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  • Wetter: Glatteisgefahr im Westen – eisige KƤlte im Osten

    Wetter: Glatteisgefahr im Westen – eisige KƤlte im Osten

    Deutschland erlebt derzeit ein extremes Winterwetter, das das Land in zwei Zonen teilt: Während der Osten und Nordosten unter Dauerfrost leiden, droht im Westen und Südwesten eine erhebliche Glatteisgefahr. Gefrierender Regen könnte zur Wochenmitte zu gefährlichen Straßenverhältnissen führen und sogar Unwetter auslösen. Autofahrer und Fußgänger sind gleichermaßen aufgerufen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Die Wetterdienste warnen vor erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs und raten, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden. Die aktuelle Wetterlage stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Bevölkerung und die Rettungsdienste dar.

    Glatteisgefahr
    Symbolbild: Glatteisgefahr (Foto: Picsum)

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Westen und Südwesten Deutschlands droht Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen.
    • Im Osten und Nordosten herrschen weiterhin eisige Temperaturen mit Dauerfrost.
    • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern und erheblichen Verkehrsbehinderungen.
    • Besondere Vorsicht ist auf Brücken und in Senken geboten.

    Glatteisgefahr breitet sich im Westen aus

    Die aktuelle Wetterlage in Deutschland ist von starken Gegensätzen geprägt. Während der Osten und Nordosten des Landes weiterhin von eisigen Temperaturen heimgesucht werden, steigt im Westen und Südwesten die Glatteisgefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile von Baden-Württemberg, Hessen und den Süden Bayerns eine entsprechende Warnung herausgegeben. Ursache für die Glatteisgefahr ist gefrierender Regen, der auf den kalten Untergrund trifft und sofort zu einer gefährlichen Eisschicht gefriert. Diese Situation kann innerhalb kürzester Zeit zu spiegelglatten Straßen führen und das Unfallrisiko erheblich erhöhen. Besonders gefährdet sind Brücken und Senken, da diese Bereiche schneller auskühlen und die Eisbildung begünstigen.

    Die Glatteisgefahr betrifft vor allem den Zeitraum am Vormittag, kann sich aber im Laufe des Tages weiter ausdehnen. Auch im westlichen Bergland sowie vom Münsterland bis in den Nordwesten besteht die Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen, regional auch mit Unwetterpotenzial. Der DWD rät dringend, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Fußgänger sollten ebenfalls besonders vorsichtig sein und auf geeignetes Schuhwerk achten.

    Eisige Temperaturen halten den Osten im Griff

    Im Osten und Nordosten Deutschlands hingegen bleibt die Situation unverƤndert eisig. Die Temperaturen liegen weiterhin im Minusbereich, und vielerorts herrscht Dauerfrost. Dies führt dazu, dass Gehwege und Straßen spiegelglatt sind und die Gefahr von Stürzen und UnfƤllen hoch ist. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Berlin, wo viele Gehwege trotz der Bemühungen der Stadtreinigung weiterhin vereist sind. Die gefühlte Temperatur liegt aufgrund des eisigen Windes oft noch deutlich unter den tatsƤchlichen Werten. Die KƤlte belastet nicht nur die Menschen, sondern auch die Infrastruktur. Wasserleitungen kƶnnen platzen, und die Heizungen laufen auf Hochtouren, um die Wohnungen warm zu halten. (Lesen Sie auch: Wetter: Bibbern im Nordosten – milde Temperaturen…)

    Die anhaltende Kälteperiode stellt auch eine Herausforderung für die Obdachlosenhilfe dar. Die Organisationen sind verstärkt im Einsatz, um Obdachlose mit warmer Kleidung, Decken und Mahlzeiten zu versorgen und ihnen einen sicheren Unterschlupf zu bieten. Die Kältebusse sind rund um die Uhr unterwegs, um Menschen in Not zu helfen.

    šŸ’” Wichtig zu wissen

    Bei Glatteisgefahr ist es ratsam, das Auto stehen zu lassen und ƶffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Wenn eine Autofahrt unvermeidlich ist, sollte man besonders langsam und vorsichtig fahren, ausreichend Abstand zum Vordermann halten und plƶtzliche Brems- und Lenkbewegungen vermeiden.

