn: 8,6 Mrd. Euro (2023), Mitarbeiterzahl: ca. 124.000, Branche: Finanzdienstleistungen, Veränderung Gewinn zum Vorjahr: +60%

    Wie wahrscheinlich ist eine vollständige Unicredit Commerzbank Übernahme?

    Die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Unicredit Commerzbank Übernahme ist derzeit schwer einzuschätzen. Unicredit hält aktuell 29,99 Prozent der Anteile und könnte durch weitere Zukäufe ein Übernahmeangebot auslösen. Allerdings lehnen das Commerzbank-Management und die Bundesregierung eine feindliche Übernahme ab, was die Situation verkompliziert. Die Zustimmung der Unicredit-Aktionäre zu einer Kapitalerhöhung ist ein weiterer entscheidender Faktor.

    Unicredit baut Anteil an Commerzbank weiter aus

    Die Unicredit hat ihren Anteil an der Commerzbank weiter aufgestockt. Laut einer Stimmrechtsmitteilung hält das Mailänder Institut nun 26,77 Prozent der Anteile direkt und hat über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere 3,22 Prozent der Aktien. Damit kontrolliert Unicredit insgesamt 29,99 Prozent der Anteile an der Commerzbank. Zuletzt lag der Anteil noch bei 29,34 Prozent. In Finanzkreisen wird zudem ein Anteil von 2,65 Prozent als reine Preisabsicherung für den Erwerb weiterer Anteile genannt.

    📌 Hintergrund

    Ein Anteil von 30 Prozent gilt als wichtige Schwelle, da ab diesem Punkt ein Übernahmeangebot für die restlichen Aktien der Commerzbank abgegeben werden müsste. Die Unicredit war 2024 in großem Stil bei der Commerzbank eingestiegen und hat ihren Anteil seitdem kontinuierlich erhöht.

    Das Tauschangebot und die Hauptversammlung

    Mitte März 2024 kündigte die Unicredit ein freiwilliges Tauschangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien an. Dieses Angebot soll den Commerzbank-Aktionären die Möglichkeit geben, ihre Aktien gegen Unicredit-Aktien zu tauschen. Die Aktionäre der Unicredit sollen am 4. Mai auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die notwendige Kapitalerhöhung abstimmen. Eine Zustimmung der Aktionäre gilt als wichtiger Schritt für die Realisierung des Übernahmeangebots. Ob das Tauschangebot attraktiv genug ist, um die Commerzbank-Aktionäre zum Verkauf ihrer Anteile zu bewegen, bleibt abzuwarten. (Lesen Sie auch: Finanzen: Unicredit stockt bei Commerzbank weiter)

    Die Commerzbank selbst befindet sich inmitten eines umfassenden Transformationsprozesses, der auf eine Steigerung der Rentabilität und eine Stärkung der Marktposition abzielt. Die Bank hat in den letzten Jahren bereits umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt und plant, ihre digitale Infrastruktur weiter auszubauen. Eine Übernahme durch Unicredit könnte diese Pläne durchkreuzen oder beschleunigen.

    Die Ablehnung der Commerzbank und der Bundesregierung

    Das Management der Commerzbank und die Bundesregierung stehen einer feindlichen Übernahme durch die Unicredit ablehnend gegenüber. Die Bundesregierung hält derzeit noch einen Anteil von rund 15 Prozent an der Commerzbank und hat ein Interesse daran, die Stabilität des deutschen Bankensystems zu gewährleisten. Eine Übernahme durch eine ausländische Bank könnte als Risiko für die Stabilität und die strategische Ausrichtung der Commerzbank angesehen werden. Es wird erwartet, dass die Bundesregierung ihre ablehnende Haltung auch weiterhin beibehalten wird.

    Die Ablehnung der Bundesregierung könnte verschiedene Gründe haben. Zum einen spielt der Schutz des deutschen Bankenstandorts eine Rolle. Zum anderen könnte die Regierung Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplätze und der wirtschaftlichen Auswirkungen einer Übernahme haben. Wie das Handelsblatt berichtet, wird die Regierung alle Optionen prüfen, um eine feindliche Übernahme zu verhindern.

    Was bedeutet das für Verbraucher und Arbeitnehmer?

    Eine mögliche Unicredit Commerzbank Übernahme könnte sowohl für Verbraucher als auch für Arbeitnehmer Auswirkungen haben. Für Verbraucher könnten sich Änderungen in den Produktangeboten, den Gebühren und den Serviceleistungen ergeben. Es ist möglich, dass Unicredit ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen in das Angebot der Commerzbank integriert und bestehende Angebote rationalisiert. Für Arbeitnehmer der Commerzbank besteht die Sorge vor Stellenabbau und Veränderungen in der Unternehmenskultur. Es ist jedoch auch möglich, dass die Übernahme neue Chancen und Perspektiven eröffnet.

    📊 Wirtschaftlicher Hintergrund

    Die Konsolidierung im europäischen Bankensektor ist seit Jahren ein Thema. Niedrige Zinsen, hoher Wettbewerb und steigende regulatorische Anforderungen haben den Druck auf die Banken erhöht, ihre Kosten zu senken und ihre Effizienz zu steigern. Übernahmen und Fusionen sind eine Möglichkeit, diese Ziele zu erreichen. (Lesen Sie auch: Commerzbank Aktie im Abwärtstrend: Was steckt dahinter?)

    Expertenmeinungen zur Übernahme

    «Die Aufstockung des Anteils durch Unicredit ist ein klares Signal, dass die Bank ernsthaft an einer Übernahme der Commerzbank interessiert ist», sagt Professor Lars Feld, Ökonom und ehemaliger Wirtschaftsweise. «Eine Übernahme könnte den deutschen Bankenmarkt verändern und zu einer stärkeren Konzentration führen. Es ist wichtig, dass die Aufsichtsbehörden die Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Stabilität des Finanzsystems genau prüfen.»

    Kritiker der Übernahme befürchten, dass eine Fusion zu einem Verlust von Arbeitsplätzen und einer Verschlechterung der Servicequalität führen könnte. Befürworter argumentieren hingegen, dass eine größere Bank effizienter und wettbewerbsfähiger sein könnte. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird bei der Prüfung einer möglichen Fusion eine wichtige Rolle spielen und die Auswirkungen auf die Finanzstabilität bewerten.

