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  • Grillverbot Wien: in ab sofort aktiv: Was bedeutet

    Grillverbot Wien: in ab sofort aktiv: Was bedeutet

    Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hat die Stadt Wien ein Grillverbot auf allen öffentlichen Grillplätzen erlassen. Diese Maßnahme, die am 8. Mai 2026 in Kraft trat, soll die Waldbrandgefahr minimieren und die Wiener Wälder schützen. Auch das Rauchen und Hantieren mit offenem Feuer in Wald- und waldnahen Gebieten ist untersagt.

    Symbolbild zum Thema Grillverbot Wien
    Symbolbild: Grillverbot Wien (Bild: Pexels)

    Hintergrund: Warum ein Grillverbot in Wien?

    Die Entscheidung für das Grillverbot in Wien wurde aufgrund der außergewöhnlichen Trockenheit getroffen, die in den letzten Wochen in der Region herrschte. Die bisher geringen Niederschläge im Jahr 2026 haben dazu geführt, dass Wälder und Wiesen stark ausgetrocknet sind. Dies erhöht das Risiko von Waldbränden erheblich, da bereits kleine Funken ausreichen, um ein Feuer zu entfachen. Im Vorjahr wurde ein solches Verbot erst am 30. Juni ausgesprochen, wie ORF Wien berichtet.

    Forstdirektorin Petra Wagner äußerte sich besorgt über die angespannte Lage in den Wiener Wäldern. Sie appellierte an die Bevölkerung, äußerste Vorsicht walten zu lassen und bei der Wahrnehmung von Rauch oder Bränden umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 zu verständigen. Die Stadt Wien kontrolliert die Einhaltung des Verbots durch ihre Förster.

    Aktuelle Entwicklung: Details zum Grillverbot

    Das Grillverbot betrifft alle öffentlichen Grillplätze in Wien. Zusätzlich ist auch der Gebrauch von Shishas untersagt, da diese aufgrund der glühenden Kohle als offene Feuerquelle gelten. Das Verbot gilt bis auf Weiteres und wird erst nach einer nachhaltigen Entspannung der Wettersituation wieder aufgehoben. Die Stadt Wien wird die Situation laufend neu bewerten und die Bevölkerung über Änderungen informieren. (Lesen Sie auch: Grillplatz: Grillverbot in Wien: Trockenheit zwingt)

    Erfreulicherweise bleibt das Grillen im privaten Garten weiterhin erlaubt, sofern sich dieser außerhalb der Gefahrenzonen in Waldnähe befindet. Es ist jedoch ratsam, auch hier Vorsicht walten zu lassen und sicherzustellen, dass keine Brandgefahr besteht. Die Stadt Wien bietet auf ihrer Webseite detaillierte Informationen und Verhaltenshinweise für den Umgang mit Feuer im Freien.

    Reaktionen und Stimmen

    Die Einführung des Grillverbots in Wien hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während einige Bürger die Maßnahme als übertrieben kritisieren, zeigen andere Verständnis für die Notwendigkeit, die Wälder vor Bränden zu schützen. Viele Wienerinnen und Wiener sind besorgt über die zunehmende Trockenheit und die Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Stadt.

    Die Wiener Grünen begrüßen das Verbot als notwendigen Schritt zum Schutz der Umwelt. Sie fordern jedoch gleichzeitig weitere Maßnahmen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern und die Stadt widerstandsfähiger gegen extreme Wetterereignisse zu machen. Die Oppositionsparteien kritisieren hingegen die Informationspolitik der Stadtregierung und fordern eine bessere Kommunikation mit der Bevölkerung.

    Was bedeutet das Grillverbot für Wien?

