Schlagwort: Konjunkturprognose

  • Iran-Krieg bremst Konjunktur: Wirtschaft in Österreich

    Iran-Krieg bremst Konjunktur: Wirtschaft in Österreich

    Die österreichische Wirtschaft sieht sich neuen Herausforderungen gegenüber. Die Konjunkturprognosen für die kommenden Jahre wurden aufgrund des Iran-Krieges deutlich gesenkt. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und das Institut für Höhere Studien (IHS) haben ihre Erwartungen für 2026 entsprechend angepasst, was Auswirkungen auf den Staatshaushalt und mögliche Sparmaßnahmen nach sich ziehen könnte.

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    Symbolbild: Wirtschaft (Bild: Pexels)

    Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung

    Die österreichische Wirtschaft hatte sich nach einer Phase der Unsicherheit langsam erholt. Globale Ereignisse wie der Ukraine-Krieg und die Energiekrise hatten das Wachstum gebremst. Nun droht der Konflikt im Nahen Osten, die Situation erneut zu verschärfen. Die Abhängigkeit von Energieimporten und die Verflechtung der globalen Lieferketten machen Österreich anfällig für geopolitische Schocks. (Lesen Sie auch: Nico Schlotterbeck BVB: verlängert beim vorzeitig bis…)

    Aktuelle Entwicklung mit Details aus den Quellen

    Wie der ORF berichtet, haben WIFO und IHS am 10. April 2026 ihre Konjunkturprognosen für Österreich gesenkt. Demnach wird für heuer ein gesamtstaatliches Budgetdefizit von 4,1 bzw. 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) prognostiziert. Für 2027 wird eine minimale Senkung des Defizits auf 4,0 (WIFO) bzw. 4,1 Prozent (IHS) erwartet. Diese Werte liegen weiterhin deutlich über dem von der EU vorgegebenen Maastricht-Grenzwert von drei Prozent. Bereits im Juli wurde deswegen die Eröffnung eines EU-Defizitverfahrens gegen Österreich beschlossen. Die Bundesregierung plant, das Defizit bis 2028 auf 3,0 Prozent zu senken.

    Die trüben Wachstumsaussichten könnten die Budgetperspektiven verschlechtern, so das IHS. Dies könnte weitere Sparmaßnahmen notwendig machen, um die Maastricht-Kriterien zu erfüllen. Die Institute gehen davon aus, dass der Iran-Krieg die Weltwirtschaft und damit auch Österreich belasten wird. Unsicherheiten in Bezug auf Energiepreise, Lieferketten und Handelsbeziehungen könnten das Wachstum zusätzlich dämpfen. (Lesen Sie auch: Nico Schlotterbeck BVB: verlängert Vertrag beim vorzeitig)

    Reaktionen und Stimmen zur wirtschaftlichen Lage

    Die Ankündigung der neuen Konjunkturprognosen hat in Österreich für Aufsehen gesorgt. Experten äußern sich besorgt über die Auswirkungen des Iran-Krieges auf die heimische Wirtschaft. Es wird befürchtet, dass die Inflation wieder ansteigen und die Kaufkraft der Bevölkerung sinken könnte. Auch Unternehmen könnten unter den steigenden Energiekosten und den unsicheren Rahmenbedingungen leiden. Die österreichische Bundesregierung steht nun vor der Herausforderung, die richtigen Maßnahmen zu setzen, um die Wirtschaft zu stabilisieren und die negativen Auswirkungen des Konflikts zu minimieren. Dies erfordert eine sorgfältige Abwägung zwischen fiskalpolitischer Stabilität und wirtschaftlicher Förderung.

    Wirtschaft unter Druck: Was bedeutet das für Österreich?

    Die gesenkten Konjunkturprognosen bedeuten für Österreich, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren geringer ausfallen könnte als erwartet. Dies hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche:
    (Lesen Sie auch: Artemis 2 Live: Orion-Kapsel kehrt zur Erde…)

    • Arbeitsmarkt: Ein geringeres Wachstum könnte zu einem langsameren Abbau der Arbeitslosigkeit führen.
    • Staatshaushalt: Sinkende Steuereinnahmen könnten den Spielraum für Investitionen und soziale Leistungen einschränken.
    • Unternehmen: Steigende Kosten und eine geringere Nachfrage könnten die Gewinne der Unternehmen schmälern.
    • Konsumenten: Eine höhere Inflation könnte die Kaufkraft der Konsumenten reduzieren.

    Es ist wichtig, dass die Regierung rasch handelt, um die negativen Auswirkungen zu begrenzen. Dies könnte durch gezielte Fördermaßnahmen für Unternehmen, Investitionen in Bildung und Innovation sowie eine aktive Arbeitsmarktpolitik geschehen. Auch eine Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und eine Diversifizierung der Handelsbeziehungen könnten dazu beitragen, die Abhängigkeit von einzelnen Regionen und Märkten zu verringern. Informationen zur aktuellen Wirtschaftslage in Österreich bietet auch die Oesterreichische Nationalbank.

