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    Elektroauto: Škoda Enyaq Coupé RS im Test: Muss es Immer

    Škoda hat in Sachen Elektromobilität die Nase vorn. Die Modelle Elroq und Enyaq gehören zu den beliebtesten Elektroautos der Deutschen. Lohnt sich der Griff zum Nonplusultra?

    Symbolbild zum Thema škoda Enyaq Coupé RS
    Symbolbild: škoda Enyaq Coupé RS (Bild: Pexels)

    Satte 64.940 Euro stehen auf der Preisliste für dieses Testauto. Ein Škoda Enyaq Coupé RS in Stahlgrau mit 21-Zoll-Leichtmetallfelgen, Anhängerkupplung und zwei oft gewählten Ausstattungspaketen (Maxx und Transport). Damit liegt der Wagen in etwa auf dem Level eines Smart 5 Brabus (hier im Test) oder eines VW ID.5 GTX. Kurz: Es ist ein hart umkämpftes Feld. Und doch zeigt ein Blick auf die aktuellen Neuzulassungen von Elektroautos, dass der Enyaq (und der Elroq) zu den Publikumslieblingen gehören. Warum ist das so?

    Ohne das Fazit vorwegzunehmen: Vermutlich, weil der Škoda ein verdammt gut durchdachtes Auto ist. Das fängt schon beim Design an. Gerade als Coupé gelingt es dem Wagen, sein üppiges Platzangebot hinter einer sportlichen Silhouette zu verstecken, die bei jedem Gang zum Auto ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Die zusammengekniffenen Frontscheinwerfer, das lange Panoramadach und das zulaufende Heck sind einfach ein Blickfang.

    Ein Elektroauto mit viel Platz

    Doch Aussehen ist freilich nicht alles. Und nicht selten fallen Coupés durch ein vermindertes Platzangebot auf – sei es für Passagiere oder Gepäck. Das ist im Enyaq Coupé RS aber nicht der Fall. Der Kofferraum fasst 570 Liter, klappt man die Rückbank um, sind es 1610 Liter. Für größere Möbeleinkäufe, lange Pakete und schwere Lasten ist das Auto ideal ausgestattet. Größere Menschen brauchen sich indes auf der Rückbank keine Sorgen zu machen – selbst mit 1,90 Metern stößt man mit dem Kopf nicht an. Für Kindersitze gibt es hinten zwei Isofix‑Halterungen, beim Testwagen bot auch der Beifahrersitz die praktischen Ankerpunkte.

    Was den Platz für Fahrer und Beifahrer angeht, ist ohnehin genug Raum da. Es gibt überall Fächer zum Ablegen von Gegenständen, genug Anschlüsse für Ladekabel von Smartphones, und alles ist problemlos erreichbar. Die Verarbeitung des Wagens ist tadellos, besonders der RS (das Kürzel steht für „Rally Sport“) fällt durch kleinere Farbakzente und schöne Materialien für den Innenraum positiv auf. (Lesen Sie auch: Rolls Royce Nightingale: Das Teuerste E-Auto der…)

    Immer wieder stößt man bei dem Fahrzeug auf angenehme Überraschungen, die der Hersteller unter dem Oberbegriff „Simply Clever“ zusammenfasst. Da wären unter anderem ein Regenschirm in der Tür, ein Fach für den Eiskratzer in der Kofferraumklappe, ein Parktickethalter an der Frontscheibe oder eine Kabeltüte für das Ladekabel im Kofferraum. Auch das Umklappen der Rücksitzlehnen per Knopfdruck im Kofferraum oder ein Button für das Ausklappen der Anhängerkupplung zählen dazu. Immer wieder denkt man sich: „Wie praktisch, dass hier jemand mitgedacht hat.“

    Da ist es beinahe verwunderlich, dass Škoda beim Mutterkonzern nicht lauter protestiert hat, dass die MEB‑Plattform, auf der ein Enyaq gebaut wird, keinen Frunk, also einen Stauraum unter der Motorhaube, vorsieht. Die gute Nachricht: Es gibt inzwischen passende Einsätze von Drittanbietern. Doch bleibt es ein Rätsel, warum der Hersteller das nicht selbst in die Hand nimmt, wenn doch genug Platz zu sein scheint.

