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  • Schulausfall Osnabrück heute: Unterricht fällt aus (29.01.2026)

    Schulausfall Osnabrück heute: Unterricht fällt aus (29.01.2026)

    Lesezeit: 4 Minuten

    Schulausfall Osnabrück – Aktuelle Lage am 29. Januar 2026

    Schulausfall Osnabrück bestätigt: Am Donnerstag, 29. Januar 2026, fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück aus. Der Landkreis hat die Entscheidung aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen getroffen. An den Berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt. Die Betreuung für Schüler, die dennoch erscheinen, ist sichergestellt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026
    • Betroffene Schulen: Alle allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück
    • Grund: Aktuelle Wetterbedingungen (Glätte)
    • Berufsschulen: Distanzunterricht
    • Betreuung: In Schulen sichergestellt
    • Busverkehr: Einschränkungen möglich
    • Info-Quellen: VMZ Niedersachsen, KATWARN-App, Landkreis-Website

    Schulausfall Osnabrück: Am Donnerstag, 29. Januar 2026, hat der Landkreis Osnabrück den Unterrichtsausfall für alle allgemeinbildenden Schulen angeordnet. Die Entscheidung erfolgte aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen, die einen sicheren Schulweg nicht gewährleisten.

    Bereits in den vergangenen Wochen kam es in der Region wiederholt zu witterungsbedingten Schulausfällen. Am 23. Januar 2026 fiel der Unterricht ebenfalls aus – damals wegen Eisregen und extremer Glätte.

    Welche Schulen sind vom Schulausfall Osnabrück betroffen?

    Der Unterrichtsausfall gilt für alle allgemeinbildenden Schulen im gesamten Kreisgebiet sowie in der Stadt Osnabrück. Das umfasst Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Förderschulen.

    Schulform Status am 29.01.2026
    Grundschulen Unterricht fällt aus
    Haupt-/Realschulen Unterricht fällt aus
    Gymnasien Unterricht fällt aus
    Gesamtschulen Unterricht fällt aus
    Förderschulen Unterricht fällt aus
    Berufsbildende Schulen Distanzunterricht
    Welche Schulen sind vom Schulausfall Osnabrück betroffen?

    Was gilt für Berufsbildende Schulen?

    An den Berufsbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück findet Distanzunterricht statt. Das bedeutet: Schülerinnen und Schüler müssen nicht in die Schule kommen, nehmen aber von zu Hause am Online-Unterricht teil.

    Wichtig für Auszubildende

    Auszubildende müssen bei witterungsbedingtem Unterrichtsausfall grundsätzlich in ihren Ausbildungsbetrieb, sofern sie mit dem Arbeitgeber nichts anderes vereinbart haben. Die Anordnung des Schulausfalls berührt nicht die Verpflichtungen aus dem Ausbildungsverhältnis.

    Ist die Betreuung in den Schulen sichergestellt?

    Ja. Die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler, die trotz angeordneten Unterrichtsausfalls zur Schule kommen, ist sichergestellt. Das gilt auch für Kinder, die nicht vor Ende des regulären Unterrichts nach Hause kommen können.

    Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs (Grundschulen) dürfen nur dann vorzeitig nach Hause entlassen werden, wenn die Erziehungsberechtigten einem solchen Verfahren vorher zugestimmt haben.

    Ist die Betreuung in den Schulen sichergestellt?

    Wer entscheidet über den Schulausfall in Osnabrück?

    Die Entscheidung über einen witterungsbedingten Schulausfall trifft der Landkreis Osnabrück auf Grundlage eines Erlasses des Niedersächsischen Kultusministeriums. Die Entscheidung wird in der Regel gemeinsam mit der Stadt Osnabrück getroffen.

    Kriterium Details
    Entscheidungsträger Landkreis Osnabrück
    Entscheidungszeitpunkt Spätestens 05:00 Uhr
    Bekanntgabe Ab 06:00 Uhr (Verkehrsmeldungen)
    Informationsquellen VMZ Niedersachsen, KATWARN, Landkreis-Website

    Die Kreisverwaltung analysiert Wetterprognosen und Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und stimmt sich mit den Straßenmeistereien sowie der Rettungsleitstelle ab.

    Wo erfahre ich vom Schulausfall in Osnabrück?