    Ein „Krone“-Kommentar warf die Frage auf, ob eine weltweite Wirtschaftskrise vor der Tür steht. Auch wenn dies noch nicht absehbar ist, verdeutlichen die aktuellen Entwicklungen, wie fragil die globale Wirtschaft ist und wie wichtig es ist, auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet zu sein. (Lesen Sie auch: Jurij Rodionov im Madrid-Viertelfinale: Der Weg)

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    Konjunkturprognosen im Überblick

    Institution Jahr BIP-Wachstumsprognose Budgetdefizit (in % des BIP)
    WIFO 2026 (Quelle liegt keine konkrete Zahl vor) 4,1
    IHS 2026 (Quelle liegt keine konkrete Zahl vor) 4,2
    WIFO 2027 (Quelle liegt keine konkrete Zahl vor) 4,0
    IHS 2027 (Quelle liegt keine konkrete Zahl vor) 4,1
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    Häufig gestellte Fragen zu wirtschaft

    Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

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  • Börsenindikator Kurve: Kann Sie Kurse Vorhersagen?

    Börsenindikator Kurve: Kann Sie Kurse Vorhersagen?



    Brisantes Börsensignal – 150 Jahre alt! Kann diese Kurve die Kurse vorhersagen?

    Die Fähigkeit einer historischen börsenindikator kurve, zukünftige Kursentwicklungen vorherzusagen, ist umstritten. Einige Analysten sehen in Mustern aus der Vergangenheit wertvolle Hinweise, während andere betonen, dass sich die Marktbedingungen im Laufe der Zeit grundlegend verändert haben und historische Daten allein keine zuverlässigen Prognosen ermöglichen.

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    Symbolbild: Börsenindikator Kurve (Bild: Picsum)

    Die wichtigsten Fakten

    • Eine 150 Jahre alte Kurve wird als möglicher Börsenindikator diskutiert.
    • Die Kurve zeigt Ähnlichkeiten zu aktuellen Marktentwicklungen.
    • Experten warnen vor zu einfachen Schlussfolgerungen.
    • Historische Vergleiche sind nur bedingt aussagekräftig.
    Unternehmen: Umsatz, Gewinn/Verlust, Mitarbeiterzahl, Branche, Veränderung zum Vorjahr
    Dow Jones Industrial Average: Umsatz: Nicht anwendbar, Gewinn/Verlust: Nicht anwendbar, Mitarbeiterzahl: Nicht anwendbar, Branche: Börsenindex, Veränderung zum Vorjahr: Variabel

    Was ist diese rätselhafte Börsenindikator Kurve?

    Es handelt sich um eine historische Darstellung von Wirtschaftszyklen, die Ähnlichkeiten zu aktuellen Börsenentwicklungen aufweist. Diese börsenindikator kurve, die bereits vor 150 Jahren entstanden ist, zeigt Muster, die einige Analysten als Vorboten für zukünftige Marktbewegungen interpretieren. Die Kurve wird nun im Internet diskutiert, weil sie Parallelen zu den gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen aufzeigt.

    Wie funktioniert die Analyse historischer Börsenzyklen?

    Die Analyse historischer Börsenzyklen basiert auf der Annahme, dass sich bestimmte wirtschaftliche und psychologische Muster an den Finanzmärkten wiederholen. Analysten suchen nach wiederkehrenden Formationen in Kursverläufen, um potenzielle Wendepunkte oder Trends frühzeitig zu erkennen. Diese Muster können beispielsweise durch Angst oder Euphorie der Anleger, durch technologische Innovationen oder durch geopolitische Ereignisse ausgelöst werden. Die Interpretation solcher Muster ist jedoch komplex und erfordert ein tiefes Verständnis der jeweiligen Marktbedingungen.

    📊 Marktdaten

    Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten und bekanntesten Aktienindizes der Welt, umfasst 30 große US-amerikanische Unternehmen. Seine Entwicklung wird oft als Barometer für die gesamte US-Wirtschaft betrachtet. (Lesen Sie auch: Wochenhoroskop 2026: Was die Sterne Diese Woche…)

    Historischer Vergleich: Gibt es Parallelen zu früheren Krisen?

    Ein Vergleich mit früheren Krisen zeigt sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. So gab es beispielsweise vor dem Schwarzen Freitag im Jahr 1929 eine Phase der spekulativen Übertreibung, die der heutigen Situation in einigen Technologieaktien ähnelt. Andererseits sind die geldpolitischen Rahmenbedingungen und die globalen wirtschaftlichen Verflechtungen heute deutlich anders als vor 90 Jahren. Wie Bild berichtet, wird spekuliert, dass das Jahr 2026 ein Crash-Jahr werden könnte.

    Die Ölpreiskrise der 1970er Jahre, die durch geopolitische Spannungen und eine restriktive Geldpolitik ausgelöst wurde, weist ebenfalls Parallelen zur aktuellen Energiekrise auf. Allerdings sind die heutigen Energiemärkte globaler und diversifizierter, was die Auswirkungen von Angebotsschocks potenziell abmildern kann.

    Welche Lehren können aus vergangenen Börsencrashs gezogen werden?

    Aus vergangenen Börsencrashs lässt sich lernen, dass übermäßige Risikobereitschaft und eine mangelnde Diversifizierung des Portfolios fatale Folgen haben können. Zudem zeigt die Geschichte, dass Panikverkäufe in der Regel die Verluste nur noch vergrößern. Eine langfristige Anlagestrategie, die auf soliden Fundamentaldaten und einer breiten Streuung basiert, hat sich hingegen in Krisenzeiten oft bewährt.