    Reichweite und Fahrdaten

    Die vielleicht wichtigste Frage bei einem Elektroauto ist und bleibt die nach der Reichweite. Der Škoda Enyaq Coupé RS wird ausschließlich mit einer 84‑Kilowattstunden‑Batterie (79 kWh netto) gebaut. Laut Hersteller reicht das für rund 550 bis knapp 570 Kilometer. Spoiler: Das haut nicht hin.

    Im Test wurde der Wagen in einem Mix aus Stadt, Land und Autobahn bewegt. Der durchschnittliche Verbrauch pendelte sich bei Temperaturen um 12 Grad Celsius bei 18 bis 21 Kilowattstunden ein. Die Gesamtreichweite betrug damit knapp 400 Kilometer. Im Sommer ließe sich sicherlich noch ein wenig aus dem Akku herauskitzeln, doch die Herstellerangaben scheinen etwas hochgegriffen.

    Der Verbrauch hängt beim Škoda Enyaq Coupé RS auch mit dem Antrieb zusammen. Es handelt sich um ein Fahrzeug mit Allrad, was sich bei Elektroautos generell im Energiebedarf niederschlägt. Die Leistung des Wagens beträgt 250 Kilowatt, umgerechnet also 340 PS. Das ist für Elektroautos, man mag es kaum glauben, eher durchschnittlich. Doch es reicht für jede Situation. (Lesen Sie auch: DDR Autos: Kult- der, die Geschichte Schrieben)

    Was aber nicht ganz zum „Rally Sport“ passen will, sind die Fahrdaten des Škoda Enyaq Coupé RS. Die Beschleunigung des schweren SUV beträgt zwar flotte 5,4 Sekunden auf 100 km/h, doch Schluss ist bereits bei 180 km/h laut Tacho. Verstehen Sie das bitte nicht falsch: Das reicht völlig und ist bei einem Elektroauto durchaus vernünftig, da der Verbrauch ab einer bestimmten Geschwindigkeit in indiskutable Sphären steigt. Nur passt es dann doch nicht so recht zum „sportlichsten Modell“ der Baureihe.

    Vergleichsweise gemächlich geht es auch an der Ladesäule zu. Das ist der 400‑Volt‑Architektur des Wagens geschuldet. Im Test erreichte der Škoda Enyaq Coupé RS mit einer vorkonditionierten Batterie eine maximale Ladegeschwindigkeit von rund 184 Kilowatt. Für die Ladung von 20 auf 80 Prozent vergehen im Test etwa 24 Minuten an der Ladesäule, was noch keine Zumutung ist, von anderen Herstellern in dieser Preisklasse aber teils sehr deutlich unterboten wird.

    Was die Software betrifft, lässt sich über den Škoda Enyaq Coupé RS viel Gutes sagen. Das System reagiert schnell, die Bedienung ist intuitiv und geht leicht von der Hand. Das Navigationssystem berechnet geplante Ladepunkte gekonnt ein, die Informationen zur aktuellen Fahrt sind trotz erstaunlich kleinem Tacho (dafür aber auch einem erstaunlich großen Head‑up‑Display) stets zuverlässig ablesbar. Im Test fiel weder der Abstandstempomat noch der automatische Spurwechselassistent des Travel Assist durch etwaige Fehler auf. Lange Fahrten lassen sich im Škoda nicht nur komfortabel, sondern auch sicher abspulen. Das gute Fahrwerk steuert seinen Teil dazu bei.