    Es gibt mehrere offizielle Informationskanäle für Schulausfälle in der Region Osnabrück:

    • VMZ Niedersachsen – Offizielle Schulausfall-Übersicht
    • KATWARN-App – Warn- und Informationssystem des Landkreises
    • Landkreis Osnabrück Website – Aktuelle Pressemeldungen
    • Rundfunksender – Antenne Niedersachsen, FFN, NDR Info, NDR 2, os radio, Radio Osnabrück

    Fahren die Busse trotz Schulausfall?

    Die Schülerbeförderung erfolgt überwiegend im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Ein Unterrichtsausfall entbindet den Linienverkehr nicht von seiner Betriebspflicht. Allerdings können Verspätungen oder einzelne Ausfälle auftreten.

    Aktuelle Informationen zum Busverkehr gibt es bei der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück.

    Häufige Fragen zum Schulausfall Osnabrück

    Fällt heute die Schule in Osnabrück aus?

    Ja, am Donnerstag, 29. Januar 2026, fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück aus. An den Berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt.

    Warum fällt die Schule in Osnabrück aus?

    Der Landkreis Osnabrück hat den Schulausfall aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen angeordnet. Bei extremen Witterungsverhältnissen wie Glätte kann ein sicherer Schulweg nicht gewährleistet werden.

    Wann wird über Schulausfall entschieden?

    Die Entscheidung fällt spätestens um 05:00 Uhr am Morgen. Ab 06:00 Uhr wird der Schulausfall über Rundfunksender, die VMZ Niedersachsen und die KATWARN-App bekannt gegeben.

    Muss mein Kind bei Schulausfall zu Hause bleiben?

    Nein, Kinder können trotzdem zur Schule gehen. Die Betreuung ist sichergestellt. Schüler des Primarbereichs dürfen jedoch nur vorzeitig nach Hause entlassen werden, wenn die Eltern zugestimmt haben.

    Gilt der Schulausfall auch für die Stadt Osnabrück?

    Ja, die Entscheidung wird in der Regel gemeinsam für Stadt und Landkreis Osnabrück getroffen. Der Schulausfall am 29. Januar 2026 gilt für beide Gebiete.

    Fazit: Schulausfall Osnabrück am 29.01.2026

    Der Schulausfall Osnabrück am 29. Januar 2026 betrifft alle allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis. Grund sind die aktuellen Wetterbedingungen, die einen sicheren Schulweg nicht zulassen. An den Berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt. Die Betreuung in den Schulen ist für alle Kinder sichergestellt, die dennoch erscheinen.

    Eltern sollten sich über die offiziellen Kanäle wie VMZ Niedersachsen, die KATWARN-App oder die Website des Landkreises informieren. Bei Unsicherheit über den Schulweg dürfen Erziehungsberechtigte selbst entscheiden, ihr Kind zu Hause zu lassen.

    📌 Stand: 29. Januar 2026, 07:00 Uhr | Quellen: Landkreis Osnabrück, VMZ Niedersachsen

    Über den Autor

    Dieser Artikel wurde von der Redaktion von wermachtwas.online verfasst. Wir berichten tagesaktuell über regionale Nachrichten, Schulausfälle und relevante Entwicklungen in Deutschland.

  • Glatteis-Welle in Deutschland: DWD warnt vor extremer Glätte

    Glatteis-Welle in Deutschland: DWD warnt vor extremer Glätte

    📖 Lesezeit: 6 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2026, 08:30 Uhr

    Glatteis-Welle in Deutschland: DWD warnt vor extremer Glätte

    Nach Sturmtief „Elli» rollt die nächste Gefahr auf Deutschland zu: Tief „Gunda» bringt gefrierenden Regen und löst eine massive Glatteis-Welle aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands Unwetterwarnungen der Stufe 3 bis 4 ausgegeben. Schulen in NRW, Niedersachsen, Bremen und dem Saarland sind geschlossen. Hier alle aktuellen Infos zur Glatteis-Lage!

    ⚠️ Aktuelle Lage (12. Januar 2026, 08:30 Uhr): Von West nach Ost erst Schnee, dann Glatteis – gebietsweise UNWETTER! Betroffen sind NRW, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Schulausfall in mehreren Bundesländern. Höhepunkt der Glatteis-Welle am Montagvormittag – im Südosten bis Dienstag!

    Die aktuelle Glatteis-Welle ist eine direkte Folge des strengen Frosts der vergangenen Tage. Warme, feuchte Luft von Tief „Gunda» trifft auf den gefrorenen Boden und verwandelt Straßen und Gehwege in Eisbahnen. DWD-Meteorologe Oliver Reuter spricht von einer „überregional unwetterartigen Glatteis-Lage».

