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  • Richtiger Umgang Kollegen: Was Sie Niemals Sagen Sollten

    Richtiger Umgang Kollegen: Was Sie Niemals Sagen Sollten

    Der Arbeitsalltag ist oft von Zusammenarbeit und Interaktion mit Kollegen geprägt. Ein respektvoller und wertschätzender Umgang ist dabei essenziell für ein positives Arbeitsklima und eine erfolgreiche Teamarbeit. Doch wie gelingt der richtige Umgang mit Kollegen, und welche Aussagen sollten vermieden werden, um Konflikte zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu fördern? Es gilt, eine Balance zwischen Ehrlichkeit und Taktgefühl zu finden, um sowohl die eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren als auch die Gefühle der Kollegen zu respektieren. Richtiger Umgang Kollegen steht dabei im Mittelpunkt.

    Symbolbild zum Thema Richtiger Umgang Kollegen
    Symbolbild: Richtiger Umgang Kollegen (Bild: Pexels)

    Kernpunkte

    • Vermeidung von abwertenden und persönlichen Angriffen.
    • Keine Verbreitung von Gerüchten und Klatsch.
    • Vermeidung von ungefragten Ratschlägen und Besserwisserei.
    • Respektierung der Privatsphäre und persönlichen Grenzen.

    Die Bedeutung eines respektvollen Miteinanders am Arbeitsplatz

    Ein respektvoller Umgang mit Kollegen ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern auch ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Studien belegen, dass ein positives Arbeitsklima die Mitarbeiterzufriedenheit steigert, die Produktivität erhöht und die Fluktuation reduziert. Teresa Stockmeyer, Trainerin für Teamentwicklung, betont, dass «wertschätzende Kommunikation das Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bildet». Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) arbeiteten die Deutschen im Jahr 2023 insgesamt 55 Milliarden Stunden, was verdeutlicht, wie viel Zeit wir mit unseren Kollegen verbringen. Umso wichtiger ist es, diese Zeit so angenehm und produktiv wie möglich zu gestalten.

    Welche Aussagen sind im Umgang mit Kollegen tabu?

    Bestimmte Aussagen können im Arbeitsalltag schnell zu Missverständnissen, Konflikten oder sogar zu einer Schädigung des Arbeitsklimas führen. Es ist daher wichtig, sich der potenziellen Auswirkungen der eigenen Worte bewusst zu sein. Wie Stern berichtet, gibt es einige Sätze, die man im Umgang mit Kollegen besser vermeiden sollte, um ein harmonisches Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Stern

    Abwertungen und persönliche Angriffe

    Aussagen wie «Das war ja klar, dass du das nicht schaffst» oder «Das ist doch typisch für dich» sind nicht nur verletzend, sondern zerstören auch das Vertrauen und schaden der Beziehung zu den Kollegen. Solche Angriffe entstehen oft aus Frustration oder Stress, schaden aber langfristig der Zusammenarbeit. Sie führen häufig zu Konflikten oder defensivem Verhalten. Stattdessen sollte man konstruktives Feedback geben und sich auf die Sachebene konzentrieren.

    Gerüchte und Klatsch

    Das Verbreiten von Gerüchten und Klatsch ist nicht nur unprofessionell, sondern kann auch das Vertrauen innerhalb des Teams untergraben und das Arbeitsklima nachhaltig schädigen. Solche Verhaltensweisen können zu Misstrauen und Konflikten führen und die Zusammenarbeit erschweren. Ein offener und ehrlicher Umgang miteinander ist hier die bessere Alternative.

    📊 Zahlen & Fakten

    Laut einer Studie der Harvard Business Review verbringen Mitarbeiter durchschnittlich 13 Stunden pro Woche mit der Bearbeitung von Konflikten am Arbeitsplatz. Dies unterstreicht die Bedeutung einer konstruktiven Konfliktlösung und eines respektvollen Umgangs miteinander. (Lesen Sie auch: Tipps vom Profi: Zehn Dinge, die man…)

    Ungefragte Ratschläge und Besserwisserei

    Auch wenn man es nur gut meint, können ungefragte Ratschläge und Besserwisserei bei Kollegen schnell den Eindruck erwecken, man halte sie für inkompetent oder unfähig. Aussagen wie «Ich würde das aber so machen» oder «Das habe ich dir doch gleich gesagt» können demotivierend wirken und das Selbstvertrauen der Kollegen untergraben. Es ist wichtig, die Kompetenz und Erfahrung der Kollegen zu respektieren und Ratschläge nur dann anzubieten, wenn sie explizit erwünscht sind.