    Ich glaub, bei mir piept’s

    Wie alle Hersteller muss auch Škoda eine Vielzahl nerviger Überwachungssysteme einbauen. Hier macht es bei Tests keinen Sinn mehr, sich über deren Existenz zu beklagen. Doch deren Umsetzung, bei der es offenbar einen Spielraum gibt, kann man bewerten. Was den Geschwindigkeitswarner beispielsweise angeht: Er stört ohnehin kaum, lässt sich aber mit einem Handgriff schnell abschalten. Über Sinn und Unsinn von sogenannten Assistenten, die nur auszuhalten sind, wenn man sie abschaltet, muss an dieser Stelle nicht referiert werden.

    Detailansicht: škoda Enyaq Coupé RS
    Symbolbild: škoda Enyaq Coupé RS (Bild: Pexels)

    Wenn man schon mal beim Abschalten ist, sollte man auch dringend den Müdigkeitssensor deaktivieren. Dieser ist bei Škoda ganz erstaunlich nervig, weil er seine Warnungsintensität tatsächlich eskaliert. Beim ersten Anzeichen von Müdigkeit wird man sanft auf den angeblichen Erschöpfungsgrad hingewiesen, doch verschlechtert sich die Situation in den Augen der Sensoren, piept das Auto ab einem gewissen Punkt zunehmend sehr aggressiv. Was das, abgesehen von einem Schreckensmoment, für den Fahrer machen soll, erschließt sich bis heute nicht. (Lesen Sie auch: Ampel Störung Hamburg: Dauerrot Legte Verkehr Lahm)

    Ähnlich empfindlich zeigte sich der Notfalllenkassistent. Fährt man, wie der Tester, mit einem eher lockeren Griff am Lenkrad auf der Autobahn, zeigt der Škoda regelmäßig sein Unbehagen mit den Streicheleinheiten und fordert einen festen Griff am Lenkrad. Das hat dann doch so sehr gestört, dass wir im Test vom Reiseassistenten auf den Abstandstempomaten gewechselt sind, wo die Art des Lenkradberührens nicht so eine entscheidende Rolle zu spielen scheint.

    Fazit: Škoda Enyaq Coupé RS

    Es hat schon seinen Grund, warum der Škoda Enyaq zu den beliebtesten Elektroautos der Deutschen gehört. Im Grunde lässt der Wagen keine Wünsche offen, es gibt ein hervorragend ausgebautes Händlernetz, die Technik ist weitgehend auf der Höhe der Zeit und die Optik ist über die meisten Zweifel erhaben.

    Besonders überzeugt haben die vielen kleinen, intelligenten Funktionen und Fächer. Hier zeigt sich, dass der Hersteller sein Motto „Simply Clever“ ernst nimmt und an praktischen Lösungen für Alltagsproblemchen der Fahrer wirklich interessiert ist. Sollte Škoda, vielleicht mit einem kleinen Update, nochmal an den Assistenten arbeiten, wäre die Liste der (subjektiven) Makel nahezu leer.

    Doch es ist so: Der Škoda Enyaq Coupé RS ist mit einem Blick auf die Konkurrenz eigentlich zu teuer. Das ist der Plattform geschuldet. Ein Smart #5 kann in vielen Belangen einfach mehr – und kostet genauso viel.

    Beim Škoda Enyaq Coupé macht es daher womöglich finanziell mehr Sinn, sich nicht für das Top‑Modell zu entscheiden, sondern sich die Basisversion „Enyaq Coupé 85“ anzuschauen. Hier beginnen die Preise bei rund 51.800 Euro – und durch den Heckantrieb und die verminderte Motorleistung bekommt man obendrein mehr Reichweite. (Lesen Sie auch: Neue Mercedes C Klasse: C-: Erster Blick)

    Ursprünglich berichtet von: Stern

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    Illustration zu škoda Enyaq Coupé RS
    Symbolbild: škoda Enyaq Coupé RS (Bild: Pexels)
  • Skoda Elroq Das kompakte Elektro-SUV im Überblick

    Skoda Elroq Das kompakte Elektro-SUV im Überblick

    Der Skoda Elroq überzeugt als kompaktes Elektro-SUV

    Am 18.11.2025 steht fest: Der Skoda Elroq ist das «German Car of the Year 2026». Wenn du nach einem praktischen und bezahlbaren Elektroauto suchst, lohnt sich ein genauer Blick auf dieses Modell. Der kompakte Stromer aus Tschechien verbindet clevere Raumausnutzung mit moderner Technik und attraktiven Preisen.