    Das Grillverbot in Wien ist ein deutliches Zeichen für die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels. Die anhaltende Trockenheit und die steigende Waldbrandgefahr stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt und die Lebensqualität in der Stadt dar. Es ist zu erwarten, dass solche Maßnahmen in Zukunft häufiger erforderlich sein werden, um die Wälder und die Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. (Lesen Sie auch: Rennae Stubbs: Zverev sucht Rat bei: Wie…)

    Für Grillfans bedeutet das Verbot eine Einschränkung ihrer Freizeitaktivitäten. Sie müssen auf alternative Möglichkeiten ausweichen, um ihre Grillleidenschaft auszuleben. Dies könnte beispielsweise das Grillen im eigenen Garten oder auf dem Balkon sein, sofern dies erlaubt ist. Alternativ bieten einige Restaurants und Gastronomiebetriebe in Wien Grillgerichte an, die eine willkommene Abwechslung darstellen können.

    Alternativen zum Grillen auf öffentlichen Plätzen

    Wer trotz des Verbots nicht auf das Grillen verzichten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten:

    • Grillen im eigenen Garten: Sofern der Garten nicht in unmittelbarer Waldnähe liegt, ist das Grillen weiterhin erlaubt.
    • Balkongrillen: Informieren Sie sich über die Bestimmungen in Ihrem Mietvertrag oder der Hausordnung. Elektrogrills sind oft eine gute Alternative.
    • Besuch im Restaurant: Viele Wiener Restaurants bieten leckere Grillgerichte an.
    • Ausflüge ins Umland: In Niederösterreich oder dem Burgenland gibt es möglicherweise Grillplätze, die nicht von einem Verbot betroffen sind. Informieren Sie sich aber vorher!

    Die Waldbrandgefahr in Österreich

    Die Waldbrandgefahr in Österreich ist in den letzten Jahren gestiegen. Dies ist vor allem auf die zunehmende Trockenheit und die höheren Temperaturen zurückzuführen. Besonders gefährdet sind die östlichen Bundesländer, da hier die Niederschläge geringer sind als im Westen des Landes. Die Austrian Fire Brigade Association bietet Informationen und Tipps zur Vorbeugung von Waldbränden.

    Detailansicht: Grillverbot Wien
    Symbolbild: Grillverbot Wien (Bild: Pexels)

    Die häufigsten Ursachen für Waldbrände sind: (Lesen Sie auch: Andes Virus: -: Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff versetzt)

    • Unachtsamkeit beim Umgang mit Feuer
    • Weggeworfene Zigaretten
    • Brandstiftung
    • Technische Defekte an Fahrzeugen oder Geräten

    Es ist daher wichtig, im Wald und in waldnahen Gebieten besonders vorsichtig zu sein und alle Maßnahmen zu ergreifen, um Brände zu verhindern. Dazu gehört beispielsweise das Vermeiden von offenem Feuer, das Unterlassen des Rauchens und das ordnungsgemäße Entsorgen von Abfällen.

    Tabelle: Grillverbote in Österreich im Vergleich (Beispiel)

    Bundesland Grillverbot auf öffentlichen Plätzen Grillen im eigenen Garten erlaubt Besondere Bestimmungen
    Wien Ja Ja, außerhalb Gefahrenzonen Auch Shishas verboten
    Niederösterreich Nein (lokale Regelungen möglich) Ja Achten Sie auf lokale Verordnungen
    Burgenland Nein Ja Keine besonderen Bestimmungen bekannt

    Hinweis: Dies ist eine beispielhafte Tabelle. Bitte informieren Sie sich über die aktuell gültigen Bestimmungen in den jeweiligen Bundesländern.

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    Symbolbild: Grillverbot Wien (Bild: Pexels)
  • Grillplatz: Grillverbot in Wien: Trockenheit zwingt

    Grillplatz: Grillverbot in Wien: Trockenheit zwingt

    Die anhaltende Trockenheit in Wien zwingt die Stadt zu drastischen Maßnahmen: Ab sofort gilt ein Grillverbot auf allen öffentlichen Grillplätzen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Waldbrandgefahr zu minimieren, wie wien.ORF.at berichtet. Betroffen ist auch das Rauchen in Wäldern und waldnahen Gebieten.