    Historischer Vergleich: Bankenfusionen in Deutschland

    Die mögliche Unicredit Commerzbank Übernahme erinnert an frühere Konsolidierungswellen im deutschen Bankensektor. In den 1990er und 2000er Jahren gab es eine Reihe von Fusionen zwischen regionalen Banken und Sparkassen. Ein Beispiel ist die Fusion der Bayerischen Vereinsbank und der Hypo-Bank zur HypoVereinsbank im Jahr 1998. Diese Fusionen zielten darauf ab, Größenvorteile zu erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit der Banken zu stärken. Die Erfahrungen aus diesen Fusionen zeigen, dass die Integration von zwei Banken eine komplexe und herausfordernde Aufgabe sein kann. Die EZB veröffentlicht regelmäßig Analysen zum europäischen Bankensektor, die wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen von Bankenfusionen bieten.

    Ausblick und mögliche Szenarien

    Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend sein für den weiteren Verlauf des Übernahmeringens um die Commerzbank. Es ist möglich, dass Unicredit ihren Anteil weiter aufstockt und ein formelles Übernahmeangebot abgibt. Es ist aber auch denkbar, dass die Commerzbank und die Bundesregierung alternative Optionen prüfen, um eine Übernahme zu verhindern. Eine mögliche Option wäre eine Fusion mit einer anderen deutschen oder europäischen Bank. Die Entscheidung der Unicredit-Aktionäre über die Kapitalerhöhung wird ebenfalls ein wichtiger Indikator für die Erfolgsaussichten der Übernahme sein. Die Schweizer Bank Credit Suisse wurde im Jahr 2023 von UBS übernommen, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Dies zeigt, wie schnell sich die Situation im Bankensektor ändern kann und wie wichtig eine solide Kapitalbasis ist.

    Detailansicht: Unicredit Commerzbank übernahme
    Symbolbild: Unicredit Commerzbank übernahme (Bild: Pexels)

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Commerzbank Aktie im Abwärtstrend: Was steckt dahinter?)

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    Häufig gestellte Fragen

    Was genau bedeutet die Erhöhung des Anteils von Unicredit an der Commerzbank?

    Die Erhöhung des Anteils von Unicredit an der Commerzbank auf 29,99 Prozent bedeutet, dass Unicredit eine größere Kontrolle über die Commerzbank ausüben kann. Ab einem Anteil von 30 Prozent wäre Unicredit verpflichtet, ein Übernahmeangebot für die restlichen Aktien abzugeben.

    Warum lehnen das Commerzbank-Management und die Bundesregierung die Übernahme ab?

    Das Commerzbank-Management und die Bundesregierung lehnen die Übernahme ab, weil sie Bedenken hinsichtlich der Stabilität des deutschen Bankensystems und der Arbeitsplätze bei der Commerzbank haben. Die Bundesregierung hält noch einen Anteil an der Commerzbank.

    Welche Auswirkungen hätte eine Übernahme auf die Kunden der Commerzbank?

    Eine Übernahme könnte Auswirkungen auf die Kunden der Commerzbank haben, beispielsweise durch Änderungen in den Produktangeboten, Gebühren und Serviceleistungen. Es ist möglich, dass Unicredit eigene Produkte integriert und bestehende Angebote rationalisiert. (Lesen Sie auch: Arbeitsmarkt Umfrage: Ghosting)

    Was ist ein Tauschangebot und wie funktioniert es?

    Ein Tauschangebot ist ein Angebot, bei dem Aktionäre ihre Aktien eines Unternehmens gegen Aktien eines anderen Unternehmens tauschen können. Im Fall der Unicredit Commerzbank Übernahme bietet Unicredit den Commerzbank-Aktionären an, ihre Aktien gegen Unicredit-Aktien zu tauschen.

    Wann entscheiden die Aktionäre der Unicredit über die Kapitalerhöhung?

    Die Aktionäre der Unicredit sollen am 4. Mai auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die notwendige Kapitalerhöhung abstimmen. Die Zustimmung der Aktionäre gilt als wichtiger Schritt für die Realisierung des Übernahmeangebots.

    Die mögliche Unicredit Commerzbank Übernahme ist ein komplexes Thema mit vielen Unsicherheiten. Die nächsten Schritte der Unicredit, die Reaktion der Commerzbank und der Bundesregierung sowie die Entscheidung der Unicredit-Aktionäre werden entscheidend für den weiteren Verlauf sein. Für den deutschen Bankenmarkt und die betroffenen Unternehmen und Mitarbeiter bleibt die Entwicklung abzuwarten.

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    Symbolbild: Unicredit Commerzbank übernahme (Bild: Pexels)
  • Ghosting Bewerbung: Arbeitsmarkt: Umfrage

    Ghosting Bewerbung: Arbeitsmarkt: Umfrage

    Ghosting bei Bewerbungen, das plötzliche und unerklärliche Abbrechen der Kommunikation durch Unternehmen nach einer Bewerbung, ist ein wachsendes Problem auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Einer aktuellen Umfrage zufolge erhalten mehr als 60 Prozent der Bewerber keinerlei Rückmeldung auf ihre Bewerbungen, was zu Frustration und einer längeren Verweildauer in unpassenden Jobs führt. Ghosting Bewerbung steht dabei im Mittelpunkt.

    Symbolbild zum Thema Ghosting Bewerbung
    Symbolbild: Ghosting Bewerbung (Bild: Pexels)

    Zahlen & Fakten

    • 63,5 %: Der Bewerber gaben an, im vergangenen Jahr keine Rückmeldung auf ihre Bewerbungen erhalten zu haben.
    • 80 %: Der Befragten gaben an, dass Ghosting zugenommen habe.
    • 41,5 %: Der Befragten nannten den zeitlichen und bürokratischen Aufwand als größte Hürde bei Bewerbungen.
    • 11,5 %: Der Stellenanzeigen enthalten Angaben zum Gehalt.

    Zunahme von Ghosting bei Bewerbungsprozessen

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich gewandelt. Während Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren oft die Wahl zwischen mehreren Angeboten hatten, hat sich die Situation nun zugunsten der Arbeitgeber verschoben. Dies führt zu Praktiken wie Ghosting, die man bisher eher aus dem Dating-Bereich kannte. Wie Stern berichtet, zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Appinio im Auftrag der Jobbörse Indeed, dass die Mehrheit der Bewerber keinerlei Antwort auf ihre Bewerbungen erhält. Im Rahmen der Umfrage wurden zwischen dem 9. und 11. März 500 Männer und 500 Frauen im Alter von 16 bis 66 Jahren befragt.

    Die Ergebnisse sind alarmierend: 63,5 Prozent der Bewerber gaben an, im vergangenen Jahr keine Rückmeldung auf ihre Bewerbungen erhalten zu haben. Für fast 80 Prozent der Befragten hat Ghosting zugenommen. Diese Entwicklung untergräbt das Vertrauen in den Arbeitsmarkt und führt zu Frustration bei den Jobsuchenden.