    Stattdessen kann man anbieten, seine Erfahrungen zu teilen oder Unterstützung anzubieten, ohne dabei den Kollegen das Gefühl zu geben, sie seien nicht in der Lage, ihre Aufgaben selbstständig zu bewältigen.

    Respektlose Kommentare über Privatleben oder Aussehen

    Kommentare über das Privatleben oder das Aussehen von Kollegen sind absolut tabu. Sie sind nicht nur unprofessionell und verletzend, sondern können auch diskriminierend sein. Jeder Mensch hat das Recht auf Privatsphäre und sollte nicht aufgrund seines Aussehens oder seiner persönlichen Umstände beurteilt werden. Solche Kommentare können das Selbstwertgefühl der Betroffenen stark beeinträchtigen und zu einem negativen Arbeitsklima beitragen.

    Es ist wichtig, sich auf die beruflichen Qualitäten und Leistungen der Kollegen zu konzentrieren und persönliche Kommentare zu vermeiden.

    Wie kann man einen konstruktiven Umgang mit Kollegen fördern?

    Ein konstruktiver Umgang mit Kollegen basiert auf gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und einer offenen Kommunikation. Es gibt verschiedene Strategien, die dazu beitragen können, ein positives Arbeitsklima zu schaffen und die Zusammenarbeit zu fördern.

    Aktives Zuhören und Empathie

    Aktives Zuhören und Empathie sind essenziell, um die Perspektive der Kollegen zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Indem man aufmerksam zuhört, Fragen stellt und versucht, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen, kann man Missverständnisse vermeiden und eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. (Lesen Sie auch: Lufthansa trotzt Iran-Krieg: Gewinnziel bleibt im Visier)

    Kollegiale Beratung kann hier eine hilfreiche Methode sein, um im Team gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit zu stärken.

    Klare und respektvolle Kommunikation

    Eine klare und respektvolle Kommunikation ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und Konflikte konstruktiv zu lösen. Es ist wichtig, die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen klar zu kommunizieren, aber gleichzeitig die Gefühle und Perspektiven der Kollegen zu respektieren. Eine wertschätzende Sprache und ein offener Dialog können dazu beitragen, ein positives Arbeitsklima zu schaffen.

    Konstruktives Feedback geben und annehmen

    Konstruktives Feedback ist ein wichtiges Instrument, um die Zusammenarbeit zu verbessern und die individuelle Entwicklung der Kollegen zu fördern. Es ist wichtig, Feedback konkret, sachlich und lösungsorientiert zu formulieren und dabei die positiven Aspekte hervorzuheben. Auch das Annehmen von Feedback erfordert Offenheit und die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und zu verbessern.

    📌 Hintergrund

    Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg ist ein Kommunikationsmodell, das auf Empathie, Ehrlichkeit und Wertschätzung basiert und dazu beitragen kann, Konflikte konstruktiv zu lösen und Beziehungen zu stärken.

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    Konflikte konstruktiv lösen

    Konflikte sind am Arbeitsplatz unvermeidlich, aber sie müssen nicht zwangsläufig zu negativen Auswirkungen führen. Entscheidend ist, wie man mit ihnen umgeht. Eine konstruktive Konfliktlösung beinhaltet, die Ursachen des Konflikts zu analysieren, die verschiedenen Perspektiven zu berücksichtigen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Eine offene und ehrliche Kommunikation sowie die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, sind hierbei unerlässlich.

    Der Betriebsrat kann in vielen Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Konfliktlösung spielen und als Vermittler zwischen den Parteien agieren. (Lesen Sie auch: DPD Team Wallraff: Ekel und Ausbeutung Aufgedeckt?)

    Die Rolle der Führungskraft im Umgang mit Kollegen

    Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Arbeitsklimas und der Förderung eines respektvollen Umgangs mit Kollegen. Sie sollten als Vorbild agieren, eine offene Kommunikationskultur fördern und sicherstellen, dass alle Mitarbeiter die gleichen Chancen und Wertschätzung erfahren. Führungskräfte sollten auch in der Lage sein, Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu lösen, um ein positives Arbeitsklima zu erhalten.

    Wie wirkt sich ein schlechter Umgang mit Kollegen auf die Arbeitsleistung aus?

