Schlagwort: Dauerfrost

  • Nebel im Süden und der Mitte: Neue Woche beginnt im Nordosten mit Glättegefahr und Kälte

    Nebel im Süden und der Mitte: Neue Woche beginnt im Nordosten mit Glättegefahr und Kälte

    Glatteisgefahr und Nebel bestimmen in Deutschland den Start in die neue Woche. Im Nordosten bleibt es zunächst weiter kalt – im Laufe der Woche sind mildere Temperaturen und Regen angesagt.

    Im Nordosten Deutschlands müssen sich die Menschen auch zum Start in die neue Woche gebietsweise auf Glätte einstellen. Es herrsche Dauerfrost, durch gefrierenden Sprühregen oder Schneegriesel könne es heute auch im Tagesverlauf glatt werden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Am Vormittag ist für den Süden und die Mitte Deutschlands gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern vorhergesagt.

    Wie schon in den vergangenen Tagen wird es auch heute im Westen und Südwesten wärmer als im Nordosten. Bis zu neun Grad sind dort möglich, während im Nordosten und Osten leichter Dauerfrost mit minus einem Grad und teils Schneegriesel erwartet werden. Insgesamt startet die neue Woche mit dichter Bewölkung oder Nebel und vereinzelt Sprühregen.

    Mildere Temperaturen und Regen am Mittwoch

    Im Südwesten wird es auch am Dienstag bewölkt, gegen Mittag kommt auch wieder Regen auf, der sich bis zum Nachmittag an den Untermain und an die Mosel ausbreitet. Sonst gebe es nach Auflösung von Nebel einen Wechsel von Wolken und Sonne und es bleibe meist niederschlagsfrei. Die Temperaturen liegen von Nordost nach Südwest zwischen null und zehn Grad.

    Noch etwas mildere Temperaturen gibt es den Meteorologen zufolge am Mittwoch. Während es im äußersten Norden und Nordosten anfangs gefrierenden Regen, Schnee oder Glatteis geben kann, soll es im Südwesten teils Dauerregen geben. In Rheinnähe und im Alpenvorland seien bis zu 14 Grad möglich. Im Norden und Nordosten bleibe es nasskalt bei bis zu zwei Grad.

  • Wetter Deutschland: Kommt der Winter Zurück oder wird es Mild?

    Wetter Deutschland: Kommt der Winter Zurück oder wird es Mild?

    „Die Kaltluft lauert immer noch über Skandinavien», warnen Meteorologen. Nach einer kurzen, fast frühlingshaften Phase im Westen Deutschlands ist beim Wetter in Deutschland noch keine endgültige Entwarnung für den Winter gegeben. Während im Nordosten weiterhin Dauerfrost herrscht, deutet sich ab der Wochenmitte eine allgemeine Milderung an. Wetter Deutschland steht dabei im Mittelpunkt.

    Symbolbild zum Thema Wetter Deutschland
    Symbolbild: Wetter Deutschland (Bild: Picsum)

    Wie entwickelt sich das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen?

    Die kommenden Tage bringen eine Zweiteilung: Im Nordosten hält sich der Winter mit Dauerfrost und Glätte, während im Westen Temperaturen bis zu 11 Grad erreicht werden. Ab der Wochenmitte sorgt milde Meeresluft für einen allmählichen Temperaturanstieg im gesamten Land, allerdings besteht weiterhin Glatteisgefahr durch gefrorene Böden.

    Wetterfronten im Duell: Deutschland im Temperaturzwist

    Deutschland präsentiert sich wettertechnisch gespalten. Während der Nordosten des Landes mit eisiger Kälte und Glätte zu kämpfen hat, erlebt der Westen fast frühlingshafte Temperaturen. Diese Zweiteilung ist auf den Zusammenstoß unterschiedlicher Luftmassen zurückzuführen, wie der Stern berichtet. Kalte Luft aus Osteuropa trifft auf milde Atlantikluft, was zu deutlichen Temperaturunterschieden innerhalb Deutschlands führt. (Lesen Sie auch: Winterwetter Deutschland: Wo droht Jetzt Gefährliches Eis?)

