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  • Handgepäck bei Lufthansa und Co.: Neue Gebührenordnung

    Handgepäck bei Lufthansa und Co.: Neue Gebührenordnung

    Fluggäste aufgepasst: Wer mit Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines oder einer anderen Airline der Lufthansa-Gruppe fliegt, muss sich ab dem 19. Mai 2026 auf neue Handgepäck-Regeln einstellen. Mehrere Medien berichten, dass das kostenlose Mitnehmen eines Handgepäckkoffers in der Kabine nicht mehr selbstverständlich ist. Stattdessen wird für einen Trolley eine Gebühr ab 15 Euro fällig.

    Symbolbild zum Thema Handgepaeck
    Symbolbild: Handgepaeck (Bild: Pexels)

    Hintergrund: Warum ändern Airlines ihre Handgepäck-Politik?

    Die Einführung von Gebühren für Handgepäck ist kein neues Phänomen in der Luftfahrtindustrie. Billigfluggesellschaften wie Ryanair praktizieren dies schon seit Jahren. Der Schritt ermöglicht es den Airlines, die Ticketpreise optisch niedriger zu halten und so wettbewerbsfähiger zu sein. Zudem erhoffen sie sich Mehreinnahmen durch die zusätzlichen Gebühren. Für Reisende bedeutet dies jedoch, dass sie genauer prüfen müssen, welche Gepäckbestimmungen für ihren Flug gelten und gegebenenfalls zusätzliche Kosten einplanen müssen. (Lesen Sie auch: Alexander Held mit 67 Jahren gestorben: Trauer…)

    Aktuelle Entwicklung: Details zu den neuen Handgepäck-Regeln

    Wie Heute berichtet, betrifft die neue Regelung Flüge der Marken Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Discover Airlines, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti. Wer künftig Kurz- oder Mittelstreckenflüge buchen möchte, kann bei allen betroffenen Airlines der Gruppe einen Einstiegstarif wählen, bei dem ein kleiner persönlicher Gegenstand wie ein Rucksack oder eine Laptop-Tasche enthalten ist – ähnlich wie bereits bei Ryanair. Dieser persönliche Gegenstand darf maximal 40x30x15 Zentimeter groß sein. Für einen größeren Trolley muss extra bezahlt werden.

    Laut 5 Minuten können die Gebühren für das Handgepäck bis zu 100 Euro betragen, abhängig von der Flugstrecke und dem gebuchten Tarif. Es lohnt sich also, die verschiedenen Optionen genau zu vergleichen. (Lesen Sie auch: Jakob Schwerdtfeger bei "Volle Kanne": Was steckt…)

    dass die genauen Bestimmungen je nach Airline variieren können. So gelten beispielsweise bei Lufthansa abweichende Maße und Gewichtsbeschränkungen für das kostenlose Handgepäck im Vergleich zu den oben genannten Airlines. Detaillierte Informationen finden sich auf der Webseite von Lufthansa.

    Reaktionen und Einordnung

    Die Einführung der neuen Gebührenordnung stösst bei vielen Reisenden auf Kritik. In den sozialen Medien äussern zahlreiche Fluggäste ihren Unmut über die zusätzlichen Kosten. Einige werfen den Airlines vor, versteckte Preiserhöhungen durchzuführen und die Transparenz zu beeinträchtigen. Andere argumentieren, dass die Gebühren für Handgepäck eine sinnvolle Massnahme seien, um die Ticketpreise insgesamt zu senken und so mehr Menschen das Fliegen zu ermöglichen. (Lesen Sie auch: TUI: Iran-Krieg trübt Sommerausblick – Aktie unter…)

    Branchenexperten sehen in der Entscheidung der Lufthansa-Gruppe einen Trend, der sich in Zukunft weiter verstärken könnte. Immer mehr Airlines setzen auf Zusatzgebühren, um ihre Einnahmen zu steigern und sich im Wettbewerb zu behaupten. Für Reisende bedeutet dies, dass sie sich noch genauer über die Gepäckbestimmungen informieren und gegebenenfalls alternative Reisemöglichkeiten in Betracht ziehen müssen.

    Was bedeuten die neuen Handgepäck-Regeln für Reisende?

    Die neuen Handgepäck-Regeln bedeuten für Reisende vor allem eines: erhöhte Aufmerksamkeit bei der Buchung und Vorbereitung ihrer Flüge. Wer Kosten sparen möchte, sollte folgende Punkte beachten: (Lesen Sie auch: Ebola Deutschland: -Patient aus Kongo soll in…)

    Detailansicht: Handgepaeck
    Symbolbild: Handgepaeck (Bild: Pexels)
    • Frühzeitig buchen: Je früher man bucht, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, einen günstigen Tarif zu erwischen, bei dem das Handgepäck noch inklusive ist.
    • Tarife vergleichen: Die verschiedenen Tarife der Airlines unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch in den inkludierten Leistungen. Es lohnt sich, die verschiedenen Optionen genau zu vergleichen und den passenden Tarif auszuwählen.
    • Gepäck reduzieren: Wer mit wenig Gepäck reist, kann die Gebühren für Handgepäck ganz vermeiden. Oft reicht ein kleiner Rucksack oder eine Laptoptasche aus, um die wichtigsten Dinge zu transportieren.
    • Auf Sonderangebote achten: Einige Airlines bieten regelmässig Sonderangebote an, bei denen das Handgepäck kostenlos ist. Es lohnt sich, die Augen offen zu halten und von solchen Aktionen zu profitieren.

    Alternativen zum Handgepäck

    Wer die Gebühren für Handgepäck vermeiden möchte, hat verschiedene Alternativen zur Verfügung:

    • Aufgabegepäck: Wer mehr Gepäck benötigt, kann einen Koffer aufgeben. Die Gebühren hierfür sind oft höher als für Handgepäck, aber es kann sich lohnen, wenn man ohnehin viel Gepäck dabei hat.
    • Gepäckversand: Eine weitere Möglichkeit ist der Gepäckversand per Kurierdienst. Dies ist zwar etwas teurer, aber dafür entfällt das lästige Schleppen des Gepäcks zum Flughafen.
    • Reisen mit der Bahn: Wer flexibel ist und Zeit hat, kann auch mit der Bahn reisen. Hier sind die Gepäckbestimmungen oft grosszügiger als im Flugzeug.
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    Illustration zu Handgepaeck
    Symbolbild: Handgepaeck (Bild: Pexels)