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Wer clever plant, erlebt die britische Metropole auch in nur vier Tagen intensiv.
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Die Caritas warnt vor dramatischen sozialen Verwerfungen in Österreich, sollten weitere Kürzungen im Sozialbereich umgesetzt werden. Nora Tödtling-Musenbichler, Präsidentin der Caritas Österreich, schlägt Alarm und spricht von möglichen gesellschaftlichen «Kipppunkten», die bei anhaltenden Sparmaßnahmen erreicht werden könnten. Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, da die Bundesregierung intensive Budgetverhandlungen führt und verschiedene Einsparungsmöglichkeiten prüft.

Nora Tödtling-Musenbichler zeigt sich äußerst besorgt über die möglichen Auswirkungen weiterer Caritas Kürzungen auf die österreichische Gesellschaft. In ihrer Analyse warnt sie vor dem Erreichen sozialer «Kipppunkte», an denen sich gesellschaftliche Spannungen dramatisch verschärfen könnten. Die Caritas-Präsidentin betont, dass bereits jetzt viele soziale Dienste an ihre Belastungsgrenze stoßen und weitere Einschnitte zu einem Kollaps wichtiger Unterstützungsstrukturen führen könnten.
Die Warnung vor Caritas Kürzungen kommt nicht von ungefähr. Die Organisation verzeichnet seit Monaten einen kontinuierlichen Anstieg der Nachfrage nach ihren Diensten, während gleichzeitig die verfügbaren Ressourcen knapper werden. Besonders betroffen sind Bereiche wie die Obdachlosenhilfe, Familienberatung und Unterstützung für Menschen in prekären Lebenssituationen.
Trotz der kritischen Töne bezüglich möglicher Caritas Kürzungen äußert sich Tödtling-Musenbichler positiv zur geplanten Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel. Diese Maßnahme könnte nach Ansicht der Caritas-Präsidentin eine spürbare Entlastung für einkommensschwache Haushalte bedeuten und den Druck auf soziale Einrichtungen etwas reduzieren. (Lesen Sie auch: Bürgergeld und neue Grundsicherung kompakt erklärt)
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel wird von der Caritas als wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Teuerung gesehen. Allerdings betont die Organisation, dass solche Maßnahmen nicht ausreichen, um die strukturellen Probleme im Sozialbereich zu lösen, besonders wenn gleichzeitig Caritas Kürzungen drohen.
Die Caritas Österreich betreut jährlich über 700.000 Menschen in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit. Kürzungen würden direkt die Versorgung der vulnerabelsten Gesellschaftsgruppen betreffen.
Die von der Caritas befürchteten Kürzungen würden besonders jene Bevölkerungsgruppen treffen, die bereits jetzt am stärksten unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten leiden. Alleinerziehende, ältere Menschen, Arbeitslose und Familien mit niedrigem Einkommen sind auf die Unterstützung der Caritas angewiesen. Caritas Kürzungen würden diese Menschen in noch prekärere Situationen bringen.
Tödtling-Musenbichler warnt eindringlich vor den langfristigen gesellschaftlichen Folgen solcher Caritas Kürzungen. Wenn Menschen in Notlagen nicht mehr ausreichend Hilfe erhalten, könne dies zu einer Zunahme von Obdachlosigkeit, psychischen Problemen und sozialen Konflikten führen. Die Caritas-Präsidentin spricht von einem «sozialen Teufelskreis», der entstehen könnte.
| Betroffener Bereich | Aktuelle Situation | Risiko bei Kürzungen |
|---|---|---|
| Obdachlosenhilfe | Kapazitäten bereits ausgelastet | ⭐⭐⭐ |
| Familienberatung | Steigende Nachfrage | ⭐⭐⭐ |
| Altenpflege | Personalmangel | ⭐⭐ |
| Flüchtlingshilfe | Hoher Betreuungsaufwand | ⭐⭐⭐ |
Die Diskussion um mögliche Caritas Kürzungen steht im Kontext der angespannten Budgetsituation des Bundes. Dennoch argumentiert die Caritas-Führung, dass Einsparungen im Sozialbereich kurzfristig gedacht sind und langfristig zu höheren gesellschaftlichen Kosten führen werden. Präventive Sozialarbeit sei kostengünstiger als die Behandlung der Folgen sozialer Verwerfungen.
Tödtling-Musenbichler schlägt alternative Finanzierungsmodelle vor, um Caritas Kürzungen zu vermeiden. Dazu gehören eine stärkere Beteiligung der Privatwirtschaft an sozialen Projekten, innovative Kooperationen zwischen öffentlicher Hand und NGOs sowie eine Neuausrichtung bestehender Förderprogramme auf nachhaltige Wirkung.
Studien zeigen, dass jeder Euro, der in präventive Sozialarbeit investiert wird, später drei bis vier Euro an Folgekosten einsparen kann.
Der Begriff der sozialen «Kipppunkte» beschreibt nach Ansicht der Caritas-Expertin kritische Schwellen, ab denen sich gesellschaftliche Probleme exponentiell verstärken. Bei anhaltenden Caritas Kürzungen könnte das soziale Gefüge der Gesellschaft an verschiedenen Stellen gleichzeitig unter Druck geraten. Dies würde nicht nur die direkt betroffenen Menschen treffen, sondern die gesamte Gesellschaft destabilisieren.