    Die Expertenmeinung: Warnung vor Überinterpretation

    „Historische Kurven können zwar interessante Einblicke geben, sollten aber nicht als alleinige Grundlage für Anlageentscheidungen dienen», warnt Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank. «Die Märkte sind heute komplexer und werden von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, die in historischen Modellen nicht berücksichtigt werden können.» Laut Kater sollten Anleger sich auf eine fundierte Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der Unternehmensdaten konzentrieren, anstatt sich blind auf historische Muster zu verlassen. Handelsblatt bietet eine umfassende Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Lage. (Lesen Sie auch: Zu viele Männchen! – Schildkröten-Weibchen stürzen sich…)

    Auch andere Experten betonen, dass die Aussagekraft historischer Börsenindikatoren begrenzt ist. So weist beispielsweise Professor Max Otte darauf hin, dass sich die Marktteilnehmer und die regulatorischen Rahmenbedingungen im Laufe der Zeit stark verändert haben. Eine einfache Übertragung historischer Muster auf die heutige Situation sei daher nicht zulässig.

    📌 Hintergrund

    Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe und einer der größten Vermögensverwalter Deutschlands. Sie bietet eine breite Palette von Finanzprodukten und Dienstleistungen für private und institutionelle Anleger.

    Was bedeutet das für Verbraucher und Anleger?

    Für Verbraucher und Anleger bedeutet die Diskussion um historische Börsenindikatoren vor allem, dass Vorsicht geboten ist. Es ist ratsam, sich nicht von kurzfristigen Trends oder vermeintlichen Vorhersagen blenden zu lassen, sondern eine langfristige und diversifizierte Anlagestrategie zu verfolgen. Eine professionelle Beratung durch einen unabhängigen Finanzberater kann dabei helfen, die individuellen Risikobereitschaft und Anlageziele zu berücksichtigen.

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    Zudem sollten Anleger sich bewusst sein, dass die Finanzmärkte von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden, die sich nicht immer vorhersagen lassen. Eine kontinuierliche Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung und der politischen Rahmenbedingungen ist daher unerlässlich, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. (Lesen Sie auch: Lust auf Abenteuer-Urlaub? – Hier reisen Sie…)

    Internationale Einordnung: Wie steht Deutschland im Vergleich da?

    Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland in Bezug auf die Aktienkultur noch Nachholbedarf hat. Während in den USA und anderen Ländern ein Großteil der Bevölkerung direkt oder indirekt in Aktien investiert ist, ist die Aktienquote in Deutschland deutlich geringer. Dies liegt unter anderem an einer traditionell konservativen Anlagementalität und an einer mangelnden finanziellen Bildung.

    Allerdings gibt es auch positive Entwicklungen. So steigt das Interesse an Aktien und anderen Wertpapieren in Deutschland seit einigen Jahren kontinuierlich an. Dies ist unter anderem auf die niedrigen Zinsen und die zunehmende Bedeutung der privaten Altersvorsorge zurückzuführen. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht regelmäßig Daten zur finanziellen Situation der deutschen Haushalte.

    Die Diskussion um historische Börsenindikatoren zeigt, dass die Finanzmärkte komplex und unvorhersehbar sind. Eine fundierte Analyse und eine langfristige Anlagestrategie sind daher unerlässlich, um erfolgreich zu investieren. Obwohl historische Muster Hinweise liefern können, sollten sie nicht als alleinige Grundlage für Anlageentscheidungen dienen.

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  • DIHK Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kommt Langsam Voran

    DIHK Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kommt Langsam Voran

    Die deutsche Wirtschaft erholt sich nur langsam von der anhaltenden Schwächephase. Die aktuelle dihk konjunkturprognose deutet auf eine leichte Verbesserung der Geschäftslage hin, jedoch bleibt die Stimmung insgesamt verhalten. Hohe Standortkosten, eine schwache Inlandsnachfrage und globale Unsicherheiten bremsen das Wachstum.

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    Symbolbild: Dihk Konjunkturprognose (Bild: Picsum)

    Zahlen & Fakten

    • Wachstumsprognose 2024: 1,0 % (DIHK und Bundesregierung)
    • Exporterwartungen: 22 % der Unternehmen erwarten steigende Ausfuhren (3 Prozentpunkte mehr als im Herbst)
    • Investitionsbereitschaft: Weiterhin zurückhaltend, Fokus auf Ersatzbedarf
    • Personalplanung: 12 % der Unternehmen planen Personalaufbau, 23 % erwarten einen Rückgang

    Deutsche Wirtschaft: Trippelschritte aus der Krise?

    Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr leicht angehoben. Wie Stern berichtet, rechnet die DIHK nun mit einem Wachstum von 1,0 Prozent, was der Prognose der Bundesregierung entspricht. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der DIHK, betonte jedoch in Berlin, dass diese Verbesserung größtenteils auf statistischen Effekten wie einer höheren Anzahl von Arbeitstagen aufgrund von Feiertagslagen beruht. Die grundlegenden Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft bleiben bestehen.

    📊 Wirtschaftlicher Hintergrund

    Die deutsche Wirtschaft leidet unter einer Kombination aus hausgemachten Problemen und externen Schocks. Dazu gehören hohe Energiekosten, Fachkräftemangel und bürokratische Hürden. Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten wie der Krieg in der Ukraine und Handelskonflikte.

    Was sind die Hauptprobleme der deutschen Wirtschaft?