    Ergebnis & Fakten

    • Nordosten: Dauerfrost und Glättegefahr
    • Westen: Temperaturen bis 11 Grad Celsius
    • Ab Wochenmitte: Milderung durch atlantische Meeresluft
    • Glatteisgefahr: Besonders in den Morgenstunden

    Die Glätte-Falle: Worauf sich Autofahrer einstellen müssen

    Trotz der erwarteten Milderung bleibt die Glatteisgefahr ein Thema, insbesondere in den Morgenstunden. Der gefrorene Boden taut nur langsam auf, sodass sich gefährliche Eisflächen bilden können. Autofahrer sollten daher besonders vorsichtig sein und ihre Fahrweise den Bedingungen anpassen. Streudienste sind im Einsatz, um die Straßen von Eis und Schnee zu befreien, aber eine erhöhte Aufmerksamkeit ist dennoch geboten.

    Skandinavien im Visier: Droht eine neue Kältewelle?

    Meteorologen beobachten die Wetterlage in Skandinavien genau. Dort liegt weiterhin eine große Menge Kaltluft, die jederzeit nach Süden abfließen und Deutschland erneut in einen Wintermantel hüllen könnte. «Die Kaltluft wird nicht weit nach Norden verdrängt und lauert immer noch über Skandinavien», so die Einschätzung der Experten. Ob es zu einer neuen Kältewelle kommt, ist derzeit noch ungewiss, aber die Möglichkeit besteht weiterhin. Die Temperaturen in Nordosteuropa liegen teilweise deutlich unter dem Gefrierpunkt, was das Potenzial für einen erneuten Kälteeinbruch erhöht.

    📌 Gut zu wissen

    Die Großwetterlage über Europa spielt eine entscheidende Rolle für das Wetter in Deutschland. Veränderungen im Luftdruck und in den Strömungsmustern können kurzfristig zu deutlichen Temperaturänderungen führen. (Lesen Sie auch: Wetter: Schnee und Glatteis in Teilen Deutschlands…)

    Frühlingsgefühle im Westen: Ein kurzer Vorgeschmack?

    Die frühlingshaften Temperaturen im Westen Deutschlands sind zwar angenehm, aber wahrscheinlich nur von kurzer Dauer. Die milde Luft aus dem Atlantik kann zwar die Kälte vorübergehend verdrängen, aber die Gefahr eines erneuten Wintereinbruchs besteht weiterhin. Gartenbesitzer sollten daher noch keine empfindlichen Pflanzen ins Freie setzen und weiterhin mit Frost rechnen. Die Natur scheint zwar schon auf den Frühling zu reagieren, aber der Winter hat noch nicht endgültig kapituliert.

    Wie beeinflusst das Wetter die Sportveranstaltungen?

    Das wechselhafte Wetter in Deutschland hat auch Auswirkungen auf Sportveranstaltungen. Während Fußballspiele im Westen des Landes bei milden Temperaturen stattfinden können, sind im Nordosten möglicherweise wetterbedingte Absagen oder Verschiebungen erforderlich. Besonders betroffen sind Sportarten, die im Freien ausgeübt werden, wie zum Beispiel Skilanglauf oder Biathlon. Die Veranstalter müssen die Wetterbedingungen genau beobachten und gegebenenfalls kurzfristig Entscheidungen treffen, um die Sicherheit der Athleten und Zuschauer zu gewährleisten. Auch der Zustand der Sportplätze und Loipen kann durch das wechselhafte Wetter beeinträchtigt werden, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt.

    Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr ist unter anderem auch für die Wettervorhersage zuständig.