Konkrete Beispiele für solche Kipppunkte sieht Tödtling-Musenbichler in der Obdachlosenhilfe, wo bereits jetzt Wartelisten bestehen, oder in der Familienberatung, wo präventive Arbeit aufgrund von Caritas Kürzungen reduziert werden müsste. Die daraus resultierenden Folgeprobleme würden das Gesundheits- und Sozialsystem zusätzlich belasten.
Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Länder mit stabiler Finanzierung des Sozialbereichs weniger von gesellschaftlichen Verwerfungen betroffen sind. Die Caritas-Präsidentin verweist auf skandinavische Modelle, wo langfristige Investitionen in soziale Infrastruktur zu größerer gesellschaftlicher Stabilität geführt haben. Caritas Kürzungen stehen diesem erfolgreichen Ansatz diametral entgegen.
Tödtling-Musenbichler betont, dass Österreich von diesen internationalen Erfahrungen lernen sollte, anstatt den Sozialbereich durch Caritas Kürzungen zu schwächen. Die Investition in soziale Sicherheit sei letztendlich auch eine Investition in die wirtschaftliche Stabilität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes.
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Soziale «Kipppunkte» bezeichnen kritische Schwellen, ab denen sich gesellschaftliche Probleme exponentiell verstärken. Bei Caritas Kürzungen könnten gleichzeitig mehrere soziale Unterstützungssysteme kollabieren, was zu einer Destabilisierung der gesamten Gesellschaft führen könnte.
Besonders betroffen wären Obdachlosenhilfe, Familienberatung, Flüchtlingsbetreuung und Unterstützung für Menschen in prekären Lebenssituationen. Diese Bereiche verzeichnen bereits jetzt eine hohe Auslastung.
Die Caritas sieht die Mehrwertsteuersenkung grundsätzlich positiv, da sie eine Entlastung für einkommensschwache Haushalte bedeutet. Allerdings löst sie nicht die strukturellen Probleme, die durch Caritas Kürzungen entstehen würden.
Die Caritas schlägt alternative Finanzierungsmodelle vor, darunter verstärkte Beteiligung der Privatwirtschaft, innovative Kooperationen zwischen öffentlicher Hand und NGOs sowie eine Neuausrichtung bestehender Förderprogramme.
Die Caritas Österreich betreut jährlich über 700.000 Menschen in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit. Caritas Kürzungen würden direkt die Versorgung dieser vulnerablen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen.
Die Warnung der Caritas-Präsidentin vor sozialen «Kipppunkten» sollte als ernsthafte Mahnung verstanden werden. Caritas Kürzungen mögen kurzfristig budgetäre Entlastung bringen, könnten aber langfristig zu weitaus höheren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kosten führen. Die Balance zwischen notwendigen Einsparungen und dem Erhalt wichtiger sozialer Strukturen wird eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre sein.
Tödtling-Musenbichlers Appell richtet sich nicht nur an die Politik, sondern an die gesamte Gesellschaft: Soziale Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis bewusster Investitionen und gesellschaftlichen Engagements. Die Diskussion um mögliche Caritas Kürzungen zeigt exemplarisch auf, vor welchen Weichenstellungen Österreich steht.


Die österreichische Polizei verzeichnet einen bemerkenswerten Aufschwung bei der Personalentwicklung: Mit über 1400 neuen Beamtinnen und Beamten steuert die Exekutive gegen den demografischen Wandel und die Herausforderungen einer modernen Sicherheitspolitik an. Diese Polizei Neuaufnahmen markieren einen wichtigen Meilenstein in der österreichischen Innenpolitik und zeigen das entschlossene Handeln der Bundesregierung zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit.

