Die Stadt Ibbenbüren erlebt am heutigen 22. Februar 2026 einen historischen Moment: Die Sprengung Ibbenbüren des 275 Meter hohen Kamins des ehemaligen Steinkohlekraftwerks. Dieses Ereignis ist nicht nur ein spektakuläres Schauspiel, sondern auch ein symbolischer Schritt im Strukturwandel der Region, weg von der fossilen Energie hin zu einer grüneren Zukunft.
Die kontrollierte Detonation, die für Sonntag, den 22. Februar 2026, um 11:00 Uhr UTC (12:00 Uhr Ortszeit) angesetzt ist, wird den markanten Schornstein sowie die Rauchgasentstickungs- (DeNOx) und Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) des 2021 stillgelegten Kraftwerks zu Fall bringen. Tausende Schaulustige und Medienvertreter werden erwartet, um dieses Ereignis zu verfolgen, während die Sicherheitsbehörden umfassende Vorkehrungen treffen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Das Wichtigste in Kürze zur Sprengung Ibbenbüren
- Datum & Uhrzeit: Sonntag, 22. Februar 2026, 12:00 Uhr Ortszeit.
- Was wird gesprengt: Der 275 Meter hohe Kamin, die Rauchgasentstickungsanlage (DeNOx) und die Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) des ehemaligen Steinkohlekraftwerks.
- Ort: Ehemaliges Steinkohlekraftwerk Ibbenbüren, Schwarzer Weg 3, 49479 Ibbenbüren.
- Verantwortung: Die Hagedorn Unternehmensgruppe führt die Sprengung durch.
- SicherheitsmaĆnahmen: Einrichtung eines Sperrbereichs, Evakuierung von rund 190 Anwohnern und 400 Bewohnern einer zentralen Unterbringungseinrichtung bis 8:00 Uhr.
- Nachnutzung: Auf dem Gelände entsteht eine Konverterstation für das Offshore-Netzanbindungssystem BalWin2, betrieben von Amprion.
- Recycling: Etwa 97% des anfallenden Bauschutts (ca. 170.000 Tonnen) wird recycelt und wiederverwendet.
Einleitung: Ibbenbüren im Wandel
Die Sprengung Ibbenbüren ist mehr als nur der Abriss eines Industriedenkmals; sie symbolisiert den tiefgreifenden Strukturwandel, den die Region nach dem Ende des Steinkohlebergbaus im Jahr 2018 und der Stilllegung des Kraftwerks 2021 durchläuft. Am heutigen 22. Februar 2026 fällt der Schornstein, der jahrzehntelang das Stadtbild prägte und für viele ein Zeichen von Wohlstand und Arbeitsplätzen war.
Die Vorbereitungen: PrƤzision und Sicherheit
Für eine derart komplexe GroĆsprengung sind monatelange detaillierte Planungen und Vorbereitungen notwendig. Die Hagedorn Unternehmensgruppe, spezialisiert auf Rückbauprojekte, ist für die Durchführung verantwortlich. Ziel ist es, den 275 Meter hohen Kamin und die umliegenden Anlagen prƤzise zu Fall zu bringen, um SchƤden an benachbarten Strukturen zu vermeiden und die Sicherheit der Bevƶlkerung zu gewƤhrleisten.
Der Ablauf der Sprengung Ibbenbüren
Die Sprengmeister setzen gezielte Ladungen ein, um die Tragstruktur des Kamins an bestimmten Punkten zu schwächen. Durch die zeitlich exakt abgestimmte Zündung fällt der Koloss dann in eine vorab berechnete Richtung. Zuvor wurden bereits das Kesselhaus und der Kühlturm im April 2025 erfolgreich gesprengt, was die Expertise des Teams unterstreicht. Die Herausforderung bei der Sprengung Ibbenbüren liegt in der enormen Höhe und der Menge des zu kontrollierenden Materials.
Umfassende SicherheitsmaĆnahmen und Evakuierung
Um die Sicherheit der Bevƶlkerung zu gewƤhrleisten, wurde ein Sperrbereich um das ehemalige KraftwerksgelƤnde eingerichtet. Dieser Bereich muss am 22. Februar 2026 bis spƤtestens 8:00 Uhr morgens von allen Personen verlassen worden sein. Rund 190 Anwohnerinnen und Anwohner sowie etwa 400 Bewohner einer zentralen Unterbringungseinrichtung sind von der Evakuierung betroffen. Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) sind mit etwa 120 EinsatzkrƤften vor Ort, um die MaĆnahmen zu überwachen und zu unterstützen. Die Freigabe des Bereichs erfolgt nach Abschluss der Sprengarbeiten und einer gründlichen Kontrolle.
Die Geschichte des Bergbaus und der Energiegewinnung in Ibbenbüren ist lang und prägend. Weitere Informationen zur Historie finden Sie auch auf der Wikipedia-Seite zum Bergwerk Ibbenbüren.
Die Zukunft des Kraftwerksgeländes: Ein Konverter für die Energiewende
Mit der Sprengung Ibbenbüren wird Raum für ein zukunftsweisendes Projekt geschaffen. Auf dem ehemaligen KraftwerksgelƤnde entsteht eine hochmoderne Konverterstation für das Offshore-Netzanbindungssystem BalWin2. Der Ćbertragungsnetzbetreiber Amprion plant, hier Windstrom von der Nordsee umzuwandeln und in das deutsche Stromnetz einzuspeisen. Dieses Vorhaben ist ein zentraler Baustein der Energiewende in Deutschland und unterstreicht die Transformation der Region Ibbenbüren von einem Kohle- zu einem Erneuerbare-Energien-Standort.