    Die Unternehmen in Deutschland sehen sich mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Hohe Standortkosten, insbesondere Energiekosten, belasten die Wettbewerbsfähigkeit. Eine schwache Inlandsnachfrage aufgrund von Inflation und Konsumzurückhaltung dämpft das Wachstum. Zudem sorgen geopolitische Unsicherheiten, wie die US-Zollpolitik und globale Konflikte, für zusätzliche Belastungen.

    Ein weiteres Problem ist die mangelnde Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Laut der DIHK-Umfrage investieren die Firmen vorrangig in den Ersatz von Maschinen und Anlagen, während Investitionen in Innovationen auf einem Tiefstand sind. Dies gefährdet die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. (Lesen Sie auch: Duschen Kosten: Was Tägliches Wirklich kostet)

    Das Handelsblatt berichtet regelmäßig über die Herausforderungen, mit denen deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu kämpfen haben.

    Wie steht Deutschland im internationalen Vergleich da?

    Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland beim Wirtschaftswachstum hinterher. Während andere Industrieländer sich schneller von den Folgen der Corona-Pandemie erholt haben, kämpft Deutschland mit strukturellen Problemen und einer schwachen Binnennachfrage. Die Abhängigkeit von Exporten macht die deutsche Wirtschaft zudem anfällig für globale Konjunkturschwankungen und Handelskonflikte.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen mehrfach erhöht, um die Inflation einzudämmen. Dies hat jedoch auch Auswirkungen auf die Kreditkosten für Unternehmen und private Haushalte, was die Investitionsbereitschaft und den Konsum zusätzlich belastet. Die EZB beobachtet die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone genau.

    Was bedeutet das für Verbraucher und Arbeitnehmer?

    Die schwache Konjunktur hat bereits Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Laut der DIHK planen mehr Unternehmen einen Personalabbau als einen Personalaufbau. Dies deutet auf eine zunehmende Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt hin. Verbraucher sind aufgrund der hohen Inflation und steigenden Energiepreise verunsichert und halten sich mit Ausgaben zurück.

    Die steigenden Lebenshaltungskosten belasten vor allem Haushalte mit geringem Einkommen. Die Bundesregierung hat verschiedene Entlastungspakete auf den Weg gebracht, um die Auswirkungen der Inflation abzumildern. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Kaufkraft der Verbraucher nachhaltig zu stärken. (Lesen Sie auch: Inflationsrate Deutschland steigt: Teuerung bei Lebensmitteln?)

    📌 Hintergrund

    Die deutsche Wirtschaft ist stark vom Export abhängig. Ein Großteil der Wertschöpfung wird durch den Verkauf von Waren und Dienstleistungen ins Ausland erzielt. Eine schwache Weltwirtschaft oder Handelskonflikte können daher erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur haben.

    Welche Rolle spielen staatliche Investitionen?

    Die staatlichen Milliardenausgaben für Infrastruktur und Verteidigung wirken stützend auf die Konjunktur. Diese Investitionen schaffen Nachfrage und sichern Arbeitsplätze. Allerdings reichen sie nicht aus, um die strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft zu lösen. Es bedarf zusätzlicher Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Innovationskraft zu fördern.

    Die Bundesregierung plant, die Investitionen in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und Elektromobilität zu erhöhen. Diese Investitionen sollen dazu beitragen, die deutsche Wirtschaft zukunftsfähig zu machen und neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ist für die Umsetzung dieser Pläne verantwortlich.

    Historischer Vergleich: Wie erholte sich Deutschland von früheren Krisen?

    Deutschland hat in der Vergangenheit bereits mehrfach Wirtschaftskrisen erfolgreich bewältigt. Nach der Wiedervereinigung in den 1990er Jahren und der Finanzkrise 2008/2009 gelang es der deutschen Wirtschaft, sich relativ schnell zu erholen. Dies war vor allem auf die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und die Flexibilität des Arbeitsmarktes zurückzuführen.

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    Allerdings sind die aktuellen Herausforderungen komplexer und vielfältiger als in früheren Krisen. Die demografische Entwicklung, der Klimawandel und die Digitalisierung stellen die deutsche Wirtschaft vor neue Aufgaben. Es bedarf daher umfassender Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und neue Wachstumspotenziale zu erschließen. (Lesen Sie auch: Möbelindustrie Krise: Deutsche Hersteller in Notlage?)

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    Häufig gestellte Fragen

    Wie lautet die aktuelle dihk konjunkturprognose für das Jahr 2024?

    Die DIHK prognostiziert für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent. Diese Prognose wurde im Vergleich zur vorherigen Schätzung leicht angehoben, basiert aber größtenteils auf statistischen Effekten wie einer höheren Anzahl von Arbeitstagen.

    Welche Faktoren belasten die deutsche Wirtschaft derzeit am stärksten?

    Zu den Hauptproblemen zählen hohe Standortkosten, eine schwache Inlandsnachfrage und geopolitische Unsicherheiten. Insbesondere die hohen Energiekosten und die Inflation setzen Unternehmen und Verbraucher unter Druck.

    Wie wirkt sich die Konjunkturlage auf den deutschen Arbeitsmarkt aus?

    Die schwache Konjunktur führt zu einer zunehmenden Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt. Mehr Unternehmen planen einen Personalabbau als einen Personalaufbau, was die Sorge vor steigender Arbeitslosigkeit verstärkt. (Lesen Sie auch: Verbraucherpreise Aktuell: Inflation steigt – Was wird…)

    Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die Wirtschaft zu stützen?