    Der Skoda Elroq kam im Januar 2025 auf den Markt und entwickelte sich rasant zum Publikumsliebling. Im Oktober 2025 war er mit 3.320 Neuzulassungen das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland. Eine Jury aus 40 internationalen Motorjournalisten kürte ihn nun zum besten Auto des Jahres. Das Fahrzeug setzte sich gegen starke Konkurrenten wie den Dacia Bigster, Hyundai Ioniq 9 und Cadillac Vistiq durch.

    Was macht den Skoda Elroq besonders?

    Das kompakte Elektro-SUV basiert auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns. Es teilt sich die Plattform mit Modellen wie dem VW ID.4, dem Cupra Born und dem Audi Q4 e-tron. Mit einer Länge von 4,49 Metern ist der Elroq deutlich handlicher als sein großer Bruder Enyaq.

    Skoda setzt beim Design auf die neue Formensprache «Modern Solid». Der klassische Kühlergrill weicht einem geschlossenen «Tech-Deck-Face» in Hochglanz-Schwarz. Dahinter verbergen sich Sensoren und Kamerasysteme für die Assistenzsysteme. Statt des geflügelten Pfeils prangt nun der Schriftzug «Skoda» auf der Motorhaube.

    Wie hoch ist die Reichweite des Skoda Elroq?

    Die Reichweite variiert je nach gewählter Batterie und Motorisierung. Der Elroq 50 mit 52-kWh-Akku schafft bis zu 377 Kilometer nach WLTP. Die mittlere Version Elroq 60 kommt mit 59-kWh-Batterie auf bis zu 428 Kilometer. Am weitesten fährt der Elroq 85 mit 77-kWh-Akku: Hier sind bis zu 573 Kilometer möglich.

    Im ADAC-Test erreichte der Elroq 85 eine Reichweite von rund 475 Kilometern unter realen Bedingungen. Der durchschnittliche Verbrauch lag bei 18,2 kWh pro 100 Kilometer. Das ist ein sehr guter Wert für ein kompaktes SUV.

    Was kostet der Skoda Elroq?

    Die Preise für den Skoda Elroq beginnen bei 33.900 Euro für die Basisversion Elroq 50 mit 170 PS. Der Elroq 60 mit 204 PS kostet ab 38.400 Euro. Für den Elroq 85 mit 286 PS werden mindestens 43.900 Euro fällig. Die sportliche RS-Version mit Allradantrieb und 340 PS startet bei 53.050 Euro.

    Damit positioniert sich das Elektro-SUV preislich auf Augenhöhe mit dem Verbrenner-Pendant Karoq. Bei Händlern sind teilweise Rabatte von mehreren tausend Euro möglich. Außerdem bietet Skoda derzeit eine verlängerte Garantie von fünf Jahren bei Bestellung bis September 2025.

    Wie schnell lädt der Skoda Elroq?

    Die Ladezeiten fallen erfreulich kurz aus. Am Schnelllader (DC) lädt der Elroq 50 mit bis zu 145 kW und der Elroq 60 mit bis zu 165 kW. Der Elroq 85 nimmt sogar bis zu 175 kW auf. Von 10 auf 80 Prozent dauert es je nach Variante nur 24 bis 28 Minuten.

    An der heimischen Wallbox mit 11 kW benötigt eine volle Ladung etwa acht Stunden. Eine Akku-Vorkonditionierung ist serienmäßig dabei. Sie erwärmt die Batterie automatisch vor dem Laden an Schnellladesäulen. So lädst du auch bei kalten Temperaturen mit optimaler Geschwindigkeit.

    Hat der Skoda Elroq Allradantrieb?

