Die Möglichkeit, PayPal Google Wallet für Zahlungen zu nutzen, wird für Neukunden in Deutschland bald eingeschränkt. PayPal wird nicht mehr als neue Zahlungsoption in Google Wallet hinzugefügt werden können. Bestehende Verknüpfungen bleiben vorerst bestehen.
Symbolbild: PayPal Google Wallet (Bild: Picsum)
PayPal nicht mehr in Google Wallet: Was bedeutet das für Nutzer?
Die Entscheidung, PayPal nicht mehr als neue Zahlungsoption in Google Wallet anzubieten, bedeutet, dass Nutzer, die PayPal bisher nicht mit Google Wallet verknüpft haben, dies zukünftig nicht mehr tun können. Bestehende Verknüpfungen bleiben jedoch aktiv, sodass bereits verknüpfte Konten weiterhin für Zahlungen genutzt werden können. Nutzer, die PayPal als Zahlungsmethode in Google Wallet nutzen möchten, müssen auf Alternativen wie Kreditkarten oder andere digitale Bezahldienste zurückgreifen.
Die wichtigsten Fakten
PayPal kann nicht mehr neu mit Google Wallet in Deutschland verknüpft werden.
Bestehende Verknüpfungen bleiben aktiv.
Neue Nutzer müssen alternative Zahlungsmethoden nutzen.
Die Gründe für die Entscheidung sind nicht öffentlich bekannt.
PayPal Google Wallet: Aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Wie Bild berichtet, betrifft die Änderung zunächst nur Deutschland. Ob auch andere Länder betroffen sein werden, ist derzeit unklar. Die genauen Gründe für die Entscheidung von PayPal und Google sind nicht öffentlich bekannt. Es wird spekuliert, dass es sich um strategische Überlegungen oder vertragliche Vereinbarungen handeln könnte. Sowohl PayPal als auch Google haben sich bisher nicht detailliert zu den Hintergründen geäußert. (Lesen Sie auch: Koffer Schneller Bekommen: Diese Tricks Beschleunigen die…)
⚠️ Achtung
Nutzer, die PayPal bereits mit Google Wallet verknüpft haben, müssen derzeit nichts unternehmen. Ihre bestehenden Verknüpfungen bleiben aktiv und können weiterhin für Zahlungen genutzt werden.
Welche Alternativen gibt es zur Nutzung von PayPal in Google Wallet?
Für Nutzer, die PayPal nicht mehr neu mit Google Wallet verknüpfen können, gibt es verschiedene Alternativen, um mobile Zahlungen zu tätigen. Eine Möglichkeit ist die Nutzung von Kreditkarten, die direkt in Google Wallet hinterlegt werden können. Eine weitere Option sind andere digitale Bezahldienste wie Klarna oder giropay, die ebenfalls in Google Wallet integriert werden können. Zudem besteht die Möglichkeit, Google Pay direkt mit dem Bankkonto zu verknüpfen, um Zahlungen per Lastschrift zu ermöglichen. Die Verfügbarkeit der einzelnen Optionen kann je nach Region variieren.
Google Wallet und digitale Bezahldienste: Ein Überblick
Google Wallet ist eine digitale Geldbörse, die es Nutzern ermöglicht, verschiedene Zahlungsmethoden wie Kreditkarten, Debitkarten, Kundenkarten und Tickets an einem Ort zu speichern und für mobile Zahlungen zu nutzen. Die App ist auf Android-Geräten verfügbar und ermöglicht kontaktloses Bezahlen in Geschäften, Online-Zahlungen und das Speichern von digitalen Ausweisen. Google Wallet konkurriert mit anderen digitalen Bezahldiensten wie Apple Pay und Samsung Pay. Die Integration verschiedener Bezahldienste wie PayPal ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität und Verbreitung von Google Wallet. (Lesen Sie auch: Warum Alterskontrolle Mediathek so Nervt – die…)
Die Europäische Kommission untersucht derzeit Apples Wettbewerbspraktiken im Bereich Mobile Payment. Die Behörde wirft Apple vor, den Zugang zu der NFC-Technologie, die für kontaktloses Bezahlen verwendet wird, für Konkurrenten einzuschränken und so den Wettbewerb zu behindern. Sollte die Kommission zu dem Schluss kommen, dass Apple gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, drohen dem Unternehmen hohe Geldstrafen.
💡 Tipp
Überprüfen Sie regelmäßig die in Google Wallet hinterlegten Zahlungsmethoden, um sicherzustellen, dass diese aktuell und gültig sind. So vermeiden Sie Probleme beim Bezahlen.
Auswirkungen auf den Wettbewerb im Bereich Mobile Payment
Die Entscheidung von PayPal, sich aus der Neuverknüpfung mit Google Wallet zurückzuziehen, könnte Auswirkungen auf den Wettbewerb im Bereich Mobile Payment haben. Es ist möglich, dass andere Bezahldienste versuchen werden, die entstandene Lücke zu füllen und ihre Integration in Google Wallet zu verstärken. Für Nutzer bedeutet dies möglicherweise eine größere Auswahl an alternativen Zahlungsmethoden. Ob sich die Änderung langfristig auf die Marktanteile der einzelnen Bezahldienste auswirken wird, bleibt abzuwarten. (Lesen Sie auch: Schufa Score ohne Anmeldung: So Schätzen Sie…)
Symbolbild: PayPal Google Wallet (Bild: Picsum)
Die Bedeutung von Mobile Payment nimmt stetig zu. Laut Handelsblatt nutzen immer mehr Menschen in Deutschland die Möglichkeit, mit dem Smartphone oder der Smartwatch zu bezahlen. Dies liegt unter anderem an der Bequemlichkeit und Schnelligkeit der kontaktlosen Zahlungen. Auch die zunehmende Verbreitung von NFC-fähigen Geräten trägt zur steigenden Akzeptanz von Mobile Payment bei.
Wie geht es weiter mit PayPal und Google Wallet?