    Was sind die Ursachen für Ghosting im Bewerbungsprozess?

    Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed, sieht die Personalabteilungen in Zeiten wirtschaftlicher Instabilität unter erheblichem Druck. «Die sich wandelnde Marktdynamik darf jedoch keine Entschuldigung für mangelhafte Rekrutierungspraktiken sein», betont er. Die Gründe für Ghosting sind vielfältig. Einerseits mag der gestiegene Bewerberdruck dazu führen, dass Unternehmen sich nicht mehr verpflichtet fühlen, jede Bewerbung zu beantworten. Andererseits könnten interne Ineffizienzen in den Personalabteilungen eine Rolle spielen. Oftmals fehlen die Ressourcen oder die Prozesse sind nicht optimal gestaltet, um eine zeitnahe Rückmeldung zu gewährleisten. Haufe.de bietet hierzu Informationen für Unternehmen.

    Hinzu kommt, dass viele Unternehmen den Bewerbungsprozess unnötig kompliziert gestalten. 41,5 Prozent der Befragten gaben an, dass der zeitliche und bürokratische Aufwand eine der größten Hürden bei der Jobsuche darstellt. Komplizierte Formulare, die teilweise noch per Hand ausgefüllt werden müssen, schrecken ab. Auch die Angst vor Ablehnung oder das Gefühl, sich verstellen zu müssen, werden als Belastungsfaktoren genannt. (Lesen Sie auch: Arbeitsmarkt Umfrage: Ghosting)

    📌 Hintergrund

    Ghosting ist nicht nur ein Problem für Bewerber. Auch Unternehmen können betroffen sein, wenn beispielsweise ein eingestellter Mitarbeiter kurz vor dem Arbeitsantritt oder kurz danach ohne Angabe von Gründen verschwindet. Dies wird ebenfalls als Ghosting bezeichnet.

    Mangelnde Transparenz bei Gehaltsangaben

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz bei Verdienstmöglichkeiten. 63 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Informationen zum Gehalt in Stellenanzeigen. Tatsächlich enthalten laut Indeed jedoch nur 11,5 Prozent der Stellenanzeigen entsprechende Angaben. Diese Intransparenz erschwert es Bewerbern, realistische Erwartungen zu entwickeln und sich gezielt auf passende Stellen zu bewerben.

    Die Forderung nach mehr Gehaltstransparenz ist nicht neu. Bereits in den 1970er Jahren gab es in einigen Branchen Bestrebungen, Gehaltsspannen offenzulegen, um Diskriminierung zu vermeiden und faire Löhne zu gewährleisten. In den USA beispielsweise ist die Gehaltstransparenz in einigen Bundesstaaten bereits gesetzlich vorgeschrieben. Eine Studie der Bundesregierung zeigt die Bemühungen um Entgelttransparenz in Deutschland.

    Was bedeutet das für Arbeitnehmer?

    Die Zunahme von Ghosting und die genannten Hürden im Bewerbungsprozess haben erhebliche Auswirkungen auf Arbeitnehmer. Frustration und Demotivation sind die unmittelbaren Folgen. Viele Fachkräfte bleiben aus Sorge vor den Bewerbungshürden länger in ungeeigneten Jobs, was ihre persönliche und berufliche Entwicklung beeinträchtigt. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Gallup sind unzufriedene Mitarbeiter weniger produktiv und engagiert, was sich negativ auf die gesamte Wirtschaft auswirkt.

    Darüber hinaus führt Ghosting zu einem Verlust an Effizienz auf dem Arbeitsmarkt. Wenn qualifizierte Fachkräfte in unpassenden Positionen verharren, leidet die Gesamtproduktivität und der notwendige Wissenstransfer wird behindert. Dies kann langfristig die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährden. (Lesen Sie auch: 100 Kilometer Reichweite: Rheinmetall Liefert Bundeswehr)

    Wie können Unternehmen Ghosting vermeiden?

    Um Ghosting zu vermeiden und das Vertrauen in den Arbeitsmarkt wiederherzustellen, müssen Unternehmen ihre Rekrutierungspraktiken verbessern. Dazu gehört in erster Linie eine wertschätzende Kommunikation mit den Bewerbern. Jede Bewerbung sollte zeitnah bestätigt und auch bei einer Absage sollte eine individuelle Rückmeldung erfolgen. Automatisierte Absagen sind zwar effizient, können aber den Eindruck von mangelnder Wertschätzung verstärken. Persönliche Rückmeldungen, die auf die individuellen Stärken und Schwächen des Bewerbers eingehen, sind deutlich zielführender.

    💡 Tipp

    Unternehmen können durch den Einsatz von Bewerbermanagement-Systemen (ATS) den Rekrutierungsprozess effizienter gestalten und sicherstellen, dass keine Bewerbung unbeantwortet bleibt. Diese Systeme ermöglichen eine automatisierte Kommunikation und erleichtern die Verwaltung der Bewerbungen.

    Darüber hinaus sollten Unternehmen den Bewerbungsprozess so einfach und transparent wie möglich gestalten. Komplizierte Formulare und lange Bearbeitungszeiten schrecken ab. Klare und präzise Stellenbeschreibungen sowie Angaben zum Gehalt sind essenziell, um das Interesse potenzieller Bewerber zu wecken und realistische Erwartungen zu schaffen.

    Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Bewerbungsprozess?

    Die Digitalisierung bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen für den Bewerbungsprozess. Einerseits ermöglicht sie eine effizientere Kommunikation und eine schnellere Bearbeitung von Bewerbungen. Online-Formulare, Video-Interviews und automatisierte Bewerbermanagement-Systeme können den Prozess beschleunigen und vereinfachen. Andererseits birgt die Digitalisierung auch die Gefahr der Entpersonalisierung. Wenn der persönliche Kontakt fehlt und die Kommunikation auf standardisierte E-Mails beschränkt ist, kann dies zu einem Gefühl der Wertlosigkeit bei den Bewerbern führen.

    Detailansicht: Ghosting Bewerbung
    Symbolbild: Ghosting Bewerbung (Bild: Pexels)

    Es ist daher wichtig, dass Unternehmen die Digitalisierung nutzen, um den Bewerbungsprozess effizienter zu gestalten, aber gleichzeitig den persönlichen Kontakt nicht vernachlässigen. Video-Interviews können beispielsweise eine gute Möglichkeit sein, um einen ersten Eindruck von einem Bewerber zu gewinnen und gleichzeitig eine persönliche Beziehung aufzubauen. (Lesen Sie auch: Kilometer Reichweite: Rheinmetall Liefert Kamikaze-Drohnen)

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    Was genau versteht man unter Ghosting bei Bewerbungen?