    Anfang der Woche
    Zweiteilung Deutschlands

    Nordosten: Dauerfrost; Westen: fast frühlingshaft. (Lesen Sie auch: Kraniche Deutschland: Frühjahrszug – Wer ist schon…)

    Detailansicht: Wetter Deutschland
    Symbolbild: Wetter Deutschland (Bild: Picsum)
    Ab Wochenmitte
    Milderung erwartet

    Milde Meeresluft drängt vor, Glatteisgefahr bleibt.

    Fazit

    Das Wetter in Deutschland bleibt weiterhin unbeständig. Nach einer kurzen Milderungsphase im Westen und der Hoffnung auf einen baldigen Frühlingsbeginn, mahnen Meteorologen zur Vorsicht. Die Kaltluft aus Skandinavien könnte jederzeit wieder nach Süden ziehen und für einen erneuten Wintereinbruch sorgen. Es bleibt also spannend, wie sich das Wetter in Deutschland in den nächsten Wochen entwickeln wird. Sportler und Veranstalter müssen sich auf alle Eventualitäten einstellen, während Autofahrer weiterhin die Glatteisgefahr im Auge behalten sollten.

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    Illustration zu Wetter Deutschland
    Symbolbild: Wetter Deutschland (Bild: Picsum)
  • Strenger Frost: DWD warnt vor bis zu -20 Grad in Deutschland

    Strenger Frost: DWD warnt vor bis zu -20 Grad in Deutschland

    📖 Lesezeit: 5 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2026, 20:00 Uhr

    DWD warnt vor strengem Frost: Bis zu -20 Grad in Deutschland

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor strengem Frost in weiten Teilen Deutschlands. In der Nacht zum Montag, 12. Januar 2026, sinken die Temperaturen verbreitet auf minus 10 bis minus 15 Grad – über Schnee sind sogar bis zu minus 20 Grad möglich. Besonders die Osthälfte Deutschlands ist betroffen.

    Die aktuelle Kältewelle gehört zu den markantesten Winterlagen der letzten Jahre. DWD-Meteorologe Peter Hartmann bestätigt: „In den letzten drei Wintern hatten wir solche Wetterlagen in Deutschland nicht.» Zusätzlich droht am Montagmorgen gefrierender Regen mit Glatteis – der DWD hat eine Unwetterwarnung herausgegeben.

    ❄️ Aktuelle DWD-Warnung: Strenger Frost zwischen -10 und -16 Grad in der Osthälfte. Bei klarem Himmel über Schnee örtlich bis -20 Grad. In der Nacht zum Montag von Westen gefrierender Regen mit Glatteis (Unwetterwarnung). Längere Aufenthalte im Freien vermeiden!

    DWD warnt vor strengem Frost: Bis zu -20 Grad in Deutschland

    Wie kalt wird es in der Nacht?

    Die Temperaturen variieren je nach Region stark. Hier die aktuelle Prognose des Deutschen Wetterdienstes für die kommenden Nächte:

    Region Tiefstwerte Besonderheit
    Osthälfte -10 bis -16 °C Strenger Frost, Dauerfrost tagsüber
    Süddeutschland -8 bis -15 °C Alpennähe bis -20 °C
    Mittelgebirge -10 bis -15 °C Über Schnee noch kälter
    Westhälfte -1 bis -6 °C Ab Montag Milderung von Westen
    Norddeutschland -5 bis -12 °C Stellenweise Nebel

    Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met erklärt: „Wenn es nachts aufklart, kühlt es ordentlich ab. Über geschlossenen Schneedecken wird es deutlich kühler, weil der Schnee die Restwärme schneller Richtung Himmel reflektiert.»

    Warum ist es so kalt?

    Die extreme Kälte hat eine klare Ursache: Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien blockiert die milden Atlantiktiefs und lenkt eisige Polarluft direkt nach Deutschland. Meteorologen sprechen von einer Abschwächung des Polarwirbels – ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren selten vorkam.

    Die Folge: Die kalte Kontinentalluft aus der Arktis strömt ungebremst nach Mitteleuropa. Bei klarem Nachthimmel kann die Wärme ungehindert entweichen, wodurch die Temperaturen ins Bodenlose stürzen.

