Schlagwort: vertreiben

  • Tipps Abwehr: Zur: Weberknecht & Co: So

    Tipps Abwehr: Zur: Weberknecht & Co: So

    Sinken die Temperaturen, ziehen sich Spinnen in ihr Winterquartier zurück. Sie suchen den Schutz warmer Innenräume – zum Leidwesen derer, die sich vor den Krabbeltieren fürchten.

    Symbolbild zum Thema Tipps Abwehr
    Symbolbild: Tipps Abwehr (Bild: Picsum)

    Wenn die Tage kälter werden, zieht es vor allem Weberknechte, Hauswinkel- und Zitterspinnen in trockene Wohnräume: Sie verstecken sich in schmalen Ritzen, dunklen Ecken, hinter großen Möbeln oder im Keller. Aber auch in feuchten Badezimmern oder an den Wohnzimmerwänden sind die Achtbeiner anzutreffen, weil sich dort viele verschiedene Insekten (durch geöffnete Fenster) aufhalten – und ihnen den Winter über als Nahrungsquelle dienen. Für Menschen, die sich vor den Tieren ekeln oder panische Angst davor haben, ist eine vorübergehende Koexistenz jedoch nicht möglich. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Spinnen vertreiben können.

    Diese Abwehrmittel sollen Spinnen vertreiben

    Anti-Spinnen-Spray
    Hierbei handelt es sich um ein Biozid, das – im Gegensatz zu anderen Insektenschutzsprays – nicht auf die Spinnen gesprüht wird. Stattdessen soll es dort zum Einsatz kommen, wo sich die Tiere am liebsten aufhalten oder ins Wohnungsinnere gelangen: im Keller oder auf dem Dachboden, rund um die Fenster oder an den Wänden. Laut Hersteller verbreitet das Anti-Spinnen-Spray einen speziellen Duft, den die Achtbeiner (bis zu sechs Wochen) meiden. (Lesen Sie auch: Tipps zur Abwehr : Weberknecht & Co:…)

    Fliegengitter
    Auch wenn der Name suggeriert, dass Fliegengitter nur Insekten mit Flügeln davon abhalten sollen, ins Wohnungsinnere zu gelangen – so erschweren die feinen Maschen auch Spinnen den Zugang in die Räume. Besonders an Fenstern, die regelmäßig geöffnet sind, aber auch an Balkon- und Terrassentüren können abnehmbare Fliegengitter (egal, ob transparent oder schwarz) dabei helfen, dass weniger Achtbeiner in Ihrem Haus überwintern.

    Ultraschall
    Es gibt spezielle Ultraschallgeräte, die einfach nur in die Steckdose gesteckt werden müssen – im Anschluss verbreitet das Produkt ein für Erwachsene, Kinder und Haustiere wie Hunde oder Katzen nicht hörbares Signal, das Spinnen vertreiben, aber nicht töten soll (und auch andere Insekten wie Mücken, Fliegen und Käfer). Laut Hersteller decken die Geräte eine Gesamtfläche von 80 bis maximal 120 Quadratmetern ab.

    Alternative: Die besten Hausmittel gegen Spinnen

    Es gibt eine Vielzahl gängiger Hausmittel, die Spinnen vertreiben sollen: (Lesen Sie auch: Tipps zur Abwehr: Kennen Sie alle Buchsbaum-Schädlinge?…)