    Ghosting bei Bewerbungen bezeichnet das plötzliche und unerklärliche Abbrechen der Kommunikation durch ein Unternehmen, nachdem sich eine Person auf eine Stelle beworben hat. Dies geschieht oft nach einem Vorstellungsgespräch oder einer anderen Form des Kontakts.

    Welche Gründe gibt es für Ghosting im Bewerbungsprozess?

    Die Gründe sind vielfältig, darunter ein hoher Bewerberdruck, interne Ineffizienzen in Personalabteilungen oder eine fehlende Wertschätzung gegenüber den Bewerbern. Auch der Wunsch, unangenehme Absagen zu vermeiden, kann eine Rolle spielen.

    Wie können Bewerber mit Ghosting umgehen?

    Bewerber sollten sich nicht entmutigen lassen und das Ghosting nicht persönlich nehmen. Es kann hilfreich sein, nach einiger Zeit nachzuhaken oder sich auf andere Bewerbungen zu konzentrieren. Professionelles Feedback kann ebenfalls hilfreich sein. (Lesen Sie auch: Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger…)

    Welche Konsequenzen hat Ghosting für Unternehmen?

    Ghosting kann dem Ruf eines Unternehmens schaden und es schwieriger machen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Es untergräbt das Vertrauen in den Arbeitsmarkt und kann zu negativen Bewertungen auf Online-Plattformen führen.

    Wie können Unternehmen Ghosting vermeiden?

    Unternehmen sollten eine wertschätzende Kommunikation pflegen, jede Bewerbung zeitnah beantworten und den Bewerbungsprozess transparent gestalten. Der Einsatz von Bewerbermanagement-Systemen kann dabei helfen, den Überblick zu behalten.

    Fazit

    Ghosting im Bewerbungsprozess ist ein wachsendes Problem, das sowohl für Bewerber als auch für Unternehmen negative Konsequenzen hat. Es untergräbt das Vertrauen in den Arbeitsmarkt und führt zu Frustration und Demotivation bei den Jobsuchenden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen Unternehmen ihre Rekrutierungspraktiken verbessern und eine wertschätzende Kommunikation pflegen. Nur so kann das Vertrauen in den Arbeitsmarkt wiederhergestellt und die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber gesteigert werden. Die zunehmende Bedeutung von Arbeitsagenturen bei der Vermittlung von Arbeitskräften zeigt, wie wichtig eine professionelle und transparente Unterstützung im Bewerbungsprozess ist.

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    Symbolbild: Ghosting Bewerbung (Bild: Pexels)
  • Arbeitsmarkt Umfrage: Ghosting

    Arbeitsmarkt Umfrage: Ghosting

    Bewerber erhalten einer Umfrage zufolge oft nicht einmal eine Rückmeldung auf ihre Bewerbungen. Das führt zu Frust und dazu, dass Menschen länger an ihren Jobs kleben, als es gut wäre.

    Symbolbild zum Thema Arbeitsmarkt Umfrage
    Symbolbild: Arbeitsmarkt Umfrage (Bild: Pexels)

    Der Stellenmarkt in Deutschland hat sich gedreht: Arbeitgeber haben wieder eine stärkere Stellung, Bewerber um Jobs haben nicht mehr die Qual der Wahl. Die Folge: Ghosting, wie in Partnerbörsen. «Die Mehrheit der Bewerber erhält keinerlei Antwort auf Bewerbungen», heißt es in einer repräsentativen Umfrage des Instituts Appinio im Auftrag der Jobbörse Indeed. Zwischen 9. und 11. März wurden jeweils 500 Männer und Frauen im Alter zwischen 16 und 66 Jahren befragt. 

    Mangelhafte Rekrutierung  (Lesen Sie auch: Arbeitsmarkt: Umfrage: Ghosting bei Bewerbungen nimmt zu)

    63,5 Prozent der Bewerber hätten angegeben, im vergangenen Jahr keine Rückmeldung auf ihre Bewerbungen erhalten zu haben, für fast 80 Prozent der Befragten habe Ghosting zugenommen. «Personalabteilungen stehen in Zeiten wirtschaftlicher Instabilität unter erheblichem Druck», sagte Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens. «Die sich wandelnde Marktdynamik darf jedoch keine Entschuldigung für mangelhafte Rekrutierungspraktiken sein.» Das Ignorieren von Bewerbern untergrabe das Vertrauen in den Arbeitsmarkt

    Neben der mangelnden Kommunikation schrecke auch der Aufwand bei der Bewerbung ab. Auf die Frage nach den größten Hürden und Belastungsfaktoren sei der zeitliche und bürokratische Aufwand mit 41,5 Prozent bei der Umfrage auf dem ersten Platz gelandet. Komplizierte Formulare müssten teils per Hand ausgefüllt werden. Auch die Angst vor Ablehnung oder das Gefühl, sich verstellen zu müssen, wurden in der Umfrage als Hürde genannt. 

    Mehr Transparenz bei Verdienstmöglichkeiten (Lesen Sie auch: Arbeitsmarkt: Umfrage: Lust auf Jobwechsel lässt nach)

    63 Prozent der Befragten wünschten sich bei Stellenanzeigen mehr Transparenz, vor allem bei Angaben zum Gehalt. Nur 11,5 Prozent der Stellenanzeigen beinhalteten bisher entsprechende Angaben, hieß es von Indeed. 

    Geschäftsführer Hensgens sieht in den Ergebnissen der Umfrage ein Problem für das gesamte Wirtschaftsgefüge. Frustration verstärke Stagnation. «Unzufriedene Fachkräfte bleiben aus Sorge vor den Bewerbungshürden länger in ungeeigneten Jobs», betonte er. «Das mindert die Gesamtproduktivität und behindert den notwendigen Wissenstransfer.»

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    Symbolbild: Arbeitsmarkt Umfrage (Bild: Pexels)

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Soziales: Ifo-Umfrage unter 6300 Firmen: Note vier…)

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    Illustration zu Arbeitsmarkt Umfrage
    Symbolbild: Arbeitsmarkt Umfrage (Bild: Pexels)
  • 100 Kilometer Reichweite: Rheinmetall Liefert Bundeswehr

    100 Kilometer Reichweite: Rheinmetall Liefert Bundeswehr

    Während der Ukraine-Krieg immer mehr zu einem Drohnenkrieg wird, rüstet die Bundeswehr ihren Bestand an solchen Waffensystemen auf. Nach den Anbietern Helsing und Stark kommt nun Rheinmetall zum Zug.