    Die Bundesregierung setzt auf staatliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung, um die Nachfrage zu stimulieren. Zudem sind Entlastungspakete geplant, um die Auswirkungen der Inflation auf die Verbraucher abzumildern.

    Wie kann die deutsche Wirtschaft langfristig wettbewerbsfähiger werden?

    Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Deutschland in Zukunftstechnologien investieren, bürokratische Hürden abbauen und den Fachkräftemangel bekämpfen. Zudem sind Strukturreformen erforderlich, um die Flexibilität des Arbeitsmarktes zu erhöhen.

    Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer schwierigen Phase. Die aktuelle DIHK Konjunkturprognose deutet zwar auf eine leichte Verbesserung hin, doch die Herausforderungen bleiben groß. Um nachhaltiges Wachstum zu erzielen, sind umfassende Reformen und Investitionen in die Zukunft erforderlich. Nur so kann Deutschland seine Position als eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt langfristig sichern.

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  • Ifo Konjunkturprognose: Europas Bauwirtschaft Boomt!

    Ifo Konjunkturprognose: Europas Bauwirtschaft Boomt!

    Die europäische Bauwirtschaft erlebt einen Aufschwung, während der deutsche Wohnungsbau noch mit Herausforderungen kämpft. Die aktuelle ifo Konjunkturprognose erwartet für Europa ein reales Wachstum von 2,4 Prozent in diesem Jahr, eine deutliche Steigerung gegenüber den mageren 0,3 Prozent des Vorjahres.

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    Symbolbild: Ifo Konjunkturprognose (Bild: Pexels)

    Kernpunkte

    • Die europäische Bauwirtschaft wird voraussichtlich ein Wachstum von 2,4 Prozent im Jahr 2024 erleben.
    • Für Deutschland wird erst in diesem Jahr die Talsohle im Wohnungsbau durchschritten.
    • Wohnungs- und Tiefbau sind die Haupttreiber des Wachstums in Europa.
    • Die Zahl der Wohnungsfertigstellungen in Europa soll bis 2028 auf 1,66 Millionen steigen.

    Ifo Konjunkturprognose: Was treibt das Wachstum in Europa an?

    Die ifo Konjunkturprognose sieht insbesondere im Wohnungs- und Tiefbau Wachstumstreiber. Das knappe Wohnraumangebot in vielen Regionen Europas und der hohe Investitionsbedarf im Verkehrs- und Energiesektor tragen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Während der übrige Hochbau moderater wächst, bieten diese beiden Bereiche erhebliches Potenzial für Bauunternehmen.

    Die Forschergruppe Euroconstruct, zu der auch das Münchner ifo Institut gehört, prognostiziert, dass das Marktvolumen im Wohnungs- und Tiefbau bis 2028 um jeweils 7,5 Prozent höher liegen wird als 2025. «Die europäische Bauwirtschaft schaltet 2026 aus dem Leerlauf direkt in den übernächsten Gang und hält dieses Tempo bis 2028 weitgehend durch», so Ludwig Dorffmeister, Bauexperte des ifo Instituts. Diese Einschätzung deutet auf eine nachhaltige Erholung und ein robustes Wachstum in den kommenden Jahren hin.

    Die Prognosen für 2027 und 2028 liegen bei 2,2 Prozent bzw. 1,9 Prozent, was ein weiterhin positives, wenn auch leicht verlangsamtes Wachstumstempo signalisiert. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Bauwirtschaft für die europäische Wirtschaft insgesamt.

    📊 Zahlen & Fakten

    Das erwartete Wachstum von 2,4 Prozent im Jahr 2024 stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber den 0,3 Prozent des Vorjahres dar. Bis 2028 soll die Zahl der Wohnungsfertigstellungen in den untersuchten Ländern auf 1,66 Millionen steigen. (Lesen Sie auch: Iss Stoxx übernahme: Deutsche Börse setzt auf…)

    Deutschlands Wohnungsbau: Wann kommt die Wende?

    Im Gegensatz zur gesamteuropäischen Entwicklung gestaltet sich die Situation im deutschen Wohnungsbau schwieriger. Laut der Meldung von Stern wird die Talsohle voraussichtlich erst im laufenden Jahr durchschritten. Dies bedeutet, dass die Bauaktivitäten in Deutschland noch eine Weile unterdurchschnittlich bleiben werden, bevor eine spürbare Erholung einsetzt.

    Die Euroconstruct-Studie prognostiziert für Deutschland sogar noch einen Rückgang der Wohnungsfertigstellungen im Jahr 2026 um 20.000 auf 185.000 Einheiten. Erst in den Jahren 2027 und 2028 wird mit einem Aufwärtstrend gerechnet, mit 205.000 bzw. 215.000 fertiggestellten Wohnungen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die deutsche Bauwirtschaft noch einige Herausforderungen zu bewältigen hat.

    Ein Hoffnungsschimmer sind die zuletzt gestiegenen Baugenehmigungen für Wohnungen. Allerdings wird es einige Zeit dauern, bis diese Genehmigungen in tatsächlich gebaute Wohnungen umgesetzt werden. Die komplexen Planungs- und Genehmigungsprozesse in Deutschland verzögern den Baubeginn und die Fertigstellung von Projekten erheblich.

    Welche Rolle spielt das Sondervermögen?