    Symbolbild zum Thema Grillplatz
    Symbolbild: Grillplatz (Bild: Pexels)

    Grillplatz-Nutzung in Wien: Hintergrund der Entscheidung

    Die ungewöhnlich geringen Niederschläge in diesem Frühjahr haben dazu geführt, dass Wälder und Wiesen in Wien stark ausgetrocknet sind. Forstdirektorin Petra Wagner warnte in einer Aussendung vor der angespannten Lage in den Wiener Wäldern. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Grillverbot verhängt, allerdings erst Ende Juni. Die aktuelle Situation erforderte jedoch ein früheres Eingreifen, um potenzielle Waldbrände zu verhindern. Informationen zu den Wiener Wäldern finden sich auch auf der offiziellen Webseite der Stadt Wien. (Lesen Sie auch: Simon Krätschmer verlässt Rocket Beans endgültig)

    Aktuelle Entwicklung: Details zum Grillverbot

    Das Verbot betrifft nicht nur das Grillen mit Holzkohle, sondern auch den Gebrauch von Shishas, da diese ebenfalls als offene Feuerquelle gelten. Die Einhaltung des Verbots wird von Förstern der Stadt Wien in den betroffenen Gebieten kontrolliert. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Die Stadt appelliert an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein und bei der kleinsten Rauchentwicklung umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 zu verständigen.

    Reaktionen und Einordnung

    Die Entscheidung der Stadt Wien wurde unterschiedlich aufgenommen. Während einige Bürger die Maßnahme als notwendig erachten, um die Umwelt zu schützen, äußern andere ihr Bedauern, da das Grillen im Freien besonders in den warmen Monaten eine beliebte Freizeitaktivität ist. Kritiker bemängeln, dass das Verbot unverhältnismäßig sei und fordern mehr Aufklärung über alternative Grillmethoden, die weniger Brandgefahr bergen. Die Meinungen gehen auseinander, doch die Sicherheit der Wälder und der Schutz vor Waldbränden stehen für die Verantwortlichen an erster Stelle. (Lesen Sie auch: Simon Krätschmer verlässt Rocket Beans endgültig)

    Grillplatz: Was bedeutet das Verbot für Wiener?

    Das Grillverbot bedeutet für viele Wiener eine Einschränkung ihrer Freizeitgestaltung. Besonders betroffen sind Familien und Gruppen, die gerne die öffentlichen Grillplätze für gemeinsame Aktivitäten nutzen. Alternativ bleibt das Grillen im eigenen Garten erlaubt, sofern dieser sich nicht in unmittelbarer Waldnähe befindet. Es ist jedoch ratsam, auch hier besondere Vorsicht walten zu lassen und stets einen Feuerlöscher oder ausreichend Wasser bereitzuhalten. Die Stadt Wien empfiehlt, auf raucharme Alternativen wie Gas- oder Elektrogrills umzusteigen, um die Belastung für die Umwelt und die Brandgefahr zu reduzieren.

    Ausblick

    Das Grillverbot gilt bis auf Weiteres und wird erst nach einer nachhaltigen Entspannung der Wettersituation wieder aufgehoben. Die Stadt Wien beobachtet die Entwicklung genau und wird die Bevölkerung rechtzeitig über Änderungen informieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Trockenheit bald ein Ende hat und die Wiener wieder unbeschwert ihren Grillvergnügen nachgehen können. Bis dahin gilt es, die Regeln zu beachten und verantwortungsbewusst mit Feuer umzugehen, um Waldbrände zu vermeiden. Informationen zum Thema Waldbrandprävention bietet die Webseite des Bundeskanzleramtes. (Lesen Sie auch: Züricher Hauptbahnhof als luxuriöseste Gare Ferroviaire)

    Alternativen zum öffentlichen Grillplatz

    Auch wenn die öffentlichen Grillplätze in Wien vorerst gesperrt sind, gibt es dennoch Alternativen für Grillfans. Viele Kleingartenvereine bieten beispielsweise die Möglichkeit, einen Garten mit Grillplatz zu mieten. Auch auf einigen Campingplätzen in der Umgebung von Wien ist das Grillen erlaubt. Wer nicht auf das Grillen im Freien verzichten möchte, sollte sich im Vorfeld genau über die geltenden Bestimmungen informieren und sicherstellen, dass keine Brandgefahr besteht.