    Symbolbild zum Thema Kilometer Reichweite
    Symbolbild: Kilometer Reichweite (Bild: Pexels)

    Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall liefert der Bundeswehr künftig Drohnen, die als «Loitering Munition» über dem Zielgebiet kreisen und sich dann selbstständig auf ein Ziel stürzen. Das Bundeswehr-Beschaffungsamt habe in Koblenz einen entsprechenden Auftrag über 300 Millionen Euro unterzeichnet, teilte die Waffenschmiede in Düsseldorf mit. Wie viele Drohnen das sind, ist geheim. Die Lieferung soll in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen. Hergestellt werden die Flugkörper in Neuss.

    Die Bestellung des Modells FV-014 erfolgte innerhalb eines Rahmenvertrags, der informierten Kreisen zufolge ein Volumen von einer Milliarde Euro hat. Insgesamt geht es um eine fünfstellige Anzahl an Drohnen. Die Konkurrenten Stark und Helsing haben ähnliche Rahmenverträge und bereits Aufträge bekommen, Rheinmetall ist hierbei der Nachzügler. Der Panzerbauer und Munitionsfabrikant musste die Drohne erst neu entwickeln und auf den Markt bringen. Die Drohnen sind mit Sprengstoff beladen, außerdem werden sie für Aufklärungszwecke genutzt.  (Lesen Sie auch: 100 Kilometer Reichweite: Rheinmetall liefert Bundeswehr Kamikaze-Drohnen)

    70 Minuten Flugzeit und 100 Kilometer Reichweite

    Rheinmetall-Chef Armin Papperger zeigte sich zufrieden. «Mit der FV-014 wird die Bundeswehr ein weiteres Waffensystem erhalten, mit dem sie eigene Kräfte schützen und kritische Ziele schnell, kontrolliert und wirksam bekämpfen kann», sagte der Manager. Rheinmetall werde das System schon sehr bald im industriellen Maßstab in hohen Stückzahlen produzieren. 

    Die Drohnen haben den Angaben zufolge eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern, ihr Gefechtskopf wiegt inklusive Zündvorrichtung rund vier Kilo. Die Drohne kann bis zu 70 Minuten in der Luft bleiben und Ziele beobachten. Das Produkt wird vollständig in der EU produziert. (Lesen Sie auch: Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger…)

    Die Bundeswehr wertet an der Loitering Munition positiv, dass sie mit diesem Waffentyp schnell reagieren und feindliche Ziele präzise bekämpfen könne. Die Reichweite sei zudem höher als mit Artilleriegranaten. 

    Software soll kontinuierlich weiterentwickelt werden

    Streng genommen sind es gar keine Drohnen, sondern es handelt sich um Munition, da diese Waffensysteme für den einmaligen Gebrauch vorgesehen sind. Sie werden von einem Container aus mit einer Zündvorrichtung nach oben geschossen, entfalten sich in der Luft und fliegen weiter. Eine Landung und erneute Nutzung ist nicht vorgesehen: Ist die Zeit abgelaufen und kein Ziel gefunden, lasse man sie kontrolliert abstürzen, so ein Rheinmetall-Sprecher.  (Lesen Sie auch: Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger…)

    Wichtig bei diesem Waffentyp ist die Software, die immer kontinuierlich weiterentwickelt werden muss. Die Verträge mit den Drohnenlieferanten enthalten Innovationsklauseln, heißt es von der Bundeswehr. Diese Klauseln verpflichten die Hersteller, die Systeme auf dem neuesten Stand zu halten. «Ohne eine solche Klausel könnten die heute gekauften Systeme in wenigen Monaten wirkungslos sein, weil der potenzielle Gegner bereits Gegenmaßnahmen ergriffen hat.»

    Detailansicht: Kilometer Reichweite
    Symbolbild: Kilometer Reichweite (Bild: Pexels)

    Mitteilung von Rheinmetall

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Homeoffice Statistik: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder…)

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  • Kilometer Reichweite: Rheinmetall Liefert Kamikaze-Drohnen

    Kilometer Reichweite: Rheinmetall Liefert Kamikaze-Drohnen

    Während der Ukraine-Krieg immer mehr zu einem Drohnenkrieg wird, rüstet die Bundeswehr ihren Bestand an solchen Waffensystemen auf. Nach den Anbietern Helsing und Stark kommt nun Rheinmetall zum Zug.

    Symbolbild zum Thema Kilometer Reichweite
    Symbolbild: Kilometer Reichweite (Bild: Picsum)

    Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall liefert der Bundeswehr künftig Drohnen, die als «Loitering Munition» über dem Zielgebiet kreisen und sich dann selbstständig auf ein Ziel stürzen. Das Bundeswehr-Beschaffungsamt habe in Koblenz einen entsprechenden Auftrag über 300 Millionen Euro unterzeichnet, teilte die Waffenschmiede in Düsseldorf mit. Wie viele Drohnen das sind, ist geheim. Die Lieferung soll in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen. Hergestellt werden die Flugkörper in Neuss.

    Die Bestellung des Modells FV-014 erfolgte innerhalb eines Rahmenvertrags, der informierten Kreisen zufolge ein Volumen von einer Milliarde Euro hat. Insgesamt geht es um eine fünfstellige Anzahl an Drohnen. Die Konkurrenten Stark und Helsing haben ähnliche Rahmenverträge und bereits Aufträge bekommen, Rheinmetall ist hierbei der Nachzügler. Der Panzerbauer und Munitionsfabrikant musste die Drohne erst neu entwickeln und auf den Markt bringen. Die Drohnen sind mit Sprengstoff beladen, außerdem werden sie für Aufklärungszwecke genutzt.  (Lesen Sie auch: 100 Kilometer Reichweite: Rheinmetall liefert Bundeswehr Kamikaze-Drohnen)

    70 Minuten Flugzeit und 100 Kilometer Reichweite

    Rheinmetall-Chef Armin Papperger zeigte sich zufrieden. «Mit der FV-014 wird die Bundeswehr ein weiteres Waffensystem erhalten, mit dem sie eigene Kräfte schützen und kritische Ziele schnell, kontrolliert und wirksam bekämpfen kann», sagte der Manager. Rheinmetall werde das System schon sehr bald im industriellen Maßstab in hohen Stückzahlen produzieren. 

    Die Drohnen haben den Angaben zufolge eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern, ihr Gefechtskopf wiegt inklusive Zündvorrichtung rund vier Kilo. Die Drohne kann bis zu 70 Minuten in der Luft bleiben und Ziele beobachten. Das Produkt wird vollständig in der EU produziert. (Lesen Sie auch: Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger…)

    Die Bundeswehr wertet an der Loitering Munition positiv, dass sie mit diesem Waffentyp schnell reagieren und feindliche Ziele präzise bekämpfen könne. Die Reichweite sei zudem höher als mit Artilleriegranaten. 