    • Lavendel ist bekannt dafür, eine abschreckende Wirkung auf Kleidermotten zu haben. Tatsächlich soll der Duft aber auch Spinnen vertreiben – in Form von kleinen Duftsäckchen, die an Fenster- oder Türrahmen gehängt werden. Oder aber Sie nehmen fünf Tropfen Lavendelöl, vermischen es mit Wasser und wenden es wie ein Anti-Spinnen-Spray an.
    • Tabak ist ebenfalls ein bewährtes, wenn auch gewöhnungsbedürftiges Abwehrmittel gegen Spinnen: Geben Sie dafür losen Tabak (ein Esslöffel reicht) in 500 Millilitern Wasser, kochen die Mischung ein paar Minuten auf und lassen sie kurz durchziehen. Anschließend sieben Sie den Tabak ab und verteilen die Lösung an den Lieblingsorten der Spinnen.
    • Essig ist in vielerlei Hinsicht ein universal einsetzbares Abwehrmittel gegen allerlei Schädlinge und Insekten, aber auch Spinnen: Verdünnen Sie die Essenz mit etwas Wasser und geben die Lösung in eine gewöhnliche Sprühflasche. Anschließend verteilen Sie den Inhalt in der Wohnung in allen dunklen Ecken und Ritzen, wo Sie Spinnen vermuten.
    • Ätherische Öle sollen ebenfalls eine abschreckende Wirkung auf Spinnen haben. Sie stecken in Zitronen und Orangen: Schneiden Sie die Früchte in Scheiben und legen diese dort aus, wo sich die Tiere am liebsten verstecken. Da der Duft nach kurzer Zeit nachlässt, können Sie alternativ auch Eukalyptus– und Pfefferminz-Öl auf ein Taschentuch träufeln.
    • Kastanien haben im Herbst Hochsaison – und können Spinnen vertreiben. Sammeln Sie ein paar davon ein und öffnen diese leicht mit einem Hammer, damit der Duft aus dem Inneren strömen und die Tiere fernhalten kann. Auch hier vertrocknen die Kastanien mit der Zeit, sodass sie regelmäßig ausgetauscht werden müssen.

    Und noch ein Tipp: Wer seine Wohnung regelmäßig putzt, kann Spinnen vorbeugen. Denn: Wenn Sie vielen Insekten die Lebensgrundlagen entziehen, fehlt den Achtbeinern eine wichtige Nahrungsquelle.

    Darum sollten Sie Spinnen am Leben lassen

    Wenn Sie nicht zu den Menschen gehören, die sich vor Spinnen ekeln oder fürchten, können Sie die Tiere in der Wohnung lassen. Denn Fakt ist, dass die Achtbeiner durchaus nützlich sind: Abgesehen davon, dass ihre Netze lästige Insekten wie Stechmücken und Fliegen abfangen, sind die Hausspinnen in Deutschland ungefährlich. Zudem ist ihre Anwesenheit ein positives Zeichen dafür, dass es in Ihren Innenräumen nicht zu trocken oder zu feucht ist.

    Detailansicht: Tipps Abwehr
    Symbolbild: Tipps Abwehr (Bild: Pexels)

    Möchten Sie trotzdem keine Spinnen im Haushalt haben, können Sie die Tiere lebend fangen und nach draußen bringen – sofern Sie keine Angst davor haben. Dafür benötigen Sie nur ein Glas und ein Stück Papier. Alternativ gibt es auch spezielle Insektenfänger, mit denen Sie die Tiere ganz leicht einsammeln und ohne Mühe aus dem Haus bringen können. Damit Spinnen jedoch nicht sofort wieder zurückkommen, sollten Sie die Tiere etwas weiter weg freilassen. (Lesen Sie auch: Familienbande Rührender: 2026)

    R

    Über den Autor
    ✓ Verifiziert

    Redaktion

    Online-Redakteur

    Unser erfahrenes Redaktionsteam recherchiert und verfasst täglich aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte zu relevanten Themen.

    📰 Redaktion
    ✓ Geprüfter Inhalt

    Illustration zu Tipps Abwehr
    Symbolbild: Tipps Abwehr (Bild: Pexels)
  • Pflanzenplage Blattläuse

    Pflanzenplage Blattläuse

    Blühende Garten- und Zimmerpflanzen sind für Blattläuse das reinste Schlaraffenland, für junge Blätter und Triebe ein wahrer Albtraum. Wie Sie die Schädlinge erfolgreich bekämpfen.