Die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen PayPal und Google Wallet ist derzeit ungewiss. Es ist möglich, dass die Unternehmen in Zukunft eine neue Vereinbarung treffen und PayPal wieder als neue Zahlungsoption in Google Wallet anbieten wird. Bis dahin müssen Nutzer, die PayPal neu nutzen möchten, auf alternative Zahlungsmethoden zurückgreifen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und welche Auswirkungen die Änderung auf den Markt für mobile Zahlungen haben wird. Die Entwicklungen im Bereich digitaler Bezahldienste bleiben dynamisch, und es ist zu erwarten, dass es in Zukunft weitere Veränderungen und Innovationen geben wird.
Girocard Kontaktlos ist in Deutschland so beliebt wie nie zuvor. Immer mehr Menschen nutzen die Girocard, um bargeldlos zu bezahlen, selbst für kleine Beträge. Dies führt zu einem Rückgang des durchschnittlichen Transaktionsbetrags und unterstreicht die Bedeutung eines unabhängigen deutschen Zahlungssystems. Kontaktloses Bezahlen wird zunehmend zum Standard, da fast neun von zehn Zahlungen auf diese Weise abgewickelt werden.
Symbolbild: Girocard Kontaktlos (Bild: Pexels)
Die wichtigsten Fakten
Im Jahr 2025 wurden rund 8,3 Milliarden Bezahlvorgänge mit der Girocard gezählt.
Der durchschnittliche Betrag pro Girocard-Zahlung sank 2025 auf 37,25 Euro.
Fast 90 Prozent der Girocard-Zahlungen erfolgen kontaktlos.
Deutschland verfügt über rund 1,34 Millionen Bezahlterminals im Einzelhandel, die kontaktloses Bezahlen ermöglichen.
Unternehmen:
Euro Kartensysteme
Umsatz:
308 Milliarden Euro (gesamt mit Girocard)
Veränderung zum Vorjahr:
+0,4 Prozent
Branche:
Finanzdienstleistungen
Bargeldloses Bezahlen auf dem Vormarsch: Ein Überblick
Das bargeldlose Bezahlen mit der Girocard erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Laut einer Meldung von Stern verzeichnete Euro Kartensysteme im vergangenen Jahr rund 8,3 Milliarden Bezahlvorgänge mit der Plastikkarte. Dies entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2024. Die Girocard behauptet damit ihre Marktführerschaft und unterstreicht die Bedeutung eines eigenständigen deutschen Zahlungssystems im europäischen Kontext.
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Akzeptanz der Girocard auch bei kleineren Beträgen. Ob in der Bäckerei, am Kiosk oder am Automaten: Immer häufiger wird die Girocard, die landläufig oft noch als «EC-Karte» bezeichnet wird, für Bagatellbeträge eingesetzt. Dies spiegelt sich im sinkenden Durchschnittsbetrag wider, der mit der Girocard beglichen wird. Im Jahr 2024 lag dieser Betrag mit 38,85 Euro erstmals unter der 40-Euro-Marke, und 2025 wurde mit 37,25 Euro ein neuer Tiefstand erreicht.
Die gesamten Umsätze mit der Girocard beliefen sich nach Angaben von Euro Kartensysteme im vergangenen Jahr auf rund 308 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (307 Mrd. Euro) entspricht.
Parallel dazu hat sich das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard etabliert. Inzwischen werden fast neun von zehn Zahlungen kontaktlos abgewickelt. Im Dezember erreichte der Anteil dieser Zahlungen mit 88,5 Prozent einen neuen Höchstwert (Vorjahr: 86,8 Prozent). Laut Euro Kartensysteme ist das kontaktlose Bezahlen technisch an fast allen der mittlerweile gut 1,34 Millionen Bezahlterminals im Einzelhandel möglich.
Kontaktloses Bezahlen funktioniert mit Girocards und Kreditkarten, die einen sogenannten NFC-Chip (Near Field Communication) besitzen. Alternativ kann auch mit einem Smartphone oder einer Smartwatch bezahlt werden, die Dienste wie Apple Pay und Google Pay unterstützen. Die Daten zur Abwicklung der Bezahlung werden dann verschlüsselt mit dem Terminal an der Kasse ausgetauscht, sobald die Karte oder das mobile Gerät in die Nähe des Geräts gehalten wird. (Lesen Sie auch: Mattel Aktie im Freien Fall: Was Steckt…)
📌 Hintergrund
Die Abkürzung «EC-Karte» ist historisch bedingt. Früher war die Eurocheque-Karte (EC-Karte) weit verbreitet. Obwohl diese Kartenform nicht mehr existiert, hat sich der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch für Girocards gehalten.
Was bedeutet das für Verbraucher und den Einzelhandel?
Die zunehmende Verbreitung des bargeldlosen Bezahlens mit der Girocard und insbesondere die Popularität von Girocard Kontaktlos hat sowohl für Verbraucher als auch für den Einzelhandel erhebliche Auswirkungen. Für Verbraucher bedeutet dies vor allem mehr Komfort und Schnelligkeit beim Bezahlen. Das lästige Kramen nach Kleingeld entfällt, und der Bezahlvorgang wird durch das kontaktlose Verfahren deutlich beschleunigt. Dies ist besonders in Situationen von Vorteil, in denen es schnell gehen muss, beispielsweise beim Bäcker oder am Kiosk.
Für den Einzelhandel bietet die Akzeptanz von Girocard-Zahlungen, insbesondere der kontaktlosen Variante, ebenfalls Vorteile. Studien haben gezeigt, dass bargeldlose Zahlungen tendenziell zu höheren Umsätzen führen, da Kunden eher bereit sind, auch kleinere Beträge mit Karte zu begleichen. Zudem reduziert sich der Aufwand für die Bargeldverwaltung, was insbesondere für Unternehmen mit hohem Kundenaufkommen relevant ist.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Einige Verbraucherschützer warnen vor einem möglichen Verlust der Kontrolle über die eigenen Ausgaben, wenn bargeldlose Zahlungen zur Gewohnheit werden. Zudem bestehen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, da bei jeder Transaktion Daten erfasst werden, die potenziell für personalisierte Werbung oder andere Zwecke genutzt werden könnten. Es ist daher wichtig, sich der Vor- und Nachteile bewusst zu sein und verantwortungsvoll mit bargeldlosen Zahlungsmitteln umzugehen.