Der Rückbau des KraftwerksgelƤndes ist ein Mammutprojekt, das bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein soll. Die Hagedorn Unternehmensgruppe legt dabei groĆen Wert auf Nachhaltigkeit: Etwa 97 Prozent der insgesamt rund 170.000 Tonnen anfallenden Bauschutts werden recycelt und als Gesteinskƶrnung für neue Bauprojekte wiederverwendet. Dies schont Ressourcen und reduziert CO2-Emissionen.
Die Umstrukturierung solcher groĆer Industriestandorte bringt auch VerƤnderungen auf dem Arbeitsmarkt mit sich. WƤhrend traditionelle ArbeitsplƤtze wegfallen, entstehen neue in Bereichen wie der erneuerbaren Energie und der Infrastruktur. Dies spiegelt Ƥhnliche Herausforderungen wider, wie sie beispielsweise auch bei der Frage der Arbeitserlaubnis für Asylbewerber in Deutschland diskutiert werden ā die Notwendigkeit, FachkrƤfte zu integrieren und neue Perspektiven zu schaffen.
Tabelle: Daten und Fakten zur Sprengung Ibbenbüren
| Merkmal | Details | Quelle |
|---|---|---|
| Sprengobjekte | Kamin (275m), DeNOx-Anlage, REA | |
| Datum & Uhrzeit | 22. Februar 2026, 12:00 Uhr (Ortszeit) | |
| Verantwortliches Unternehmen | Hagedorn Unternehmensgruppe | |
| Evakuierungsbereich | Rund 190 Anwohner, 400 ZUE-Bewohner | |
| EinsatzkrƤfte | Ca. 120 (Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, THW) | |
| Geplante Nachnutzung | Konverterstation für Offshore-Windstrom (Amprion) | |
| Recyclingquote | Ca. 97% des Bauschutts | |
| Kosten Grubenwasserhaltung (RAG-Stiftung) | Ćber 200 Millionen Euro für neuen Kanal bis 2026 |
Die Stilllegung des Bergbaus und der Kohlekraftwerke hat weitreichende Konsequenzen für die betroffenen Regionen und ihre Bevölkerung. Gewerkschaften wie Verdi positionieren sich hierbei klar gegen Sozialabbau und fordern eine faire Gestaltung des Wandels, wie unser Artikel über Verdi Chef Werneke zeigt.
Video-Empfehlung: Einblicke in frühere Sprengungen
Um die Dimensionen und die Faszination einer solchen GroĆsprengung besser zu verstehen, empfehlen wir Ihnen, Videos von Ƥhnlichen Projekten anzusehen. Suchen Sie auf YouTube nach «Sprengung Kraftwerk Ibbenbüren Kesselhaus» oder «Kraftwerk Abriss Deutschland», um Eindrücke von den bereits erfolgten Sprengungen, wie der des Kesselhauses im April 2025, zu erhalten. Diese bieten einen guten Vorgeschmack auf das, was bei der Sprengung Ibbenbüren des Kamins zu erwarten ist.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Sprengung Ibbenbüren
Wann genau findet die Sprengung in Ibbenbüren statt?
Die kontrollierte Sprengung des Kraftwerkskamins in Ibbenbüren ist für Sonntag, den 22. Februar 2026, um 12:00 Uhr Ortszeit geplant.
Was wird bei der Sprengung Ibbenbüren zu Fall gebracht?
Bei der heutigen Sprengung fallen der 275 Meter hohe Kamin, die Rauchgasentstickungsanlage (DeNOx) und die Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) des ehemaligen Steinkohlekraftwerks.
Muss ich meinen Wohnort wegen der Sprengung verlassen?
Ja, wenn Sie im festgelegten Sperrbereich wohnen, müssen Sie diesen bis spätestens 8:00 Uhr am 22. Februar 2026 verlassen. Die betroffenen Haushalte wurden direkt informiert.
Warum wird das Kraftwerk in Ibbenbüren gesprengt?
Das Kraftwerk wurde 2021 stillgelegt. Die Sprengung ist Teil des Rückbaus, um das Gelände für den Bau einer Konverterstation für Offshore-Windstrom (BalWin2) durch Amprion vorzubereiten, die ein wichtiger Bestandteil der Energiewende ist.
Was passiert mit dem Schutt nach der Sprengung Ibbenbüren?
Die Hagedorn Unternehmensgruppe plant, etwa 97% des anfallenden Bauschutts zu recyceln. Das Material wird zerkleinert, getrennt und hauptsächlich als Gesteinskörnung für neue Bauprojekte wiederverwendet.
Wer ist für die Sicherheit während der Sprengung verantwortlich?
Die Stadt Ibbenbüren, in Zusammenarbeit mit der Hagedorn Unternehmensgruppe, der Bezirksregierung Münster und zahlreichen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und THW, ist für die Sicherheit verantwortlich.
Fazit: Ein Signal für die Zukunft
Die heutige Sprengung Ibbenbüren des Kraftwerkskamins ist ein epochales Ereignis, das das Ende einer langen Ćra der Kohleverstromung in der Region markiert. Es ist ein lautes, aber notwendiges Signal für den Abschied von fossilen Brennstoffen und den Aufbruch in eine nachhaltigere Energiezukunft. Die PrƤzision der Sprengung und die sorgfƤltigen Sicherheitsvorkehrungen spiegeln die ProfessionalitƤt wider, mit der dieser Strukturwandel in Ibbenbüren vorangetrieben wird. Das GelƤnde wird zu einem wichtigen Knotenpunkt der Energiewende, was für die Region neue Perspektiven erƶffnet und die Bedeutung von Ibbenbüren als Standort für zukunftsweisende Technologien unterstreicht.
Autor: Redaktion von wermachtwas.online


























