    Regionale Unterschiede: TemperaturgefƤlle in Deutschland

    Die Wetterlage in Deutschland zeigt derzeit ein deutliches Temperaturgefälle. Während im Nordosten Temperaturen von bis zu minus 7 Grad Celsius herrschen, können es am Oberrhein und Alpenrand bis zu 11 Grad Celsius warm werden. Im Rest des Landes liegen die Temperaturen zwischen 0 und +8 Grad Celsius. Dieser Temperaturunterschied ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die geografische Lage, die Windrichtung und die Höhenlage. Der Föhnwind an den Alpen sorgt beispielsweise für milde Temperaturen, während kalte Luftmassen aus Osteuropa den Nordosten des Landes beeinflussen.

    Die unterschiedlichen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf die Vegetation und die Landwirtschaft. Während im Osten die Böden gefroren sind und die Pflanzen ruhen, können im Westen bereits erste Frühlingsboten zu sehen sein. Die Landwirte müssen sich auf die unterschiedlichen Bedingungen einstellen und ihre Arbeit entsprechend planen.

    Verhaltensmaßnahmen bei Glatteisgefahr

    Angesichts der bestehenden Glatteisgefahr ist es wichtig, einige Verhaltensmaßnahmen zu beachten, um das Unfallrisiko zu minimieren. Autofahrer sollten ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen anpassen und besonders langsam und vorsichtig fahren. Es ist ratsam, ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten und plötzliche Brems- und Lenkbewegungen zu vermeiden. Auch Fußgänger sollten aufmerksam sein und auf geeignetes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen achten. Besonders gefährlich sind vereiste Gehwege und Treppen. Bei Stürzen kann es zu schweren Verletzungen kommen.

    Es ist ratsam, sich vor dem Verlassen des Hauses über die aktuelle Wetterlage und die Straßenverhältnisse zu informieren. Die Wetterdienste bieten regelmäßig aktualisierte Informationen und Warnungen an. Auch die lokalen Medien berichten über die aktuelle Situation. Wer die Möglichkeit hat, sollte nicht notwendige Aktivitäten im Freien verschieben, bis sich die Wetterlage gebessert hat. Die Glatteisgefahr sollte keinesfalls unterschätzt werden, da sie schnell zu gefährlichen Situationen führen kann.

    Ausblick auf die kommenden Tage

    Die NiederschlƤge, die die Glatteisgefahr verursachen, ziehen nach Angaben des DWD langsam bis Mittwoch nach Norden. «Gebietsweise besteht vom Nordwesten bis in die ƶstliche Mitte erhƶhte Glatteisgefahr», sagte DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Es ist daher davon auszugehen, dass die Glatteisgefahr in den kommenden Tagen noch anhalten wird. Die Wetterdienste beobachten die Entwicklung genau und werden bei Bedarf weitere Warnungen herausgeben. Es ist wichtig, die Informationen aufmerksam zu verfolgen und die entsprechenden Verhaltensmaßnahmen zu treffen. Die Bevƶlkerung ist aufgerufen, sich gegenseitig zu unterstützen und aufmerksam aufeinander zu achten. Nur so kann man die Herausforderungen des Winterwetters gemeinsam meistern.

    Aktuell
    Glatteisgefahr im Westen

    Gefrierender Regen führt zu gefährlichen Straßenverhältnissen in Teilen Westdeutschlands.

    Glatteisgefahr
    Symbolbild: Glatteisgefahr (Foto: Picsum)
    In den nƤchsten Tagen
    Verlagerung der NiederschlƤge

    Die NiederschlƤge ziehen langsam nach Norden, wodurch sich die Glatteisgefahr ausweiten kann.

    Langfristig
    Unsichere Prognose

    Die weitere Entwicklung der Wetterlage ist noch unsicher. Es ist mƶglich, dass die KƤlteperiode noch lƤnger andauert.

    Glatteisgefahr: Ursachen und Entstehung

    Die Entstehung von Glatteis ist ein komplexer Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Grundsätzlich entsteht Glatteis, wenn flüssiger Niederschlag, wie Regen oder Sprühregen, auf einen gefrorenen oder stark unterkühlten Untergrund trifft. Der Niederschlag gefriert dann innerhalb kürzester Zeit zu einer dünnen, aber extrem glatten Eisschicht. Besonders gefährlich ist gefrierender Regen, da er oft unsichtbar ist und die Straßen in spiegelglatte Flächen verwandeln kann. Die Glatteisgefahr ist besonders hoch, wenn die Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt liegen, da der Niederschlag dann schneller gefriert. Auch die Beschaffenheit des Untergrunds spielt eine Rolle. Asphalt und Beton kühlen schneller aus als beispielsweise Erdreich, wodurch die Eisbildung auf diesen Oberflächen begünstigt wird.