    Software soll kontinuierlich weiterentwickelt werden

    Streng genommen sind es gar keine Drohnen, sondern es handelt sich um Munition, da diese Waffensysteme für den einmaligen Gebrauch vorgesehen sind. Sie werden von einem Container aus mit einer Zündvorrichtung nach oben geschossen, entfalten sich in der Luft und fliegen weiter. Eine Landung und erneute Nutzung ist nicht vorgesehen: Ist die Zeit abgelaufen und kein Ziel gefunden, lasse man sie kontrolliert abstürzen, so ein Rheinmetall-Sprecher.  (Lesen Sie auch: Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger…)

    Wichtig bei diesem Waffentyp ist die Software, die immer kontinuierlich weiterentwickelt werden muss. Die Verträge mit den Drohnenlieferanten enthalten Innovationsklauseln, heißt es von der Bundeswehr. Diese Klauseln verpflichten die Hersteller, die Systeme auf dem neuesten Stand zu halten. «Ohne eine solche Klausel könnten die heute gekauften Systeme in wenigen Monaten wirkungslos sein, weil der potenzielle Gegner bereits Gegenmaßnahmen ergriffen hat.»

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    Mitteilung von Rheinmetall

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Homeoffice Statistik: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder…)

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  • Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger jetzt wissen müssen

    Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger jetzt wissen müssen

    Die Nel ASA Aktien stehen aktuell im Fokus vieler Anleger. Das norwegische Unternehmen, spezialisiert auf Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion, sieht sich mit einer Mischung aus Herausforderungen und Chancen konfrontiert. Schwankende Aktienkurse und neue Projekte prägen die aktuelle Situation.

    Symbolbild zum Thema Nel Asa Aktien
    Symbolbild: Nel Asa Aktien (Bild: Pexels)

    Hintergrund: Nel ASA und die Wasserstoffwirtschaft

    Nel ASA wurde 1927 gegründet und hat sich seitdem zu einem führenden Unternehmen im Bereich der Wasserstofftechnologie entwickelt. Das Kerngeschäft umfasst die Entwicklung und Herstellung von Elektrolyseuren, die Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Wasserstoff gilt als ein wichtiger Energieträger der Zukunft, insbesondere für Anwendungen in der Industrie und im Transportsektor. Nel ASA positioniert sich als ein Schlüsselunternehmen in dieser aufstrebenden Wasserstoffwirtschaft. Mehr Informationen zur Unternehmensgeschichte finden sich auf der offiziellen Webseite von Nel ASA.

    Aktuelle Entwicklung der Nel ASA Aktie

    Die Nel ASA Aktie hat in den letzten Monaten eine bewegte Entwicklung durchgemacht. Wie finanzen.net berichtet, unterliegt die Aktie starken Schwankungen, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören: (Lesen Sie auch: Deutsche Aktien Fondsmanager: Auf Welche Werte Jetzt…)

    • Auftragseingänge und -ausführungen
    • Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien
    • Politische Entscheidungen und Förderprogramme
    • Allgemeine Marktstimmung

    dass Investitionen in Aktien immer mit Risiken verbunden sind. Anleger sollten sich daher umfassend informieren und ihre Anlageentscheidungen sorgfältig abwägen.

    Projekte und Partnerschaften von Nel ASA

    Nel ASA ist weltweit an verschiedenen Projekten zur Wasserstoffproduktion beteiligt. Dazu gehören beispielsweise:

    • Die Errichtung von Elektrolyseanlagen für industrielle Anwendungen
    • Die Entwicklung von Wasserstofftankstellen für den Transportsektor
    • Die Zusammenarbeit mit Energieunternehmen zur Integration von Wasserstoff in bestehende Energiesysteme

    Ein wichtiger Partner von Nel ASA ist unter anderem Nikola Corporation, ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von emissionsfreien Nutzfahrzeugen spezialisiert hat. Die Partnerschaft umfasst die Lieferung von Elektrolyseuren für die Wasserstoffproduktion, die für den Betrieb der Nikola-Brennstoffzellen-Lkw benötigt wird. Details zur Partnerschaft finden sich in Reuters-Meldungen. (Lesen Sie auch: Roche kommt an der Börse nicht vom…)

    Analystenmeinungen zur Nel ASA Aktie

    Analystenmeinungen zur Nel ASA Aktie sind geteilt. Einige sehen großes Potenzial in dem Unternehmen, da Wasserstoff eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen wird. Andere sind skeptischer und verweisen auf die hohen Investitionen und Risiken, die mit der Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft verbunden sind. Es ist ratsam, verschiedene Analystenmeinungen zu berücksichtigen, bevor eine Anlageentscheidung getroffen wird. Solche Analysen finden sich beispielsweise bei Ariva.

    Wichtig: Analystenmeinungen stellen immer nur eine Momentaufnahme dar und können sich schnell ändern.

    Was bedeutet das für Anleger? / Ausblick für Nel ASA Aktien

    Die Nel ASA Aktien bieten sowohl Chancen als auch Risiken. Anleger sollten sich bewusst sein, dass die Wasserstoffwirtschaft noch in den Kinderschuhen steckt und mit Unsicherheiten verbunden ist. Auf der anderen Seite könnte Nel ASA von der zunehmenden Bedeutung von Wasserstoff als Energieträger profitieren und langfristig hohe Gewinne erzielen. Eine sorgfältige Analyse des Unternehmens und des Marktes ist daher unerlässlich. (Lesen Sie auch: Anleger Vorsicht ist Besser als Nachsicht bei…)

    Detailansicht: Nel Asa Aktien
    Symbolbild: Nel Asa Aktien (Bild: Pexels)

    Die Zukunft von Nel ASA hängt stark von der Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft ab. Gelingt es, Wasserstoff als wettbewerbsfähigen Energieträger zu etablieren, könnte Nel ASA eine Schlüsselrolle spielen und seine Aktienkurse könnten deutlich steigen. Scheitert die Wasserstoffwirtschaft jedoch, drohen Nel ASA hohe Verluste.

    Aktienkursentwicklung von Nel ASA

    Die Aktienkursentwicklung von Nel ASA ist volatil und spiegelt die Unsicherheiten im Wasserstoffmarkt wider.
    Es ist ratsam, die aktuellen Aktienkurse und Marktentwicklungen kontinuierlich zu verfolgen, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können.