    Symbolbild zum Thema Pflanzenplage Blattläuse
    Symbolbild: Pflanzenplage Blattläuse (Bild: Pexels)

    Wussten Sie, dass es weltweit 3000 unterschiedliche Arten von Blattläusen gibt? Davon leben zwar nur 850 in Mitteleuropa – das sind aber immer noch genug, um die heimische Garten- und Pflanzenwelt in Angst und Schrecken zu versetzen. Denn Blattläuse machen vor keinem Gewächs halt, da sie es in erster Linie auf den Pflanzensaft abgesehen haben, von dem sie sich ernähren und in Form von einem klebrig-süßen Honigtau wieder ausscheiden. Das wiederum lockt andere Insekten wie Ameisen, Wespen oder Honigbienen an, die es auf den Honigtau abgesehen haben. Unter optimalen Bedingungen können sich die Blattläuse rasend schnell vermehren und der befallenen Pflanze großen Schaden zufügen. Und das mit Beginn des Frühlings bis in den Herbst hinein – wenn Sie die Schädlinge nicht erfolgreich bekämpfen.

    Daran erkennen Sie einen möglichen Befall

    Sie sind nur wenige Millimeter groß und haben einen kleinen Stechrüssel, mit dem sie den Pflanzensaft aussaugen. Es gibt schwarze und grüne, rote und gelbe, braune und weiße Blattläuse, manche von ihnen können sogar fliegen – die meisten Arten haben jedoch keine Flügel. Ihre Fortpflanzung findet eingeschlechtlich statt, der Fachbegriff dafür lautet Parthenogenese und bedeutet übersetzt: Nachdem sich die Männchen und Weibchen gepaart haben, legt das Weibchen befruchtete Eier ab, aus denen nur Weibchen schlüpfen – die wiederum ohne eine Befruchtung durch ein Männchen lebende Nachkommen gebären. Und auch diese Jungtiere sind ausschließlich Weibchen und bekommen Nachwuchs, ohne befruchtet zu werden. Jedes Weibchen gebärt bis zu fünf Junge an nur einem Tag, die wenige Wochen leben. (Lesen Sie auch: Seifenblasenmaschine Party: So wird jede Feier Unvergesslich!)

    Spätestens wenn sie dicht gedrängt in ganzen Kolonien eine Pflanze besiedeln, erkennt selbst ein Laie den Befall. Blattläuse bevorzugen frische Triebe und Blätter, daher findet man sie meistens auf den Unterseiten der Blätter oder nahe der Blatt-Ansätze. Abgesehen davon, dass sie die Pflanze regelrecht aussaugen, richten sie deutlich größere Schäden an der Pflanze durch die Übertragung von Viruserkrankungen an. Aus diesem Grund ist schnelles Handeln gefragt und das nicht erst dann, wenn Sie die Blattläuse erkennen. Achten Sie bei Ihren Pflanzen auf folgende Indizien, die für einen Befall sprechen können: gekräuselte, vertrocknete oder verfärbte Blätter, kümmerlicher Wuchs oder besagte Kolonien an den Blattunterseiten und Trieben der Pflanze.

    Blattläuse bekämpfen: mit biologischen Hilfsmitteln

    Gelbfalle
    Dabei handelt es sich um eine Klebefalle, die giftfrei und vollkommen geruchlos ist. Die gelbe Fläche wurde auf beiden Seiten beleimt und enthält eine spezielle Lockfarbe, die beflügelte Blattläuse magisch anzieht – sodass diese daran kleben bleiben und verenden. Die Falle ist zum Stecken und zum Hängen geeignet.

    Blattlaus-Sticks
    Diese Stäbchen sind für Balkon- und Zimmerpflanzen gleichermaßen geeignet. Sie enthalten den Wirkstoff Flupyradifuron und werden einfach in die Erde gesteckt, um die Blattläuse zu bekämpfen oder ihnen vorzubeugen. Gehen Sie mit der Dosierung jedoch sparsam um, da es sich um kein Düngemittel handelt. (Lesen Sie auch: Bildschirmkonsum Kleinkinder: Wie Viel ist zu Viel?)