    Wo ist die Glatteis-Gefahr am größten?

    Die Glatteis-Welle zieht von Westen nach Osten über Deutschland. Hier die aktuelle Übersicht der betroffenen Regionen:

    Region Warnstufe Zeitraum
    Westhälfte (NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz) Stufe 3-4 (Unwetter) Bis Montagvormittag
    Mitte (Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt) Stufe 3 (Unwetter) Montag bis Dienstagmorgen
    Südosten (Bayern, Sachsen) Stufe 3-4 (extremes Unwetter möglich) Montag bis Dienstag
    Osten (Brandenburg, Vorpommern) Stufe 2-3 Nacht zu Dienstag

    🚨 Extremes Unwetter im Südosten: In Bayern – besonders in Niederbayern und dem Bayerischen Wald – ist extremes Unwetter mit erheblichem Eisansatz an Vegetation und Infrastruktur möglich. Die Glatteis-Gefahr kann hier bis Dienstag andauern!

    Wo ist die Glatteis-Gefahr am größten?

    Was ist Blitzeis und warum ist es so gefährlich?

    Bei der aktuellen Wetterlage handelt es sich um sogenanntes „Blitzeis» oder gefrierenden Regen. Dabei fällt Regen aus wärmeren Luftschichten auf den noch tiefgefrorenen Boden und gefriert innerhalb von Sekunden zu einer geschlossenen Eisschicht.

    Das Tückische: Anders als bei Schnee oder Reif ist Blitzeis oft nicht sofort erkennbar. Straßen wirken nass, sind aber spiegelglatt. Selbst Winterreifen verlieren auf reinem Eis nahezu komplett die Haftung.

    Nach Angaben des ADAC sollten Autofahrer bei Blitzeis das Fahrzeug stehen lassen. Bremsmanöver auf reinem Eis sind kaum kontrollierbar, selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten.

    Schulausfall am Montag: Diese Bundesländer sind betroffen

    Wegen der extremen Glatteis-Gefahr haben mehrere Bundesländer den Präsenzunterricht abgesagt:

    Bundesland Status Montag 12.01. Hinweis
    NRW Landesweit Distanzunterricht Nur Notbetreuung in Schulen
    Niedersachsen Flächendeckend Schulausfall Zahlreiche Landkreise betroffen
    Bremen Kein Präsenzunterricht Schulen geschlossen
    Saarland Schulen geschlossen Regulärer Betrieb ausgesetzt
    Bayern (Teile) Regional Schulausfall Aschaffenburg, Miltenberg u.a.
    Sachsen Eigenverantwortung der Schulen Eltern können Kinder zu Hause lassen

    Verkehrsminister warnt: „Gefahr noch nicht vorbei»

    Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) mahnt zur Vorsicht: „Die gefährliche Situation ist noch nicht vorbei. Jetzt werden wir Tauwetter haben. Es wird Regen fallen auf gefrorenen Boden.» Er warnt davor, die Glatteis-Gefahr zu unterschätzen.

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigt: „Es ist mit teils massiven Auswirkungen zu rechnen.» Insbesondere im Berufsverkehr am Montagmorgen und in den kommenden Nächten sei erhöhte Vorsicht geboten.

    Verkehrsminister warnt: „Gefahr noch nicht vorbei"

    So schützt du dich vor Glatteis-Unfällen

    Der ADAC und das DRK geben folgende Tipps für die Glatteis-Welle:

    Für Autofahrer:

    • Fahrt vermeiden: Wenn möglich, das Auto stehen lassen
    • Tank füllen: Bei notwendigen Fahrten vollgetankt losfahren
    • Abstand halten: Mindestens dreifachen Sicherheitsabstand einhalten
    • Langsam fahren: Geschwindigkeit deutlich reduzieren
    • Sanft bremsen: Ruckartige Bremsmanöver vermeiden
    • Notfallausrüstung: Decken, warme Getränke, Ladekabel mitnehmen

    Für Fußgänger:

    • Spikes oder Schneeketten: An Schuhen befestigen für besseren Halt
    • Kleine Schritte: Wie ein Pinguin gehen – kurze Schritte, Füße flach aufsetzen
    • Hände frei: Nicht in den Taschen, um sich bei Sturz abfangen zu können
    • Gestreute Wege nutzen: Hauptwege bevorzugen
    • Risiko meiden: Ältere Menschen sollten Wege nach draußen vermeiden

    🏥 Krankenhäuser im Dauereinsatz: Das Berliner Unfallkrankenhaus behandelt derzeit zahlreiche Menschen nach Glatteis-Unfällen – mit Knochenbrüchen, Platzwunden und Schädelhirntraumata. Die Rettungsstellen sind überlastet. Jedes Risiko sollte vermieden werden!