    Tabelle: Wichtige Kennzahlen der Nel ASA Aktie

    Kennzahl Wert Quelle Stand
    Aktueller Aktienkurs Variiert Börse 22. April 2026
    Marktkapitalisierung Variiert Finanzportale 22. April 2026
    Umsatz (letztes Geschäftsjahr) Variiert Geschäftsbericht 22. April 2026

    Hinweis

    Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben. (Lesen Sie auch: ITM Power Aktie explodiert nach Wasserstoff-Deal)

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    Symbolbild: Nel Asa Aktien (Bild: Pexels)
  • Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger jetzt wissen müssen

    Nel Asa Aktien im Fokus: Was Anleger jetzt wissen müssen

    Die Nel ASA Aktien stehen derzeit im Fokus vieler Anleger. Das norwegische Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Wasserstofftechnologie spezialisiert hat, erlebt eine Phase der Unsicherheit. Dies spiegelt sich in den jüngsten Kursbewegungen wider, die viele Investoren verunsichern.

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    Symbolbild: Nel Asa Aktien (Bild: Pexels)

    Hintergrund der Nel ASA Aktien

    Nel ASA ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Wasserstofftechnologie konzentriert. Das Unternehmen bietet Lösungen für die Produktion, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff an. Angesichts des wachsenden Interesses an erneuerbaren Energien und der Dekarbonisierung der Wirtschaft hat Wasserstoff als Energieträger der Zukunft an Bedeutung gewonnen. Nel ASA positioniert sich als ein wichtiger Akteur in diesem Markt.

    Die Aktie von Nel ASA profitierte in der Vergangenheit von der allgemeinen Euphorie rund um Wasserstofftechnologien. Förderprogramme und politische Initiativen zur Förderung von grünem Wasserstoff trugen zu einem optimistischen Ausblick bei. Allerdings hat sich die Stimmung in den letzten Monaten abgekühlt. Hohe Bewertungen und die noch ausstehende breite Marktdurchdringung der Wasserstofftechnologie haben zu einer Neubewertung der Aktie geführt. Analysten der DNB Bank sehen aber weiterhin Potential in der Wasserstofftechnologie. (Lesen Sie auch: Deutsche Aktien Fondsmanager: Auf Welche Werte Jetzt…)

    Aktuelle Entwicklung der Nel ASA Aktien

    Die Aktien von Nel ASA sind in den letzten Wochen und Monaten erheblichen Schwankungen ausgesetzt gewesen. Dies ist teilweise auf die allgemeine Unsicherheit an den Finanzmärkten zurückzuführen, die durch steigende Zinsen und Inflationssorgen ausgelöst wurde. Darüber hinaus spielen unternehmensspezifische Nachrichten eine Rolle. Meldungen über neue Aufträge oder technologische Durchbrüche können den Kurs positiv beeinflussen, während Verzögerungen bei Projekten oder negative Analystenkommentare zu Kursverlusten führen können.

    Ein wichtiger Faktor, der die Entwicklung der Nel ASA Aktien beeinflusst, ist die Wettbewerbssituation. Der Markt für Wasserstofftechnologie ist hart umkämpft, und Nel ASA steht im Wettbewerb mit anderen etablierten Unternehmen und aufstrebenden Start-ups. Um sich in diesem Umfeld zu behaupten, muss Nel ASA innovative Lösungen anbieten und seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellen. Informationen zum Unternehmen finden sich auch auf der offiziellen Investorenseite von Nel ASA.

    Reaktionen und Stimmen zur Aktie

    Die Meinungen über die Zukunft der Nel ASA Aktie gehen auseinander. Einige Analysten sehen weiterhin großes Potenzial in dem Unternehmen und erwarten, dass die Aktie langfristig von der wachsenden Bedeutung von Wasserstoff profitieren wird. Andere sind skeptischer und warnen vor den hohen Risiken, die mit Investitionen in Wasserstofftechnologie verbunden sind. Es wird argumentiert, dass die Technologie noch nicht ausgereift ist und dass es noch viele Hindernisse auf dem Weg zur breiten Marktdurchdringung gibt. Es ist ratsam, verschiedene Quellen und Meinungen zu berücksichtigen, bevor man eine Anlageentscheidung trifft. (Lesen Sie auch: Roche kommt an der Börse nicht vom…)

    Was bedeutet das für Anleger?

    Für Anleger, die in Nel ASA Aktien investiert sind oder eine Investition in Erwägung ziehen, ist es wichtig, die aktuelle Situation genau zu beobachten und die Risiken und Chancen sorgfältig abzuwägen. Die hohe Volatilität der Aktie erfordert eine gewisse Risikobereitschaft. Anleger sollten sich bewusst sein, dass es zu erheblichen Kursverlusten kommen kann. Andererseits bietet die Aktie auch die Chance auf hohe Gewinne, wenn sich die Wasserstofftechnologie wie erwartet durchsetzt.

    Eine Möglichkeit, das Risiko zu streuen, besteht darin, nicht nur in einzelne Aktien wie Nel ASA Aktien zu investieren, sondern auch in breit diversifizierte Fonds oder ETFs, die den Wasserstoffsektor abbilden. Auf diese Weise können Anleger von der Entwicklung des gesamten Sektors profitieren, ohne das volle Risiko eines einzelnen Unternehmens tragen zu müssen. Es ist ratsam, sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten zu lassen, bevor man eine Anlageentscheidung trifft.

    Ausblick auf die Zukunft der Nel ASA Aktien

    Die Zukunft der Nel ASA Aktie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die weitere Entwicklung des Wasserstoffmarktes, die technologischen Fortschritte von Nel ASA, die Wettbewerbssituation und die allgemeine Wirtschaftslage. Es ist davon auszugehen, dass der Markt für Wasserstofftechnologie in den kommenden Jahren weiter wachsen wird. Nel ASA hat gute Chancen, von diesem Wachstum zu profitieren, wenn es seine technologische Führungsposition behaupten und seine Wettbewerbsfähigkeit ausbauen kann. (Lesen Sie auch: Anleger Vorsicht ist Besser als Nachsicht bei…)

    Detailansicht: Nel Asa Aktien
    Symbolbild: Nel Asa Aktien (Bild: Pexels)

    Allerdings gibt es auch Risiken. Verzögerungen bei Projekten, technologische Rückschläge oder eine Verschärfung des Wettbewerbs könnten die Entwicklung der Aktie negativ beeinflussen. Anleger sollten daher die Nachrichtenlage genau verfolgen und ihre Anlageentscheidung gegebenenfalls anpassen. Die langfristigen Aussichten für die Nel ASA Aktie bleiben jedoch vielversprechend, wenn das Unternehmen seine strategischen Ziele erreicht und sich erfolgreich im Markt positioniert.