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  • Trockenheit gefährdet Ernten: Österreichs Grundwasser

    Trockenheit gefährdet Ernten: Österreichs Grundwasser

    Die anhaltende Trockenheit in Österreich bereitet zunehmend Sorge. Nach einem bereits niederschlagsarmen März hat sich die Situation im April weiter verschärft, was nun zu ersten spürbaren Auswirkungen führt. In der Steiermark drohen aufgrund der Trockenheit massive Ernteausfälle, während österreichweit das Grundwasser bereits jetzt Rekordtiefstände erreicht.

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    Symbolbild: Grundwasser (Bild: Pexels)

    Hintergrund: Bedeutung des Grundwassers

    Grundwasser ist eine essenzielle Ressource für die Trinkwasserversorgung, die Landwirtschaft und den Naturhaushalt. Es speist Flüsse und Seen, versorgt Pflanzen mit Wasser und dient als wichtiges Reservoir in trockenen Perioden. Ein gesunder Grundwasserstand ist somit von entscheidender Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht und die wirtschaftliche Stabilität einer Region. Umfassende Informationen zum Thema bietet beispielsweise die Webseite des Umweltbundesamtes. (Lesen Sie auch: Trotz Regen keine Entwarnung: Dürre in Deutschland)

    Aktuelle Entwicklung: Trockenheit und ihre Folgen

    Der April 2026 war laut Geosphere Austria einer der fünf trockensten Aprilmonate seit Beginn der Niederschlagsmessreihe im Jahr 1858. Im Durchschnitt fielen österreichweit nur 23 Millimeter Niederschlag, was einem Minus von 65 Prozent gegenüber dem Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020 entspricht. Besonders betroffen ist der Osten Österreichs, wo die Trockenheit durch den ausbleibenden Niederschlag noch verstärkt wurde. Wie der Kurier berichtet, hatte der niederschlagsarme März die Situation bereits angespannt.

    Ernteausfälle in der Steiermark

    Die ausbleibenden Niederschläge haben in der Landwirtschaft bereits jetzt gravierende Folgen. In der Südoststeiermark, wo es seit den Schneefällen im Februar kaum noch nennenswerte Niederschläge gab, drohen teils Totalausfälle bei den Ernten. Landwirt Christian Gartner beschreibt die Situation gegenüber steiermark.ORF.at als dramatisch: «Alle Frühjahrskulturen haben eine stark verzögerte, ungleichmäßige Keimung, und das Auflaufen ist ungleichmäßig. Der Mais, die Bohnen brauchen dringend Wasser. Die Körner der Sojabohnen liegen komplett im Trockenen und haben keinen Anschluss an die Bodenfeuchte.» Auch Futterwiesen für die Rinder sind betroffen, was die Versorgung des Viehbestands gefährdet. (Lesen Sie auch: Eva Brenner im Kölner Treff: Talkshow-Auftritt)

    Rekordtiefe Grundwasserstände

    Die anhaltende Trockenheit führt auch zu einem Absinken des Grundwasserspiegels. Laut einem Bericht der «Kronen Zeitung» befinden sich die Grundwasserstände in Österreich bereits jetzt auf Rekordtiefständen. Jede zehnte Messung zeige demnach ein bedenkliches Niveau. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Landwirtschaft, sondern auch auf die Trinkwasserversorgung und die Ökosysteme, die auf das Grundwasser angewiesen sind.