    Deutsche Bahn: Diese Strecken sind betroffen

    Die Deutsche Bahn hat den Betrieb auf mehreren Strecken eingeschränkt:

    Status Strecken
    Verkehr mit Einschränkungen Hamburg-Berlin, Kiel/Hamburg-Frankfurt, Hamburg-NRW, NRW-Hannover-Berlin
    Kein Fernverkehr Westerland-Hamburg, Norddeich/Emden-Hannover, Hamburg/Berlin-Rostock/Binz
    Reduzierte Geschwindigkeit Hannover-Frankfurt, Wolfsburg-Berlin, Köln-Frankfurt

    Fahrgäste können bereits gebuchte Tickets für Fahrten bis einschließlich 7. Februar flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren.

    Wie lange dauert die Glatteis-Welle?

    Die gute Nachricht: Ab Mittwoch entspannt sich die Lage deutlich. Hier die Prognose des DWD:

    Tag Westhälfte Osthälfte
    Montag, 12.01. Vormittags Entspannung Glatteis bis abends
    Dienstag, 13.01. Tauwetter Südosten und Osten noch Glatteis
    Mittwoch, 14.01. Winter verabschiedet sich – keine markanten Wettergefahren mehr
    Ab Donnerstag Mildes Wetter, kein Wintereinbruch in Sicht

    DWD-Meteorologe Oliver Reuter: „Am Mittwoch tagsüber hat sich der Winter so weit aus Deutschland verabschiedet und die Brechstange wieder eingepackt.»

    Häufig gestellte Fragen zur Glatteis-Welle

    Was ist Blitzeis?
    Blitzeis entsteht, wenn Regen oder Nieselregen auf gefrorenen Boden fällt und dort sofort zu einer geschlossenen Eisschicht gefriert. Anders als Schnee ist Blitzeis oft unsichtbar und extrem glatt – selbst Winterreifen haben kaum Haftung.
    Welche Bundesländer sind von der Glatteis-Welle betroffen?
    Der DWD warnt vor Glatteis in Niedersachsen, NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die Glatteis-Welle zieht von West nach Ost über Deutschland.
    Fällt am Montag die Schule aus?
    In NRW, Niedersachsen, Bremen und dem Saarland ist der Präsenzunterricht am 12. Januar abgesagt. In Bayern entscheiden einzelne Landkreise. In Sachsen können Eltern ihre Kinder bei gefährlichem Schulweg zu Hause lassen.
    Wie lange dauert die Glatteis-Gefahr?
    In der Westhälfte entspannt sich die Lage am Montagvormittag. Im Südosten (Bayern, Sachsen) kann die Glatteis-Gefahr bis Dienstag andauern. Ab Mittwoch sind keine markanten Wettergefahren mehr zu erwarten.
    Soll ich bei Glatteis Auto fahren?
    Nein, wenn es sich vermeiden lässt. Der ADAC empfiehlt, bei Blitzeis das Auto stehen zu lassen. Bei unbedingt notwendigen Fahrten: Tank füllen, Abstand halten, langsam fahren, Decken und warme Getränke mitnehmen.
    Wo finde ich aktuelle Warnungen?
    Die aktuellen Warnungen des DWD findest du auf wettergefahren.de und in den Warn-Apps NINA, KATWARN und WarnWetter. Für Schulausfälle informieren die Landkreise über ihre Webseiten und Social-Media-Kanäle.

    Fazit: Glatteis-Welle ernst nehmen

    Die aktuelle Glatteis-Welle durch Tief „Gunda» ist eine ernste Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer „überregional unwetterartigen Glatteis-Lage». Wer kann, sollte am Montag zu Hause bleiben und unnötige Wege vermeiden.