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    Häufig gestellte Fragen zu nel asa aktien

    Aktuelle Kennzahlen der Nel ASA Aktie
    Kennzahl Wert
    Aktueller Aktienkurs Laut Finanzen.net (22.04.2026) variabel
    Marktkapitalisierung Variabel
    KGV (geschätzt) Keine Angabe

    Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

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  • Homeoffice Statistik: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder Vierte

    Homeoffice Statistik: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder Vierte

    IT, Beratung, Verwaltung: In manchen Branchen ist Homeoffice längst Alltag. Warum gerade 35- bis 44-Jährige besonders oft vom heimischen Schreibtisch aus arbeiten.

    Symbolbild zum Thema Homeoffice Statistik
    Symbolbild: Homeoffice Statistik (Bild: Pexels)

    Homeoffice hat sich in Deutschland seit der Corona-Pandemie etabliert und wird hierzulande häufiger genutzt als im EU-Schnitt. Ein Viertel (25 Prozent) der Erwerbstätigen arbeitete im vergangenen Jahr zumindest zeitweise von zu Hause aus. Damit war der Anteil etwas höher als in den beiden Vorjahren 2024 (24 Prozent) und 2023 (23 Prozent), wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

    Wie sehr Arbeiten von zu Hause aus inzwischen Usus sei, zeige der Vergleich mit dem Niveau vor der Corona-Pandemie, ordneten die Wiesbadener Statistiker ein: 2019 arbeiteten lediglich 13 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande zumindest gelegentlich im Homeoffice. Knapp ein Viertel (24 Prozent) derjenigen in Deutschland, die 2025 das mobile Arbeiten nutzten, arbeiteten ausschließlich von zu Hause aus. (Lesen Sie auch: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder Vierte arbeitet…)

    Homeoffice-Anteil in den Niederlanden am höchsten

    Im vergangenen Jahr lag der Homeoffice-Anteil in Deutschland den Angaben zufolge leicht über dem Durchschnitt der 27 Staaten der Europäische Union, der 23 Prozent aller Erwerbstätigen ab 15 Jahren betrug. Die höchste Quote gab es wie in den Vorjahren in den Niederlanden, wo mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Erwerbstätigen zumindest zeitweise von zu Hause arbeitet. In Rumänien und Bulgarien (jeweils 4 Prozent) und Griechenland (7 Prozent) arbeiteten den Angaben zufolge anteilig die wenigsten Berufstätigen im Homeoffice.

    In der IT-Branche ist Homeoffice besonders verbreitet (Lesen Sie auch: Engpassberufe: In welchen Berufen Leute fehlen –…)

    Wie häufig Homeoffice genutzt wird, hängt sehr von der Branche ab. Weit verbreitet war das mobile Arbeiten in Deutschland 2025 bei IT-Dienstleistern, Verwaltungstätigkeiten und in der Unternehmensberatung mit einem Anteil von jeweils knapp drei Viertel.

    Besonders beliebt ist das Arbeiten von zu Hause aus den Statistikern zufolge in Altersgruppen, die Beruf und Familie verbinden müssen: Den höchsten Homeoffice-Anteil unter den Erwerbstätigen, die gelegentlich am heimischen Schreibtisch arbeiteten, hatten in Deutschland 2025 die 35- bis 44-Jährigen mit 30 Prozent, bei den 25- bis 34-Jährigen waren es 28 Prozent.

    Detailansicht: Homeoffice Statistik
    Symbolbild: Homeoffice Statistik (Bild: Pexels)

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Lohnunterschied Westen: Im 17)

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  • Homeoffice Deutschland: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder

    Homeoffice Deutschland: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder

    IT, Beratung, Verwaltung: In manchen Branchen ist Homeoffice längst Alltag. Warum gerade 35- bis 44-Jährige besonders oft vom heimischen Schreibtisch aus arbeiten.

    Symbolbild zum Thema Homeoffice Deutschland
    Symbolbild: Homeoffice Deutschland (Bild: Pexels)

    Homeoffice hat sich in Deutschland seit der Corona-Pandemie etabliert und wird hierzulande häufiger genutzt als im EU-Schnitt. Ein Viertel (25 Prozent) der Erwerbstätigen arbeitete im vergangenen Jahr zumindest zeitweise von zu Hause aus. Damit war der Anteil etwas höher als in den beiden Vorjahren 2024 (24 Prozent) und 2023 (23 Prozent), wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

    Wie sehr Arbeiten von zu Hause aus inzwischen Usus sei, zeige der Vergleich mit dem Niveau vor der Corona-Pandemie, ordneten die Wiesbadener Statistiker ein: 2019 arbeiteten lediglich 13 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande zumindest gelegentlich im Homeoffice. Knapp ein Viertel (24 Prozent) derjenigen in Deutschland, die 2025 das mobile Arbeiten nutzten, arbeiteten ausschließlich von zu Hause aus. (Lesen Sie auch: Mehr als im EU-Schnitt: Jeder Vierte arbeitet…)

    Homeoffice-Anteil in den Niederlanden am höchsten

    Im vergangenen Jahr lag der Homeoffice-Anteil in Deutschland den Angaben zufolge leicht über dem Durchschnitt der 27 Staaten der Europäische Union, der 23 Prozent aller Erwerbstätigen ab 15 Jahren betrug. Die höchste Quote gab es wie in den Vorjahren in den Niederlanden, wo mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Erwerbstätigen zumindest zeitweise von zu Hause arbeitet. In Rumänien und Bulgarien (jeweils 4 Prozent) und Griechenland (7 Prozent) arbeiteten den Angaben zufolge anteilig die wenigsten Berufstätigen im Homeoffice.

    In der IT-Branche ist Homeoffice besonders verbreitet (Lesen Sie auch: Lebenszufriedenheit Deutschland: Deutsche Etwas Glücklicher?)

    Wie häufig Homeoffice genutzt wird, hängt sehr von der Branche ab. Weit verbreitet war das mobile Arbeiten in Deutschland 2025 bei IT-Dienstleistern, Verwaltungstätigkeiten und in der Unternehmensberatung mit einem Anteil von jeweils knapp drei Viertel.

    Besonders beliebt ist das Arbeiten von zu Hause aus den Statistikern zufolge in Altersgruppen, die Beruf und Familie verbinden müssen: Den höchsten Homeoffice-Anteil unter den Erwerbstätigen, die gelegentlich am heimischen Schreibtisch arbeiteten, hatten in Deutschland 2025 die 35- bis 44-Jährigen mit 30 Prozent, bei den 25- bis 34-Jährigen waren es 28 Prozent.

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    Symbolbild: Homeoffice Deutschland (Bild: Pexels)

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: So wird Deutschland High-Tech-Liebling der Welt)

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