Die österreichische Bundespolizei kann auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Rekrutierungsjahr zurückblicken. Mit mehr als 1400 Polizei Neuaufnahmen wurde nicht nur der Personalstand stabilisiert, sondern sogar ein neuer Höchststand erreicht. Diese beeindruckende Zahl spiegelt die intensiven Bemühungen des Innenministeriums wider, dem drohenden Personalmangel in der Exekutive entgegenzuwirken.
Innenminister Gerhard Karner betont die strategische Bedeutung dieser Entwicklung: «Wir haben es geschafft, den aktuellen Höchststand an Polizistinnen und Polizisten zu erreichen und wollen diesen weiterhin sichern.» Die Polizei Neuaufnahmen sind das Ergebnis einer systematischen Personalstrategie, die bereits vor mehreren Jahren eingeleitet wurde.
Die hohe Anzahl an Polizei Neuaufnahmen kommt nicht von ungefähr. In den vergangenen Jahren stand die österreichische Polizei vor enormen Herausforderungen durch eine beispiellose Pensionierungswelle. Die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre erreichten das Pensionsalter, was zu einem dramatischen Personalabbau führte. (Lesen Sie auch: "Sichere Häfen": Preiseinbrüche bei Gold und Silber)
Die Pensionierungswelle in der Polizei war besonders intensiv, da viele Beamte in den 1980er und 1990er Jahren eingestellt wurden und nun gleichzeitig das Pensionsalter erreichen. Dies erforderte eine völlig neue Rekrutierungsstrategie.
Diese demografische Entwicklung zwang das Innenministerium zu einem Umdenken in der Personalplanung. Die Polizei Neuaufnahmen mussten nicht nur die laufenden Pensionierungen kompensieren, sondern auch den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht werden. Terrorismusbekämpfung, Cyberkriminalität und die Bewältigung von Großereignissen erfordern zusätzliche personelle Ressourcen.
Um die ambitionierten Ziele bei den Polizei Neuaufnahmen zu erreichen, hat das Innenministerium erhebliche Investitionen in die Ausbildungsinfrastruktur getätigt. Die Polizeiausbildung wurde modernisiert und an die aktuellen Anforderungen des Polizeidienstes angepasst. Neue Ausbildungsstätten wurden geschaffen und bestehende Einrichtungen erweitert.
Die Rekrutierungsstrategien wurden ebenfalls grundlegend überarbeitet. Social Media-Kampagnen, Informationsveranstaltungen an Schulen und gezielte Werbemaßnahmen sollen junge Menschen für den Polizeiberuf begeistern. Besonders erfolgreich waren Programme, die gezielt Frauen für die Polizei Neuaufnahmen ansprechen sollten. (Lesen Sie auch: Tatort heute: „Gefahrengebiet" – Corinna Harfouchs Abschied)
| Ausbildungsbereich | Investition | Kapazitätssteigerung |
|---|---|---|
| Grundausbildung | 15 Millionen Euro | +30% |
| Spezialausbildung | 8 Millionen Euro | +25% |
| Führungskräfteausbildung | 5 Millionen Euro | +20% |
| Technische Ausstattung | 12 Millionen Euro | +40% |
Die über 1400 Polizei Neuaufnahmen verteilen sich strategisch auf alle Bundesländer, wobei besondere Schwerpunkte in urbanen Zentren und Grenzregionen gesetzt wurden. Wien als größte Stadt Österreichs erhielt den höchsten Anteil der Neuaufnahmen, gefolgt von der Steiermark und Oberösterreich.
In den Grenzregionen zu Deutschland, Italien und den östlichen Nachbarländern wurden die Polizei Neuaufnahmen gezielt verstärkt, um den Herausforderungen der EU-Außengrenze und des internationalen Transitverkehrs gerecht zu werden. Diese strategische Verteilung berücksichtigt sowohl die Bevölkerungsdichte als auch spezifische Sicherheitsanforderungen der jeweiligen Regionen.
Die Verteilung der Polizei Neuaufnahmen erfolgt nach einem wissenschaftlichen Schlüssel, der Kriminalitätsstatistiken, Bevölkerungsentwicklung und geografische Besonderheiten berücksichtigt.
Die aktuellen Polizei Neuaufnahmen zeichnen sich durch ein besonders hohes Qualifikationsniveau aus. Mehr als 60 Prozent der neuen Beamtinnen und Beamten verfügen über eine Matura oder einen höheren Bildungsabschluss. Dies spiegelt die gestiegenen Anforderungen im modernen Polizeidienst wider. (Lesen Sie auch: Kevin Kühnert Pension: Ex-SPD-Generalsekretär nennt eigene Altersbezüge…)