    Die gute Nachricht: Ab Mittwoch entspannt sich die Lage. Bis dahin gilt: Vorsicht auf allen Wegen, angepasstes Verhalten im Straßenverkehr und im Zweifel lieber zu Hause bleiben. Bleib sicher! ❄️

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    Redaktion wermachtwas.online | Wetter & Aktuelles

    Unser Team informiert über aktuelle Wetterereignisse, Warnungen und Service-Themen. Wir recherchieren sorgfältig und stellen die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammen.

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  • Kälteste Nacht des Winters 2026: Bis -20 Grad Frost

    Kälteste Nacht des Winters 2026: Bis -20 Grad Frost

    📖 Lesezeit: 7 Minuten | Zuletzt aktualisiert: Januar 2026

    Kälteste Nacht des Winters 2026: Deutschland im Eisgriff

    Die kälteste Nacht des Winters 2026 steht Deutschland bevor – mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad im Flachland und bis zu minus 25 Grad in den Bergen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor strengem Frost und gefährlichen Straßenverhältnissen. Polare Luftmassen haben das Land fest im Griff und sorgen für den kältesten Jahresstart seit Jahren.

    Was bedeutet diese Kältewelle für deinen Alltag? Welche Regionen sind besonders betroffen? Und wie schützt du dich vor den eisigen Temperaturen? Hier findest du alle aktuellen Informationen zur extremen Kälte im Januar 2026.

    ⚠️ Aktuelle Warnlage (Januar 2026): Der DWD warnt vor strengem Frost mit Tiefstwerten zwischen -15 und -20 Grad. In den Alpen und Mittelgebirgen sind sogar bis zu -25 Grad möglich. Besondere Vorsicht gilt nachts bei klarem Himmel über Schneedecken.

    Aktuelle Temperaturen: So kalt wird es wirklich

    Die Polarluft hat Deutschland Anfang Januar 2026 erreicht und bringt verbreitet Dauerfrost. In der Nacht zum 6. Januar wurden in Baden-Württemberg bereits bis zu minus 17 Grad gemessen – die bisher kälteste Nacht des noch jungen Jahres. Die kommenden Nächte könnten diese Werte noch unterbieten.

    Region Tiefstwerte nachts Tageshöchstwerte
    Alpenraum -19 bis -25 °C -10 bis -6 °C
    Schwarzwald & Schwäbische Alb -14 bis -17 °C -6 bis -3 °C
    Erzgebirge & Bayerischer Wald -15 bis -20 °C -7 bis -4 °C
    Norddeutsches Flachland -8 bis -12 °C -2 bis +1 °C
    Rheintal & Küstenregionen -5 bis -9 °C -1 bis +2 °C

    Besonders kalt wird es bei klarem Himmel und über Schneedecken. Dann kann die Wärme ungehindert abstrahlen, und die Temperaturen fallen besonders stark. Der kälteste Ort Deutschlands ist regelmäßig Marienberg-Kühnhaide an der deutsch-tschechischen Grenze im Erzgebirge.

    Warum ist es so kalt? Polarluft erreicht Deutschland

    Verantwortlich für die extreme Kälte ist ein Hochdruckgebiet, das kalte Polarluft aus Skandinavien nach Mitteleuropa lenkt. Der sogenannte Polarwirbel – ein großräumiges Tiefdruckgebiet über dem Nordpol – zeigt Anzeichen einer Destabilisierung. Meteorologen sehen Parallelen zum strengen Winter 2010/2011.

    Die aktuelle Wetterlage könnte den kältesten Januar seit 2017 bringen. Der letzte zu kalte Wintermonat in Deutschland war der Februar 2018. Das bedeutet: Kinder, die heute acht Jahre alt sind, haben noch keinen richtigen Winter mit anhaltendem Frost und Schnee erlebt.

    💡 Gut zu wissen: Bei einer «blockierten Wetterlage» wird milde Atlantikluft ferngehalten. Das kann zu wochenlangen Frostperioden führen – ähnlich wie im Jahrhundertwinter 1962/1963, als sogar der Bodensee zufror.

    Gesundheitsrisiken bei extremer Kälte

    Temperaturen unter minus 10 Grad stellen ernsthafte Gesundheitsrisiken dar. Der Körper muss enorme Energie aufwenden, um seine Kerntemperatur von 37 Grad zu halten. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Bei zweistelligen Minusgraden können bereits nach kurzer Zeit im Freien Erfrierungen an ungeschützten Körperstellen auftreten. Hände, Füße, Ohren und Nase sind besonders anfällig. Auch das Herz-Kreislauf-System wird stark belastet – Herzinfarkte und Schlaganfälle treten im Winter deutlich häufiger auf als im Sommer.