Wie funktioniert Girocard kontaktlos im Detail?
Die Funktionsweise von Girocard Kontaktlos basiert auf der Near Field Communication (NFC)-Technologie. NFC ermöglicht die drahtlose Datenübertragung über kurze Distanzen. Um kontaktlos zu bezahlen, muss der Kunde seine Girocard oder sein Smartphone/Smartwatch mit aktivierter Bezahlfunktion (z.B. Apple Pay oder Google Pay) lediglich in die Nähe des Bezahlterminals halten. Die Daten werden dann verschlüsselt übertragen, und die Zahlung wird autorisiert.
Bei Beträgen unter 50 Euro ist in der Regel keine PIN-Eingabe erforderlich. Bei höheren Beträgen muss die PIN eingegeben werden, um die Zahlung zu bestätigen. Dies dient der Sicherheit und soll Missbrauch verhindern. Die NFC-Technologie ist so konzipiert, dass die Datenübertragung nur über eine sehr kurze Distanz möglich ist, um das Risiko von unbefugtem Auslesen der Kartendaten zu minimieren. Dennoch ist es ratsam, seine Girocard oder sein Smartphone/Smartwatch stets im Auge zu behalten, um sich vor Diebstahl und Missbrauch zu schützen. (Lesen Sie auch: Reichsten der Welt: So Unvorstellbar ist Ihr…)
Ein weiterer Aspekt der Sicherheit ist die sogenannte «Offline-PIN». Diese Funktion ermöglicht es, auch bei vorübergehender fehlender Verbindung zum Bankrechenzentrum eine Zahlung durchzuführen. Die PIN wird dabei direkt auf der Karte geprüft, ohne dass eine Online-Verbindung erforderlich ist. Dies erhöht die Zuverlässigkeit des kontaktlosen Bezahlens, insbesondere in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung.
📊 Marktdaten
Laut einer Studie der Deutschen Bundesbank aus dem Jahr 2023 bevorzugen rund 60 Prozent der Deutschen weiterhin das Bezahlen mit Bargeld. Allerdings ist der Anteil der bargeldlosen Zahlungen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, insbesondere bei jüngeren Menschen.
Girocard Kontaktlos im internationalen Vergleich
Deutschland hinkte im Bereich des bargeldlosen Bezahlens lange Zeit anderen europäischen Ländern hinterher. In Skandinavien beispielsweise ist das Bezahlen mit Karte oder Smartphone schon seit vielen Jahren Standard. Auch in Großbritannien und den Niederlanden ist der Anteil der bargeldlosen Zahlungen deutlich höher als in Deutschland. Dies lag unter anderem an der traditionellen Vorliebe der Deutschen für Bargeld und an Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes.
In den letzten Jahren hat sich die Situation jedoch deutlich verändert. Die zunehmende Verbreitung von Girocard Kontaktlos und die Akzeptanz mobiler Bezahldienste haben dazu geführt, dass Deutschland im europäischen Vergleich aufgeholt hat. Laut einer Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) aus dem Jahr 2024 liegt der Anteil der bargeldlosen Zahlungen in Deutschland mittlerweile über dem europäischen Durchschnitt. Dies ist vor allem auf die Bemühungen der Banken und des Einzelhandels zurückzuführen, die Infrastruktur für bargeldloses Bezahlen auszubauen und das Vertrauen der Verbraucher in diese Technologie zu stärken.
Auch im Vergleich zu den USA gibt es Unterschiede. Während in den USA Kreditkarten eine dominierende Rolle spielen, ist in Deutschland die Girocard das wichtigste bargeldlose Zahlungsmittel. Dies liegt unter anderem an den unterschiedlichen Bankensystemen und an der stärkeren Regulierung des Kreditkartenmarktes in Deutschland. Zudem genießen deutsche Bankkunden einen hohen Schutz vor Missbrauch und Betrug, was das Vertrauen in die Girocard stärkt.
Symbolbild: Girocard Kontaktlos (Bild: Pexels)
Welche Risiken birgt das kontaktlose Bezahlen?
Obwohl Girocard Kontaktlos viele Vorteile bietet, birgt es auch gewisse Risiken. Ein Hauptrisiko ist der unbefugte Zugriff auf die Kartendaten durch Dritte. Kriminelle könnten versuchen, die Daten während der Übertragung abzufangen oder die Karte zu stehlen und damit unbefugt Zahlungen durchzuführen. Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, ist es wichtig, seine Girocard stets im Auge zu behalten und PIN-Eingaben sorgfältig zu verdecken. (Lesen Sie auch: Berufswechsel mit 40: Expertin rät: «Sich bei…)
Ein weiteres Risiko ist die sogenannte «Skimming»-Methode, bei der Kriminelle spezielle Geräte verwenden, um die Kartendaten aus der Ferne auszulesen. Um sich davor zu schützen, sollten Verbraucher ihre Girocard in einer speziellen Schutzhülle aufbewahren, die das Auslesen der Daten verhindert. Zudem ist es ratsam, regelmäßig die Kontoauszüge zu überprüfen und verdächtige Transaktionen umgehend der Bank zu melden.
Die Banken haben jedoch auch Maßnahmen ergriffen, um das Risiko von Missbrauch zu minimieren. So gibt es beispielsweise Limits für kontaktlose Zahlungen ohne PIN-Eingabe. Zudem haften die Banken in der Regel für Schäden, die durch unbefugte Transaktionen entstehen, sofern der Kunde nicht grob fahrlässig gehandelt hat. Es ist daher wichtig, sich über die Sicherheitsbestimmungen der eigenen Bank zu informieren und diese zu beachten.
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt sich ebenfalls für die Sicherheit von Kartenzahlungen ein und arbeitet an der Entwicklung von einheitlichen Sicherheitsstandards für den europäischen Zahlungsverkehr.