    🌡️ Rekordwerte: Im Erzgebirge wurden bereits minus 23,4 Grad gemessen (Kühnhaide). In den Alpen und im östlichen Bergland sind Temperaturen bis minus 20 Grad möglich – kälter als in vielen Gefrierschränken!

    Welche Gefahren drohen bei strengem Frost?

    Extreme Kälte kann für Menschen zur echten Gefahr werden. Der DWD und Gesundheitsexperten warnen vor folgenden Risiken:

    Gefahr Beschreibung Risikogruppen
    Erfrierungen Ungeschützte Haut (Ohren, Nase, Finger) kann bei -15 °C in Minuten Schaden nehmen Alle bei längerem Aufenthalt im Freien
    Unterkühlung Körpertemperatur sinkt unter 35 °C, Organe arbeiten langsamer Obdachlose, ältere Menschen
    Herz-Kreislauf Kälte belastet das Herz, besonders bei körperlicher Anstrengung Menschen mit Vorerkrankungen
    Festklebende Haut Feuchte Haut kann an Metall festfrieren Kinder beim Spielen
    Glatteis Gefrierender Regen am Montag, extreme Glätte Autofahrer, Fußgänger

    Erste Anzeichen einer Unterkühlung sind Zittern, blasse Haut, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Lebensgefährlich wird es bei einer Körpertemperatur unter 30 Grad.

    Welche Gefahren drohen bei strengem Frost?

    Tipps: So schützt du dich vor strengem Frost

    Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich die Kältewelle gut überstehen. Hier die wichtigsten Tipps:

    Kleidung nach dem Zwiebelprinzip

    • Unterste Schicht: Funktionswäsche, die Feuchtigkeit vom Körper wegleitet
    • Mittlere Schicht: Fleece oder Wolle zur Wärmeisolierung
    • Äußere Schicht: Wind- und wasserdichte Jacke
    • Mütze: Über den Kopf geht die meiste Wärme verloren
    • Handschuhe: Am besten Fäustlinge, die wärmen besser

    Allgemeine Verhaltenstipps

    • Längere Aufenthalte im Freien vermeiden
    • Bei körperlichen Einschränkungen drinnen bleiben
    • Ausreichend warme Getränke zu sich nehmen
    • Hautpflege: Fetthaltige Cremes schützen vor Austrocknung
    • Autofahrer: Mehr Zeit fürs Freikratzen einplanen, Tank vollfüllen

    🚗 ADAC-Tipp: Bei Straßenglätte besonders vorausschauend fahren, genügend Abstand halten. Auf nicht unbedingt notwendige Fahrten verzichten. Decken und warme Getränke im Auto mitführen.

    Was bedeutet die Unwetterwarnung für Montag?

    Der DWD hat für die Nacht zum Montag, 12. Januar 2026, eine Unwetterwarnung vor gefrierendem Regen herausgegeben. Von Westen kommend erreichen Niederschläge Deutschland, die auf den eiskalten Boden treffen und sofort gefrieren.

    Zeitraum Betroffene Region Warnung
    Nacht zum Montag Westhälfte bis Linie Schleswig-Harz-Allgäu Glatteis (Unwetter)
    Montag tagsüber Ostwärts ausbreitend Gefrierender Regen
    Montag Abend Westhälfte Leichte Milderung

    In mehreren Bundesländern wird aufgrund der Wetterlage ein Schulausfall am Montag geprüft. Die Entscheidungen treffen die Landkreise meist am Sonntagabend oder frühen Montagmorgen.

    Wo informiere ich mich über Frostwarnungen?

    Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnungen laufend. Hier die wichtigsten Informationsquellen:

    Wie lange hält die Kälte an?

    Die extreme Kältephase neigt sich langsam dem Ende zu. Ab Montag, 12. Januar, setzt von Westen her eine Milderung ein, die sich jedoch nur zögerlich nach Osten ausbreitet.