    Ein schlechter Umgang mit Kollegen kann sich negativ auf die Arbeitsleistung auswirken. Stress, Demotivation und ein schlechtes Arbeitsklima können zu Fehlzeiten, geringerer Produktivität und einer höheren Fluktuation führen. Unternehmen, die Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander legen, profitieren hingegen von einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit, einer besseren Zusammenarbeit und einer gesteigerten Innovationskraft. Laut einer Studie von Gallup sind engagierte Mitarbeiter um 21 % produktiver als nicht engagierte Mitarbeiter.

    Fazit: Wertschätzung als Schlüssel zum Erfolg

    Der richtige Umgang mit Kollegen ist ein entscheidender Faktor für ein positives Arbeitsklima, eine erfolgreiche Zusammenarbeit und den Unternehmenserfolg. Es gilt, abwertende Aussagen, Gerüchte und ungefragte Ratschläge zu vermeiden und stattdessen auf gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und eine offene Kommunikation zu setzen. Unternehmen, die in eine wertschätzende Unternehmenskultur investieren, profitieren langfristig von einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit, einer besseren Arbeitsleistung und einer geringeren Fluktuation. Die Investition in ein positives Arbeitsklima ist somit eine Investition in die Zukunft des Unternehmens.

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    Häufig gestellte Fragen

    Was versteht man unter einem respektvollen Umgang mit Kollegen?

    Ein respektvoller Umgang mit Kollegen bedeutet, jeden Mitarbeiter unabhängig von seiner Position oder Persönlichkeit wertzuschätzen und seine Rechte und Gefühle zu respektieren. Dies beinhaltet eine höfliche Kommunikation, aktives Zuhören und die Vermeidung von abwertenden oder diskriminierenden Äußerungen. (Lesen Sie auch: Team Wallraff DPD: Ausbeutung und Ekel Aufgedeckt)

    Wie kann ich Konflikte mit Kollegen konstruktiv lösen?

    Um Konflikte mit Kollegen konstruktiv zu lösen, ist es wichtig, offen und ehrlich zu kommunizieren, die Perspektive des anderen zu verstehen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Eine neutrale dritte Partei, wie beispielsweise ein Mediator, kann bei der Konfliktlösung hilfreich sein.

    Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Förderung eines respektvollen Arbeitsklimas?

    Was sind die Folgen eines schlechten Umgangs mit Kollegen?

    Ein schlechter Umgang mit Kollegen kann zu Stress, Demotivation, Fehlzeiten, geringerer Produktivität, einer höheren Fluktuation und einem negativen Arbeitsklima führen. Dies kann sich negativ auf die Leistung des Einzelnen und des gesamten Teams auswirken.

    Wie kann ich mich verhalten, wenn ich Zeuge eines respektlosen Verhaltens gegenüber einem Kollegen werde?

    Wenn Sie Zeuge eines respektlosen Verhaltens gegenüber einem Kollegen werden, sollten Sie den Mut haben, einzugreifen und das Verhalten zu unterbinden. Sie können den Betroffenen unterstützen, indem Sie ihm zuhören und ihm versichern, dass er nicht allein ist. Außerdem können Sie den Vorfall bei der Personalabteilung oder dem Betriebsrat melden.

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  • Richtiger Umgang Kollegen: 10 Sätze, die Sie Vermeiden Sollten

    Richtiger Umgang Kollegen: 10 Sätze, die Sie Vermeiden Sollten

    Der richtige Umgang mit Kollegen ist entscheidend für ein positives Arbeitsumfeld. Studien zeigen, dass ein respektvolles Miteinander die Produktivität steigert und Stress reduziert. Daher sollte man bestimmte Aussagen vermeiden, die das Betriebsklima negativ beeinflussen können. Richtiger Umgang Kollegen steht dabei im Mittelpunkt.

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    Kernpunkte

    • Vermeiden Sie abwertende und persönliche Angriffe gegenüber Kollegen.
    • Kritisieren Sie konstruktiv und bieten Sie Lösungen anstatt Schuldzuweisungen.
    • Respektieren Sie die Grenzen und Privatsphäre Ihrer Kollegen.
    • Unterlassen Sie es, Gerüchte zu verbreiten oder sich an Tratsch zu beteiligen.