    Die Glatteisgefahr ist nicht nur auf Straßen beschrƤnkt, sondern kann auch auf Gehwegen, Treppen und anderen FlƤchen auftreten. Besonders gefƤhrlich sind Brücken und Senken, da diese Bereiche schneller auskühlen und die Eisbildung begünstigen. Auch BƤume und StrƤucher kƶnnen vereisen und zur Gefahr werden, wenn Ƅste unter der Last des Eises abbrechen.

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    Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:

    HƤufig gestellte Fragen (FAQ)

    Was ist gefrierender Regen?

    Gefrierender Regen ist Regen, der als flüssiges Wasser fällt, aber beim Auftreffen auf eine Oberfläche, die unter dem Gefrierpunkt liegt, sofort gefriert und eine Eisschicht bildet.

    Wie kann ich mich vor Glatteis schützen?

    Tragen Sie festes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen, fahren Sie vorsichtig und vermeiden Sie unnötige Fahrten. Informieren Sie sich vorab über die Wetterlage.

    Welche Bereiche sind besonders gefƤhrdet?

    Brücken, Senken und Gehwege sind besonders anfällig für Glatteisbildung, da sie schneller auskühlen.

    Wie verhalte ich mich bei einem Sturz auf Glatteis?

    Versuchen Sie, sich abzufangen und den Kopf zu schützen. Suchen Sie anschließend einen Arzt auf, um mögliche Verletzungen abklären zu lassen.

    Wo finde ich aktuelle Informationen zur Glatteisgefahr?

    Die aktuellen Warnungen und Informationen erhalten Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD), in den lokalen Medien und über Warn-Apps.

    Fazit

    Die aktuelle Wetterlage in Deutschland ist von starken Gegensätzen geprägt. Während der Osten und Nordosten unter Dauerfrost leiden, droht im Westen und Südwesten eine erhebliche Glatteisgefahr. Die Bevölkerung ist aufgerufen, die Warnungen der Wetterdienste ernst zu nehmen und die entsprechenden Verhaltensmaßnahmen zu treffen. Besondere Vorsicht ist auf Straßen und Gehwegen geboten. Wer die Möglichkeit hat, sollte nicht notwendige Aktivitäten im Freien verschieben, bis sich die Wetterlage gebessert hat. Die Glatteisgefahr sollte keinesfalls unterschätzt werden, da sie schnell zu gefährlichen Situationen führen kann. Nur durch umsichtiges Verhalten und gegenseitige Rücksichtnahme kann man die Herausforderungen des Winterwetters gemeinsam meistern. Bleiben Sie sicher und informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage, um die Glatteisgefahr bestmöglich zu bewältigen.

    Glatteisgefahr
    Symbolbild: Glatteisgefahr (Foto: Picsum)
  • Strenger Frost: DWD warnt vor bis zu -20 Grad in Deutschland

    Strenger Frost: DWD warnt vor bis zu -20 Grad in Deutschland

    šŸ“– Lesezeit: 5 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2026, 20:00 Uhr

    DWD warnt vor strengem Frost: Bis zu -20 Grad in Deutschland

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor strengem Frost in weiten Teilen Deutschlands. In der Nacht zum Montag, 12. Januar 2026, sinken die Temperaturen verbreitet auf minus 10 bis minus 15 Grad – über Schnee sind sogar bis zu minus 20 Grad mƶglich. Besonders die OsthƤlfte Deutschlands ist betroffen.

    Die aktuelle KƤltewelle gehƶrt zu den markantesten Winterlagen der letzten Jahre. DWD-Meteorologe Peter Hartmann bestƤtigt: ā€žIn den letzten drei Wintern hatten wir solche Wetterlagen in Deutschland nicht.» ZusƤtzlich droht am Montagmorgen gefrierender Regen mit Glatteis – der DWD hat eine Unwetterwarnung herausgegeben.

    ā„ļø Aktuelle DWD-Warnung: Strenger Frost zwischen -10 und -16 Grad in der OsthƤlfte. Bei klarem Himmel über Schnee ƶrtlich bis -20 Grad. In der Nacht zum Montag von Westen gefrierender Regen mit Glatteis (Unwetterwarnung). LƤngere Aufenthalte im Freien vermeiden!