Besonders erfreulich ist der hohe Frauenanteil bei den Polizei Neuaufnahmen. Mit über 40 Prozent wurde ein neuer Rekordwert erreicht, der die erfolgreiche Gleichstellungspolitik des Innenministeriums unterstreicht. Auch die Diversität hat zugenommen: Menschen mit Migrationshintergrund sind stärker vertreten, was der multikulturellen Realität Österreichs entspricht.
Trotz der erfolgreichen Polizei Neuaufnahmen bleiben die Herausforderungen bestehen. Die Pensionierungswelle wird in den nächsten Jahren anhalten, was kontinuierliche Rekrutierungsanstrengungen erfordert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Polizeiarbeit durch neue Kriminalitätsformen und gesellschaftliche Entwicklungen.
Das Innenministerium plant bereits die nächsten Schritte zur Sicherstellung ausreichender Polizei Neuaufnahmen. Langfristige Personalplanungen sehen vor, dass in den kommenden drei Jahren jährlich mindestens 1200 neue Beamtinnen und Beamten eingestellt werden sollen. Dies erfordert weitere Investitionen in die Ausbildungskapazitäten und innovative Rekrutierungsstrategien.
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In diesem Jahr wurden über 1400 neue Polizistinnen und Polizisten aufgenommen, was einen neuen Rekordwert darstellt und den aktuellen Höchststand an Polizeipersonal in Österreich sichert.
Eine massive Pensionierungswelle der geburtenstarken Jahrgänge stellte die Polizei vor große Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Sicherheitsanforderungen durch neue Kriminalitätsformen und gesellschaftliche Entwicklungen kontinuierlich an. (Lesen Sie auch: Die Chefin Falsche Schlange: ZDF-Krimi mit Armbrust-Mord)
Durch modernisierte Ausbildungsstrukturen, erweiterte Kapazitäten und strenge Auswahlverfahren. Über 60 Prozent der neuen Beamten verfügen über Matura oder höhere Bildungsabschlüsse, was die hohe Qualität der Rekrutierung unterstreicht.
Der Frauenanteil liegt bei über 40 Prozent und stellt einen neuen Rekordwert dar. Dies zeigt den Erfolg gezielter Rekrutierungsmaßnahmen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung in der Polizei.
Ja, das Innenministerium plant, in den nächsten drei Jahren jährlich mindestens 1200 neue Beamtinnen und Beamten einzustellen, um den Personalstand dauerhaft zu sichern und den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden.
Die über 1400 Polizei Neuaufnahmen in diesem Jahr markieren einen Wendepunkt in der österreichischen Sicherheitspolitik. Nach Jahren des Personalmangels und demografischer Herausforderungen ist es gelungen, nicht nur den Personalstand zu stabilisieren, sondern sogar einen neuen Höchststand zu erreichen. Die erfolgreiche Rekrutierungsstrategie, modernisierte Ausbildungsstrukturen und gezielte Investitionen haben sich ausgezahlt. Mit qualifizierten, diversen und motivierten neuen Beamtinnen und Beamten ist die österreichische Polizei gut gerüstet für die Sicherheitsherausforderungen der Zukunft. Die kontinuierliche Fortsetzung dieser Personalstrategie wird entscheidend dafür sein, das erreichte Niveau zu halten und die öffentliche Sicherheit nachhaltig zu gewährleisten.