    Ja, der Skoda Elroq ist auch mit Allradantrieb erhältlich. Den 85x mit zwei Elektromotoren und 286 PS gibt es seit 2025. Die sportliche RS-Variante bringt ebenfalls Allrad mit und leistet 340 PS beziehungsweise 250 kW.

    Der Allradantrieb verbessert nicht nur die Traktion auf rutschigem Untergrund. Er erhöht auch die Anhängelast auf bis zu 1.400 Kilogramm. Die Heckantrieb-Varianten ziehen maximal 1.200 Kilogramm. Das macht den Elroq zum praktischen Begleiter für Anhänger oder Wohnwagen.

    Welche Varianten gibt es vom Skoda Elroq?

    Das Angebot umfasst vier Motorisierungen mit unterschiedlichen Batteriegrößen:

    Der Elroq 50 bildet den Einstieg. Er bietet 125 kW (170 PS) und einen 52-kWh-Akku mit bis zu 377 Kilometern Reichweite. Diese Version eignet sich besonders für Stadtfahrten und kurze Pendlerstrecken.

    Der Elroq 60 kombiniert 150 kW (204 PS) mit einem 59-kWh-Akku. Die Reichweite steigt auf bis zu 428 Kilometer. Diese Variante bietet einen guten Kompromiss aus Leistung und Preis.

    Der Elroq 85 ist die Langstrecken-Version. Mit 210 kW (286 PS) und 77-kWh-Batterie schafft er bis zu 573 Kilometer. Außerdem kann er am schnellsten laden.

    Der Elroq RS toppt alles mit 250 kW (340 PS) und Allradantrieb. Er sprintet in 5,9 Sekunden auf 100 km/h. Die exklusive Farbe Mamba-Grün ist nur für diese Version erhältlich.

    Zusätzlich bietet Skoda die Ausstattungslinien Tour, Selection und Sportline an. Die Sportline-Modelle haben schwarze Akzente und ein tiefergelegtes Fahrwerk.

    Der Innenraum: Praktisch und modern

    Typisch Skoda fällt der Innenraum besonders geräumig aus. Der Kofferraum fasst 470 bis 1.580 Liter bei umgeklappter Rückbank. Das ist ein Spitzenwert in dieser Klasse. Im Vergleich: Ein VW ID.3 bietet nur 385 bis 1.267 Liter.

    Das Cockpit wird von einem 13-Zoll-Touchscreen dominiert. Darunter befinden sich praktische Schnellwahltasten für Klimaanlage und Lautstärke. Ein 5-Zoll-Display vor dem Fahrer zeigt die wichtigsten Fahrdaten. Optional gibt es ein Head-up-Display mit Augmented Reality.

    Die «Simply Clever»-Details machen den Alltag leichter. Ein Regenschirm versteckt sich in der Türverkleidung. Das Ladekabel lässt sich in einem Netz unter der Kofferraum-Abdeckung verstauen. Und die Tankklappe funktioniert ohne lästiges Öffnen des Deckels.

    Für die Materialien verwendet Skoda viele recycelte Stoffe. Das «RecyTitan»-Gewebe besteht zu 78 Prozent aus recyceltem PET. Andere Stoffe stammen aus aufbereiteten Altkleidern oder ausrangierten Fischernetzen.

    Sicherheit und Assistenzsysteme

    Der Elroq kommt serienmäßig mit zahlreichen Assistenten. Dazu gehören Spurwechselwarner, Ausstiegswarner, Rückfahrkamera und proaktiver Insassenschutz. Bis zu neun Airbags schützen die Insassen bei einem Unfall.

    Optional sind Matrix-LED-Scheinwerfer, adaptiver Tempomat und ein Parkassistent erhältlich. Letzterer kann das Fahrzeug per Smartphone ferngesteuert ein- und ausparken. Die MySkoda-App ermöglicht außerdem Zugang zu über 800.000 Ladestationen in Europa.