    DWD warnt vor strengem Frost: Bis zu -20 Grad in Deutschland

    Wie kalt wird es in der Nacht?

    Die Temperaturen variieren je nach Region stark. Hier die aktuelle Prognose des Deutschen Wetterdienstes für die kommenden Nächte:

    Region Tiefstwerte Besonderheit
    Osthälfte -10 bis -16 °C Strenger Frost, Dauerfrost tagsüber
    Süddeutschland -8 bis -15 °C Alpennähe bis -20 °C
    Mittelgebirge -10 bis -15 °C Über Schnee noch kälter
    Westhälfte -1 bis -6 °C Ab Montag Milderung von Westen
    Norddeutschland -5 bis -12 °C Stellenweise Nebel

    Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met erklƤrt: ā€žWenn es nachts aufklart, kühlt es ordentlich ab. Über geschlossenen Schneedecken wird es deutlich kühler, weil der Schnee die RestwƤrme schneller Richtung Himmel reflektiert.»

    Warum ist es so kalt?

    Die extreme KƤlte hat eine klare Ursache: Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien blockiert die milden Atlantiktiefs und lenkt eisige Polarluft direkt nach Deutschland. Meteorologen sprechen von einer AbschwƤchung des Polarwirbels – ein PhƤnomen, das in den vergangenen Jahren selten vorkam.

    Die Folge: Die kalte Kontinentalluft aus der Arktis strömt ungebremst nach Mitteleuropa. Bei klarem Nachthimmel kann die Wärme ungehindert entweichen, wodurch die Temperaturen ins Bodenlose stürzen.

    šŸŒ”ļø Rekordwerte: Im Erzgebirge wurden bereits minus 23,4 Grad gemessen (Kühnhaide). In den Alpen und im ƶstlichen Bergland sind Temperaturen bis minus 20 Grad mƶglich – kƤlter als in vielen GefrierschrƤnken!

    Welche Gefahren drohen bei strengem Frost?

    Extreme Kälte kann für Menschen zur echten Gefahr werden. Der DWD und Gesundheitsexperten warnen vor folgenden Risiken:

    Gefahr Beschreibung Risikogruppen
    Erfrierungen Ungeschützte Haut (Ohren, Nase, Finger) kann bei -15 °C in Minuten Schaden nehmen Alle bei längerem Aufenthalt im Freien
    Unterkühlung Körpertemperatur sinkt unter 35 °C, Organe arbeiten langsamer Obdachlose, ältere Menschen
    Herz-Kreislauf KƤlte belastet das Herz, besonders bei kƶrperlicher Anstrengung Menschen mit Vorerkrankungen
    Festklebende Haut Feuchte Haut kann an Metall festfrieren Kinder beim Spielen
    Glatteis Gefrierender Regen am Montag, extreme Glätte Autofahrer, Fußgänger

    Erste Anzeichen einer Unterkühlung sind Zittern, blasse Haut, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Lebensgefährlich wird es bei einer Körpertemperatur unter 30 Grad.

    Welche Gefahren drohen bei strengem Frost?

    Tipps: So schützt du dich vor strengem Frost

    Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich die Kältewelle gut überstehen. Hier die wichtigsten Tipps:

    Kleidung nach dem Zwiebelprinzip

    • Unterste Schicht: FunktionswƤsche, die Feuchtigkeit vom Kƶrper wegleitet
    • Mittlere Schicht: Fleece oder Wolle zur WƤrmeisolierung
    • Ƅußere Schicht: Wind- und wasserdichte Jacke
    • Mütze: Über den Kopf geht die meiste WƤrme verloren
    • Handschuhe: Am besten FƤustlinge, die wƤrmen besser

    Allgemeine Verhaltenstipps

    • LƤngere Aufenthalte im Freien vermeiden
    • Bei kƶrperlichen EinschrƤnkungen drinnen bleiben
    • Ausreichend warme GetrƤnke zu sich nehmen
    • Hautpflege: Fetthaltige Cremes schützen vor Austrocknung
    • Autofahrer: Mehr Zeit fürs Freikratzen einplanen, Tank vollfüllen

    šŸš— ADAC-Tipp: Bei StraßenglƤtte besonders vorausschauend fahren, genügend Abstand halten. Auf nicht unbedingt notwendige Fahrten verzichten. Decken und warme GetrƤnke im Auto mitführen.