Lesezeit: 5 Minuten
Tatort heute: Am Sonntag, 1. Februar 2026, zeigt die ARD um 20:15 Uhr den Berliner Tatort „Gefahrengebiet». Es ist der letzte Fall mit Corinna Harfouch (71) als Kommissarin Susanne Bonard – nach nur sechs Folgen geht sie in den Ruhestand. Ein Obdachloser wird mit Bissspuren im Grunewald gefunden. Die Ermittler tauchen ein in die Welt der Prepper und Survivalisten.
Tatort heute am 1. Februar 2026 steht ganz im Zeichen eines emotionalen Abschieds: Corinna Harfouch ermittelt zum letzten Mal als Berliner Kommissarin Susanne Bonard. Im Tatort „Gefahrengebiet» führen die Ermittlungen an den Stadtrand – und Bonard in eine persönliche Sinnkrise kurz vor ihrem Ruhestand.
Am Teufelsberg im Berliner Grunewald wird ein Obdachloser tot aufgefunden. Sein Körper ist von Bissspuren übersät. Eine Spaziergängerin behauptet, kurz zuvor eine Wölfin in der Nähe gesehen zu haben. Staatsanwältin Taghavi (Jasmin Tabatabai) stuft den Fall als brisant ein – ein freilaufender Wolf mitten in Berlin wäre eine reale Gefahr für die Bevölkerung.

Während Kommissar Robert Karow (Mark Waschke) skeptisch bleibt und auf forensische Ergebnisse wartet, wirkt seine Kollegin Susanne Bonard (Corinna Harfouch) gedankenverloren. Es ist ihre letzte Arbeitswoche vor dem Ruhestand. Als das Duo im Wald auf ein Überlebenstraining stößt, fasst Bonard einen spontanen Entschluss: Sie gibt Karow Handy und Dienstwaffe ab und schließt sich der Wildnislehrerin Prof. Dara Kimmerer (Anne Ratte-Polle) an.
Der Tod des Obdachlosen entpuppt sich als Mord. Bonard und Karow lernen unabhängig voneinander die Welt der Prepper und Survivalisten kennen – Menschen, die sich auf Katastrophen aller Art vorbereiten. Der geheimnisvolle Wanderer Noah Farrell (Nils Kahnwald) gerät ins Visier der Ermittlungen.
💡 Hintergrund: „Gefahrengebiet» ist ein Film über Sicherheitsillusionen und Überleben, über Selbstoptimierung, Schuld und Verdrängung. Nach dem mehrtägigen Stromausfall im Berliner Südwesten Anfang Januar 2026 ist die Frage nach Katastrophenvorsorge besonders aktuell.
Der Tatort steckt voller sogenannter Easter Eggs: Die Hundebesitzerin Edda Odin (Catherine Stoyan) hat Hunde namens Geri und Freki – wie die Wölfe des nordischen Göttervaters Odin. Das Hildegard-Knef-Lied „Der alte Wolf» erklingt im Auto und wird zur melancholischen Hymne für Bonards Abschied.

| Rolle | Schauspieler |
|---|---|
| Susanne Bonard | Corinna Harfouch (71) |
| Robert Karow | Mark Waschke (53) |
| Prof. Dara Kimmerer | Anne Ratte-Polle |
| Noah Farrell | Nils Kahnwald |
| Staatsanwältin Taghavi | Jasmin Tabatabai |
| Edda Odin | Catherine Stoyan |
Der RBB hatte mit Corinna Harfouch von Anfang an nur sechs Tatort-Episoden vereinbart. Die 71-Jährige erklärte gegenüber der „Augsburger Allgemeinen»: „Es wäre ja auch absurd, wenn ich mit 75 immer noch Tatort-Kommissarin wäre und im Rollstuhl die Verbrecher jage.» Seit 2023 spielte sie die empathische Kommissarin Bonard, die sich mit ihrem schroffen Kollegen Karow stets siezte.
| Berliner Tatort mit Bonard & Karow | Erstausstrahlung |
|---|---|
| Nichts als die Wahrheit (1) | 2023 |
| Nichts als die Wahrheit (2) | 2023 |
| Der Vietnamesen-Fall | 2024 |
| Borowski und die Angst der weißen Männer | 2024 |
| Erika Mustermann | 2. November 2025 |
| Gefahrengebiet (letzter Fall) | 1. Februar 2026 |
Mark Waschke bleibt dem Berliner Tatort als Robert Karow erhalten. Laut RBB wird er Ende 2026 zunächst einen Fall solo ermitteln, bevor er 2027 mit einem neuen Partner oder einer neuen Partnerin weiterarbeitet. Wer Harfouchs Nachfolge antritt, steht bislang nicht fest. Waschke ermittelt bereits seit 2015 für den RBB – zunächst mit Meret Becker als Nina Rubin, die 2022 ausstieg.

