Die «Mein Schiff 4» und ihr Schwesterschiff «Mein Schiff 5» von TUI Cruises sitzen weiterhin im Persischen Golf fest. Dies zwingt das Unternehmen, weitere Kreuzfahrten abzusagen, was insbesondere beliebte Eventkreuzfahrten betrifft. Die Situation, die seit mehr als einem Monat andauert, stellt TUI Cruises vor erhebliche Herausforderungen.

Hintergrund der aktuellen Situation von «Mein Schiff 4»
Seit dem 28. Februar 2026 liegen die «Mein Schiff 4» im Hafen von Abu Dhabi und die «Mein Schiff 5» in Doha fest. Grund dafür sind die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, insbesondere der Iran-Krieg, der die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute, beeinträchtigt. Diese Blockade hat erhebliche Auswirkungen auf die Schifffahrt und zwingt Reedereien wie TUI Cruises, ihre Routen anzupassen oder Reisen ganz abzusagen. Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes tragen zusätzlich zur Unsicherheit bei. (Lesen Sie auch: "Mein Schiff"-Kreuzfahrten: Routenänderungen und sichere)
Aktuelle Entwicklungen und Absagen
Ursprünglich gab es Hoffnung, dass sich die Situation bald entspannen und die Schiffe ihren Weg ins Mittelmeer fortsetzen könnten, wo sie dringend für die Sommersaison benötigt werden. Allerdings bleibt die Straße von Hormus weiterhin gesperrt. Laut einem Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 12. April 2026, 08:33 Uhr, wurden nun weitere Reisen abgesagt, darunter die Wildcat Tattoo Cruise (geplanter Start am 1. Mai) und die Millennium Cruise (geplanter Start am 6. Mai). Der Start der «Mein Schiff 4» im westlichen Mittelmeer ist nun auf den 10. Mai verschoben.
Finanzielle Auswirkungen und Streitigkeiten
Die Zwangspause der Schiffe hat nicht nur Auswirkungen auf die betroffenen Urlauber, sondern auch auf die Finanzen von TUI Cruises. Es entstehen erhebliche Umsatzverluste, da die Schiffe nicht eingesetzt werden können und bereits gebuchte Reisen storniert werden müssen. Zusätzlich gibt es laut Süddeutscher Zeitung Streit mit Reisebüros über die Rückforderung von Provisionen für bereits verkaufte Reisen. Die Situation belastet die Beziehungen zwischen der Reederei und ihren Vertriebspartnern. (Lesen Sie auch: "Mein Schiff"-Kreuzfahrten: Routenänderungen und aktuelle)
Mögliche «Maut»-Zahlungen und Schutzgeldforderungen
In den Medien kursieren Berichte über mögliche «Maut»-Zahlungen, die TUI Cruises leisten müsste, um die Straße von Hormus passieren zu dürfen. Ein Preis von bis zu 1,7 Millionen Euro (2 Millionen Dollar) pro Schiff wird genannt. Die Stuttgarter Zeitung berichtete am 8. April 2026 von Schutzgeldforderungen, die im Raum stehen. TUI Cruises hat sich zu diesen Berichten bisher nicht geäußert.
Ausblick und mögliche Szenarien für «Mein Schiff 4»
Es bleibt unklar, wann die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» ihre Reise fortsetzen können. Die Situation hängt von den politischen Entwicklungen im Nahen Osten und den Verhandlungen zwischen den betroffenen Parteien ab. Sollte sich die Lage nicht bald entspannen, drohen weitere Reiseabsagen und finanzielle Verluste für TUI Cruises. Dubai hat bereits in Aussicht gestellt, dass der Luftraum kommende Woche womöglich wieder geöffnet werden könnte, was zumindest die Anreise für einige Passagiere erleichtern würde. (Lesen Sie auch: ZDF Traumschiff Island: nach: Kommentar-Sperre nach Kritik)
Häufig gestellte Fragen zu mein schiff 4
Warum sitzt «Mein Schiff 4» im Persischen Golf fest?
Die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» sitzen aufgrund der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, insbesondere des Iran-Kriegs und der damit verbundenen Sperrung der Straße von Hormus, in den Häfen von Abu Dhabi und Doha fest.

Welche Kreuzfahrten wurden aufgrund der Situation abgesagt?
TUI Cruises musste mehrere Kreuzfahrten absagen, darunter die Wildcat Tattoo Cruise (geplanter Start am 1. Mai) und die Millennium Cruise (geplanter Start am 6. Mai). Der Start der «Mein Schiff 4» im westlichen Mittelmeer ist auf den 10. Mai verschoben. (Lesen Sie auch: ZDF Traumschiff Island: nach: Kommentarspalte gesperrt)
Welche finanziellen Auswirkungen hat die Zwangspause für TUI Cruises?
Die Zwangspause führt zu erheblichen Umsatzverlusten, da die Schiffe nicht eingesetzt werden können und bereits gebuchte Reisen storniert werden müssen. Zudem gibt es Streit mit Reisebüros über die Rückforderung von Provisionen.
Gibt es Berichte über Schutzgeldforderungen im Zusammenhang mit der «Mein Schiff 4»?
Ja, es gibt Medienberichte über mögliche «Maut»-Zahlungen von bis zu 1,7 Millionen Euro pro Schiff, die TUI Cruises leisten müsste, um die Straße von Hormus passieren zu dürfen. Die Stuttgarter Zeitung berichtete zudem von Schutzgeldforderungen.
Wann können die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» ihre Reise voraussichtlich fortsetzen?
Es ist derzeit unklar, wann die Schiffe ihre Reise fortsetzen können. Die Situation hängt von den politischen Entwicklungen im Nahen Osten und den Verhandlungen zwischen den betroffenen Parteien ab. Eine baldige Entspannung der Lage ist entscheidend.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.









