Die Vereinigten Arabischen Emirate treten aus dem Öl-Kartell Opec sowie der Opec+ aus. Der Schritt werde am 1. Mai erfolgen, berichteten staatliche Medien am Dienstag.
Symbolbild: Kartell Vereinigte (Bild: Pexels)
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) treten mit Wirkung zum 1. Mai aus der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) aus. Hintergrund sei eine gründliche Abwägung auch mit Blick auf die andauernden „Störungen im Persischen Golf und der Straße von Hormus“, heißt es in einer Erklärung der staatlichen Nachrichtenagentur WAM.Â
„Die Entscheidung folgt auf eine umfassende Prüfung der Produktionspolitik der VAE und der aktuellen und zukünftigen Kapazitäten“, hieß es. „Sie wird getrieben von nationalen Interessen und dem Ziel des Landes, aktiv zu den dringenden Bedürfnissen des Marktes beizutragen.“ (Lesen Sie auch: Rund Millionen: Mit 200 Euro: Bosch will)
Austritt könnte Opec schwächen
Der Energieminister der VAE, Suhail Mohamed al-Masrui, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Entscheidung sei nach einer sorgfältigen Prüfung der Energiestrategien getroffen worden. Auf die Frage, ob sich sein Land mit Saudi-Arabien abgestimmt habe, erklärte er, das Thema sei mit keinem anderen Staat besprochen worden. „Dies ist eine politische Entscheidung, die nach einer genauen Prüfung der aktuellen und künftigen Förderpolitik getroffen wurde“, sagte der Minister.
Der überraschende Verlust des langjährigen Mitglieds droht die Opec zu schwächen, die trotz interner Meinungsverschiedenheiten über Geopolitik oder Förderquoten meist um eine geschlossene Front bemüht war. Al-Masrui zufolge wird der Austritt wegen der Lage in der Straße von Hormus jedoch keine massiven Auswirkungen auf den Markt haben. Die Opec-Produzenten am Golf haben wegen iranischer Drohungen und Angriffe auf Schiffe Schwierigkeiten, ihre Exporte durch die schmale Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman abzuwickeln. Dort wird normalerweise ein Fünftel des weltweit gehandelten Rohöls und Flüssigerdgases verschifft.
Auch Katar nicht mehr Mitglied der Opec
Die Ankündigung folgt rund zwei Monate nach Beginn des Kriegs der USA und Israels mit dem Iran, bei dem die Emirate aus Vergeltung Teherans besonders stark mit Drohnen und Raketen angegriffen wurden. Die faktische Blockade der Straße von Hormus hat die Möglichkeiten für die Emirate, Öl zu exportieren, stark reduziert. Die großen Einnahmen aus dem Ölexport haben dem Land seit den 1960er Jahren zu viel Wohlstand und Macht verholfen. (Lesen Sie auch: Handel: Bericht: Aldi Süd baut mehr als…)
Die Emirate gehörten bislang zu den größten Ölproduzenten der zwölf Opec-Staaten. Bevor der Krieg im Nahen und Mittleren Osten die Fördermengen einbrechen ließ, wurde in den Emiraten im März noch 3,4 Millionen Barrel Öl (je 159 Liter) pro Tag gepumpt – mehr als 16 Prozent der gesamten Opec-Produktion. Bis 2027 ist eine Produktion von 5 Millionen Barrel angestrebt.Â
Die Vereinigten Arabischen Emirate gehörten bislang auch zur Kerngruppe der Opec+, einem breiteren Bündnis von Ölförderländern unter der Führung von Saudi-Arabien und Russland, das stabile Preise sichern und Überkapazität im Markt verhindern soll. Auch aus dem Bündnis Opec+ tritt der Golfstaat aus. Anfang 2019 hatte der regionale Nachbar Katar die Opec bereits verlassen, mit der Begründung, als weltweit führender Gasexporteur gebe es keinen Grund mehr für eine Mitgliedschaft.
Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert und um weitere Informationen ergänzt.(Lesen Sie auch: Landwirtschaft Pflanzenschutz)
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Die Situation in Mexiko ist angespannt: Nach dem Tod von Mexikos Drogenboss El Mencho, alias Nemesio Oseguera Cervantes, ist eine Welle der Gewalt über das Land hereingebrochen. Kartellmitglieder des Jalisco Nueva Generacion (CJNG) liefern sich Gefechte mit der Armee, blockieren wichtige Verkehrswege und zünden Fahrzeuge an. Die Eskalation wirft einen dunklen Schatten auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft, die in wenigen Monaten auch in Mexiko stattfinden soll.
Symbolbild: Mexiko Drogenboss El Mencho (Bild: Picsum)
Wer war El Mencho? Hintergrund zum Drogenboss
Nemesio Oseguera Cervantes, besser bekannt unter seinem Alias El Mencho, war der unangefochtene Anführer des Cartel de Jalisco Nueva Generación (CJNG), einem der mächtigsten und brutalsten Drogenkartelle Mexikos. Die US-amerikanische Drogenbekämpfungsbehörde DEA bezeichnete das CJNG unter seiner Führung als eine der größten kriminellen Bedrohungen weltweit. El Mencho selbst stand sowohl in Mexiko als auch in den USA auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher. Die US-Regierung hatte ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar für Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Ergreifung führen würden.
El Mencho baute das CJNG in den 2010er Jahren zu einer landesweiten Organisation aus, die in zahlreiche kriminelle Aktivitäten verwickelt ist, darunter Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Entführung und Auftragsmorde. Das Kartell ist bekannt für seine Skrupellosigkeit und die Bereitschaft, extreme Gewalt einzusetzen, um seine Ziele durchzusetzen. Die Organisation operiert nicht nur in Mexiko, sondern hat auch Verbindungen zu kriminellen Netzwerken in den Vereinigten Staaten, Europa und Asien. (Lesen Sie auch: Mexiko Drogenboss: Tod von "El Mencho" löst…)
Eskalation der Gewalt nach El Menchos Tod
Am Sonntag, dem 23. Februar 2026, wurde El Mencho bei einem Militäreinsatz in Tapalpa im Bundesstaat Jalisco verletzt und starb auf dem Transport in die Hauptstadt, wie die mexikanische Armee mitteilte. Sein Tod löste eine sofortige und heftige Reaktion des Kartells aus. In mindestens 20 von 32 Bundesstaaten kam es zu koordinierten Aktionen von Kartellmitgliedern. Wie der ORF berichtet, wurden Autobahnen blockiert, Fahrzeuge in Brand gesetzt und Geschäfte angegriffen.
Besonders betroffen war der Bundesstaat Jalisco, wo das CJNG seine Hochburg hat. In der Küstenstadt Puerto Vallarta spielten sich gespenstische Szenen ab, als das Kartell die Stadt mit einer Welle der Gewalt überzog. Augenzeugen berichteten von Schusswechseln und brennenden Barrikaden in den Straßen. Der Flughafen von Guadalajara, der Hauptstadt von Jalisco, wurde zeitweise geschlossen, zahlreiche Flüge wurden gestrichen. Tausende Reisende saßen fest.
Die Behörden reagierten mit einem Großeinsatz von Polizei und Militär. Es gelang ihnen, die meisten Blockaden aufzulösen und die Lage zumindest teilweise unter Kontrolle zu bringen. Dennoch herrscht in vielen Teilen des Landes weiterhin große Unsicherheit und Angst vor weiteren Gewaltausbrüchen. (Lesen Sie auch: Mexico: Gewalt in Mexiko: Drogenboss "El Mencho"…)
Die Eskalation der Gewalt wirft jedoch auch Fragen nach der Wirksamkeit der bisherigen Drogenpolitik auf. Kritiker werfen der Regierung vor, zu lange einen Kuschelkurs mit den Kartellen gefahren zu haben. Der Tod von El Mencho könnte nun zu einem Umdenken führen, wie die WELT analysiert.
Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft, die in wenigen Monaten in Mexiko, den USA und Kanada stattfinden soll, ist durch die Ereignisse in Frage gestellt. In Mexiko sind drei Spielorte geplant: Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara. Insbesondere Guadalajara, wo mehrere wichtige Spiele stattfinden sollen, ist von der Gewalt betroffen. Das Auswärtige Amt hat deutsche Touristen dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen und ihre Unterkünfte nicht zu verlassen. (Lesen Sie auch: El Mencho Tot? Drogenboss Stirbt – Eskalation…)
Mexiko Drogenboss El Mencho: Auswirkungen und Ausblick
Der Tod von El Mencho hinterlässt ein Machtvakuum innerhalb des CJNG. Es ist zu erwarten, dass es in den kommenden Wochen und Monaten zu einem Machtkampf zwischen verschiedenen Fraktionen des Kartells kommen wird. Dies könnte zu einer weiteren Zunahme der Gewalt führen, da die rivalisierenden Gruppen versuchen, die Kontrolle über die lukrativen Drogenhandelsrouten zu erlangen.
Symbolbild: Mexiko Drogenboss El Mencho (Bild: Picsum)
Gleichzeitig bietet der Tod des Drogenbosses auch eine Chance für die mexikanische Regierung, das CJNG entscheidend zu schwächen und die Drogenkriminalität im Land einzudämmen. Dazu bedarf es jedoch einer umfassenden Strategie, die nicht nur auf militärische Gewalt setzt, sondern auch soziale und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt. Die Bekämpfung der Korruption innerhalb der Sicherheitskräfte und der Justiz ist ebenso wichtig wie die Schaffung von Perspektiven für junge Menschen, die ansonsten leicht in die Fänge der Kartelle geraten.
Ob die Fußball-Weltmeisterschaft wie geplant in Mexiko stattfinden kann, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Sicherheitslage ab. Die Regierung muss alles daran setzen, die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher zu gewährleisten, um das Turnier nicht zu gefährden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Mexiko in der Lage ist, die Kontrolle über die Situation zu behalten und das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft zurückzugewinnen. (Lesen Sie auch: Karyna Shuliak: Epstein-Geliebte erbt nicht – Wer…)
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Häufig gestellte Fragen zu mexiko drogenboss el mencho
Wer war Nemesio Oseguera Cervantes, alias El Mencho?
Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als El Mencho, war der Anführer des Cartel de Jalisco Nueva Generación (CJNG), eines der mächtigsten Drogenkartelle Mexikos. Er stand in Mexiko und den USA auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher und die USA hatten ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar auf ihn ausgesetzt.
Warum eskaliert die Gewalt in Mexiko nach El Menchos Tod?
El Menchos Tod hinterlässt ein Machtvakuum innerhalb des CJNG. Verschiedene Fraktionen des Kartells kämpfen um die Vorherrschaft, was zu einer Zunahme der Gewalt führt. Zudem demonstriert das Kartell seine Stärke und versucht, die Regierung unter Druck zu setzen.
Welche Auswirkungen hat die Gewaltwelle auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026?
Die Eskalation der Gewalt wirft Fragen hinsichtlich der Sicherheit der Austragungsorte in Mexiko auf, insbesondere in Guadalajara. Das Auswärtige Amt hat Reisewarnungen herausgegeben. Ob die WM wie geplant stattfinden kann, hängt von der Fähigkeit der Regierung ab, die Sicherheitslage zu stabilisieren.
Wie reagiert die mexikanische Regierung auf die Krise?
Die mexikanische Regierung hat die Gewaltwelle verurteilt und angekündigt, mit aller Härte gegen das CJNG vorzugehen. Präsident López Obrador betonte, dass der Kampf gegen die Drogenkartelle fortgesetzt werde.
Welche Rolle spielt das Cartel de Jalisco Nueva Generación (CJNG) in Mexiko?
Das CJNG ist eines der mächtigsten Drogenkartelle Mexikos und kontrolliert bedeutende Teile des Drogenhandels. Es ist auch in andere kriminelle Aktivitäten wie Schutzgelderpressung, Entführung und Auftragsmorde verwickelt. Das Kartell ist bekannt für seine Brutalität und Skrupellosigkeit.
Was bedeutet El Menchos Tod für die Zukunft des CJNG?
El Menchos Tod hinterlässt ein Führungsvakuum, das zu internen Machtkämpfen führen könnte. Es ist unklar, wer die Nachfolge antreten wird und ob das Kartell seine derzeitige Stärke halten kann. Die mexikanische Regierung hat nun die Chance, das CJNG entscheidend zu schwächen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
Symbolbild: Mexiko Drogenboss El Mencho (Bild: Picsum)
Die Nachricht über den angeblichen Tod eines hochrangigen mexiko drogenboss, Nemesio Oseguera Cervantes, alias «El Mencho», hat in Mexiko für Chaos und Gewalt gesorgt. Der Anführer des mächtigen Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) soll bei einem Militäreinsatz im Bundesstaat Jalisco ums Leben gekommen sein, was zu heftigen Reaktionen seiner Anhänger führte.