📺 Wiederholungen: ONE zeigt den Tatort „Gefahrengebiet» am 1. Februar 2026 um 21:45 Uhr. Eine weitere Wiederholung läuft am 3. Februar 2026 um 01:40 Uhr im Ersten. In der ARD-Mediathek ist die Folge 12 Monate verfügbar.
Der Tatort „Gefahrengebiet» von Regisseurin Mira Thiel ist ein künstlerischer, fast experimenteller Film. Die größte Stärke liegt in den starken Figuren und Kontrasten: zwischen Wald und Stadt, zwischen Offenheit und Begrenztheit. Während sich der sonst so schroffe Karow von einer verletzlichen Seite zeigt, hinterfragt Bonard in der Natur ihr Berufsleben. Allerdings schwächt der Fokus auf das Private die klassische Krimi-Spannung stellenweise ab.
Der Tatort heute „Gefahrengebiet» ist ein würdiger Abschied für Corinna Harfouch. Der Film setzt mehr auf Atmosphäre als auf klassische Krimi-Spannung und gibt der Schauspielerin viel Raum für ihre Figur. Für Fans des Berliner Ermittlerduos ist dieser Sonntagabend ein Muss – auch wenn der Abschied von Susanne Bonard nach nur sechs Folgen zu früh kommt.
Autor: Redaktion wermachtwas.online | Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026 | Quellen: ARD, RBB, dpa, t-online
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Lesezeit: 6 Minuten
Kevin Kühnert Pension: Der ehemalige SPD-Generalsekretär kritisiert am 1. Februar 2026 seine eigenen Pensionsansprüche als „vollkommen ungerecht». Für knapp vier Jahre im Bundestag erhält er ab 67 Jahren rund 800 Euro monatlich – normale Arbeitnehmer bekommen für die gleiche Zeit nur 200 bis 300 Euro. Kühnert sitzt jetzt in der DGB-Rentenkommission.
Kevin Kühnert Pension sorgt am 1. Februar 2026 für Diskussionen in der Rentendebatte. Der ehemalige SPD-Generalsekretär hat in der YouTube-Sendung „Berlin Sandmann» seine eigenen Versorgungsansprüche als ehemaliger Bundestagsabgeordneter scharf kritisiert. „Das finde ich, ehrlich gesagt, skandalös», sagte der 36-Jährige über seine Altersbezüge.
Kevin Kühnert war von Oktober 2021 bis März 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages – insgesamt knapp vier Jahre. Laut dem Abgeordnetengesetz erwirbt ein Parlamentarier pro Jahr Mitgliedschaft einen Pensionsanspruch von 2,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung.

Bei der aktuellen Abgeordnetenentschädigung von rund 11.227 Euro monatlich bedeutet das: Kühnert erhält für seine vier Jahre im Bundestag etwa 10 Prozent davon als Altersentschädigung – rund 800 bis 900 Euro pro Monat. Diese Pension wird allerdings erst ab dem 67. Lebensjahr ausgezahlt.
| Vergleich | Abgeordneter (4 Jahre) | Angestellter (4 Jahre) |
|---|---|---|
| Monatliche Rente ab 67 | ca. 800-900 Euro | ca. 200-300 Euro |
| Eigene Beiträge | Keine | Ja (Rentenversicherung) |
| Berechnung | 2,5% der Diäten pro Jahr | Entgeltpunkte × Rentenwert |
| Maximale Pension | 65% nach 26 Jahren | Individuell nach Beiträgen |
Im Interview mit Journalist Philipp Sandmann bezeichnete Kühnert das aktuelle Versorgungssystem für Politikerinnen und Politiker als „vollkommen ungerecht». Er stellte klar: „Das ist viel zu viel.» Für eine vergleichbare Beschäftigungszeit kämen normale Angestellte nur auf 200 bis 300 Euro – und das sei „auch völlig ausreichend».