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Häufig gestellte Fragen
Wie sicher ist das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard?
Das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard gilt als sicher, da die Daten verschlüsselt übertragen werden und es Limits für Zahlungen ohne PIN-Eingabe gibt. Dennoch ist es wichtig, aufmerksam zu sein und die Karte vor unbefugtem Zugriff zu schützen. (Lesen Sie auch: Lufthansa Streik am Donnerstag: Droht das Flugchaos?)
Welche Technologie steckt hinter dem kontaktlosen Bezahlen?
Die Technologie hinter dem kontaktlosen Bezahlen ist die Near Field Communication (NFC). NFC ermöglicht die drahtlose Datenübertragung über kurze Distanzen, wodurch ein schneller und bequemer Bezahlvorgang ermöglicht wird.
Kann ich mit meiner alten EC-Karte auch kontaktlos bezahlen?
Ob eine ältere EC-Karte kontaktloses Bezahlen unterstützt, hängt davon ab, ob sie mit einem NFC-Chip ausgestattet ist. Dies ist in der Regel auf der Karte vermerkt. Andernfalls kann eine neue Girocard bei der Bank beantragt werden.
Welche Vorteile bietet das kontaktlose Bezahlen für Händler?
Für Händler bietet das kontaktlose Bezahlen schnellere Transaktionen, geringeren Aufwand für Bargeldverwaltung und potenziell höhere Umsätze, da Kunden eher bereit sind, auch kleine Beträge bargeldlos zu begleichen.
Was passiert, wenn meine Girocard gestohlen wird?
Im Falle eines Diebstahls sollte die Girocard umgehend bei der Bank gesperrt werden. Zudem ist es ratsam, die Kontoauszüge regelmäßig zu überprüfen und verdächtige Transaktionen der Bank zu melden.
Fazit
Die zunehmende Verbreitung von Girocard Kontaktlos ist ein deutliches Zeichen für den Wandel im deutschen Zahlungsverkehr. Bargeldloses Bezahlen wird immer selbstverständlicher, und die Vorteile für Verbraucher und Einzelhandel liegen auf der Hand. Es ist jedoch wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein und verantwortungsvoll mit dieser Technologie umzugehen. Die Banken und die Politik sind gefordert, die Sicherheit des bargeldlosen Bezahlens weiter zu verbessern und das Vertrauen der Verbraucher in diese Technologie zu stärken. Die Entwicklung zeigt, dass sich Deutschland langsam aber sicher von der Bargeld-Nation zu einem modernen, digitalisierten Zahlungsmarkt wandelt.
Bargeldlos bezahlen in Europa wird zunehmend zur Norm, da immer mehr Länder die Akzeptanz von Bargeld einschränken oder alternative Zahlungsmethoden fördern. Diese Entwicklung betrifft sowohl den Einzelhandel als auch die Gastronomie und den Dienstleistungssektor. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der Bekämpfung von Steuerhinterziehung bis hin zur Effizienzsteigerung im Zahlungsverkehr. Bargeldlos Bezahlen Europa steht dabei im Mittelpunkt.
Symbolbild: Bargeldlos Bezahlen Europa (Bild: Pexels)
Der Trend zur bargeldlosen Zahlung in Europa
Der Trend zur bargeldlosen Zahlung in Europa ist unverkennbar. Länder wie Schweden und die Niederlande sind Vorreiter dieser Entwicklung, aber auch in anderen Staaten wie Dänemark, Norwegen und Großbritannien gewinnt das bargeldlose Bezahlen immer mehr an Bedeutung. Sogar in Deutschland, das traditionell eher bargeldorientiert ist, steigt die Akzeptanz von Kartenzahlungen und mobilen Bezahldiensten stetig an. (Lesen Sie auch: Wechseljahre Herz: So Schützen Sie Ihr Herzrisiko!)
Die wichtigsten Fakten
Schweden und die Niederlande sind Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen.
In einigen Ländern gibt es Obergrenzen für Barzahlungen.
Mobile Bezahldienste und Kreditkarten gewinnen an Bedeutung.
Die Corona-Pandemie hat den Trend zum bargeldlosen Bezahlen verstärkt.
Welche Vorteile bietet bargeldloses Bezahlen?
Bargeldloses Bezahlen bietet eine Reihe von Vorteilen. Es ist hygienischer, da kein direkter Kontakt mit Bargeld erforderlich ist. Es ist bequemer, da man kein Bargeld mit sich führen muss und Transaktionen schneller abgewickelt werden können. Zudem kann bargeldloses Bezahlen die Sicherheit erhöhen, da das Risiko von Diebstahl oder Verlust von Bargeld reduziert wird. Darüber hinaus ermöglicht es eine bessere Nachverfolgbarkeit von Zahlungsströmen, was zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung beitragen kann.
Aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Ländern
In Schweden ist die Nutzung von Bargeld bereits stark zurückgegangen. Viele Geschäfte und Restaurants akzeptieren dort überhaupt kein Bargeld mehr. Stattdessen werden Kreditkarten, Debitkarten und mobile Bezahldienste wie Swish bevorzugt. Laut der schwedischen Reichsbank ist der Bargeldumlauf in den letzten Jahren deutlich gesunken. Auch in den Niederlanden ist die Akzeptanz von Bargeld gering. Viele Geschäfte bevorzugen Kartenzahlungen und bieten oft keine Möglichkeit zur Barzahlung an. (Lesen Sie auch: Glatteis Unfall Schmerzensgeld: Ihre Rechte nach dem…)
In Dänemark und Norwegen ist die Situation ähnlich. Auch dort werden Kartenzahlungen und mobile Bezahldienste immer beliebter. In Großbritannien hat die Corona-Pandemie den Trend zum bargeldlosen Bezahlen noch verstärkt. Viele Geschäfte ermutigten ihre Kunden, bargeldlos zu bezahlen, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Wie die britische Regierung mitteilte, wurde das Limit für kontaktlose Zahlungen auf 100 Pfund angehoben, um den bargeldlosen Zahlungsverkehr weiter zu fördern.