    Temperatur Risikostufe Empfehlung
    0 bis -5 °C Leichte Gefährdung Warme Kleidung, Mütze und Handschuhe
    -5 bis -10 °C Erhöhte Gefährdung Mund-Nasen-Schutz durch Schal empfohlen
    -10 bis -15 °C Hohe Gefährdung Aufenthalt im Freien begrenzen
    unter -15 °C Sehr hohe Gefährdung Nur unvermeidbare Aufenthalte im Freien

    10 Tipps: So schützt du dich vor der Kälte

    Mit der richtigen Vorbereitung kommst du gut durch die Kältewelle. Diese bewährten Tipps helfen dir, warm zu bleiben und Gesundheitsrisiken zu vermeiden:

    1. Zwiebelprinzip bei der Kleidung: Mehrere dünne Schichten isolieren besser als eine dicke Jacke. Zwischen den Schichten bilden sich Luftpolster, die die Wärme speichern. Achte auf atmungsaktive Materialien wie Merinowolle.

    2. Kopf und Ohren schützen: Über den Kopf verliert der Körper viel Wärme. Eine Mütze mit Ohrenklappen oder ein Stirnband unter der Mütze hält Ohren und Nacken warm.

    3. Fäustlinge statt Fingerhandschuhe: In Fäustlingen wärmen sich die Finger gegenseitig. Bei extremer Kälte trage dünne Fingerhandschuhe darunter.

    4. Wasserdichte Winterschuhe: Nasse Füße kühlen schnell aus. Schuhe mit Gummisohle, Lederschutz und gefüttertem Inneren halten die Füße warm und trocken.

    5. Viel trinken: Bei Flüssigkeitsmangel wird das Blut dicker und zirkuliert schlechter. Das führt zu kalten Händen und Füßen. Warme Getränke mit mindestens 25-30 Grad sind ideal.

    6. Alkohol vermeiden: Alkohol erweitert die Blutgefäße in der Haut und erzeugt ein trügerisches Wärmegefühl. Tatsächlich verliert der Körper dabei mehr Wärme und kühlt schneller aus.

    7. Ausreichend essen: Der Körper braucht bei Kälte mehr Energie. Hunger verstärkt das Kälteempfinden. Warme Suppen und energiereiche Mahlzeiten helfen.

    8. In Bewegung bleiben: Wer sich bewegt, produziert Wärme. Bei längeren Pausen draußen solltest du dich immer wieder bewegen, um nicht auszukühlen.

    9. Hautpflege anpassen: Fetthaltige Cremes mit niedrigem Wassergehalt schützen das Gesicht vor Erfrierungen. Lippenpflege nicht vergessen!

    10. Atemluft anwärmen: Ab minus 5 Grad solltest du durch einen Schal atmen. Die eisige Luft reizt Bronchien und Schleimhäute und macht anfälliger für Infekte.

    Glatteis und Verkehr: Darauf musst du achten

    Mit den extremen Minusgraden steigt auch die Gefahr von Glatteis. Besonders in den Morgenstunden kann sich auf Brücken und schattigen Straßenabschnitten gefährliche Glätte bilden. Der DWD hat für viele Regionen Glättewarnungen herausgegeben.

    Autofahrer sollten Winterreifen mit ausreichend Profiltiefe nutzen, das Tempo anpassen und größere Abstände einhalten. Wer nicht zwingend fahren muss, sollte das Auto bei extremer Kälte stehen lassen. Auch eingefrorene Türschlösser und Scheiben können zum Problem werden – Enteiserspray im Haus aufbewahren, nicht im Auto!

    Heizen und Wasserleitungen: So schützt du dein Zuhause

    Bei längerem Frost können Wasserleitungen einfrieren und platzen. Um das zu verhindern, solltest du die Heizung niemals komplett abstellen – auch in ungenutzten Räumen auf mindestens 15 Grad heizen. Außenleitungen und Wasserhähne im Garten sollten entleert werden.

    Wer länger verreist, sollte einen Nachbarn bitten, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Bei anhaltender Kälte kann auch ein Stromausfall zum Problem werden – eine Blackout-Vorbereitung mit Taschenlampen, Decken und Vorräten ist sinnvoll.

