Der Aufruhr um das Schweizer Kultgewürz Aromat ist gross: Eine Petition mit dem Titel «Aromat ghört dr Schwiiz» wurde lanciert, um zu verhindern, dass das beliebte Würzmittel in amerikanische Hände gelangt. Hintergrund ist der Verkauf des Food-Geschäfts des britisch-niederländischen Konzerns Unilever, zu dem der Aromat-Hersteller Knorr gehört, an den US-Gewürzhersteller McCormick.

Hintergrund: Aromat und der Verkauf von Knorr
Aromat, seit 1952 ein fester Bestandteil vieler Schweizer Haushalte, wird von Knorr hergestellt. Knorr wiederum gehört zum Unilever-Konzern. Nun hat Unilever sein Food-Geschäft mit McCormick fusioniert, einem US-amerikanischen Gewürzhersteller. Dieser Deal im Umfang von fast 45 Milliarden Dollar hat zur Folge, dass Aromat amerikanisch wird. Dieser Schritt stösst in der Schweiz auf Widerstand. Der Unilever-Konzern begründet den Verkauf mit einer strategischen Neuausrichtung. (Lesen Sie auch: Harry Potter Überraschung: Neues Special kommt überraschend)
Aktuelle Entwicklung: Petition soll Aromat retten
Der Unternehmer Michael Oehl aus Arlesheim im Baselbiet will das nicht akzeptieren. Er hat die Petition «Aromat ghört dr Schwiiz» ins Leben gerufen. Gegenüber dem «Blick» äusserte er seine Motivation: «Ich will nicht, dass wir unsere Schweizer Traditionen verkaufen.» Er sieht eine Entwicklung, in der immer mehr Schweizer Marken und Produkte in ausländische Hände geraten. Als Beispiele nennt er Sigg, Toblerone, Sugus oder Ovomaltine. «Irgendwann muss man aufstehen und handeln.
Die Petition fordert, dass eine «Aromat Schweiz AG» gegründet wird, um die Produktion und den Vertrieb des Würzmittels in Schweizer Hand zu behalten.Die Tages-Anzeiger berichtete am 2. April 2026 über die Initiative. (Lesen Sie auch: Harry Potter: Überraschendes Special kommt als Ostergeschenk)
Reaktionen und Stimmen zur möglichen Übernahme
Die Nachricht von der Fusion und der möglichen Übernahme von Aromat durch ein amerikanisches Unternehmen hat in der Schweizer Bevölkerung für Diskussionen gesorgt. Viele äussern ihr Unverständnis und ihre Sorge um den Verlust eines Stücks Schweizer Identität. In den sozialen Medien wird die Petition rege geteilt und kommentiert. Es gibt aber auch Stimmen, die den Verkauf gelassener sehen und darauf verweisen, dass viele andere Schweizer Produkte ebenfalls im Besitz ausländischer Firmen sind.
Auch in der Politik wird das Thema diskutiert. Einige Politiker fordern Massnahmen, um den Schutz Schweizer Marken und Produkte zu stärken. Andere sehen die Verantwortung eher bei den Konsumenten, die durch den Kauf von Schweizer Produkten die heimische Wirtschaft unterstützen können. (Lesen Sie auch: Thunder – Lakers: gegen: Bet365 bietet Bonuswetten)
Aromat retten: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Zukunft von Aromat ist ungewiss.Sollte der Verkauf an McCormick vollzogen werden, stellt sich die Frage, ob sich an der Rezeptur oder der Produktion des Würzmittels etwas ändern wird. Viele Konsumenten befürchten, dass ein amerikanischer Eigentümer weniger Wert auf die Tradition und die Qualität des Produkts legen könnte. Es bleibt zu hoffen, dass Aromat auch in Zukunft ein fester Bestandteil der Schweizer Küche bleibt.

Die FAZ kommentierte den Verkauf von Unilever’s Lebensmittelgeschäft kritisch und sprach von einem «Ausverkauf auf die billige Tour». (Lesen Sie auch: Thunder – Lakers: gegen: Bet365 bietet Bonuswetten)
Tabelle: Vergleich Schweizer Kultmarken in ausländischem Besitz
| Marke | Produkt | Eigentümer | Herkunft des Eigentümers |
|---|---|---|---|
| Toblerone | Schokolade | Mondelez International | USA |
| Sugus | Bonbons | Wrigley Company (Mars, Inc.) | USA |
| Ovomaltine | Malzgetränk | Wander AG (Associated British Foods) | Grossbritannien |
| Sigg | Trinkflaschen | Hubei Sanfeng Outdoor Products Co., Ltd. | China |
Häufig gestellte Fragen zu aromat retten
Warum wollen Schweizer Bürger Aromat retten?
Viele Schweizer sehen Aromat als Teil ihrer nationalen Identität und befürchten, dass ein Verkauf an ein amerikanisches Unternehmen zu Veränderungen in der Rezeptur oder Qualität führen könnte. Sie wollen verhindern, dass ein weiteres Stück Schweizer Tradition verloren geht.
Wer steckt hinter der Petition «Aromat ghört dr Schwiiz»?
Die Petition wurde von Michael Oehl, einem Unternehmer aus Arlesheim im Baselbiet, ins Leben gerufen. Er möchte verhindern, dass Schweizer Traditionen an ausländische Unternehmen verkauft werden und fordert eine «Aromat Schweiz AG».
Was sind die möglichen Konsequenzen eines Verkaufs von Aromat an McCormick?
Es besteht die Sorge, dass sich die Rezeptur oder die Produktionsweise von Aromat ändern könnten, was die Qualität des Produkts beeinträchtigen könnte. Viele Konsumenten befürchten, dass ein amerikanischer Eigentümer weniger Wert auf die Schweizer Tradition legt.
Welche anderen Schweizer Marken sind bereits in ausländischem Besitz?
Beispiele für Schweizer Marken, die bereits ausländischen Unternehmen gehören, sind Toblerone (Mondelez International, USA), Sugus (Wrigley Company/Mars, Inc., USA), Ovomaltine (Wander AG/Associated British Foods, Grossbritannien) und Sigg (Hubei Sanfeng Outdoor Products Co., Ltd., China).
Was fordert die Petition «Aromat ghört dr Schwiiz» konkret?
Die Petition fordert die Gründung einer «Aromat Schweiz AG», um die Produktion und den Vertrieb des Würzmittels in Schweizer Hand zu behalten. Ziel ist es, die Kontrolle über die Marke und die Qualität des Produkts in der Schweiz zu sichern.