📌 Hintergrund
Die Europäische Zentralbank (EZB) fördert ebenfalls die Entwicklung hin zu einem effizienteren und sichereren Zahlungsverkehr. Die EZB arbeitet an der Einführung eines digitalen Euro, der als Ergänzung zum Bargeld dienen soll. (Lesen Sie auch: Altern Bewegung: So Beeinflusst schon Wenig Aktivität)
Deutschland: Ein Nachzügler?
Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist Deutschland eher ein Nachzügler beim bargeldlosen Bezahlen. Traditionell wird hier Bargeld immer noch sehr geschätzt. Allerdings hat sich auch in Deutschland in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen. Immer mehr Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kartenzahlungen, und auch mobile Bezahldienste wie Apple Pay und Google Pay gewinnen an Bedeutung. Laut einer Studie der Deutschen Bundesbank ist der Anteil der Barzahlungen in Deutschland zwar immer noch hoch, aber er ist in den letzten Jahren gesunken.
Ausblick: Wie geht es weiter?
Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen in Europa wird sich voraussichtlich fortsetzen. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch beschleunigt. Immer mehr Menschen erkennen die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens und nutzen alternative Zahlungsmethoden. Auch die technologische Entwicklung spielt eine wichtige Rolle. Mobile Bezahldienste werden immer benutzerfreundlicher und sicherer, was ihre Akzeptanz weiter erhöhen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die einzelnen Länder in Europa in Zukunft positionieren werden. Einige Länder werden möglicherweise noch stärker auf bargeldlose Zahlungssysteme setzen, während andere möglicherweise einen stärkeren Fokus auf den Erhalt des Bargelds legen werden. Wie Bild berichtet, ist der Wandel jedoch unaufhaltsam. (Lesen Sie auch: Wetterregeln Februar: Was verrät ein Nasser Wirklich?)
Symbolbild: Bargeldlos Bezahlen Europa (Bild: Pexels)
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Vielleicht hast du in den letzten Monaten irgendwo den Namen „wero“ gelesen und dich gefragt, ob das jetzt wirklich „das neue PayPal aus Europa“ sein soll.
Oder deine Bank-App hat dir plötzlich einen neuen Button eingeblendet – und du warst unsicher, ob du das wirklich brauchst. Genau da setzen wir an.
In diesem Ratgeber schauen wir uns den Wero Bezahldienst ganz entspannt, aber gründlich an: Was ist wero, wie funktioniert es, wie sicher ist das Ganze – und wann lohnt es sich für dich oder dein Business wirklich?
Was ist wero – kurz erklärt
Wero ist ein europäischer, mobiler Zahlungsdienst, der von der European Payments Initiative (EPI) getragen wird. Ziel ist es, ein einheitliches, unabhängiges Bezahlverfahren in Europa zu schaffen, das nicht von US-Anbietern wie PayPal, Visa, Mastercard oder Apple Pay abhängt.
Dabei ist wero kein komplett neues Universum, sondern eher eine Weiterentwicklung und Zusammenführung bestehender Systeme. Laut öffentlich zugänglichen Informationen gilt wero als Nachfolger oder Ablösung nationaler Dienste wie:
Giropay (Deutschland)
Paylib (Frankreich)
iDEAL (Niederlande)
Payconiq (Belgien, Luxemburg)
Wer steckt dahinter?
Hinter wero stehen viele große europäische Banken und Bankengruppen, unter anderem:
Sparkassen-Finanzgruppe und Volks- und Raiffeisenbanken
Deutsche Bank, ING und weitere große Institute
zahlreiche Banken in Frankreich, Belgien und anderen Ländern
Die technische Grundlage ist SEPA Instant Credit Transfer, also die europaweite Echtzeitüberweisung im Euro-Zahlungsraum. Damit sollen Zahlungen innerhalb weniger Sekunden direkt von Konto zu Konto laufen – ohne zwischengeschaltete ausländische Zahlungsplattformen.
In welchen Ländern ist wero aktiv?
Zum Start wurde wero 2024 zunächst in Deutschland, Belgien und Frankreich ausgerollt. Weitere Länder wie Luxemburg und die Niederlande folgen schrittweise, unter anderem, weil der niederländische Dienst iDEAL ab 2026 in wero überführt werden soll.
Damit richtet sich wero von Anfang an an Nutzerinnen und Nutzer, die in Europa leben, Euro nutzen und häufig online oder mobil bezahlen.
Eine sehr gute, laufend aktualisierte Übersicht zur Entwicklung findest du auch im Wikipedia-Artikel zu Wero.
Wie funktioniert der Wero Bezahldienst im Alltag?
Damit du besser einschätzen kannst, ob du wero brauchst, schauen wir uns erst einmal an, wie du den Dienst ganz praktisch nutzt.
Grundidee: wero ist kein extra Konto, sondern eine Art Schicht „oben drauf“ auf deinem bestehenden Girokonto. Die Zahlungen laufen als Echtzeitüberweisungen direkt über dein Bankkonto, aber du startest sie bequem mit:
deiner Handynummer,
deiner E-Mail-Adresse oder
einem QR-Code.
Nutzung über deine Banking-App
In vielen Fällen ist wero direkt in deiner bestehenden Banking-App integriert, zum Beispiel in Apps von Sparkassen oder Volks- und Raiffeisenbanken. Du musst dann oft nur:
In der App den Bereich „wero“ oder „Geld senden“ aktivieren
Nutzungsbedingungen bestätigen
Eine Handynummer oder E-Mail aus deinem Telefonbuch auswählen
Betrag eingeben und TAN / Freigabe durchführen
Andere Banken nutzen eine separate wero-App, die du zusätzlich installierst. Diese App ist mit deinem Bankkonto verbunden und nutzt ebenfalls Echtzeitüberweisungen
Was passiert im Hintergrund?