💡 Hintergrund: Bei Abgeordneten ist die Altersentschädigung Bestandteil der grundgesetzlich zustehenden Bezüge, die die Unabhängigkeit der Parlamentarier sichern sollen. Während der Mandatszeit werden keine Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung abgeführt.
Wenige Tage vor seinem Interview wurde bekannt: Kevin Kühnert sitzt zusammen mit der ehemaligen Grünen-Vorsitzenden Ricarda Lang in der neu gegründeten DGB-Rentenkommission. Das 13-köpfige Gremium soll einen „solidarischen Gegenentwurf» zur Rentenkommission der Bundesregierung erarbeiten.
| Mitglied | Funktion/Organisation |
|---|---|
| Yasmin Fahimi | DGB-Vorsitzende |
| Kevin Kühnert | Ex-SPD-Generalsekretär, Finanzwende |
| Ricarda Lang | Ehemalige Grünen-Vorsitzende |
| Christiane Benner | IG Metall |
| Andrea Kocsis | ver.di |
| Verena Bentele | VdK-Präsidentin |
Die konstituierende Sitzung ist für Ende Februar oder Anfang März 2026 geplant. Der Abschlussbericht soll im Sommer 2026 veröffentlicht werden – parallel zur Rentenkommission der Merz-Regierung.
In der aktuellen Rentendebatte kritisiert der 36-Jährige, dass „viele Diskussionen geprägt sind davon, was alles nicht geht». Ein Absenken der Renten würde zahlreiche Menschen mit kleinen Bezügen in die Grundsicherung treiben.

Kühnerts Reformvorschläge umfassen:
Die Altersentschädigung für Bundestagsabgeordnete ist im Abgeordnetengesetz geregelt. Die wichtigsten Fakten:
| Regelung | Details |
|---|---|
| Steigerungssatz | 2,5% der Diäten pro Jahr Mitgliedschaft |
| Höchstsatz | 65% (nach 26 Jahren) |
| Eintrittsalter | 67 Jahre (seit 2008 schrittweise erhöht) |
| Vorzeitig möglich | Ab 63 Jahren auf Antrag |
| Übergangsgeld | 1 Monat pro Jahr MdB (max. 18 Monate) |
| Aktuelle Diäten | 11.227,20 Euro monatlich (2026) |
Nach seinem Rücktritt aus der Politik im Oktober 2024 und einer Auszeit mit einer 1000-Kilometer-Wanderung durch Österreich hat Kühnert im Dezember 2025 einen neuen Job angenommen. Bei der Organisation Finanzwende leitet er den Bereich „Steuern, Verteilung und Lobbyismus».
📊 Finanzwende: Die 2018 gegründete Bürgerbewegung setzt sich für „stabilere, faire und nachhaltige Finanzmärkte» ein. Mitgründer ist der ehemalige Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick. Die Organisation zählt über 17.000 Mitglieder.
Mit seiner ungewöhnlich offenen Kritik am eigenen Versorgungssystem hat Kevin Kühnert die Debatte um die Abgeordneten-Pension neu entfacht. Der 36-Jährige zeigt damit, dass auch Politiker die Kluft zwischen ihrer Altersversorgung und der gesetzlichen Rente sehen – und kritisieren können. Ob die DGB-Rentenkommission tatsächlich zu Reformen führt, wird sich im Sommer 2026 zeigen.
Autor: Redaktion wermachtwas.online | Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026 | Quellen: dpa, Berliner Zeitung, Bundestag.de, DGB
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Lesezeit: 5 Minuten
Die Chefin Falsche Schlange: Ein Unternehmensberater wird auf seinem eigenen Empfang mit einer Armbrust erschossen – Kommissarin Vera Lanz (Katharina Böhm) muss im Zeugenstand aussagen. Die Folge aus Staffel 16 läuft am 1. Februar 2026 um 00:10 Uhr im ZDF (Wiederholung) und ist in der ZDF Mediathek verfügbar.
Die Chefin Falsche Schlange ist die fünfte Folge der 16. Staffel der beliebten ZDF-Krimiserie. Am 31. Januar 2026 können Krimi-Fans den spannenden Fall um einen Armbrust-Mord in der Nacht als Wiederholung sehen. Hauptkommissarin Vera Lanz (Katharina Böhm) ermittelt in einem Fall, der sie persönlich betrifft – und muss selbst vor Gericht aussagen.