    Die Auswirkungen des sogenannten Sondervermögens auf die deutsche Bauwirtschaft sind derzeit noch unklar. «Für die Bauwirtschaft in Deutschland ist noch unklar, welche Impulse das sogenannte Sondervermögen bringen wird, weil ein wesentlicher Teil nicht für Investitionen genutzt werden dürfte», erklärt Dorffmeister. Diese Aussage deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Mittel möglicherweise nicht direkt in Bauprojekte fließt.

    Im Verkehrsbereich werden sich die zusätzlichen Finanzmittel laut ifo Konjunkturprognose vor allem im Schienensektor positiv bemerkbar machen. Andere Bereiche des Verkehrswegebaus könnten weniger stark von den zusätzlichen Investitionen profitieren. Es bleibt abzuwarten, inwieweit das Sondervermögen tatsächlich dazu beitragen wird, die Baukonjunktur in Deutschland anzukurbeln. (Lesen Sie auch: Gasspeicher Füllstand sinkt – droht ein Gas-Engpass?)

    📌 Hintergrund

    Das Sondervermögen wurde eingerichtet, um zusätzliche Mittel für wichtige Investitionen bereitzustellen. Die tatsächliche Verwendung der Gelder und ihre Auswirkungen auf die verschiedenen Wirtschaftsbereiche sind jedoch noch unklar.

    Expertenmeinungen zur Baukonjunktur

    Neben den Prognosen des ifo Instituts gibt es auch andere Expertenmeinungen zur aktuellen Lage der Baukonjunktur. Einige Experten sehen die steigenden Zinsen und die hohen Baukosten als wesentliche Bremsfaktoren für den Wohnungsbau. Andere betonen die Notwendigkeit, bürokratische Hürden abzubauen und die Genehmigungsprozesse zu beschleunigen, um den Wohnungsbau anzukurbeln.

    Laut einer Analyse der Deutschen Bauindustrie sind die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau weiterhin schwierig. Die hohen Materialpreise und der Fachkräftemangel belasten die Unternehmen zusätzlich. Es bedarf daher umfassender Maßnahmen, um die Baukonjunktur nachhaltig zu stabilisieren und den Wohnungsbau anzukurbeln.

    Auch die Europäische Zentralbank (EZB) hat einen Einfluss auf die Baukonjunktur. Durch ihre Zinspolitik kann sie die Finanzierungsbedingungen für Bauprojekte beeinflussen. Eine restriktive Geldpolitik kann die Baukosten erhöhen und die Nachfrage nach Wohnungen dämpfen, während eine expansive Geldpolitik die Bauaktivitäten стимулиieren kann.

    Ausblick: Wie geht es weiter mit der Bauwirtschaft?

    Die europäische Bauwirtschaft scheint auf einem guten Weg zu sein, während der deutsche Wohnungsbau noch einige Herausforderungen zu meistern hat. Die ifo Konjunkturprognose deutet auf eine Erholung in den kommenden Jahren hin, aber es bedarf weiterer Anstrengungen, um die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau zu verbessern und die Bauaktivitäten anzukurbeln. (Lesen Sie auch: Gehalt 20 30 40: So Viel Solltest…)

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    Symbolbild: Ifo Konjunkturprognose (Bild: Pexels)

    Es ist wichtig, dass die Politik die richtigen Maßnahmen ergreift, um den Wohnungsbau zu fördern und die Investitionsbedingungen zu verbessern. Dazu gehören der Abbau bürokratischer Hürden, die Bereitstellung von ausreichend Bauland und die Förderung von energieeffizientem Bauen. Nur so kann die Bauwirtschaft ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten und den Bedarf an Wohnraum decken.

    Die steigende Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist ein positives Signal, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis diese in tatsächlich gebaute Wohnungen umgesetzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Bauwirtschaft in den kommenden Jahren wieder an Fahrt gewinnt und ihren Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum leistet. Laut Destatis sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im letzten Quartal leicht gestiegen.

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    Häufig gestellte Fragen

    Was ist die ifo Konjunkturprognose?

    Die ifo Konjunkturprognose ist eine regelmäßige Vorhersage der wirtschaftlichen Entwicklung, die vom ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. erstellt wird. Sie analysiert aktuelle Wirtschaftsdaten und gibt Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen. (Lesen Sie auch: Wann wird Rente Ausgezahlt? Ihr Auszahlungstermin im…)

    Welche Faktoren beeinflussen die Baukonjunktur in Europa?

    Die Baukonjunktur wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter das Wohnraumangebot, der Investitionsbedarf im Verkehrs- und Energiesektor, die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die Materialpreise und der Fachkräftemangel.

    Wie wirkt sich das Sondervermögen auf die deutsche Bauwirtschaft aus?

    Die Auswirkungen des Sondervermögens auf die deutsche Bauwirtschaft sind noch unklar. Es wird erwartet, dass ein Teil der Mittel in den Schienensektor fließt, aber es ist ungewiss, inwieweit das Sondervermögen insgesamt die Baukonjunktur ankurbeln wird.

    Wann wird die Talsohle im deutschen Wohnungsbau durchschritten?

    Laut der ifo Konjunkturprognose wird die Talsohle im deutschen Wohnungsbau voraussichtlich erst im laufenden Jahr durchschritten. Ein Rückgang der Wohnungsfertigstellungen wird noch für 2026 erwartet, bevor es 2027 und 2028 wieder aufwärtsgeht.

    Wie viele Wohnungen werden in Europa bis 2028 fertiggestellt?