Auch wenn du nur kurz tippst und bestätigst, laufen im Hintergrund einige Dinge gleichzeitig ab:
Deine Bank prüft den Auftrag und führt eine Echtzeitüberweisung aus
Das Geld wird innerhalb von maximal 10 Sekunden auf das Konto des Empfängers gebucht
Beide Banken kommunizieren über das SEPA-Instant-System
Du siehst die Bewegung sofort in deinem Kontoauszug
Dadurch fühlt sich wero ähnlich unkompliziert an wie PayPal „Freunde & Familie“, nur dass das Geld direkt von Konto zu Konto geht – ohne zwischengeschaltetes Wallet eines Drittanbieters.
Online bezahlen mit wero
Noch relativ neu ist die Möglichkeit, in Online-Shops mit wero zu bezahlen. Der Rollout startete im Herbst 2025 in Deutschland mit ersten großen Händlern und Zahlungsdienstleistern.
Je nach Gerät läuft das so:
Am Smartphone: Du wählst an der Kasse „wero“ als Zahlart. Dann wirst du in deine Banking- oder wero-App geleitet, bestätigst die Zahlung – fertig.
Am PC oder Laptop: Im Shop erscheint ein QR-Code, den du mit deiner Banking-App scannst. Die App zeigt dir den Betrag, du bestätigst, und in Sekunden ist die Zahlung erledigt.
Wichtige Meilensteine von wero (Zeitleiste)
Damit du siehst, wie schnell sich das Thema entwickelt, hier eine kompakte Timeline der wichtigsten Etappen.
Jahr / Monat
Meilenstein
Bedeutung für dich als Nutzer:in
Juli 2024
Offizieller Start von wero in DE, FR, BE
Erste Handy-zu-Handy-Zahlungen zwischen Konten in Echtzeit
Nov 2024
Ausbau der App, erste Pilotprojekte im E-Commerce
Online-Bezahlen wird getestet, aber noch nicht breit verfügbar
Anfang 2025
Über 40 Mio. registrierte Nutzer in Europa
wero wird zur ernstzunehmenden Alternative im P2P-Bereich
Sommer 2025
Weitere Banken – z.B. ING – integrieren wero
Mehr Kund:innen können direkt über ihre gewohnte Banking-App zahlen
Nov 2025
Start der Online-Bezahlfunktion in Deutschland mit ersten großen Händlern
wero taucht in immer mehr Online-Shops als Zahlart auf
Ab 2026
Integration von iDEAL in wero (Niederlande)
Noch mehr Nutzer und Händler, vor allem im niederländischen Markt
Du siehst: wero ist kein Mini-Projekt, sondern ein mehrjähriger europäischer Umbau im Zahlungsverkehr, der schrittweise mehr Funktionen und Länder umfasst.
Welche Banken machen mit?
Ein wichtiger Punkt ist natürlich: Kann ich wero überhaupt nutzen – und wenn ja, mit welcher Bank?
Laut öffentlich einsehbaren Informationen bieten europaweit bereits rund 900 Finanzinstitute wero bzw. die zugrunde liegende Infrastruktur an. In Deutschland gehören dazu insbesondere:
Sparkassen
Volks- und Raiffeisenbanken
einzelne Sparda- und PSD-Banken
Postbank und weitere Institute
zunehmend auch Direktbanken wie ING
So findest du heraus, ob deine Bank wero unterstützt
Banking-App öffnen Schau im Menü nach Punkten wie „Geld senden“, „Echtzeitüberweisung“, „wero“ oder „Mobile Zahlungen“.
Webseite deiner Bank Viele Banken haben inzwischen eigene Infoseiten zu wero, oft im Bereich „Bezahlverfahren“ oder „Digitales Bezahlen“.
Support fragen Wenn du nichts findest, frag kurz im Chat oder telefonisch nach „unterstützen Sie wero?“.
Da wero schrittweise ausgerollt wird, kann es gut sein, dass deine Bank zwar grundsätzlich dabei ist, aber bestimmte Funktionen (z.B. Online-Zahlungen) erst nach und nach freischaltet.
Wofür kannst du wero heute schon nutzen?
Aktuell bietet wero vor allem drei große Anwendungsfälle, die im Alltag wirklich praktisch sein können.
1. Geld senden zwischen Freunden & Familie
Das ist der klassische Einstieg in wero:
Essen gehen und die Rechnung teilen
Gemeinsame Geschenke im Freundeskreis
Kleine Beträge unter Nachbarn oder in der Familie
Du wählst einfach den Kontakt über Telefonnummer oder E-Mail-Adresse aus und sendest das Geld in Echtzeit. Kein mühsames IBAN-Abtippen mehr.
Praktisch dabei:
Geld ist in Sekunden da
Du siehst die Zahlung direkt im Konto
Für private Nutzer fallen im Rahmen der neuen EU-Regeln für Echtzeitüberweisungen in der Regel keine zusätzlichen Gebühren an.
2. Online-Shopping
Seit Ende 2025 beginnt wero, im E-Commerce sichtbarer zu werden. Erste größere Händler in Deutschland – etwa aus den Bereichen Tickets, Sportartikel, Drogerie und Baumarkt – bieten wero als Zahlart an, weitere sollen folgen.
Vorteile für dich als Käufer:
Zahlung direkt vom Konto, ohne Kreditkarte
Du musst kein extra Wallet aufladen
Keine zusätzliche Registrierung bei einem US-Zahlungsdienst
Aber: Ein echter Käuferschutz wie bei PayPal ist derzeit noch nicht vollumfänglich integriert. Für heikle Käufe bei unbekannten Händlern solltest du daher weiterhin gut abwägen, ob z.B. Kreditkarte mit Chargeback-Recht oder PayPal sinnvoller sind. Eine Bezahloption mit Käuferschutz ist zwar laut Ankündigungen geplant, aber noch im Aufbau
3. Wero für Solo-Selbstständige
Gerade für Solo-Selbstständige, Nachhilfelehrer:innen, Coaches oder kleine Freelancer kann wero spannend sein:
Kund:innen können per Handy-Nummer in Echtzeit zahlen
Du siehst sofort, ob das Geld eingegangen ist
Kein Kartenlesegerät und keine Bargeldkasse nötig
Einige Banken bewerben wero explizit als einfache Lösung für Selbstständige mit kleineren Beträgen, etwa bei Hausbesuchen oder Kursen.