Symbolbild: Mexiko Drogenboss (Bild: Picsum)
Hintergrund: Wer ist «El Mencho»?
Nemesio Oseguera Cervantes, besser bekannt als «El Mencho», war der Kopf des CJNG, eines der gefährlichsten und einflussreichsten Drogenkartelle Mexikos. Er wurde am 17. Juli 1966 in Aguililla, Michoacán, geboren. «El Mencho» erlangte traurige Berühmtheit durch die Skrupellosigkeit und Brutalität, mit der sein Kartell gegen rivalisierende Gruppen und staatliche Institutionen vorging. Das CJNG ist in zahlreiche kriminelle Aktivitäten verwickelt, darunter Drogenhandel, Erpressung, Entführung und Auftragsmorde. Die mexikanische Regierung und die US-amerikanische Anti-Drogenbehörde DEA hatten ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Mehr Informationen über die Bekämpfung des Drogenhandels finden sich auf der Webseite der DEA. (Lesen Sie auch: Mexico: Gewalt in Mexiko: Drogenboss "El Mencho"…)
Eskalation der Gewalt nach dem Tod des Drogenbosses
Nach dem Bekanntwerden von «El Menchos» angeblichem Tod brachen in verschiedenen Teilen Mexikos Unruhen aus. Anhänger des Kartells errichteten Barrikaden, zündeten Fahrzeuge an und griffen Sicherheitskräfte an. Besonders betroffen waren die Bundesstaaten Jalisco, Michoacán und Guanajuato. In Guadalajara, einer der größten Städte Mexikos, kam es zu chaotischen Szenen am Flughafen, wo Reisende um ihr Leben rannten, um sich vor der Gewalt in Sicherheit zu bringen. Videos in sozialen Medien zeigten Rauchwolken über der Küstenstadt Puerto Vallarta, einem beliebten Urlaubsziel für US-Amerikaner und Kanadier. Laut BILD versteckten sich Touristen in ihren Hotels, um der Gewalt zu entgehen.
Reaktionen und Einordnung der Lage
Die mexikanische Regierung hat die Sicherheitskräfte in den betroffenen Regionen verstärkt und versucht, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Präsidentin Claudia Sheinbaum rief die Bevölkerung zur Ruhe auf und forderte dazu auf, sich nicht von Gerüchten und Falschmeldungen verunsichern zu lassen. Die US-Regierung feierte den Tod von «El Mencho» als einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen die Drogenkartelle. «Dies ist eine grossartige Entwicklung für Mexiko, die USA, Lateinamerika und die ganze Welt», hiess es in einer Erklärung. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Zerschlagung des CJNG nicht automatisch zu einer Verbesserung der Sicherheitslage führen werde. Es sei zu befürchten, dass andere Kartelle versuchen würden, die Machtlücke zu füllen, was zu neuen Konflikten und Gewalt führen könnte. Wie das Schweizer Fernsehen berichtet, waren die Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. (Lesen Sie auch: Basler Fasnacht 2026: Lichtermeer und Tradition zum…)
Auswirkungen auf den Tourismus
Die jüngsten Ereignisse haben erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus in Mexiko, insbesondere in den betroffenen Regionen. Viele Reisende sind verunsichert und stornieren ihre Buchungen. Die Tourismusbranche befürchtet massive Einbussen, die die ohnehin schon schwierige wirtschaftliche Lage des Landes weiter verschärfen könnten. Die Regierung versucht, das Vertrauen der Touristen zurückzugewinnen, indem sie die Sicherheitsmassnahmen erhöht und verstärkt für ein positives Image des Landes wirbt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Bemühungen ausreichen werden, um die negativen Auswirkungen der Gewalt zu kompensieren.