    Auswirkungen und Ausblick

    Die aktuelle Situation verdeutlicht die Anfälligkeit Österreichs gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels. Die Zunahme von Trockenperioden stellt eine erhebliche Herausforderung für die Landwirtschaft, die Wasserwirtschaft und den Naturschutz dar. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen, um die negativen Folgen der Trockenheit zu minimieren. Dazu gehören beispielsweise der sparsame Umgang mit Wasser, die Förderung wassersparender Anbaumethoden und die Renaturierung von Feuchtgebieten. Informationen zu langfristigen Klimatrends und möglichen Anpassungsstrategien bietet das Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz. (Lesen Sie auch: Eva Brenner im Kölner Treff: Talkshow-Auftritt)

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    Häufig gestellte Fragen zu grundwasser

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  • Trockenheit Rasen Richtig Bewässern: Tipps für den Garten

    Trockenheit Rasen Richtig Bewässern: Tipps für den Garten

    Nicht nur Landwirte ächzen, wenn der Regen längere Zeit ausbleibt. Auch viele Rasenflächen sehnen sich nach Wasser. Wir erklären, wie, wann und warum man Rasen bewässern sollte.

    Symbolbild zum Thema Trockenheit Rasen
    Symbolbild: Trockenheit Rasen (Bild: Pexels)

    Für Sonnenanbeter waren die Sommer der vergangenen Jahre ein Segen. In vielen Regionen Deutschlands schob Klärchen über die Sommerferien durchgehend Dienst. Kaum mal ein Wölkchen. Von Regen weit und breit keine Spur. So geht das nun schon ein paar Jahren. Und nicht nur die Landwirte müssen ob der langen Dürrephase jedes Mal auf’s Neue kreativ sein. Auch manch Gärtner kann den Halmen seines akkurat gepflegten Rasen quasi beim Verbrennen zuschauen. Es sei denn er hat dem Grün rechtzeitig mit einer Extra-Portion Wasser unter die Wurzeln gegriffen. Doch Obacht: Weil das kühle Nass in einzelnen Regionen der Republik immer öfter knapp werden könnte, sollten Schrebergärtner beim Rasen bewässern besonders rücksichtsvoll sein und sparsam agieren.

    Wie der Drahtseilakt gelingt, erfahren Sie in diesem Artikel. (Lesen Sie auch: Komposttoilette Garten: So Nutzen Sie Sie Richtig!)

    Rasen bewässern – warum eigentlich?

    Gräser haben in der Regel sehr kurze Wurzeln. In längeren Trockenperioden schaffen sie es irgendwann nicht mehr, sich das Wasser aus der Tiefe des Bodens zu holen. Je nach Boden und der Lage des Rasens dürstet es die Halme durchschnittlich nach etwa 2,5 Litern Wasser pro Tag (und Quadratmeter). Ein paar sporadische Gewittergüsse reichen dafür bei Weitem nicht aus. Wer seinen Rasen also nicht der sengenden Sonne überlassen will, sollte hin und wieder selbst nachhelfen. Dabei gilt der Grundsatz: Nicht täglich kleckern, sondern einmal die Woche klotzen.

    Wer seinen Rasen richtig und nachhaltig bewässern möchte, sollte den Sprenkler nicht jeden Tag für ein paar Minuten auf die Wiese stellen. Denn das ist nicht mehr als ein Tropfen auf die trockenen Halme. Das Wasser bleibt schon knapp unter der Oberfläche hängen. Und das hat unschöne Folgen. Zum einen verfilzt der Rasen schneller. Dazu etablieren sich auch die Wurzeln knapp unter der Grasnarbe und warten täglich auf Nachschub. Bleibt der dann – zum Beispiel in der Urlaubszeit – aus, vertrocknen die Halme. Gewöhnt man den Rasen dagegen an eine wöchentliche, ausgiebige Dusche, überleben die Grashalme auch mal ein paar Tage ohne frisches Wasser. 