Vor- und Nachteile im Vergleich zu PayPal & Co.
Um den Wero Bezahldienst im Vergleich zu anderen Bezahlarten fair einzuordnen, schauen wir uns die wichtigsten Plus- und Minuspunkte an.
Vorteile von wero
1. Direkt von Konto zu Konto Es gibt kein zwischengeschaltetes Guthaben-Wallet. Das reduziert Komplexität und sorgt dafür, dass du dein Geld direkt auf deinem Konto siehst.
2. Echtzeit statt 1–2 Tage Durch SEPA-Echtzeitüberweisung dauert der Transfer üblicherweise weniger als 10 Sekunden – auch am Wochenende und an Feiertagen.
3. Europäische Lösung („Made in Europe“) Daten und Zahlungsflüsse bleiben im europäischen Rechtsraum, unterliegen EU-Verordnungen und europäischen Datenschutzstandards. Das ist gerade für datensensible Nutzer:innen und Unternehmen ein Pluspunkt.Wikipedia+2epicompany.eu+2
4. Händlerkosten tendenziell niedriger Analysen und Berichte deuten darauf hin, dass die Gebühren für Händler bei wero im E-Commerce meist unter den Kosten üblicher Karten-Zahlungen und deutlich unter denen von PayPal liegen. Das kann langfristig sogar positive Auswirkungen auf Preise oder Margen haben.
5. Einfache Nutzung über bekannte Banking-Apps Viele Nutzer:innen vertrauen ihrer Bank-App ohnehin. Wenn wero dort integriert ist, musst du kein weiteres Konto anlegen und keine neue Marke kennenlernen.
2. Kein vollwertiger Käuferschutz (Stand jetzt) Im Gegensatz zu PayPal gibt es aktuell noch keinen etablierten, umfassenden Käuferschutzmechanismus. Streitfälle bleiben daher eher klassische Bank-/Zivilrechtsthemen, was für viele Verbraucher weniger komfortabel ist.
3. Smartphone-Pflicht wero ist stark auf Smartphones und Mobile Banking zugeschnitten. Wer kein Smartphone nutzt oder kein Online-Banking hat, kann wero praktisch nicht verwenden.
4. Gewöhnungseffekt Viele Menschen sind seit Jahren an PayPal, Kreditkarten oder „Kauf auf Rechnung“ gewöhnt. Ein neues System braucht Zeit, bis es im Alltag „normal“ wirkt – das ist eher ein psychologischer als ein technischer Punkt.
Sicherheit, Kosten und Datenschutz
Gerade bei einem Bezahldienst willst du genau wissen, wie sicher das Ganze ist und welche Kosten entstehen.
Wie sicher ist wero?
wero nutzt die bestehenden Sicherheitsmechanismen deiner Bank:
Echtzeitüberweisung über regulierte Bankinfrastruktur
Die zugrunde liegende Echtzeitüberweisung (SEPA Instant / Echtzeitüberweisung) ist als reguliertes Bankprodukt im EU-Recht verankert und muss strenge Anforderungen an Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit erfüllen.
Was kostet wero?
Für Privatkund:innen gilt:
Seit Anfang 2025 dürfen Echtzeitüberweisungen innerhalb des EWR keine Extra-Gebühren mehr kosten, wenn ein Zahlungsdienstleister ansässig ist
Damit haben viele Banken ihre Gebühren für Echtzeitüberweisungen gestrichen; wero-Transaktionen sind für Endkund:innen in der Praxis meist kostenlos.
Für Händler und Geschäftskunden:
Sie zahlen eine Gebühr an ihren Payment Service Provider oder Acquirer
Erste Einschätzungen zeigen: Gebühren liegen oft unter Kredit-/Debitkarten und deutlich unter PayPal-Gebühren, was wero für Händler wirtschaftlich attraktiv macht.
Datenschutz
Ein großer Pluspunkt: wero läuft ohne amerikanische Großkonzerne im Hintergrund. Daten und Zahlungsströme bleiben im europäischen Rechtsraum und fallen unter die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Für Händler – egal ob kleiner Online-Shop oder großer Konzern – ist die spannende Frage: Lohnt es sich, wero als Zahlart anzubieten?
Wie funktioniert die Anbindung?
wero arbeitet im klassischen Vier-Parteien-Modell:
Kunde mit Bank / Banking-App
Händler
Acquirer bzw. Zahlungsdienstleister
Banken im Hintergrund
Der Händler bindet wero nicht direkt an, sondern wie gewohnt über seinen Payment Service Provider (PSP) oder Acquirer. Erste PSPs, die wero integrieren oder integrieren wollen, sind etwa große europäische Zahlungsdienstleister, die ohnehin Kartenzahlungen und andere Methoden bündeln.
Vorteile für Händler
Geringere Kosten im Vergleich zu Karten oder PayPal
Sofortige Gutschrift auf dem Konto (Cashflow-Vorteil)
Europäische Lösung, die gut zu Datenschutz-Argumenten passt
Kein Chargeback-Risiko wie bei Kreditkarten (was für Händler positiv, für Kunden aber ein Nachteil sein kann)
Aktueller Status
Ende 2025 ist wero im E-Commerce noch auf eine wachsende, aber begrenzte Anzahl von Händlern fokussiert. Geplant ist, dass bis Ende 2025 deutlich mehr große Händler in Deutschland und anderen Ländern hinzukommen und ab 2026 durch Integration von iDEAL vor allem in den Niederlanden starke Verbreitung erreicht wird.
Für Händler kann es sich deshalb schon jetzt lohnen, wero als zusätzliche Option anzubieten – gerade wenn sie viele Kund:innen aus Europa haben und Kartengebühren reduzieren wollen.
Für wen lohnt sich wero besonders?
Nicht jede:r braucht sofort einen neuen Bezahldienst. Deshalb ist es sinnvoll, kurz zu schauen, für wen wero besonders attraktiv ist.