Die Zukunft des CJNG
Es ist noch unklar, wer die Nachfolge von «El Mencho» an der Spitze des CJNG antreten wird. Es gibt Spekulationen über interne Machtkämpfe und mögliche Abspaltungen innerhalb des Kartells. Einige Experten gehen davon aus, dass der Tod des Drogenbosses das CJNG schwächen und zu einer Fragmentierung der Organisation führen könnte. Andere befürchten, dass ein neuer, noch skrupelloserer Anführer die Kontrolle übernehmen und die Gewalt weiter eskalieren könnte. Die kommenden Wochen und Monate werden entscheidend sein, um die weitere Entwicklung des CJNG und seine Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Mexiko zu beurteilen. (Lesen Sie auch: Karyna Shuliak: Epstein-Geliebte erbt nicht – Wer…)
Mexiko Drogenboss: Was bedeutet das für die Drogenpolitik?
Der Tod von «El Mencho» könnte auch Auswirkungen auf die Drogenpolitik in Mexiko und den USA haben. Einige Experten fordern eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Kampf gegen die Drogenkartelle. Andere plädieren für eine Legalisierung bestimmter Drogen, um den kriminellen Organisationen die Geschäftsgrundlage zu entziehen. Es ist jedoch fraglich, ob eine solche Politik in Mexiko, wo die Drogenkartelle tief in Staat und Gesellschaft verwurzelt sind, umsetzbar wäre. Die Debatte über die richtige Strategie im Kampf gegen die Drogenkriminalität wird in den kommenden Monaten sicherlich weitergehen.
Ausblick
Die Situation in Mexiko bleibt angespannt. Der Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, alias «El Mencho», hat eine Welle der Gewalt ausgelöst und die Unsicherheit im Land weiter verstärkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung die Lage bald unter Kontrolle bringen und die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten kann. Die Bekämpfung der Drogenkartelle erfordert jedoch einen langen Atem und eine umfassende Strategie, die sowohl repressive als auch präventive Massnahmen umfasst. (Lesen Sie auch: Tatort Dortmund Rosa Herzog: Herzogs Abschied voller)
Symbolbild: Mexiko Drogenboss (Bild: Picsum)
Überblick über die aktuelle Lage
Region
Vorkommnisse
Massnahmen
Jalisco
Strassenblockaden, Fahrzeugbrände
Verstärkte Polizeipräsenz
Michoacán
Angriffe auf Sicherheitskräfte
Erhöhte Alarmbereitschaft
Guanajuato
Unruhen und Plünderungen
Einsatz des Militärs
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Häufig gestellte Fragen zu mexiko drogenboss
Wer war Nemesio Oseguera Cervantes, alias «El Mencho»?
Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als «El Mencho», war der Anführer des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), eines der mächtigsten und gefährlichsten Drogenkartelle in Mexiko. Er wurde am 17. Juli 1966 geboren und war eine Schlüsselfigur im mexikanischen Drogenhandel.
Was sind die Folgen seines Todes für Mexiko?
Sein Tod hat eine Welle der Gewalt ausgelöst, da seine Anhänger mit Angriffen auf Sicherheitskräfte und Zivilisten reagierten. Es besteht die Gefahr, dass rivalisierende Kartelle versuchen, die Machtlücke zu füllen, was zu weiteren Konflikten führen könnte.
Wie reagiert die mexikanische Regierung auf die Unruhen?
Die mexikanische Regierung hat die Sicherheitskräfte in den betroffenen Regionen verstärkt und die Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat betont, dass die Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun wird, um die Ordnung wiederherzustellen.
Welche Auswirkungen hat die Situation auf den Tourismus in Mexiko?
Die Gewalt hat negative Auswirkungen auf den Tourismus, insbesondere in den betroffenen Regionen. Viele Touristen stornieren ihre Reisen, was zu wirtschaftlichen Einbussen führt. Die Regierung versucht, das Vertrauen der Touristen durch erhöhte Sicherheitsmassnahmen wiederzugewinnen.
Wie könnte sich die Drogenpolitik in Mexiko verändern?
Einige Experten fordern eine verstärkte Zusammenarbeit mit den USA im Kampf gegen die Drogenkartelle, während andere eine Legalisierung bestimmter Drogen befürworten, um den kriminellen Organisationen die Einnahmequellen zu entziehen. Die Debatte über die beste Strategie wird voraussichtlich weitergehen.
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