    ADAC-Urteil: Bestes Elektroauto seiner Klasse

    Der ADAC testete den Elroq 85 ausführlich und vergab die Note 1,6 in der Kategorie Technik. Damit ist er aktuell das beste Elektroauto der unteren Mittelklasse im ADAC-Ranking. Er übertrifft Konkurrenten wie den Volvo XC40, BMW iX1 und Mercedes EQA.

    Gelobt wurden der kräftige Antrieb, der gute Federungskomfort und das niedrige Verbrauchsniveau. Kritik gab es für die unpraktischen Touchslider und den unebenen Ladeboden bei umgeklappten Sitzen. Im Ecotest erreichte der Elroq volle fünf Sterne mit 96 von 100 Punkten.

    Vergleich mit der Konkurrenz

    Der Skoda Elroq tritt gegen etablierte Modelle wie Kia EV3, Volvo EX30, Renault Scenic und Ford Explorer EV an. Sein größter Vorteil ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei ähnlichem Preis bietet er mehr Reichweite und Platz als die meisten Wettbewerber.

    Gegenüber dem größeren Enyaq punktet der Elroq mit kompakteren Maßen und günstigeren Preisen. Der Enyaq bleibt aber die bessere Wahl für alle, die maximalen Kofferraum brauchen. Im Vergleich zum Verbrenner Karoq bietet der Elroq eine modernere Technik bei vergleichbarem Preis.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Wann kam der Skoda Elroq auf den Markt?

    Der Skoda Elroq wurde im Oktober 2024 vorgestellt und ist seit Januar 2025 in Deutschland erhältlich. Die Bestellungen starteten bereits im November 2024. Die sportliche RS-Version folgte im April 2025.

    Ist der Skoda Elroq mit Wärmepumpe erhältlich?

    Ja, eine Wärmepumpe ist optional für die Varianten Elroq 60 und 85 verfügbar. Sie kostet etwa 1.080 Euro Aufpreis. Für den Einstiegsmodell Elroq 50 ist sie leider nicht bestellbar. Die Wärmepumpe verbessert die Reichweite im Winter deutlich.

    Welche Garantie bietet Skoda für den Elroq?

    Skoda gewährt drei Jahre Garantie mit 60.000 Kilometern Laufleistung. Aktuell gibt es eine Aktion mit verlängerter Garantie auf fünf Jahre und 100.000 Kilometer. Die Batterie ist separat für acht Jahre oder 160.000 Kilometer garantiert.

    Gibt es den Skoda Elroq mit Panoramadach?

    Nein, für den Elroq ist kein Panoramadak erhältlich. Das bleibt dem größeren Enyaq vorbehalten. Auch ein Schiebedach bietet Skoda für dieses Modell nicht an.

    Wie hoch ist die Anhängelast des Skoda Elroq?

    Die Anhängelast beträgt je nach Variante 1.000 bis 1.400 Kilogramm gebremst. Die Allrad-Modelle 85x und RS ziehen am meisten. Ungebremst sind 750 Kilogramm möglich. Die Stützlast liegt bei 75 Kilogramm.

    Wie viel Platz bietet der Skoda Elroq?

    Der Kofferraum fasst 470 Liter. Bei umgeklappter Rückbank wächst das Volumen auf 1.580 Liter. Zusätzliche «Simply Clever»-Fächer bieten weitere 48 Liter Stauraum im gesamten Fahrzeug.

    Fazit: Warum der Skoda Elroq überzeugt

    Der Skoda Elroq ist zu Recht das «German Car of the Year 2026». Das kompakte Elektro-SUV verbindet praktischen Nutzen mit moderner Technik zu einem fairen Preis. Die Reichweite von bis zu 573 Kilometern macht auch längere Strecken problemlos möglich.

    Besonders Familien profitieren vom großzügigen Platzangebot und den cleveren Details. Die schnellen Ladezeiten und die gute Effizienz erleichtern den Alltag mit einem Elektroauto. Wer ein handliches SUV mit Elektromotor sucht, findet im Elroq einen der besten Kandidaten am Markt.

    Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Skoda-Website oder beim ADAC-Test