Florentina Holzinger hat mit ihrer Installation «Seaworld Venice» auf der Kunstbiennale in Venedig für Aufsehen gesorgt. Der österreichische Pavillon wurde dabei partiell überflutet und dient als Bühne für spektakuläre Performances.

Hintergrund: Florentina Holzinger und die Biennale Venedig
Die Biennale Venedig ist eine der renommiertesten Kunstausstellungen der Welt. Sie findet alle zwei Jahre statt und zieht Kunstinteressierte aus aller Welt an. Die teilnehmenden Länder präsentieren sich in eigenen Pavillons, die oft architektonische Meisterleistungen darstellen. Der österreichische Pavillon, gestaltet von Josef Hoffmann, ist ein solcher Bau.
Florentina Holzinger, geboren 1983 in Wien, ist eine österreichische Choreografin und Performancekünstlerin. Sie studierte zunächst Ballett, wandte sich dann aber der Performancekunst zu. Ihre Arbeiten sind oft provokativ und körperbetont, wobei sie Genregrenzen überschreitet und verschiedene Kunstformen miteinander verbindet. Laut Der Standard inszeniert die 40-Jährige nicht nur Tanz, sondern alles, was sich bewegen lässt. (Lesen Sie auch: Star Fox Nintendo Switch: 2 Remake überraschend…)
«Seaworld Venice»: Der österreichische Pavillon unter Wasser
Holzinger hat den österreichischen Pavillon auf der Biennale Venedig 2026 in eine «Unterwasserwelt» verwandelt. Unter dem Titel «Seaworld Venice» wurde der Hoffmann-Bau teilweise geflutet. Nackte Performerinnen fahren Jetski, dienen als Schlegel einer Glocke oder schwimmen in einem Tauchbecken. Die Künstlerin selbst bezeichnet die Arbeit als Reflexion über Nachhaltigkeit, wie der ORF berichtet.
Die Präsentation begann mit einem «Mystery Boat Trip», der zu einer schwimmenden Open-Air-Tribüne führte. Dort wurde unter lauter Musik eine riesige Messingglocke aus dem Wasser gehoben. Holzinger selbst fungierte als menschlicher Glockenklöppel und läutete, nackt und an den Füßen aufgehängt, den eigentlichen Auftritt ein. Zu jeder vollen Stunde soll diese Glocke nun erklingen.
Reaktionen und Einordnung
Holzingers Arbeit hat bereits im Vorfeld für Aufregung gesorgt. Einige Medien spekulierten über eine skandalträchtige «Fäkalperformance», doch die Künstlerin präsentierte stattdessen eine «Unterwasserwelt», die das Publikum in ihren Bann zieht. Schon am ersten Preview-Tag erwies sich «Seaworld Venice» als Publikumsmagnet. (Lesen Sie auch: Müllberg in Gerlafingen: Kündigungen sorgen für Aufsehen)
Die Reaktionen auf Holzingers Arbeit sind geteilt. Einige Kritiker loben ihren Mut zur Provokation und ihre Fähigkeit, Genregrenzen zu überschreiten. Andere bemängeln die Zurschaustellung nackter Körper und die vermeintliche Beliebigkeit ihrer Inszenierungen. Fest steht jedoch, dass Florentina Holzinger mit ihrer Arbeit polarisiert und zum Nachdenken anregt.
Florentina Holzinger Biennale Venedig: Was bedeutet das?
Holzingers Beitrag zur Biennale Venedig ist ein Statement. Sie stellt tradierte Sehgewohnheiten in Frage und fordert das Publikum heraus, sich mit den eigenen Vorstellungen von Kunst und Körperlichkeit auseinanderzusetzen. Ihre «Unterwasserwelt» ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, in der Nachhaltigkeit, Konsum und Körperkult eng miteinander verwoben sind.

Die Biennale Venedig bietet Florentina Holzinger eine internationale Plattform, um ihre Kunst einem breiten Publikum zu präsentieren. Ihre Teilnahme ist ein Zeichen für die Bedeutung der Performancekunst in der zeitgenössischen Kunstszene. (Lesen Sie auch: Neue Regeln verunsichern: Was Urlauber beim Tourismus)
Die Biennale Venedig ist noch bis zum 24. November 2026 geöffnet.
FAQ zu Florentina Holzinger Biennale Venedig
Häufig gestellte Fragen zu florentina holzinger biennale venedig
Worum geht es in Florentina Holzingers Beitrag zur Biennale Venedig 2026?
Florentina Holzinger präsentiert «Seaworld Venice» im österreichischen Pavillon. Der Pavillon wird geflutet und dient als Bühne für Performances mit Jetskis und menschlichen Glockenspielern. Die Arbeit soll eine Reflexion über Nachhaltigkeit sein.
Wer ist Florentina Holzinger?
Florentina Holzinger ist eine österreichische Choreografin und Performancekünstlerin. Sie ist bekannt für ihre provokativen und körperbetonten Arbeiten, die Genregrenzen überschreiten und verschiedene Kunstformen miteinander verbinden. Holzinger wurde 1983 in Wien geboren. (Lesen Sie auch: Tourismus In Kroatien: Neue Regeln verunsichern Urlauber)
Was ist die Biennale Venedig?
Die Biennale Venedig ist eine der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen. Sie findet alle zwei Jahre statt und zeigt zeitgenössische Kunst aus aller Welt. Die teilnehmenden Länder präsentieren sich in eigenen Pavillons.
Wo befindet sich der österreichische Pavillon auf der Biennale Venedig?
Der österreichische Pavillon befindet sich im Giardini, dem Hauptgelände der Biennale Venedig. Er wurde von Josef Hoffmann entworfen und ist ein architektonisches Meisterwerk. Der Pavillon ist während der Biennale für die Öffentlichkeit zugänglich.
Bis wann ist die Biennale Venedig 2026 geöffnet?
Die Biennale Venedig 2026 ist noch bis zum 24. November 2026 geöffnet. In dieser Zeit können Besucher die verschiedenen Pavillons und Ausstellungen besuchen und sich von der zeitgenössischen Kunst inspirieren lassen.










