    Tag Westhälfte Osthälfte
    Sonntag, 11.01. Frost bis -6 °C Strenger Frost bis -16 °C
    Montag, 12.01. Leichte Milderung, Glatteis Noch Dauerfrost
    Dienstag, 13.01. Zögernde Milderung Noch strenger Frost möglich
    Ab Mittwoch Keine gefährlichen Wettererscheinungen mehr erwartet

    Häufig gestellte Fragen zum strengen Frost

    Wie kalt wird es in Deutschland?
    Der DWD warnt vor strengem Frost mit Tiefstwerten zwischen minus 10 und minus 16 Grad in der Osthälfte. Bei klarem Himmel über Schnee können örtlich bis zu minus 20 Grad erreicht werden, in Alpentälern sogar noch tiefer.
    Wann ist strenger Frost gefährlich?
    Bei Temperaturen unter minus 10 Grad kann ungeschützte Haut (Ohren, Nase, Finger) innerhalb weniger Minuten Erfrierungen erleiden. Besonders gefährlich ist die Kombination aus Kälte und Wind – die gefühlte Temperatur liegt dann noch niedriger.
    Wie schütze ich mich vor Erfrierungen?
    Trage Kleidung nach dem Zwiebelprinzip: Funktionswäsche, Fleece und wind-/wasserdichte Außenschicht. Mütze und Handschuhe sind Pflicht. Vermeide längere Aufenthalte im Freien und achte auf erste Anzeichen wie taubes Gefühl in Fingern oder Ohren.
    Was bedeutet die Glatteis-Unwetterwarnung?
    In der Nacht zum Montag erreichen Niederschläge von Westen Deutschland. Der Regen trifft auf die gefrorenen Böden und gefriert sofort zu Eis. Der DWD warnt vor extremer Glätte auf Straßen und Gehwegen.
    Wie lange dauert die Kältewelle noch?
    Ab Montag, 12. Januar, setzt von Westen her eine Milderung ein. Die Osthälfte muss noch bis Mitte der Woche mit Dauerfrost rechnen. Ab Mittwoch werden keine gefährlichen Wettererscheinungen mehr erwartet.

    Fazit: Kältewelle ernst nehmen

    Die aktuelle Warnung vor strengem Frost des Deutschen Wetterdienstes sollte ernst genommen werden. Mit Temperaturen bis minus 20 Grad und der zusätzlichen Glatteis-Unwetterwarnung für Montag steht Deutschland ein herausforderndes Winterwochenende bevor.

    Wer sich richtig kleidet, längere Aufenthalte im Freien vermeidet und die Warnungen des DWD beachtet, kann die Kältewelle gut überstehen. Besondere Vorsicht ist im Straßenverkehr geboten – der ADAC rät, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.

    Bleib warm und pass auf dich auf! ❄️


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    Redaktion wermachtwas.online | Wetter & Aktuelles

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  • Kälteste Nacht des Winters 2026: Bis -20 Grad Frost

    Kälteste Nacht des Winters 2026: Bis -20 Grad Frost

    📖 Lesezeit: 7 Minuten | Zuletzt aktualisiert: Januar 2026

    Kälteste Nacht des Winters 2026: Deutschland im Eisgriff

    Die kälteste Nacht des Winters 2026 steht Deutschland bevor – mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad im Flachland und bis zu minus 25 Grad in den Bergen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor strengem Frost und gefährlichen Straßenverhältnissen. Polare Luftmassen haben das Land fest im Griff und sorgen für den kältesten Jahresstart seit Jahren.

    Was bedeutet diese Kältewelle für deinen Alltag? Welche Regionen sind besonders betroffen? Und wie schützt du dich vor den eisigen Temperaturen? Hier findest du alle aktuellen Informationen zur extremen Kälte im Januar 2026.

    ⚠️ Aktuelle Warnlage (Januar 2026): Der DWD warnt vor strengem Frost mit Tiefstwerten zwischen -15 und -20 Grad. In den Alpen und Mittelgebirgen sind sogar bis zu -25 Grad möglich. Besondere Vorsicht gilt nachts bei klarem Himmel über Schneedecken.

