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  • Das gelungene Leben des Alfred J. Noll

    Das gelungene Leben des Alfred J. Noll

    «Der Citoyen als Revolutionär» ist eine Würdigung des im März 2026 verstorbenen Intellektuellen, Juristen, Politikers und Künstlers

    Quelle: Leben«>gelungene-leben-des-alfred-j-noll?ref=rss» target=»_blank» rel=»nofollow»>Der Standard

  • Alfred Noll im Alter von 66 Jahren verstorben

    Alfred Noll im Alter von 66 Jahren verstorben

    Der österreichische Jurist und Ex-Politiker Alfred Noll ist tot. Er starb im Alter von 66 Jahren, wie der Kurier am 16. März 2026 berichtete. Die Nachricht wurde von seiner Rechtsanwaltskanzlei in Wien bestätigt.

    Symbolbild zum Thema Alfred Noll
    Symbolbild: Alfred Noll (Bild: Pexels)

    Hintergrund und Karriere von Alfred Noll

    Alfred Noll wurde 1960 in Salzburg geboren. Nach einer Lehre als Fernmelde-Techniker studierte er Rechtswissenschaften in Salzburg. Ab 1992 war er als Rechtsanwalt in Wien tätig. Sein Spezialgebiet war Urheberrecht und Medienrecht, aber auch die Menschenrechte. 2013 wurde ihm der Berufstitel Universitätsprofessor verliehen.

    Noll erlangte auch Bekanntheit als Moderator der Radioreihe «Die Kunst der Demokratie». Weiters verfasste er zahlreiche wissenschaftliche und journalistische Beiträge. Politisch wurde er anfangs den Grünen zugerechnet und unterstützte auch Alexander Van der Bellen in seinem ersten Bundespräsidentschaftswahlkampf. Als Peter Pilz sich von den Grünen abwandte, half er ihm bei der Listengründung. (Lesen Sie auch: Tödlicher Unfall überschattet Nina Becker Rallye Hessisches)

    Im Jahr 2017 trat er bei der Nationalratswahl für die Liste Pilz an und zog in den Nationalrat ein. Bei der Nationalratswahl 2019 kandidierte er allerdings nicht mehr. Laut Salzburger Nachrichten half er Peter Pilz bei der Listengründung.

    Alfred Noll: Experte für Medien- und Urheberrecht

    Alfred Noll war ein ausgewiesener Experte für Medien- und Urheberrecht. Er habilitierte sich in diesen Bereichen und galt als einer der führenden Köpfe auf diesem Gebiet in Österreich. Seine Expertise war nicht nur in Fachkreisen gefragt, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit, wo er sich immer wieder zu aktuellen medienrechtlichen Fragen äußerte.

    Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt und Universitätsprofessor engagierte sich Noll auch in verschiedenen Gremien und Organisationen, die sich für die Stärkung der Medienfreiheit und den Schutz des Urheberrechts einsetzen. Er war ein Verfechter einer ausgewogenen Balance zwischen den Interessen der Urheber und der Öffentlichkeit. (Lesen Sie auch: Oscars 2026 bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan)

    Weitere Engagements und Funktionen von Noll

    Alfred Noll engagierte sich auch in der Kulturpolitik. Im Jahr 2024 trat er beim inszenierten Festwochen-«Prozess» gegen die FPÖ als «Ankläger» auf. Im selben Jahr wurde Noll von der KPÖ Plus in Salzburg in den Aufsichtsrat des dortigen Messezentrums entsandt. Ende 2025 wurde er außerdem Aufsichtsratsmitglied der Wiener Festwochen.

    Diese Engagements zeigen, dass Noll ein politisch denkender Mensch war, der sich nicht scheute, Position zu beziehen und sich für seine Überzeugungen einzusetzen. Er war ein streitbarer Geist, der auch kontroverse Themen nicht scheute.

    Reaktionen auf den Tod von Alfred Noll

    Der Tod von Alfred Noll hat in Österreich Bestürzung ausgelöst. Politiker, Juristen und Kulturschaffende würdigten Noll als einen engagierten Streiter für Recht und Demokratie. Viele betonten seine Expertise im Medien- und Urheberrecht sowie sein Engagement für die Menschenrechte. (Lesen Sie auch: Oscars 2026 bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan)

    Die Liste Jetzt, für die Noll im Nationalrat saß, zeigte sich tief betroffen vom Tod ihres ehemaligen Abgeordneten. In einer Aussendung würdigte die Partei Noll als einen «unermüdlichen Kämpfer für eine gerechtere Gesellschaft».

    Detailansicht: Alfred Noll
    Symbolbild: Alfred Noll (Bild: Pexels)

    Alfred Noll: Bedeutung und Ausblick

    Alfred Noll war eine prägende Figur im österreichischen Medienrecht und in der Politik. Sein Tod reißt eine große Lücke. Sein Engagement für Recht, Demokratie und Menschenrechte wird in Erinnerung bleiben. Sein Wirken wird auch in Zukunft weiterwirken, insbesondere im Bereich des Medien- und Urheberrechts.

    Nolls Tod erinnert daran, wie wichtig es ist, sich für eine freie und unabhängige Medienlandschaft einzusetzen. Er hat gezeigt, dass man auch als Einzelner etwas bewegen kann, wenn man sich für seine Überzeugungen einsetzt. (Lesen Sie auch: Streik München: im Nahverkehr: Was Fahrgäste am…)

    Weitere Informationen zu seinem Lebenslauf und seinen Verdiensten finden sich auf der Website des österreichischen Parlaments.

    Wie der Kurier berichtet, war Alfred Noll auch als Autor tätig.

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    Symbolbild: Alfred Noll (Bild: Pexels)