    Der richtige Umgang mit Kollegen ist essenziell für ein produktives Arbeitsklima

    Die Arbeitswelt ist ein komplexes Gefüge, in dem zwischenmenschliche Beziehungen eine zentrale Rolle spielen. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) verbringen Arbeitnehmer durchschnittlich 36,5 Stunden pro Woche im Job. Diese Zeit wird oft mit Kollegen geteilt, deren Persönlichkeiten und Arbeitsweisen sich stark unterscheiden können. Ein respektvoller und professioneller Umgang miteinander ist daher unerlässlich, um ein positives und produktives Arbeitsklima zu schaffen. Wie Stern berichtet, gibt es bestimmte Aussagen, die man im Umgang mit Kollegen vermeiden sollte, um Konflikte zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu fördern.

    Abwertungen und persönliche Angriffe untergraben das Vertrauen

    Aussagen wie «Das war ja klar, dass du das nicht schaffst» oder «Das ist doch typisch für dich» sind Gift für jede kollegiale Beziehung. Sie verletzen, demotivieren und zerstören das Vertrauen. Solche Angriffe entstehen oft aus Frustration oder Stress, sind aber langfristig kontraproduktiv. Sie führen zu Konflikten, defensivem Verhalten und einer negativen Arbeitsatmosphäre. Stattdessen sollte man Kritik konstruktiv äußern und sich auf konkrete Verhaltensweisen oder Ergebnisse konzentrieren.

    💡 Tipp

    Formulieren Sie Kritik als Frage oder Bitte. Anstatt zu sagen «Du hast das falsch gemacht», fragen Sie «Könntest du das nächste Mal bitte darauf achten, dass…?». (Lesen Sie auch: Tipps vom Profi: Zehn Dinge, die man…)

    Wie äußert man Kritik konstruktiv?

    Konstruktive Kritik beginnt mit dem Aufzeigen positiver Aspekte, gefolgt von spezifischen Verbesserungsvorschlägen, und endet mit dem Angebot zur Unterstützung. Anstatt zu verurteilen, sollte man sich auf die Sachebene konzentrieren und gemeinsam nach Lösungen suchen. Es ist wichtig, respektvoll zu bleiben und die Gefühle des anderen zu berücksichtigen. Dies fördert eine offene Kommunikation und stärkt das Vertrauen.

    Haufe.de bietet beispielsweise hilfreiche Tipps zur Formulierung konstruktiver Kritik.

    Unangebrachte Witze und Sarkasmus können verletzen

    Humor ist wichtig, um die Arbeitsatmosphäre aufzulockern, aber nicht jeder Witz ist angebracht. Sarkasmus und zynische Bemerkungen können von Kollegen als abwertend oder beleidigend empfunden werden, besonders wenn sie sich auf persönliche Eigenschaften oder Schwächen beziehen. Was für den einen lustig ist, kann für den anderen verletzend sein. Es ist daher ratsam, sensibel zu sein und den Humor an die jeweilige Situation und die Persönlichkeit des Kollegen anzupassen.

    Das Ausplaudern von Interna und Gerüchte schaden dem Vertrauen

    Vertrauliche Informationen sollten niemals an Dritte weitergegeben werden. Das gilt sowohl für persönliche Informationen der Kollegen als auch für interne Unternehmensangelegenheiten. Wer Interna ausplaudert oder Gerüchte verbreitet, riskiert nicht nur das Vertrauen der Kollegen, sondern auch das des Arbeitgebers. Solches Verhalten kann schwerwiegende Konsequenzen haben, bis hin zur Kündigung. Es ist wichtig, loyal zu sein und die Privatsphäre der Kollegen zu respektieren. Die Weitergabe von Interna kann auch rechtliche Konsequenzen haben, insbesondere wenn es sich um Geschäftsgeheimnisse handelt.

    📊 Daten im Detail

    Laut einer Studie von Gallup geben nur 30% der Arbeitnehmer an, dass sie ihrem Arbeitgeber voll und ganz vertrauen. Ein offener und ehrlicher Umgang miteinander ist entscheidend, um dieses Vertrauen zu stärken. (Lesen Sie auch: Lufthansa trotzt Iran-Krieg: Gewinnziel bleibt im Visier)

    «Das ist nicht mein Job» – Verantwortungsablehnung demotiviert

    Auch wenn jeder Mitarbeiter seine spezifischen Aufgaben und Verantwortlichkeiten hat, sollte man sich nicht scheuen, über den Tellerrand hinauszuschauen und bei Bedarf auszuhelfen. Die Aussage «Das ist nicht mein Job» signalisiert mangelnde Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Sie demotiviert die Kollegen und schadet dem Zusammenhalt. In einer modernen Arbeitswelt, die von Flexibilität und Agilität geprägt ist, ist es wichtig, bereit zu sein, neue Aufgaben zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Eine Studie von Forbes zeigt, dass Unternehmen mit einer starken Teamkultur eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität aufweisen.