    Aktuelle Temperaturen: So kalt wird es wirklich

    Die Polarluft hat Deutschland Anfang Januar 2026 erreicht und bringt verbreitet Dauerfrost. In der Nacht zum 6. Januar wurden in Baden-Württemberg bereits bis zu minus 17 Grad gemessen – die bisher kälteste Nacht des noch jungen Jahres. Die kommenden Nächte könnten diese Werte noch unterbieten.

    Region Tiefstwerte nachts Tageshöchstwerte
    Alpenraum -19 bis -25 °C -10 bis -6 °C
    Schwarzwald & Schwäbische Alb -14 bis -17 °C -6 bis -3 °C
    Erzgebirge & Bayerischer Wald -15 bis -20 °C -7 bis -4 °C
    Norddeutsches Flachland -8 bis -12 °C -2 bis +1 °C
    Rheintal & Küstenregionen -5 bis -9 °C -1 bis +2 °C

    Besonders kalt wird es bei klarem Himmel und über Schneedecken. Dann kann die Wärme ungehindert abstrahlen, und die Temperaturen fallen besonders stark. Der kälteste Ort Deutschlands ist regelmäßig Marienberg-Kühnhaide an der deutsch-tschechischen Grenze im Erzgebirge.

    Warum ist es so kalt? Polarluft erreicht Deutschland

    Verantwortlich für die extreme Kälte ist ein Hochdruckgebiet, das kalte Polarluft aus Skandinavien nach Mitteleuropa lenkt. Der sogenannte Polarwirbel – ein großräumiges Tiefdruckgebiet über dem Nordpol – zeigt Anzeichen einer Destabilisierung. Meteorologen sehen Parallelen zum strengen Winter 2010/2011.

    Die aktuelle Wetterlage könnte den kältesten Januar seit 2017 bringen. Der letzte zu kalte Wintermonat in Deutschland war der Februar 2018. Das bedeutet: Kinder, die heute acht Jahre alt sind, haben noch keinen richtigen Winter mit anhaltendem Frost und Schnee erlebt.

    💡 Gut zu wissen: Bei einer «blockierten Wetterlage» wird milde Atlantikluft ferngehalten. Das kann zu wochenlangen Frostperioden führen – ähnlich wie im Jahrhundertwinter 1962/1963, als sogar der Bodensee zufror.

    Gesundheitsrisiken bei extremer Kälte

    Temperaturen unter minus 10 Grad stellen ernsthafte Gesundheitsrisiken dar. Der Körper muss enorme Energie aufwenden, um seine Kerntemperatur von 37 Grad zu halten. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Bei zweistelligen Minusgraden können bereits nach kurzer Zeit im Freien Erfrierungen an ungeschützten Körperstellen auftreten. Hände, Füße, Ohren und Nase sind besonders anfällig. Auch das Herz-Kreislauf-System wird stark belastet – Herzinfarkte und Schlaganfälle treten im Winter deutlich häufiger auf als im Sommer.

    Temperatur Risikostufe Empfehlung
    0 bis -5 °C Leichte Gefährdung Warme Kleidung, Mütze und Handschuhe
    -5 bis -10 °C Erhöhte Gefährdung Mund-Nasen-Schutz durch Schal empfohlen
    -10 bis -15 °C Hohe Gefährdung Aufenthalt im Freien begrenzen
    unter -15 °C Sehr hohe Gefährdung Nur unvermeidbare Aufenthalte im Freien

    10 Tipps: So schützt du dich vor der Kälte

    Mit der richtigen Vorbereitung kommst du gut durch die Kältewelle. Diese bewährten Tipps helfen dir, warm zu bleiben und Gesundheitsrisiken zu vermeiden:

    1. Zwiebelprinzip bei der Kleidung: Mehrere dünne Schichten isolieren besser als eine dicke Jacke. Zwischen den Schichten bilden sich Luftpolster, die die Wärme speichern. Achte auf atmungsaktive Materialien wie Merinowolle.