    In den 19 untersuchten Ländern wird die Zahl der Wohnungsfertigstellungen voraussichtlich von 1,44 Millionen im vergangenen Jahr kontinuierlich auf 1,66 Millionen im Jahr 2028 steigen, so die Prognose.

    Die ifo Konjunkturprognose zeigt, dass die europäische Bauwirtschaft insgesamt positiv in die Zukunft blickt, während Deutschland noch mit Herausforderungen zu kämpfen hat. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die erhoffte Erholung im deutschen Wohnungsbau tatsächlich eintritt.

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  • Kapazitätsauslastung Deutschland: Ifo Sieht Erholung

    Kapazitätsauslastung Deutschland: Ifo Sieht Erholung

    Die Frage, ob sich die deutsche Wirtschaft von ihrem jüngsten Tiefpunkt erholt, beschäftigt derzeit viele. Ein Indikator dafür ist die Kapazitätsauslastung Deutschland. Aktuelle Daten des Ifo-Instituts deuten auf eine leichte Erholung hin, da die Auslastung der Produktionskapazitäten im verarbeitenden Gewerbe leicht gestiegen ist. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Talsohle durchschritten ist und ein vorsichtiger Optimismus angebracht ist.

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    Symbolbild: Kapazitätsauslastung Deutschland (Bild: Pexels)

    Kernpunkte

    • Die Kapazitätsauslastung in Deutschland ist leicht auf 83,6 Prozent gestiegen.
    • Das Ifo-Institut sieht darin ein Zeichen für den Beginn einer wirtschaftlichen Erholung.
    • Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen.
    • Experten warnen vor zu frühem Optimismus, da die Auslastung noch unter dem langfristigen Durchschnitt liegt.

    Wie steht es um die Kapazitätsauslastung in Deutschland?

    Die Kapazitätsauslastung in Deutschland, ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität, lag zuletzt bei 83,6 Prozent. Dieser Wert, ermittelt durch das Ifo-Institut, signalisiert den Grad, zu dem Unternehmen ihre vorhandenen Produktionsmittel nutzen. Ein Anstieg deutet auf eine erhöhte Nachfrage und somit auf eine mögliche konjunkturelle Erholung hin.

    Leichter Anstieg der Kapazitätsauslastung: Ein Hoffnungsschimmer?

    Das Ifo-Institut meldete einen leichten Anstieg der Kapazitätsauslastung in Deutschland. Der Wert stieg auf 83,6 Prozent, was einem Zuwachs von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem vorherigen Quartal entspricht. Wie Stern berichtet, ist dies der dritte Anstieg in Folge.

    Dieser positive Trend nährt die Hoffnung, dass die deutsche Wirtschaft den konjunkturellen Tiefpunkt hinter sich gelassen hat. Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Ifo-Instituts, äußerte sich vorsichtig optimistisch: «Den konjunkturellen Tiefpunkt hat die deutsche Wirtschaft offenbar hinter sich gelassen und steht am Beginn einer Erholung.»

    Allerdings gibt es auch mahnende Stimmen. Trotz des Anstiegs liegt die Kapazitätsauslastung noch immer unter dem langfristigen Durchschnitt von 85,8 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass noch Luft nach oben ist und die Erholung noch nicht auf breiter Basis stattfindet.

    📊 Zahlen & Fakten

    Die Kapazitätsauslastung lag im zweiten Quartal 2023 bei 82,9 Prozent, stieg im dritten auf 83,2 Prozent, im vierten auf 83,3 Prozent und aktuell auf 83,6 Prozent. (Lesen Sie auch: Erster Hybrid Deutschland: Toyota Revolutionierte vor 25…)

    Branchenspezifische Unterschiede bei der Auslastung

    Die Entwicklung der Kapazitätsauslastung ist nicht in allen Branchen gleich. Während einige Sektoren bereits eine deutliche Erholung verzeichnen, kämpfen andere weiterhin mit niedriger Auslastung.

    Besonders deutlich wird dies in der Industrie, wo die Auslastung mit 77,5 Prozent deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 83,2 Prozent liegt. Zudem ist hier zuletzt sogar ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Dies könnte auf eine schwächere Nachfrage nach Industrieprodukten zurückzuführen sein, möglicherweise aufgrund globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten oder spezifischer Probleme in einzelnen Industriezweigen.

    Auch im Bauhauptgewerbe liegt die Auslastung mit 66,6 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt von 69,4 Prozent. Das Ifo-Institut führt dies unter anderem auf das ungünstige Wetter der letzten Zeit zurück, das die Bautätigkeit beeinträchtigt hat.

    Positiv sieht es hingegen bei den Dienstleistern aus. Hier lag die Auslastung mit 89,5 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. «Dies steht im Einklang mit der überwiegend positiven Lageeinschätzung der Dienstleistungsunternehmer», so Wollmershäuser.

    Das Statistische Bundesamt (Destatis) bietet detaillierte Daten zur Kapazitätsauslastung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

    Expertenmeinungen zur aktuellen Lage

    Die Einschätzungen zur aktuellen Wirtschaftslage und den Perspektiven für die Zukunft gehen auseinander. Einige Experten teilen den vorsichtigen Optimismus des Ifo-Instituts und sehen in dem Anstieg der Kapazitätsauslastung ein positives Signal.