    Vergleiche mit anderen Kollegen schaffen Konkurrenzdenken

    Aussagen wie «Warum kannst du das nicht so gut wie XY?» oder «XY ist viel schneller/besser als du» sind demotivierend und schüren Konkurrenzdenken. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen, und es ist unfair, Kollegen miteinander zu vergleichen. Stattdessen sollte man die individuellen Fähigkeiten und Talente jedes Einzelnen wertschätzen und fördern. Eine konstruktive Feedback-Kultur, in der Stärken hervorgehoben und Schwächen gemeinsam angegangen werden, ist deutlich zielführender.

    «Ich habe dir das doch gesagt» – Besserwisserei nervt

    Niemand mag Besserwisser. Die Aussage «Ich habe dir das doch gesagt» mag zwar manchmal stimmen, ist aber wenig hilfreich und zeugt von mangelnder Empathie. Sie erinnert den Kollegen an seinen Fehler und suggeriert Überlegenheit. Stattdessen sollte man sich auf die Lösung des Problems konzentrieren und dem Kollegen helfen, es in Zukunft besser zu machen. Empathie und Hilfsbereitschaft sind wichtige Eigenschaften für eine gute Zusammenarbeit.

    Wie fördert man eine positive Feedback-Kultur?

    Eine positive Feedback-Kultur basiert auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Wertschätzung. Feedback sollte regelmäßig, zeitnah und konkret gegeben werden. Es ist wichtig, sich auf das Verhalten und die Ergebnisse zu konzentrieren, nicht auf die Persönlichkeit des Kollegen. Zudem sollte Feedback immer konstruktiv sein und Verbesserungsvorschläge enthalten. Unternehmen können diese Kultur durch Schulungen und Workshops fördern. Die Personio-Webseite bietet Informationen zur Etablierung einer solchen Kultur. (Lesen Sie auch: DPD Team Wallraff: Ekel und Ausbeutung Aufgedeckt?)

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    Unaufgeforderte Ratschläge können bevormundend wirken

    Auch wenn man es gut meint, sollten Ratschläge nicht ungefragt erteilt werden. Unaufgeforderte Ratschläge können als bevormundend oder herablassend empfunden werden. Es ist besser, dem Kollegen anzubieten, ihm bei Bedarf zu helfen, anstatt ihm ungefragt Ratschläge zu geben. Jeder Mensch hat seinen eigenen Arbeitsstil und seine eigenen Lösungsansätze. Es ist wichtig, dies zu respektieren.

    Pauschalverurteilungen und Stereotypen vermeiden

    Aussagen wie «Alle Männer sind gleich» oder «Die jungen Leute von heute sind faul» sind unangebracht und verletzend. Sie basieren auf Stereotypen und verallgemeinern Eigenschaften einer ganzen Gruppe von Menschen. Jeder Mensch ist individuell und sollte nicht aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe beurteilt werden. Solche Pauschalverurteilungen schaden dem Betriebsklima und können zu Diskriminierung führen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet Informationen und Beratung zu diesem Thema.

    Respektieren Sie persönliche Grenzen

    Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen. Was für den einen in Ordnung ist, kann für den anderen unangenehm sein. Es ist wichtig, die persönlichen Grenzen der Kollegen zu respektieren und nicht zu überschreiten. Das gilt sowohl für den Umgangston als auch für die körperliche Nähe. Fragen Sie im Zweifelsfall nach, ob etwas in Ordnung ist, anstatt es einfach anzunehmen.

    Fazit: Achten Sie auf den richtigen Umgang mit Kollegen

    Der richtige Umgang mit Kollegen ist ein entscheidender Faktor für ein positives und produktives Arbeitsumfeld. Durch das Vermeiden abwertender Aussagen, das Respektieren persönlicher Grenzen und das Fördern einer konstruktiven Feedback-Kultur können Mitarbeiter dazu beitragen, ein harmonisches Miteinander zu schaffen. Dies ist nicht nur für das Wohlbefinden der einzelnen Mitarbeiter von Bedeutung, sondern auch für den Erfolg des gesamten Unternehmens. In einer zunehmend komplexen und globalisierten Arbeitswelt ist die Fähigkeit, effektiv mit Kollegen zusammenzuarbeiten, wichtiger denn je. (Lesen Sie auch: Team Wallraff DPD: Ausbeutung und Ekel Aufgedeckt)

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