    2. Kopf und Ohren schützen: Über den Kopf verliert der Körper viel Wärme. Eine Mütze mit Ohrenklappen oder ein Stirnband unter der Mütze hält Ohren und Nacken warm.

    3. Fäustlinge statt Fingerhandschuhe: In Fäustlingen wärmen sich die Finger gegenseitig. Bei extremer Kälte trage dünne Fingerhandschuhe darunter.

    4. Wasserdichte Winterschuhe: Nasse Füße kühlen schnell aus. Schuhe mit Gummisohle, Lederschutz und gefüttertem Inneren halten die Füße warm und trocken.

    5. Viel trinken: Bei Flüssigkeitsmangel wird das Blut dicker und zirkuliert schlechter. Das führt zu kalten Händen und Füßen. Warme Getränke mit mindestens 25-30 Grad sind ideal.

    6. Alkohol vermeiden: Alkohol erweitert die Blutgefäße in der Haut und erzeugt ein trügerisches Wärmegefühl. Tatsächlich verliert der Körper dabei mehr Wärme und kühlt schneller aus.

    7. Ausreichend essen: Der Körper braucht bei Kälte mehr Energie. Hunger verstärkt das Kälteempfinden. Warme Suppen und energiereiche Mahlzeiten helfen.

    8. In Bewegung bleiben: Wer sich bewegt, produziert Wärme. Bei längeren Pausen draußen solltest du dich immer wieder bewegen, um nicht auszukühlen.

    9. Hautpflege anpassen: Fetthaltige Cremes mit niedrigem Wassergehalt schützen das Gesicht vor Erfrierungen. Lippenpflege nicht vergessen!

    10. Atemluft anwärmen: Ab minus 5 Grad solltest du durch einen Schal atmen. Die eisige Luft reizt Bronchien und Schleimhäute und macht anfälliger für Infekte.

    Glatteis und Verkehr: Darauf musst du achten

    Mit den extremen Minusgraden steigt auch die Gefahr von Glatteis. Besonders in den Morgenstunden kann sich auf Brücken und schattigen Straßenabschnitten gefährliche Glätte bilden. Der DWD hat für viele Regionen Glättewarnungen herausgegeben.

    Autofahrer sollten Winterreifen mit ausreichend Profiltiefe nutzen, das Tempo anpassen und größere Abstände einhalten. Wer nicht zwingend fahren muss, sollte das Auto bei extremer Kälte stehen lassen. Auch eingefrorene Türschlösser und Scheiben können zum Problem werden – Enteiserspray im Haus aufbewahren, nicht im Auto!

    Heizen und Wasserleitungen: So schützt du dein Zuhause

    Bei längerem Frost können Wasserleitungen einfrieren und platzen. Um das zu verhindern, solltest du die Heizung niemals komplett abstellen – auch in ungenutzten Räumen auf mindestens 15 Grad heizen. Außenleitungen und Wasserhähne im Garten sollten entleert werden.

    Wer länger verreist, sollte einen Nachbarn bitten, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Bei anhaltender Kälte kann auch ein Stromausfall zum Problem werden – eine Blackout-Vorbereitung mit Taschenlampen, Decken und Vorräten ist sinnvoll.

    Kälterekorde in Deutschland: Ein Blick zurück

    Der aktuelle Kälterekord Deutschlands liegt bei minus 37,8 Grad – gemessen am 12. Februar 1929 in Wolnzach-Hüll in Oberbayern. Im Jahrhundertwinter 1928/1929 fror sogar der Rhein bei Bingen zu, sodass Menschen zu Fuß den Fluss überqueren konnten.

    Der kälteste Winter der Nachkriegszeit war 1962/1963 mit einer Durchschnittstemperatur von minus 5,48 Grad. Der Bodensee und der Königssee froren vollständig zu. Über drei Monate lang lag verbreitet Schnee. Solche Extremwinter sind durch den Klimawandel seltener geworden – doch vereinzelte Kältewellen können nach wie vor auftreten.