    Kälterekorde in Deutschland: Ein Blick zurück

    Der aktuelle Kälterekord Deutschlands liegt bei minus 37,8 Grad – gemessen am 12. Februar 1929 in Wolnzach-Hüll in Oberbayern. Im Jahrhundertwinter 1928/1929 fror sogar der Rhein bei Bingen zu, sodass Menschen zu Fuß den Fluss überqueren konnten.

    Der kälteste Winter der Nachkriegszeit war 1962/1963 mit einer Durchschnittstemperatur von minus 5,48 Grad. Der Bodensee und der Königssee froren vollständig zu. Über drei Monate lang lag verbreitet Schnee. Solche Extremwinter sind durch den Klimawandel seltener geworden – doch vereinzelte Kältewellen können nach wie vor auftreten.

    Häufig gestellte Fragen zur Kältewelle 2026

    Wie lange hält die Kältewelle an?
    Nach aktuellen Prognosen bleibt die erste Januarwoche 2026 winterlich mit Frost und Schnee. Ab Mitte Januar könnte sich die Lage entspannen, wobei im Südwesten sogar wieder zweistellige Plusgrade möglich sind. Die Wettermodelle sind sich jedoch uneins.
    Ist Sport bei Minusgraden gefährlich?
    Ab minus 15 Grad solltest du auf Sport im Freien verzichten. Die kalte Luft belastet Atemwege und Herz-Kreislauf-System stark. Bei leichteren Minusgraden ist moderater Sport möglich – achte auf atmungsaktive Kleidung und atme durch einen Schal.
    Wann drohen Erfrierungen?
    Erfrierungen können bereits bei leichten Minusgraden auftreten, wenn Wind und Feuchtigkeit dazukommen. Bei minus 15 Grad und darunter reichen schon wenige Minuten mit ungeschützter Haut für Erfrierungen ersten Grades. Warnzeichen sind blasse Haut und Taubheitsgefühl.
    Muss ich bei Kälte zur Arbeit?
    Grundsätzlich ja – extreme Kälte allein ist kein Grund für Arbeitsunfähigkeit. Bei Glatteis und unpassierbaren Straßen liegt das Wegerisiko beim Arbeitnehmer. Sprich mit deinem Arbeitgeber über Homeoffice-Möglichkeiten oder flexible Arbeitszeiten.
    Wie schütze ich mein Auto vor der Kälte?
    Stelle das Auto möglichst in einer Garage ab. Bei Frost im Freien: Enteiserspray im Haus aufbewahren, Scheibenwischer aufstellen, Türdichtungen mit Talkum behandeln. Batterie prüfen – bei Kälte lässt die Leistung deutlich nach.
    Wo ist es in Deutschland am kältesten?
    Die kältesten Orte sind regelmäßig Senken und Täler in den Mittelgebirgen. Marienberg-Kühnhaide im Erzgebirge hält häufig den Kälterekord. Auch der Alpenraum, besonders Oberstdorf und die Zugspitze, erreichen extreme Tiefstwerte unter minus 20 Grad.

    Wetteraussichten: Wie geht es weiter?

    Die Kältephase dürfte mindestens bis Mitte Januar 2026 anhalten. Der Polarwirbel zeigt weiterhin Schwächen, was weitere Kaltlufteinbrüche wahrscheinlich macht. Meteorologen sprechen von einem möglichen «Jahrhundertwinter» – auch wenn diese Bezeichnung mit Vorsicht zu genießen ist.

    Aktuelle Warnungen und Prognosen findest du jederzeit auf der Website des Deutschen Wetterdienstes oder in der kostenlosen WarnWetter-App. Bei Unwetterwarnungen solltest du unnötige Fahrten vermeiden und auf die Empfehlungen der Behörden achten.

    Fazit: Gut vorbereitet durch die Kältewelle

    Die kälteste Nacht des Winters 2026 bringt Deutschland Temperaturen, wie sie viele seit Jahren nicht erlebt haben. Mit der richtigen Kleidung, ausreichend Wärme im Haus und etwas Vorsicht im Straßenverkehr kommst du gut durch die Kältewelle. Besonders wichtig: Achte auf Risikogruppen wie ältere Nachbarn oder Obdachlose – sie brauchen in diesen Tagen besondere Aufmerksamkeit.

    Halte dich über aktuelle Wetterwarnungen auf dem Laufenden und passe deine Pläne entsprechend an. Der Winter 2026 zeigt, dass echte Kältewellen auch in Zeiten des Klimawandels möglich sind. Bleib warm und pass auf dich auf!