Wero ist spannend für dich, wenn …
du regelmäßig Geld unter Freunden und Familie hin- und herschiebst
du keine Lust auf IBAN-Abtippen hast und lieber mit Telefonnummer arbeitest
du Wert auf europäische Lösungen und Datenschutz legst
du Online-Banking und dein Smartphone ohnehin ständig nutzt
du als Solo-Selbstständige:r schnell und einfach bezahlt werden möchtest
Wero ist (noch) weniger spannend, wenn …
du hauptsächlich außerhalb Europas einkaufst oder Geld sendest
du stark auf Käuferschutz angewiesen bist, z.B. bei vielen Käufen bei unbekannten Shops
du lieber mit Kreditkarten-Bonusprogrammen arbeitest
du kein Smartphone oder kein Online-Banking nutzt
Gerade als Privatperson kannst du wero aber ohne großes Risiko einfach zusätzlich aktivieren. Du musst nicht sofort alle anderen Bezahlwege ersetzen – du fügst nur eine weitere Option hinzu, die in bestimmten Situationen sehr praktisch ist.
Schritt-für-Schritt: So startest du mit wero
Wenn du wero ausprobieren möchtest, kannst du in wenigen Schritten loslegen.
1. Prüfen, ob deine Bank wero anbietet
Banking-App öffnen
Im Menü nach „wero“, „Geld senden“ oder „Echtzeitüberweisung“ suchen
Alternativ kurz auf der Website deiner Bank nach „wero“ suchen oder im Support fragen
2. wero in der App aktivieren
Typischer Ablauf (Details können je nach Bank leicht abweichen):
Menüpunkt „wero aktivieren“ oder ähnliches auswählen
Kleine Testzahlung an eine vertraute Person (z.B. 1 €)
Empfänger sieht das Geld in der Regel sofort
Du erkennst direkt, wie sich der Prozess anfühlt
4. Später: Online-Zahlungen ausprobieren
Wenn du das nächste Mal in einem Shop „wero“ siehst:
wero als Zahlungsart auswählen
am Smartphone direkt bestätigen oder am PC den QR-Code scannen
Zahlung freigeben – fertig
Ausblick: Wohin entwickelt sich wero?
wero ist Stand Ende 2025 noch mitten in der Aufbauphase, aber die Richtung ist klar.
Geplante bzw. angekündigte Entwicklungen:
Stärkere Verbreitung im Handel – sowohl online als auch perspektivisch im stationären Bereich
Integration nationaler Systeme wie iDEAL und weiterer Banken in Europa, u.a. durch neue Bankbeitritte und Allianzen mit anderen Zahlungssystemen
Erweiterung um Services wie Abo-Zahlungen, Ratenkauf, Loyalty-Programme und eventuell Varianten mit Käuferschutz für besonders sensible Käufe
Parallel dazu verschärfen neue EU-Regeln die Anforderungen an Echtzeitzahlungen und die Gleichbehandlung von Gebühren, was wero zusätzlich in die Karten spielt.
Kurz gesagt: Die Chance ist groß, dass wero in ein paar Jahren ähnlich alltäglich ist wie heute Kartenzahlungen – vor allem im europäischen Onlinehandel.
FAQ zum Wero Bezahldienst
Was ist wero genau?
wero ist ein digitaler Bezahldienst und eine Wallet-Lösung für Europa. Er ermöglicht Echtzeit-Zahlungen direkt von Bankkonto zu Bankkonto über deine Banking- oder wero-App – zunächst vor allem zwischen Privatpersonen und zunehmend auch im Onlinehandel.
In welchen Ländern kann ich wero nutzen?
Aktuell konzentriert sich wero auf Deutschland, Belgien und Frankreich, weitere Länder wie Luxemburg und die Niederlande werden schrittweise angebunden, unter anderem durch die Integration von iDEAL ab 2026.
Kostet mich wero Gebühren?
Für normale Privatkunden-Überweisungen innerhalb des EWR dürfen Echtzeitüberweisungen ab 2025 nicht teurer sein als Standardüberweisungen. In der Praxis bieten viele Banken wero-Transaktionen kostenlos an. Händler zahlen dagegen Gebühren, die aber oft günstiger sind als Karten- oder PayPal-Gebühren.
Wie sicher ist wero?
wero nutzt die regulierte Infrastruktur der Banken und die SEPA-Echtzeitüberweisung. Du bestätigst Zahlungen über deine übliche Banking-Sicherheitsmethode (TAN, App-Freigabe, Biometrie). Technisch bewegt sich wero damit auf dem Sicherheitsniveau moderner Online-Bankverfahren.
Gibt es bei wero Käuferschutz wie bei PayPal?
Aktuell gibt es noch keinen vollwertigen, separaten Käuferschutz wie bei PayPal. Streitfälle müssen daher über übliche Wege (Händlerkontakt, ggf. rechtliche Schritte) gelöst werden. Eine wero-Zahlung funktioniert im Kern wie eine Überweisung – und die lässt sich nicht so einfach zurückholen. Eine Variante mit Käuferschutz ist zwar angekündigt, aber noch nicht breit eingeführt.
Brauche ich eine separate wero-App?
Das hängt von deiner Bank ab:
Viele Banken integrieren wero direkt in ihre bestehende Banking-App
Manche nutzen zusätzlich oder ausschließlich eine eigenständige wero-App
In beiden Fällen bleibt dein Girokonto die Basis.
Was passiert mit Giropay, Paydirekt und iDEAL?
Mehrere nationale Systeme werden nach und nach in wero überführt oder abgelöst. In Deutschland betrifft das z.B. Giropay/Paydirekt, in den Niederlanden iDEAL. Ziel ist, statt vieler Insellösungen eine europaweit einheitliche Zahlungsplattform zu schaffen.
Kann ich mit wero auch im Laden an der Kasse zahlen?
Langfristig ja, perspektivisch ist das eindeutig geplant. Erste Priorität liegt aber auf P2P-Zahlungen und dem Onlinehandel. Kontaktloses Bezahlen im stationären Handel (z.B. mit QR-Code oder App) soll anschließend ausgebaut werden.