    Rasen bewässern: Früh morgens statt mittags

    Ähnlich wie bei Zier- und Nutzpflanzen, gilt auch beim Rasen bewässern: Gönnen Sie sich in der Mittagshitze eine Pause und holen Sie den Gartenschlauch am frühen Morgen oder abends aus dem Schuppen. In der prallen Sonne wirken die Wassertröpfchen auf den sensiblen Grashalmen wie Brenngläser. Das Ergebnis: Hässliche gelbe und braune Flecken statt sattes Grün. Und es gibt noch einen Grund, warum man in den Mittagsstunden besser die Beine hochlegt. Auf dem warmen Boden verdunstet das Wasser schneller, als es überhaupt in den Boden sickern und die Wurzeln erreichen kann. Mit anderen Worten: Wer in der Mittagssonne seinen Rasen wässert, verschwendet sinnlos wertvolles Wasser.  (Lesen Sie auch: Rasen Sanden: So Verbessern Sie Ihren Optimal)

    Tipp: Wässern Sie den Rasen in den frühen Morgenstunden, wenn die Erde vom Tau der Nacht noch etwas feucht und der Boden kühl ist. Wer abends gießt, beglückt damit eher die Schnecken als den heiligen Rasen. Das Grün bleibt in den Nachtstunden länger feucht – und wird zum Paradies für hungrige Nacktschnecken. 

    Vier wichtige Regeln fürs Rasen wässern

    1. Wässern Sie den Rasen mit sonnenwarmem Regenwasser
    2. Gießen Sie möglichst nicht mit kaltem Wasser aus der Leitung
    3. Wässern Sie den Rasen nur ein- bis zwei Mal pro Woche
    4. Gießen Sie möglichst in den frühen Morgenstunden

    Rasen bewässern: Das sind die besten Hilfsmittel

    Kleine Rasenflächen wässert man am besten mit der guten alten Gießkanne. Das kostet zwar etwas mehr Kraft und Zeit – reicht in der Regel aber locker aus. Ein Gartenschlauch mit entsprechendem Aufsatz ist deutlich komfortabler und bei etwas größeren Rasenflächen auch sinnvoll. Gleich zwei Fliegen schlägt man allerdings mit einem Bewässerungssystem. Die verteilen das Wasser nicht nur gleichmäßig auf der Wiese, sondern sorgen zusätzlich bei Kindern für großen Spaß. Derartige Helfer können mittels Zeitschaltuhr auch programmiert und zu einer bestimmten Zeit in Gang gesetzt werden. Tüftler und Technikfreaks setzen gern auf ein unterirdisches Bewässerungssystem, das eine festgelegte Wassermenge zu bestimmten Zeiten im Boden verteilt.

    So schön ein satt grüner Rasen vor dem eigenen Haus oder im Schrebergarten auch sein mag: Rasensprenger verbrauchen in einer Stunde bis zu 800 Liter Wasser. Wasser, das auch in Deutschland längst nicht mehr im Überfluss vorhanden ist. Einige Gemeinden in Hessen mussten im Sommer 2020 sogar den Wassernotstand ausrufen. Bei aller Liebe für das eigene Grün sollten auch Schrebergärtner in diesem und dem nächsten trockenen Sommer bewusst und verantwortungsvoll mit der wichtigen Ressource Wasser umgehen. (Lesen Sie auch: Teenager Schwanger: Was Tun, wenn es für…)

    Wichtig: Nach dem Rasen mähen muss die Wiese nicht gewässert werden. Es sei denn, Sie haben zusätzlich gedüngt. Damit der Dünger ins Erdreich gelangt, sollte in diesem Fall gegossen werden.

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    Symbolbild: Trockenheit Rasen (Bild: Pexels)

    Quellen:«gartenjournal.net»; «mein-schoener-garten.de»

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Brennnesseljauche Herstellen: So Einfach geht Natürlicher Dünger)

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