    Pflanzenschutzspray
    Das mit dem treffenden Namen Neudosan AF Neu Blattlausfrei ausgezeichnete Spray soll die Schädlinge effektiv bekämpfen, ohne dabei Nützlingen wie Marienkäfer, Florfliegen oder Schlupfwespen zu schaden. Es kann drinnen und draußen angewendet werden und wurde von Ökotest für «sehr gut»Â befunden.

    Blattläuse bekämpfen: mit natürlichen Feinden

    Wie jeder andere Schädling auch, haben Blattläuse natürliche Feinde. Dazu zählen Marienkäfer, Schwebfliegen, Florfliegen, Schlupfwespen, Raupenfliegen, Raubwanzen, Laufkäfer und Weichkäfer. Nur lassen sich die wenigsten davon erfolgreich züchten – bis auf Marienkäfer bzw. deren Larven. Sie sind äußerst effektiv im Kampf gegen Blattläuse: Immerhin frisst ein Käfer bis zu 150 Läuse am Tag, eine Larve schafft sogar 800.

    Alternativ dazu können Sie es auch mit Schlupfwespen versuchen: Die Insekten sind winzig, aber äußerst effektiv. Kaum geschlüpft, legen sie ihre Eier in die der Blattläuse. Das Gute an den Insekten ist: Gibt es keine Blattläuse bzw. Eier mehr, verschwinden die Schlupfwespen automatisch wieder. Wenn Sie einen Garten besitzen, können Sie natürlich auch ein Insektenhotel bauen, in dem sich viele Nützlinge heimisch fühlen. (Lesen Sie auch: Millennials in Sorge: Wenn die Boomer-Eltern das…)

    Detailansicht: Pflanzenplage Blattläuse
    Symbolbild: Pflanzenplage Blattläuse (Bild: Pexels)

    Die besten Hausmittel gegen Blattläuse

    • Knoblauch: Wenn eine Pflanze nur leicht befallen ist, reicht eine Zehe schon aus. Stecken Sie diese ohne Schale nahe dem Stiel in die Erde, dass nur noch eine Hälfte davon zu sehen ist. Bei einem stärkeren Befall müssen Sie die Pflanze mit einem Sud aus Knoblauch besprühen, den Sie mithilfe von drei geschälten Zehen und einem Liter Wasser selbst herstellen können. Lassen Sie das Gemisch zwei Wochen ziehen, bevor Sie es auf die Blätter und Stielansätze sprühen.
    • Oregano: Auch das schmackhafte Kraut bekommt den Blattläusen gar nicht gut. Setzen Sie dazu ebenfalls einen Sud an, indem Sie zehn Gramm getrockneten Oregano mit einem Liter Wasser aufkochen und abkühlen lassen – bevor Sie die Mischung durch ein Sieb filtern und noch einmal mit Wasser verdünnen (das Verhältnis ist 1:3). Anschließend können Sie hier wieder eine Sprühflasche verwenden, um die befallene Pflanze mit dem Sud einzunebeln.
    • Milch und Tee: Weitere Zutaten, die man ebenfalls immer im Haus hat, sind Milch und Tee: Mischen Sie entweder etwas Milch im Verhältnis 1:2 mit Wasser und sprühen es auf die befallene Pflanze oder aber Sie verwenden schwarzen Tee: Kochen Sie dazu 500 Milliliter Wasser auf und lassen darin zwei Teebeutel 15 Minuten lang ziehen. Sobald das Wasser abgekühlt ist, sprühen Sie es wie beschrieben auf die Pflanze. Die Gerbstoffe darin töten die Blattläuse.

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    R

    Über den Autor
    ✓ Verifiziert

    Redaktion

    Online-Redakteur

    Unser erfahrenes Redaktionsteam recherchiert und verfasst täglich aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte zu relevanten Themen. (Lesen Sie auch: Familienversicherung Krankenkasse: in der: Wackelt)

    📰 Redaktion
    ✓ Geprüfter Inhalt

    Illustration zu Pflanzenplage Blattläuse
    Symbolbild: Pflanzenplage Blattläuse (Bild: Pexels)