    Andere warnen jedoch vor zu frühem Jubel. Sie verweisen darauf, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen hat, darunter die hohen Energiepreise, die Inflation und die globalen Lieferkettenprobleme. Zudem könnte der Krieg in der Ukraine die wirtschaftliche Entwicklung weiter belasten. (Lesen Sie auch: E Flugzeug Entwicklung: Dritter Anlauf für Fliegenden…)

    „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer fragilen Situation“, sagt Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank. „Die Kapazitätsauslastung ist zwar gestiegen, aber das bedeutet nicht, dass wir schon über den Berg sind. Es gibt noch viele Risiken, die die Erholung gefährden könnten.“

    Auch Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, mahnt zur Vorsicht: «Wir dürfen uns von den positiven Signalen nicht blenden lassen. Die deutsche Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können.»

    📌 Hintergrund

    Die Kapazitätsauslastung ist ein wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung. Sie gibt Auskunft darüber, inwieweit die Produktionskapazitäten der Unternehmen genutzt werden. Eine hohe Auslastung deutet auf eine starke Nachfrage und eine gute Wirtschaftslage hin, während eine niedrige Auslastung auf eine schwache Nachfrage und eine mögliche Rezession hindeutet.

    Mögliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft

    Die Entwicklung der Kapazitätsauslastung hat direkte Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Ein anhaltender Anstieg könnte zu höheren Investitionen, mehr Beschäftigung und einem stärkeren Wirtschaftswachstum führen.

    Umgekehrt könnte ein Rückgang der Auslastung die Unternehmen dazu veranlassen, Investitionen zu verschieben, Stellen abzubauen und die Produktion zu drosseln. Dies könnte zu einer Rezession führen.

    Detailansicht: Kapazitätsauslastung Deutschland
    Symbolbild: Kapazitätsauslastung Deutschland (Bild: Pexels)

    Die Bundesregierung versucht, die Wirtschaft durch verschiedene Maßnahmen zu unterstützen, darunter Entlastungspakete für Bürger und Unternehmen, Investitionen in Infrastruktur und Forschung sowie die Förderung von Innovationen. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um die deutsche Wirtschaft nachhaltig zu stabilisieren und die Kapazitätsauslastung zu erhöhen, bleibt abzuwarten. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht regelmäßig Analysen zur Wirtschaftslage in Deutschland. (Lesen Sie auch: American Express Kreditkarte: Welche Passt zu Mir?)

    Ausblick: Wie geht es weiter mit der deutschen Wirtschaft?

    Die Zukunft der deutschen Wirtschaft ist ungewiss. Es gibt sowohl positive als auch negative Faktoren, die die Entwicklung beeinflussen können. Der leichte Anstieg der Kapazitätsauslastung ist ein positives Signal, aber es gibt noch viele Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

    Die deutsche Wirtschaft steht vor einem Scheideweg. Ob sie den Weg der Erholung einschlagen kann, hängt von vielen Faktoren ab, darunter die politischen Entscheidungen, die unternehmerischen Investitionen und das Verhalten der Verbraucher.

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    Häufig gestellte Fragen

    Was bedeutet Kapazitätsauslastung für die deutsche Wirtschaft?

    Die Kapazitätsauslastung ist ein wichtiger Indikator, der den Grad der Nutzung der Produktionskapazitäten von Unternehmen in Deutschland misst. Ein hoher Wert deutet auf eine starke Nachfrage und eine gesunde Wirtschaft hin, während ein niedriger Wert auf das Gegenteil schließen lässt.

    Wie wird die Kapazitätsauslastung in Deutschland ermittelt?

    Das Ifo-Institut ermittelt die Kapazitätsauslastung in Deutschland vierteljährlich durch eine Umfrage unter Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen geben Auskunft über ihre aktuelle Auslastung und ihre Erwartungen für die Zukunft. (Lesen Sie auch: Anti Crash Strategie: So Schützen Sie Ihr…)

    Welche Faktoren beeinflussen die Kapazitätsauslastung in Deutschland?

    Viele Faktoren können die Kapazitätsauslastung beeinflussen, darunter die globale Wirtschaftslage, die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, die Energiepreise, die Inflation, die Zinsen und die politischen Rahmenbedingungen. Auch saisonale Effekte können eine Rolle spielen.

    Wie hat sich die Kapazitätsauslastung in Deutschland in den letzten Jahren entwickelt?

    Die Kapazitätsauslastung in Deutschland schwankte in den letzten Jahren stark. Nach einem Höchststand im Jahr 2018 ging sie aufgrund der Corona-Pandemie und der globalen Wirtschaftskrise deutlich zurück. Zuletzt gab es jedoch Anzeichen für eine Erholung.

    Was sind die Erwartungen für die zukünftige Kapazitätsauslastung in Deutschland?

    Die Erwartungen für die zukünftige Kapazitätsauslastung in Deutschland sind gemischt. Einige Experten erwarten einen weiteren Anstieg, während andere vor einer Stagnation oder sogar einem Rückgang warnen. Die Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die schwer vorherzusagen sind.

    Die leichte Erholung der Kapazitätsauslastung Deutschland ist ein positives Signal, das jedoch nicht über die weiterhin bestehenden Herausforderungen hinwegtäuschen sollte. Die deutsche Wirtschaft muss sich an veränderte globale Bedingungen anpassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, um langfristig erfolgreich zu sein.

    Illustration zu Kapazitätsauslastung Deutschland
    Symbolbild: Kapazitätsauslastung Deutschland (Bild: Pexels)