Was als privater Abend für Kriminalkommissar Korbinian Kirchner (Jonathan Hutter) und seine Freundin Tara Moser (Edita Malovcic) beginnt, endet in einem Mordfall. Kirchner begleitet Tara zu einem festlichen Empfang bei Unternehmensberater Marius Troy (Jörg Kunze), dessen Frau Annika (Wiebke Puls) mit Tara befreundet ist.
Während seiner Rede wird Troy plötzlich mit einer Armbrust erschossen – und die Tatwaffe stammt ausgerechnet aus dem Antiquitätenladen von Tara Moser. Paul Böhmer (Jürgen Tonkel) verdächtigt sofort Kirchners Freundin: Hat sie eine illegal scharfe Waffe verkauft?
💡 Besondere Erzählstruktur: Die Folge wechselt zwischen den Ermittlungen und einem Gerichtsprozess Monate später. Vera Lanz ist nicht nur Ermittlerin, sondern auch selbst Zeugin im Mordprozess gegen Karen Ott.
Monate nach dem Mord steht Karen Ott (Amal Keller) vor Gericht. Die ehemalige Unternehmerin und jetzige Kampfsportlehrerin hatte sich von Troy falsch beraten gefühlt und ihm offen gedroht. Für Vera Lanz ist sie die wahrscheinlichste Täterin – doch stimmt das wirklich?
| Verdächtige | Motiv | Verdachtsmomente |
|---|---|---|
| Karen Ott | Falsche Beratung, Firmenruin | Offene Drohungen, Fingerabdrücke am Tatort, unsicheres Alibi, Waffenkenntnisse |
| Annika Troy | Eifersucht auf Ehemann | Ehemalige Biathletin (Schießerfahrung), kein Alibi für Tatzeit |
| Tara Moser | Unklar | Tatwaffe aus ihrem Antiquitätenladen |
Karen Otts Anwalt Hannes de Boer (Martin Rapold) versucht, die Beweislast ins Wanken zu bringen. Die Ermittler müssen umdenken: War das angebliche Alibi – ein Anruf aus einem Internetcafé – erfunden, oder gibt es einen anderen Täter?

| Darsteller | Rolle |
|---|---|
| Katharina Böhm | Hauptkommissarin Vera Lanz |
| Jürgen Tonkel | Paul Böhmer |
| Jonathan Hutter | Korbinian Kirchner |
| Wiebke Puls | Annika Troy (Ehefrau des Opfers) |
| Amal Keller | Karen Ott (Angeklagte) |
| Edita Malovcic | Tara Moser (Kirchners Freundin) |
| Martin Rapold | Hannes de Boer (Verteidiger) |
| Waldemar Kobus | Frank Tormayer |
| Jörg Kunze | Marius Troy (Mordopfer) |
| Christian Hockenbrink | Dr. Sebastian Hartmann |
Regie: Andreas Senn | Drehbuch: ZDF
| Sender | Datum | Uhrzeit |
|---|---|---|
| ZDF (Erstausstrahlung) | Freitag, 30.01.2026 | 20:15 Uhr |
| ZDF (Wiederholung) | Samstag, 01.02.2026 | 00:10 Uhr |
| ORF 2 | Samstag, 01.02.2026 | 00:12 Uhr |
| ZDF Mediathek | Jetzt verfügbar | Kostenlos streamen |
Die komplette Staffel 16 von „Die Chefin» ist bereits vorab in der ZDF Mediathek abrufbar. Auch Joyn zeigt die Folge kostenlos im Livestream.
Die 16. Staffel von „Die Chefin» läuft hervorragend. Die Folge vom 23. Januar 2026 erreichte 5,43 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 21,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 7,6 Prozent. Damit gehört die Krimiserie weiterhin zu den erfolgreichsten ZDF-Formaten im Freitagabendprogramm.
📺 Serieninfo: „Die Chefin» läuft seit 2012 im ZDF. Katharina Böhm spielt seit der ersten Folge die Hauptkommissarin Vera Lanz. Die Serie hat mittlerweile über 100 Folgen und zählt zu den beliebtesten deutschen Krimiserien.
Die nächste neue Folge von „Die Chefin» trägt den Titel „Wer bin ich?» und läuft am Freitag, 6. Februar 2026, um 20:15 Uhr im ZDF. Insgesamt umfasst Staffel 16 sieben neue Fälle für das Münchner Ermittlerteam.

Die Chefin Falsche Schlange bietet einen klassischen Whodunit mit mehreren Verdächtigen und überraschenden Wendungen. Die besondere Erzählstruktur – der Wechsel zwischen Ermittlungen und Gerichtsprozess – sorgt für zusätzliche Spannung. Katharina Böhm überzeugt erneut als Hauptkommissarin Vera Lanz, die diesmal selbst im Zeugenstand Platz nehmen muss. Ein sehenswerter Samstagabend-Krimi für alle Fans deutscher Krimiserien.
Autor: Redaktion wermachtwas.online | Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026 | Quellen: ZDF, fernsehserien.de, TV.de