    Was bedeutet die Unwetterwarnung für Montag?

    Der DWD hat für die Nacht zum Montag, 12. Januar 2026, eine Unwetterwarnung vor gefrierendem Regen herausgegeben. Von Westen kommend erreichen Niederschläge Deutschland, die auf den eiskalten Boden treffen und sofort gefrieren.

    Zeitraum Betroffene Region Warnung
    Nacht zum Montag WesthƤlfte bis Linie Schleswig-Harz-AllgƤu Glatteis (Unwetter)
    Montag tagsüber Ostwärts ausbreitend Gefrierender Regen
    Montag Abend WesthƤlfte Leichte Milderung

    In mehreren Bundesländern wird aufgrund der Wetterlage ein Schulausfall am Montag geprüft. Die Entscheidungen treffen die Landkreise meist am Sonntagabend oder frühen Montagmorgen.

    Wo informiere ich mich über Frostwarnungen?

    Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnungen laufend. Hier die wichtigsten Informationsquellen:

    Wie lange hƤlt die KƤlte an?

    Die extreme KƤltephase neigt sich langsam dem Ende zu. Ab Montag, 12. Januar, setzt von Westen her eine Milderung ein, die sich jedoch nur zƶgerlich nach Osten ausbreitet.

    Tag WesthƤlfte OsthƤlfte
    Sonntag, 11.01. Frost bis -6 °C Strenger Frost bis -16 °C
    Montag, 12.01. Leichte Milderung, Glatteis Noch Dauerfrost
    Dienstag, 13.01. Zƶgernde Milderung Noch strenger Frost mƶglich
    Ab Mittwoch Keine gefƤhrlichen Wettererscheinungen mehr erwartet

    HƤufig gestellte Fragen zum strengen Frost

    Wie kalt wird es in Deutschland?
    Der DWD warnt vor strengem Frost mit Tiefstwerten zwischen minus 10 und minus 16 Grad in der Osthälfte. Bei klarem Himmel über Schnee können örtlich bis zu minus 20 Grad erreicht werden, in Alpentälern sogar noch tiefer.
    Wann ist strenger Frost gefƤhrlich?
    Bei Temperaturen unter minus 10 Grad kann ungeschützte Haut (Ohren, Nase, Finger) innerhalb weniger Minuten Erfrierungen erleiden. Besonders gefƤhrlich ist die Kombination aus KƤlte und Wind – die gefühlte Temperatur liegt dann noch niedriger.
    Wie schütze ich mich vor Erfrierungen?
    Trage Kleidung nach dem Zwiebelprinzip: Funktionswäsche, Fleece und wind-/wasserdichte Außenschicht. Mütze und Handschuhe sind Pflicht. Vermeide längere Aufenthalte im Freien und achte auf erste Anzeichen wie taubes Gefühl in Fingern oder Ohren.
    Was bedeutet die Glatteis-Unwetterwarnung?
    In der Nacht zum Montag erreichen Niederschläge von Westen Deutschland. Der Regen trifft auf die gefrorenen Böden und gefriert sofort zu Eis. Der DWD warnt vor extremer Glätte auf Straßen und Gehwegen.
    Wie lange dauert die KƤltewelle noch?
    Ab Montag, 12. Januar, setzt von Westen her eine Milderung ein. Die OsthƤlfte muss noch bis Mitte der Woche mit Dauerfrost rechnen. Ab Mittwoch werden keine gefƤhrlichen Wettererscheinungen mehr erwartet.

    Fazit: KƤltewelle ernst nehmen

    Die aktuelle Warnung vor strengem Frost des Deutschen Wetterdienstes sollte ernst genommen werden. Mit Temperaturen bis minus 20 Grad und der zusätzlichen Glatteis-Unwetterwarnung für Montag steht Deutschland ein herausforderndes Winterwochenende bevor.

    Wer sich richtig kleidet, lƤngere Aufenthalte im Freien vermeidet und die Warnungen des DWD beachtet, kann die KƤltewelle gut überstehen. Besondere Vorsicht ist im Straßenverkehr geboten – der ADAC rƤt, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.

    Bleib warm und pass auf dich auf! ā„ļø


    Über den Autor

    Redaktion wermachtwas.online | Wetter & Aktuelles

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