    Häufig gestellte Fragen zur Kältewelle 2026

    Wie lange hält die Kältewelle an?
    Nach aktuellen Prognosen bleibt die erste Januarwoche 2026 winterlich mit Frost und Schnee. Ab Mitte Januar könnte sich die Lage entspannen, wobei im Südwesten sogar wieder zweistellige Plusgrade möglich sind. Die Wettermodelle sind sich jedoch uneins.
    Ist Sport bei Minusgraden gefährlich?
    Ab minus 15 Grad solltest du auf Sport im Freien verzichten. Die kalte Luft belastet Atemwege und Herz-Kreislauf-System stark. Bei leichteren Minusgraden ist moderater Sport möglich – achte auf atmungsaktive Kleidung und atme durch einen Schal.
    Wann drohen Erfrierungen?
    Erfrierungen können bereits bei leichten Minusgraden auftreten, wenn Wind und Feuchtigkeit dazukommen. Bei minus 15 Grad und darunter reichen schon wenige Minuten mit ungeschützter Haut für Erfrierungen ersten Grades. Warnzeichen sind blasse Haut und Taubheitsgefühl.
    Muss ich bei Kälte zur Arbeit?
    Grundsätzlich ja – extreme Kälte allein ist kein Grund für Arbeitsunfähigkeit. Bei Glatteis und unpassierbaren Straßen liegt das Wegerisiko beim Arbeitnehmer. Sprich mit deinem Arbeitgeber über Homeoffice-Möglichkeiten oder flexible Arbeitszeiten.
    Wie schütze ich mein Auto vor der Kälte?
    Stelle das Auto möglichst in einer Garage ab. Bei Frost im Freien: Enteiserspray im Haus aufbewahren, Scheibenwischer aufstellen, Türdichtungen mit Talkum behandeln. Batterie prüfen – bei Kälte lässt die Leistung deutlich nach.
    Wo ist es in Deutschland am kältesten?
    Die kältesten Orte sind regelmäßig Senken und Täler in den Mittelgebirgen. Marienberg-Kühnhaide im Erzgebirge hält häufig den Kälterekord. Auch der Alpenraum, besonders Oberstdorf und die Zugspitze, erreichen extreme Tiefstwerte unter minus 20 Grad.

    Wetteraussichten: Wie geht es weiter?

    Die Kältephase dürfte mindestens bis Mitte Januar 2026 anhalten. Der Polarwirbel zeigt weiterhin Schwächen, was weitere Kaltlufteinbrüche wahrscheinlich macht. Meteorologen sprechen von einem möglichen «Jahrhundertwinter» – auch wenn diese Bezeichnung mit Vorsicht zu genießen ist.

    Aktuelle Warnungen und Prognosen findest du jederzeit auf der Website des Deutschen Wetterdienstes oder in der kostenlosen WarnWetter-App. Bei Unwetterwarnungen solltest du unnötige Fahrten vermeiden und auf die Empfehlungen der Behörden achten.

    Fazit: Gut vorbereitet durch die Kältewelle

    Die kälteste Nacht des Winters 2026 bringt Deutschland Temperaturen, wie sie viele seit Jahren nicht erlebt haben. Mit der richtigen Kleidung, ausreichend Wärme im Haus und etwas Vorsicht im Straßenverkehr kommst du gut durch die Kältewelle. Besonders wichtig: Achte auf Risikogruppen wie ältere Nachbarn oder Obdachlose – sie brauchen in diesen Tagen besondere Aufmerksamkeit.

    Halte dich über aktuelle Wetterwarnungen auf dem Laufenden und passe deine Pläne entsprechend an. Der Winter 2026 zeigt, dass echte Kältewellen auch in Zeiten des Klimawandels möglich sind. Bleib warm und pass auf dich auf!